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Günter-ich-mach-alles-für-Geld-Jauch versucht sich als Historiker!

Wie ich gehört habe, hat sich Günter-ich-mach-alles-für-Geld-Jauch gestern Abend an den Thema Auschwitz versucht. Das musste im Desaster enden. Zwar waren die eingeladenen Gäste aller Ehren wert, doch für einen Showmaster ist dieses ernste Thema intellektuell einfach zu anspruchsvoll. Neben dem würdigen Gedenken an die unfassbaren Verbrechen der Nazis an den Juden, an denen mein Vater als Chef der Gegenspionage der Abwehr Wehrmacht in Dijon/Frankreich während der deutschen Besetzung Frankreichs auch teilgenommen hat, hätte es einem ernstzunehmenden Gesprächsleiter gut zu Gesicht gestanden, den versammelten Kreis anständiger Menschen auch einmal darüber zu befragen, wie sie denn zu der heutigen Politik der israelischen Regierung stehen. Sicher hätte es das Publikum auch interessiert, ob diese vom unfassbaren Holocaust gezeichneten Menschen es für gut finden, wie die israelische Regierung mit den Menschen im Gazastreifen umgeht, wie die israelische Regierung Mordanschläge durch den Geheimdienst Mossad im Iran gegen Atomphysiker anordnet, wie Landraub für eine brachiale Siedlungspolitik betrieben wird und wie 10% der orthodoxen Juden ein ganzes Israel mit Methoden terrorisiert, die an den Steinzeitislamismus der Taliban erinnern. Sicher hätten diese aufrechten Gesprächsteilnehmer mahnende Worte für die israelische Regierung gefunden. Doch dazu hätte es eines Talkmasters mit intellektueller Grösse bedurft und nicht eines lächericen Ratefuchses aus der Show "Wer wird Millionär!" Eine grosse Chance wurde vertan von einem seichten Schwätzer der Unterhaltungsbranche!

Monsieur Rainer
Monday, February 06, 2012
Frau Dr. Merkel hundelt in China um Geld und Aufträge für ihre Freunde!

Erst kommt das fressen und dann die Moral, wusste schon Berthold Brecht. Nur so ist es zu erklären, warum die deutsche Kanzlerin sich derzeit als Handelvertreterin der deutschen Industrie und Banken in China zum Affen macht. Sie lässt sich von den Billionären im fernen Osten vorschreiben, was und mit wem sie sprechen darf und hat den Mund zu halten, wenn es um Menschrechte geht. Damit hat sie kein Problem, denn die deutschen Menschrechte sind ihr genau so gleichgültig! "It's economy, Stubid" sagte einst Bill Clinton. Und so ist es ihr wahrscheinlich auch egal, dass in Syrien ein ganzes Volk von einem Despoten ermordet wird. Russland und China legen ihr Veto gegen eine Resolution gegen Syrien im Weltsicherheitsrat ein, das den Massenmörder Assad stoppen soll. Wir erinnern uns? An der Seite Russlands und China hat Deutschland auch gegen eine UN - Resolution gegen Libyen gestimmt. Na ja, nicht ganz, Deutschland hat sich damals durch Enthaltung an die Seite der ausgewiesenen Rechtsstaaten Russland und China manövriert. Die Regierung Merkel betreibt eine Innen - und Aussenpolitik, die nur merkantilen Interessen gehorcht! Merkt es euch, wenn es eines Tages um eure Menschenrechte geht und jammert nicht ihr Deutschen, wenn es euch an den Kragen geht! Ihr habt es gewusst und es trotzdem klaglos in Kauf genommen. Die syrische Botschaft in Berlin wird gestürmt und wer wird verhaftet? Der Botschafter eines verbrecherischen Regimes? NEIN! Die Anhänger einer mutigen Bürgerrechtsbewegung, die Erstürmer der syrischen Botschaft, werden in Haft genommen! Hoffentlich merkt jetzt der letzte deutsche Tölpel, bevor er zur Sportschau umschaltet, was eure Menschrechte wert sind? Einen Dreck!

Monsieur Rainerä
Saturday, February 04, 2012
Bald verzweifelt auch der SPIEGEL an Deutschlands Polit - Kaste!

Dieser Artikel ist das beste, was Jacob Augstein seit langem im SPIEGEL geschrieben hat! Wo ist eigentlich die Opposition? Die Regierung besteht nur aus Frau Merkel, der Rest duckt sich oder ist in Auflösung begriffen. Die SPD will aber nicht kämpfen, obwohl die Kanzlerin genug Angriffsflächen bietet! Ganz Europa fürchtet die chauvinistische Knute von Merkel! Und das wird Deutschland noch teuer zu stehen kommen. Sie zwingt mit ihren rigiden Sparmassnahmen, die sie nicht Deutschland, sondern Europa aufzwingt, die Länder der EU in eine grauenhafte Rezession, die Deutschland gar nicht nützen kann. Deutschland liefert 60% seiner Waren in die europäischen Länder, produziert mit Billiglöhnen und ruiniert damit die anderen Volkswirtschaften. Doch wo sind die Gewerkschaften, die Sozialdemokraten, die Grünen? Sie sind genauso korrupt wie die CDU/CSU und haben dieselben Leichen im Keller! Daher dieser alles tötende unbedingte Willen zum Konsens mit der Regierung. Man wenet sich ab von dieser ganzen Mischpoke!

Monsieur Rainer
Thursday, February 02, 2012
Wie versorgt man einen vermögenslosen Politiker?

Ehrensold für einen aus dem Amt gejagten Bundespräsidenten? Treibt es ja nicht zu weit mit uns! 200.000 Euro Rente für einen Mann, der sich sein ganzes Leben lang nur durchgeschnorrt hat und nie einer Beschäftigung nachgegangen ist, ausser sich in Parlamenten herumzutreiben? Das steht dem Herrn rechtlich gar nicht zu beweisst der Staatrechtler Prof.Dr. v. Anim. Das Gesetz sieht nur zwei Vorraussetzungen für die Zahlung eines Ehrensoldes: 1. Seine Amtszeit ist abgelaufen 2. Er ist gesundheitlich so schwer behindert, dass er sein Amt nicht mehr ausüben kann oder er tritt aus politischen Gründen zurück. Wenn Herr Wulff zurücktritt, dann nicht weil seine Amtszeit abgelaufen wäre, nicht weil er sterbenskrank wäre und nicht weil er mit der Politik der Bundesregierung nicht einverstanden wäre. Er muss zurücktreten wegen Ehrverlust und dafür gibt es keinen Ehrensold! Warum bleibt er also im Amt? Weil er sonst vermögenslos wäre, denn seine Rente als Ministerpräsident beginnt erst mit 60! Bleibt nur noch ein Job in einer Drückerkolonne von Maschmaier. Denn wenn er kein Amt mehr hat, ist er für seine sogenannten "Freunde" nichts mehr wert!


Quelle: Bundespräsident Wulff: Ehrensold von Merkels Gnaden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

www.spiegel.de

Monsieur Rainer
Thursday, February 02, 2012
Französische Präsidentschaftskandidatin erhält Morddrohungen!

Eva Joly ist vielen Menschen in Frankreich ein Dorn im Auge. Der rechtsreaktionieren xenophoben Front National von Marine Le Pen wegen ihrer norwegischen Abstammung. Dem Polit - Establishment, weil sie als höchste Untersuchungsrichterin Frankreichs den Elf-Aquitaine Skandal untersucht und so manche Karriere von hohen Politikern, Geheimdienstlern und dubiosen in- und ausländischen Figuren im Gefängnis endeten, oder wenigstes das Ende der Karriere gebracht hat. Leider sind die von ihr nach Deutschland übermittelten Akten in den Archiven der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe versenkt worden, sonst hätte man in Deutschland einige Biographien umschreiben und Denkmäler, Hallen und Plätze umbenennen müssen. Sie gehört zu eine der besten Kennerinnen von Insiderwissen in Frankreich, ist absolut unbestechlich und von leidenschaftlicher Zähigkeit. Das bringt ihr nun im Präsidentschaftswahlkampf, in dem sie für die Ecologisten für das Amt des Staatspräsidenten kandidiert, Morddrohungen in jeglicher Façon ein. Ihre Leibwächter sind seit Jahren allerhand gewohnt, sind jedoch auf das höchste alarmiert, seit heute eine weitere Morddrohung mit einer Revolverkugel bei ihr eingegangen ist. Das ist nach meiner Erfahrung ernst zu nehmen, diese Warnung ist bekannt. Die von mir so verehrte tapfere Frau weiss zuviel!


Monsieur Rainer
Wednesday, February 01, 2012
Sakozy's Wahlprogramm nach deutschem Vorbild? Dann brennt Frankreich!

Ist Nicolas Sarkozy ein germanophiler Geisterfahrer oder hat ihn die deutsche Kanzlerin mit ihren gefakten Zahlen kirre gemacht? Präsident Sarkozy glaubt allen ernstes, dass das so "formidable" deutsche Sozialsystem auf Frankreich übertragbar wäre. Dabei übersieht er, dass es in Deutschland keinen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn gibt, von dem die Menschen leben könnten. Er übersieht, dass neun Millionen deutsche Arbeiter vom Steuerzahler bezuschusst werden müssen, um überhaupt aus der Armutsgrenze herauszukommen. Der Steuerzahler bezahlt also die Löhne der Arbeitgeber. Noch mehr schwärmt Nicolas Sarkozy von Gerhard Schröder und seinem sozialen Kahlschlag! Und das alles soll Vorbild für Frankreich sein? Mit so einem Programm will der Mann in den Wahlkampf ziehen? Wenn er das versucht, wird er entweder niemals wiedergewählt werden, oder in Frankreich brennen die Barrikaden. Die sind dann nicht mehr mit Frankreichs berüchtigter Bereitschaftspolizei zu beseitigen, denn dann wird es die V. Republik nicht mehr geben. Was auch nicht so dramatisch wäre, denn die Franzosen empfinden ihre fünf Republiken nicht als sakrosankt. Hat eine Republik abgewirtschaftet und ist morsch, wird halt eine neue gegründet. Dieser deutsche Untertanengeist und die götzenhafte Anbetung eines Grundgesetzes oder einer Verfassung sind dem Franzosen wesensfremd. Was nichts mehr taugt, fällt in den Orkus der Geschichte! Frankreich ist in manchen Dingen ein Vorbild für Deutschland und nicht umgekehrt! Höchste Zeit, dass in Deutschland der Artikel 146 GG in Kraft tritt und eine verfassungsgebende Versammlung einberufen wird, die eine Verfassung der Bürger für die Bürger entwickelt und das Volk darüber abstimmen lässt. Hier in Frankreich nennen wir das ein Referendum. Ein Instrument, das in Deutschlands Kanzlerdiktatur nicht vorkommt!


Monsieur Rainer
Tuesday, January 31, 2012
Deutscher Reichsprotektor für Griechenland? Nicht schon wieder!

Darf man das schon wieder nicht mehr sagen? Fühlen es die Deutschen nicht? Lesen die Deutschen keine ausländische Presse? Sehen die Deutschen keine ausländischen Sender? Gut, Deutschland hat sich nach innen gekehrt und ist mit sich selbst beschäftigt! Und so kann die deutsche Bundeskanzlerin in trauter Verbundenheit mit ihrer Fusshupe Volker Kauder die tollsten chauvinistischen Sprüche in die Welt hinausposaunen, ohne dass es irgendjemand stört. Vom Kommissar für Griechenland wird getönt! Sind wir schon wieder soweit? Am deutschen Wesen soll die Welt genesen? Reichspretektoren für ehemals von NAZI - Deutschland ausgeplünderten Ländern? Von Ländern, die Deutschlands Idustrie- und Lebensmittelmafia mit ihren Billiglohnexporten vorher ruiniert hat? Und dann kamen die deutschen Finanzhaie und gaben den südeuropäischen Ländern den Rest! Sparen, kräht das Merkel, dabei zählt Deutschland zu den höchstverschuldeten Ländern in Europa und schafft es nicht ein einziges Mal, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht!

Monsieur Rainer
Monday, January 30, 2012
5,8 Millionen Österreicher san Hölden, der Rest is in Jesolo! Tu felix Austria!

Schaut auf Österreich! Das Land hatte einen Korruptionsskandal nach dem anderen, der ORF wurde parteipolitisch domestiziert, die Banken waren korrupt bis auf die Knochen, nicht viel weniger als die Politiker! Die Justiz war weisungsgebunden und parteipolitisch beeinflusst. Also alles gleich wie in Deutschland. NUR was ist auf einmal los in Österreich? Die ORF Redakteure haben solange protestiert, bis der Parteipolitiker draussen war, die Justiz verhaftet einen Politiker und Banker nach dem anderen und hat ein Antikorruptionsteam aus Staatsanwälten gegründet, die Politiker und Geschäftemacher werden verhört und festgenommen, vierhunderttausend Menschen haben ein Begehren für ein Verfassungsreferendum für eine direkte Demokratie unterzeichnet. Und wo bleibt Deutschland? Schluss ist mit Witzen über die Österreicher, die lachen nur noch über die feigen Deutschen!

Monsieur Rainer
Monday, January 30, 2012
Nicolas Sarkozy ganz staatstragend in acht TV - Anstalten zur Prime Time

Im prunkvollen Ballsaal des Elyséepalastes stellte sich der französische Staatspräsident gestern Abend um 20:10 Uhr den kritischen Fragen von vier bekannten Journalisten. Er sprach 71 Minuten frei und ohne jedes Manuskript. Die Sendung wurde live über acht Fernsehanstalten ausgestrahlt. Frankreich war gespannt, denn die Ausgangsposition für eine Wiederwahl Sarkozy's ist schlecht. Der sozialistische Herausforderer François Hollande hatte letzte Woche einen furiosen Wahlkampf-Auftakt hingelegt und liegt in den Umfragen bei 30% vor dem amtierenden Präsidenten UMP mit 25%, dicht gefolgt von Marine Le Pen FN mit 18% und François Bayrou MP mit 12%. Nicolas Sarkozy degradierte sich nicht zum Wahlkämpfer und verschob seine Kandidatur auf den 15.März 2012. "Ich bin der Präsident der Republik bis zum letzten Amtstag und habe keine Zeit für Wahlkämpfe!" Damit machte er klar, wer Chef im Ring ist. Dann stellte er seine Wirtschaftskompetenz in den Vordergrund und erläuterte im Detail die nächsten Massnahmen: Eine Staatsbank für Kredite an den kleinen Unternehmer will er gründen, mit der Vergrösserung der Bauzonen will er gleichzeitig die unerschwinglichen Mietpreise drücken und die Baukonjunktur ankurbeln. MADE IN FRANCE soll wieder gefördert werden. Die Mehrwertsteuer wird erhöht um das Maastricht - Defizit von derzeit 5,7 % zu senken. Die Finanztransaktionssteuer wird im Alleingang eingeführt. Er will die Unternehmen mit Geldstrafen dazu zwingen, arbeitslose Jugendliche einzustellen. Er zeigte ökonomische Komptenz, die seinem Herausforderer völlig fehlt, der mit den alten Rezepten von mehr Schulden und mehr Beamten die Seelen der verwöhnten Franzosen streichelte. Nicolas Sarkozy gab dem Affen aber noch Zucker und versprach der Sozialisten liebstes Kind zu killen: Die katastrophale 35 Stunden Woche wird abgeschafft. Blut, Schweiss und Tränen und ein bisschen Optimismus verstand Nicolas Sarkozy miteinander zu verbinden! Ob das für eine Wiederwahl reichen wird? Seine Vorstellung war immerhin souverän!

Monsieur Rainer





Monday, January 30, 2012
Strafrechtsprofessor: "Es besteht der Anfangsverdacht der Vorteilsannahme"!

"Staatsanwälte sind die Kavallerie der Justiz: forsch und dumm," sagte einst der Strafrechtsprofessor Alexis Albrecht. Heute darf man getrost noch das adjektiv "feige" hinzufügen, denn sie stochern in der Wäsche von Wulff's Faktotum herum, trauen sich aber nicht, an den eigentlich Verdächtigeen heran. Gegen den Bundespräsidenten besteht nach Auffassung führender Strafrechtsprofessoren und ehemaligen Bundesverfassungrichter der Anfangsverdacht einer Vorteilsannahme im Amt, der die Staatsanwaltschaft zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens verpflichten würde. Die schonende Behandlung des Herr Wulff kann nur damit erklärt werden, dass die Generalstaatsanwälte in Deutschland weisungsgebundene politische Beamte sind, die das auszuführen haben, was ihr Dienstherr anweist. Und der Dienstherr ist der niedersächische Justizminister, der der selben Partei angehört wie der Bundespräsident. Transparancy international hat auf seiner Liste der korruptesten Länder dieser Erde Deutschland noch weit vor den viel verleumdeten Ländern Frankreich und Italien eingestuft! Und das hat seinen guten Grund, wie wir heute alle besichtigen können. In Frankreich werden ehemalige Staatspräsidenten zu 2 Jahren Haft verurteilt, in Italien werden Ministerpräsidenten angeklagt und in Deutschland? NICHTS ! Aber vom demokratischem Rechtsstaat faseln, das können die deutschen Politiker und sich in chauvinistischer Art und Weise über andere Länder erheben, ja das können die Deutschen!

Monsieur Rainer
Sunday, January 29, 2012
Herr, lass es Hirn regnen!

Westerwelle will offensichtlich raus aus den Schuhen des unsäglichen Reichsaussenministers Joachim v. Ribbentrop! Jetzt will er es als Goebbels versuchen, um seine spätrömisch dekadente Haut zu retten. Wenn Westerwelle nicht ein lausiger Jurist sondern ein erstklassiger Ökonom wäre, dann würde er begreifen, dass Deutschland die EU-Länder mit seinen durch 9 Millionen Billiglöhnern erzeugten Produkte ruiniert hat. Dann würde er durch Einführung eines gesetzlichen Mindeslohns den verheerenden Aussenhandelsbilanzüberschuss Deutschlands abbauen helfen, dann würde er aufhören Griechenland Panzer von Krausss-Maffai und Rheinmetall, U-Boote und Fregatten der Kieler Howalts Werften und Eurofighter zu vekaufen, sondern er würde sein grössenwahnsinniges dummes Maul halten. Dieser Mann ist eine Schande für Deutschland! Lest ausländische Pressestimmen. Nur Frau Merkel übertraf ihn noch mit ihrem chauvinistischem Gewäsch in Davos! Die ganze Welt war entsetzt über die masslose Arroganz und die Dummheit der deutschen Kanzlerin! Ihr gebricht es an jeglichem ökonomischem Sachverstand! Wir haben keine Schuldenkrise sondern eine Bilanzkrise!

Monsieur Rainer
Friday, January 27, 2012
SCHNULLIGATE !

Deutschland hat keinen Watergate-Skandal, dafür fehlt die kriminelle Energie und die Klasse von Spitzen-Ganoven. Deutschland ist auch nicht mit Frankreich zu vergleichen, wo ein Minister oder Präsidenten zu bestechen, ein Vermögen kosten würde. Nein in Deutschland kriegt man einen Verteidungsminister mit ein paar Klamotten, einen anderen mit einer gefälschten Doktorarbeit und einen Ministerpräsidenten für ein Kochbuch, einen billigen Hauskredit und eine kleine Party in einem piefigen Hotel. Und deshalb hat Deutschland auch kein Watergate, kein Karatchigate, sondern ein Schnulligate! Die deutschen Politganvoven haben sowenig Klasse wie ein spiessiger kleiner korrupter Dorfbügermeister! Schnulligate, das ist der Total - Bankrott einer politischen Kaste!


Monsieur Rainer
Friday, January 27, 2012
Ras-le-bol?

Ist das die Sprache eines Siegers? Nicolas Sarkozy künndigt an, dass er im Falle einer verlorenen Präsidentenwahl ganz aus der Politik aussteigen will, um endlich Geld zu verdienen. Fairerweise muss man sagen, dass die französischen Staatspräsidenten rund 1/3 weniger verdienen, als die deutsche Bundeskanzlerin, die ja nicht eine vom Volk gewählte Präsidentin einer internationalen Nuklearmacht mit Überseegebieten, sonder nur Regierungschefin einer Wirtschaftsmacht ist, die moralisch nichts zu bieten hat ausser chauvinistischem Gewäsch. Nur ihr anmassendes Auftreten im Ausland lässt jeden Franzosen glauben, dass Angela Merkel Staatspräsidentin von Deutschland wäre! Einen Herrn Wulff kennen die Franzosen gar nicht, er war auch noch nie hier zu einem Staatsbesuch! Bei "Freunden" in der Provence schon. Die Wahl des neuen französischen Staatspräsidenten kann ein Desaster für Europa werden. Schaut über den Tellerrand eurer Probleme hinaus und erkundet die Stimmungslage bei den Nachbarn! Nichts ist gut in Europa!

Monsieur Rainer
Thursday, January 26, 2012
Frankreich graut es vor den Präsidentschaftswahlen ! Pest oder Cholera ?

Die Franzosen haben das Problem Deutschlands: Einen amtierenden Staatsmann, der alle Hoffnungen enttäuscht hat und seine eigenen Partei UMP durch hektische Hyperaktivität nervös und ratlos macht. Seine Sprunghaftigkeit und sein gnadenloser Opportunismus sind gefürchtet. Nicolas Sarkozy wird am Sonntag seinen eigenen persönlichen Wahlkampf eröffnen. Wie es sich gehört, durch einen Fernsehauftritt. Er wird den Franzosen alle seine vermeintlichen Vorzüge und seine an und für sich nicht schlechte Reformbilanz verkaufen wollen. Obwohl nach den heutigen Umfragen gar nicht feststeht, dass er überhaupt in die Stichwahl kommt, geht er als bekennender Egomane fest davon aus, wiedergewählt zu werden. Man hat jedoch den Eindruck, dass ihm eine Schlappe auch recht käme, denn er scheint reichlich die Nase voll zu haben von dieser Bürde. Sicher ist das keineswegs! Denn da kommt ein graues Mäuschen aus der sozialistischen Ecke und streichelt des Franzosen Herz! Ungetrübt von jeglichen Fakten verspricht er seinen Franzosen ein Paradis auf Erden. Die 35 Stunden Woche bleibt, der mühsam ausgekämpfte Rentenkompromis wird natürlich zurückgenommen, wer arbeitslos ist, wird verbeamtet. Vierzigtausend Lehrer werden neu eingestellt! Woher er das Geld für all das nimmt, verschweigt er lieber, denn Frankreich ist schon pleite und wurde erst durch die Herabstufung auf AA gedemütigt. Das hatten wir alle schon mal unter François Mitterand und hat fast zum Staatsbankrott geführt. Was bleibt? Vielleicht wird der Baske François Bayrou mit seinen derzeit 12% der lachende Dritte? Oder doch gleich Marine Le Pen, der ekelhafte Ableger eines noch abstossenderen rechtsreaktionären Faschisten von der Front National? Dann eben doch lieber das kleiner Übel. Den Franzosen graut es vor dieser Wahl. Wir haben sowenig eine Wahl wie unsere deutschen Freunde: Die Wahl zwischen Pest und Cholera!

Monsieur Rainer
Thursday, January 26, 2012
Verfassungsschutz: "Die LINKE will die DDR zurück"! Blödsinn!

Niemand will die DDR zurück! Der Verfassungsschutz glaubt aber fest daran und beobachtet die Linke auf Teufel komm raus, während sie die rechte Mörderbande eher als Folklore betrachtet hat! Es ist auch richtig, dass alte Kader der DDR in allen übernommenen Blockflötenparteien noch aktiv sind, darunter auch die ehemlige FDJ-Sekretärin Angela Merkel. Auch 47% der DDR - BLut-Richter sind noch in Amt und Würden. Doch haben die Wessis eine moralische Berechtigung, sich darüber zu erheben? NEIN! Nach 1945 sind alle NS-Richter, alle NS-Staatsanwälte, alle NS-Ärzte, alle NS-Professoren, alle Gestapo Schergen, alle SD-Verbrecher, alle mörderischen Polizeibatalaillone, alle Mitgleider der geheimen Feldpolizei und alle Spione der Abwehr-Wehrmacht wieder in die neu benannten Repressionsapparate einschliesslich der Ministerien bis hinauf in Kanzleramt der Bundesrepublik Deutschland gekrochen, haben die Fahnen und die Meinung gewechselt und fanden sich plötzlich auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung wieder. Sie schworen Ihre Eide auf das Grundgesetz, genauso wie sie ihre Eide auf Adolf Hitler geschworen haben. Und nun masst sich ausgerechnet ein Verfassungsschutz, dessen Name schon seine Hochstapelei verrät, weil es nämlich gar keine Verfassung gibt, an, die linken Abgeordneten zu bespitzeln? Das ist ein Skandal sonderssgleichen, wenn nicht sogar ein Rechtsbruch! Wer, zur Hölle, überwacht eigentlich die Überwacher?

Monsieur Rainer
Wednesday, January 25, 2012
DIE SYSTEMFRAGE

Dass eine Kaste aus Banken, Industrie, Medienzaren, Lobbyisten und Politikern das Land zu ihrem persönlichen Eigentum erklärt hat, dürfte nun langsam in den Köpfen der aufgeklärten Bürgerschaft angekommen sein. Die Anzeichen für diese Annahme sind unübersehbar. Selbst Personen, die völlig unverdächtig sind, jemals aufrührerisches Gedankengut auch nur ansatzweise zu denken wagten, sprechen es heute laut aus: Die Republik ist morsch und moralisch bankrott. Und das schlimmste ist, der Fisch stinkt vom Kopf her. Deutschland leistet sich einen vermögenslosen bigotten Schnorrer, der sich aus purer Angst vor der drohenden Zahlungsunfähigkeit im ehemaligen Gästehaus des Nazi – Regimes, dem Schloss Bellevue, verschanzt hat und ums verrecken nicht von seiner Kost und Logie lassen mag. Seine „Freunde“ würde der Bürger nicht einmal bis zu seiner Haustüre lassen, sie sind in ihrer Mehrzahl dem halbseidenen Milieu zuzuordnen. Die Physiogmien seiner „Freunde“ und deren Vitae sprechen Bände.


Dieser Oligarchie gehören auch die meisten im Bundestag vertretenen Parteien an. Diese Politiker tun so, als ob sie etwas zu melden hätten und spielen ihr Verständnis von Demokratie gerade durch. Dabei wird leicht übersehen, dass die meisten Abgeordneten gar nicht vom Volk direkt gewählt wurden. Sie wurden von den Parteien vorgekocht und auf eine Liste gesetzt, die dem Bürger dann zur Wahl vorgelegt wird. Das Volk kreuzt irgendwo auf dem Wahlzettel an und dann macht der Abgeordnete die nächsten vier Jahre, was seine Partei will. Der Wähler tritt also alle vier Jahre seine Bürgerrechte an eine Partei offen ab. Dieser Bundestag ist auch noch durch ein vom Bundesverfassungsgericht als grundgesetzwidrig bezeichnetes Wahlrecht zustande gekommen. So verwundert es nicht, dass 155 Abgeordnete zwar in ihren Wahlkreisen abgewählt wurden, aber dennoch im Bundestag sitzen. Das alles hat mit Demokratie überhaupt nichts mehr zu tun!


Und ausgerechnet diese Politiker haben nun im Auftrag der Finanzindustrie und der Lobbyisten dieses Land zu regieren. Sie betreiben eine Politik gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung. Sie führen ungefragt Kriege, sie exportieren Waffen in rauen Mengen, sie speisen neun Millionen Arbeiter mit Billiglöhnen ab, dass die Aussenhandelsbilanz Purzelbäume schlägt, die DAX Unternehmen sich wund freuen, die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Die verheerenden Aussenhandelsbilanzüberschüsse gehen zu Lasten der Länder, die gesetzliche Mindestlöhne haben. Diese Länder werden mit Billigware aus Deutschland überschwemmt, bis deren Volkswirtschaften kollabieren. Und dann kommen die Banken ins Spiel. Sie geben diesen ruinierten Länder gerne jede Menge Kredite zu horrenden Zinsen, die diese Länder nie bezahlen werden können. Macht nichts! Die Kredite sind durch Staatsbürgschaften abgesichert. Geht es also gut, dann gewinnt die Bank, geht es schlecht, gewinnt die Bank auch, aber der Schaden wird durch den Steuerzahler ersetzt.


Um all diesen Wahnsinn erst möglich zu machen, brauchen diese Politiker einen Repressionsapparat, damit die Bürger in Schach gehalten werden können. Man hat sich von alten Gestapo – Grössen ein Bundeskriminalamt einrichten lassen, man unterhält 16 Landeskriminalämter, 16 Landesämter für Verfassungsschutz, ein Bundesamt für Verfassungsschutz und einen Bundesnachrichtendienst und eine weisungsgebundene Justiz mit weisungsabhängigen politischen Beamten als Generalbundesanwälten und Generalstaatsanwälten. All diese Ämter blicken auf eine schaurige Geschichte zurück. Sie wurden samt und sonders von ehemaligen Schergen des NS – Regimes gegründet. In den neuen Bundesländern sind heute nur noch 47% der Richter und Staatsanwälte ehemalige Richter und Militärstaatsanwälte der DDR. Im Westen waren es immerhin 100%. Deren Ungeist wabert heute noch in den Köpfen der heutigen Generation von Beamten. Die Parole lautet seit der amerikanischen Kommunistenhatz: „Der Feind steht links“! So kann es nicht verwundern, dass die neuen Nazis dieser Republik mordend durch die Lande zogen, ohne jemals ernsthaft verfolgt zu werden. Auf dem rechten Auge sind die Verfassungsschützer blind! Wenn man den Verfassungsschutz auflösen würde, wäre die NPD mit samt ihren Unterorganisationen pleite!


Es sollte nach der politischen Vorgabe nicht verwundern, dass es ausgerechnet dieser Verfassungsschutz wagt, 33 Bundestagsabgeordnete ebenfalls zu überwachen. Das ist pervers. Und warum werden diese Volksvertreter vom Verfassungsschutz, der dem CSU-Innenminister untersteht, überwacht? Weil sie Linke sind. Wir erinnern uns? Der Feind steht links, war von Anfang die Parole. Dazu ein bezeichnender Kommentar des CDU – Generalsekretärs Herrmann Gröhe in der heutigen Ausgabe der FAZ: „Wer das System verändern will, der muss mit der Überwachung rechnen“!


Entlarvend Herr Gröhe! Stellen Sie sich vor, viele Bürger haben Ihr System satt! Viele Bürger wollen endlich eine Verfassung nach Artikel 146 GG! Viele Bürger wollen keine Kriege mehr in fernen Ländern, um Opiumbarone, Warlords und korrupte Politiker zu beschützen. Viele Bürger wollen nur noch direkt gewählte Abgeordnete. Viele Bürger wollen einen gesetzlichen Mindestlohn, wie in fast allen Ländern Europas. Viele Bürger wollen vorher gefragt werden, wenn Souveränitätsrechte ihres Landes am Verhandlungstisch in Brüssel einfach abgetreten werden. Viele Bürger wollen, dass die Justiz endlich seine Selbstständigkeit erreicht und keine weisungsgebundene Büttel Ihres Systems mehr sind!


Ja Herr Gröhe, wir wollen Ihr System nicht mehr! Also überwacht uns oder wählt doch gleich ein anderes Volk!


Monsieur Rainer

Tuesday, January 24, 2012
Irak reloaded!


Die Heuchler sind am Werk. Der Iran wird mit einem"beispiellosen" Ölembargo sanktioniert, weil es vielleicht eine Atombombe bauen will. Beweise hierfür fehlen allerdings genauso wie einst im Irak! Israel hat die Nuklearbombe seit langem. Dagegen hat niemand etwas. Das Regime Assad foltert und ermordet seine Bürger! Es bekommt die modernsten Kampfflugzeuge aus Russland geliefert! Niemand protestiert dagegen in Europa! Nicht einmal die syrischen Botschafter werden aus Europa ausgewiesen. Das nächste Ziel heisst also Iran! Machen wir uns auf eine Neuauflage des Irak-Desasters gefasst. Kein Geld in der Kasse aber schon wieder nach Krieg dürsten. Der militärisch-industrielle Rüstungskomplex hat die Politiker im Würgegriff! Und alle werden verdienen: Die Scheichs am gestiegenen Ölpreis, die Mineralölkonzerne, weil das Benzin teurer wird und die Rüstungsindustrie. Und das iranische Volk, das mehrheitlich sein Regime ablehnt, wird unendlich leiden. Es wird zur Anarchie und Chaos kommen. Im Irak sind die Folgen dieser "Politik" zu besichtigen! Und Westerwelle kräht vor Stolz seine dummen Sprüche in die Mikrophone! Europa's Aussenminister: Dumm geboren, korrupt und verlogen geworden und nichts dazu gelernt!

Monsieur Rainer
Monday, January 23, 2012
Deutschland ist nicht weniger verschuldet als andere Länder!

Deutschland gibt den Oberlehrer Europas. Die Kanzlerin entblödet sich nicht, den Nachbarländern mit rigorosen Sparmassnahmen zu kommen und wenn die nicht spuren, sogar sie in chauvinistischer Weise als faul und arbeitsscheu zu denunzieren. Merkel macht die Deutschen im Ausland damit nicht beliebter. Die Europäer fürchten die deutsche Kanzlerin und verabscheuen deren Rabulistik. Doch wie sieht es vor Deutschlands Haustüre aus? Die Kommunen sind mit 40 Milliarden Euro überschuldet. Der Bund mit allen seinen Schattenhaushalten mit 3 Billionen Euro. Ein Sparprogram des Staates gibt es nicht! Der Staat muss radikal verschlankt werden. Schafft die vielen Ämter und Regierungssitze ab. Beendet den sinnlosen Krieg in Afghanistan, der Milliarden verschlingt. Schickt die 57 Parlamentarischen Staatsekretäre nach Hause, schliesst einige Ministerien und Bundesländer! Die Lohnstückkosten des Staates sind zu hoch. Er produziert ein aufgeblasenes NICHTS!

Monsieur Rainer
Monday, January 23, 2012
Frankreich hat die Wahl zwischen Pest und Cholera!

Es ist Wahlkampf in Frankreich. In 90 Tagen findet die erste Runde der Präsidentschaftswahlen statt, 14 Tage später ist die alles entscheidende Stichwahl. Nicolas Sarkozy geht es schlecht. Nichts klappt! Die Arbeitslosenzahlen gehen in die Höhe, das Haushaltsdefizit wächst, die Kreditwürdigkeit der Grande Nation wurde schmachvoll auf AA herabgestuft.


Die Zahl der französischen Opfer in Afghanistan wächst fast täglich. Bis jetzt hat Frankreich weit über achzig tote und mehr als zweitausend verwundete Soldaten zu beklagen. Und nun schiessen die angeworbenen afghanischen Soldaten zum zweiten Mal der französischen Truppe in den Rücken: Vier Tote, fünfzehn zum Teil schwer verletzte Soldaten des 93e Régiment de montagne de Vars und des 2e Régiment étranger de génie aus Saint-Christol wurden getötet. Die Särge der toten Soldaten, sowie die Verwundeten wurden nach Kabul geflogen. Für die Journalisten war kein Platz mehr im Hubschrauber. Sie bleiben vorerst im Camp Gwam in der Provinz Kapisa und schauen den Soldaten zu, wie sie eine menschenleere Steinwüste bewachen. Patrouillenfahrten sind zu gefährlich. Sie sind ohnehin sinnlos: Man schenkt einem armen Bauern eine Schaufel aus dem Supermarkt und hinterher wird man dafür beschossen. Dies zeigt die ganze Absurdität dieses dümmsten Krieges seit der Erfindung des Schiesspulvers! Sarko ist ähnlich seiner Homologe Merkel für jede Wendung und Überraschung gut. Also befiehlt er die sofortige Einstellung der Ausbildung und Zusammenarbeit mit den afghanischen Streitkräften. Der für 2014 vorgesehene Abzug der französischen Truppen soll vorgezogen werden. Der Verteidungsminister und der französische Generalstabschef sind angereist, um zu prüfen, wie schnell man aus diesem Schlammassel heraus kommen könnte. Die Amerikaner toben und das ist gut für Sarkozy, denn die Franzosen hatten noch nie eine besondere Affinität zu den Amerikanern. Ausserdem ist Frankreich gar nicht Mitglied der NATO und hat nach Meinung der überwiegenden Mehrheit der Franzosen nichts in Afghanistan verloren!


Da trifft es sich gut, dass Sarkozy in höchster Not ist: Laut Umfragen liegt der langweilige und farblose Sozialist François Hollande bei 30%, der ungeliebte Nicolas Sarkozy mit seiner UMP bei 23% und die rechtsreaktionäre Rassistin Marine Le Pen von der FN bei 18%. Die übrigen Bewerber wie die Grüne Eva Joly liegen derzeit bei 5% und der Zentrist François Bayrou bei 12 % der Umfragen. Kommt Sarkozy überhaupt in die Stichwahl, dann sehen die Umfragen François Hollande bei 57% und Nicolas Sarkozy bei 43%. Nicolas Sarkozy ist hyperaktiv und versucht zu retten, was zu retten ist. Er absolviert ein höllisches Reiseprogramm. Am kommenden Freitag kommt der afghanische Präsident Karzai nach Paris, dem will Sarkozy vor aller Augen die Leviten lesen. Vielleicht schafft er doch noch das Unmögliche und erspart den Franzosen den lauwarmen Sozialisten François Hollande, dessen einziges Programm in der Wiedererweckung der Tugenden von Mitterand besteht? Also Schulden machen auf Teufel komm raus und die vielen Arbeitslosen verbeamten, wie das weiland Präsident Mitterand gemacht und damit Frankreich fast in den Staatsbankrott getrieben hat? Dann ist Frankreich allerdings endgültig bankrott.

Die Franzosen haben also nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Und so hofft Sarkozy, dass sich die ratlosen Wähler noch einmal um den verhassten Präsidenten scharen.


Monsieur Rainer


Sunday, January 22, 2012
Rettet Sarko noch seine Haut vor der drohenden Wahlniederlage?

Es ist Wahlkampf in Frankreich. In 90 Tagen findet die erste Runde der Präsidentschaftswahlen statt, 14 Tage später ist die alles entscheidende Stichwahl. Nicolas Sarkozy geht es schlecht. Nichts klappt! Die Arbeitslosenzahlen gehen in die Höhe, das Haushaltsdefizit wächst, die Kreditwürdigkeit der grande Nation wurde schmachvoll auf AA herabgestuft. Und nun erschiessen die angeworbenen afghanischen Soldaten zum zweiten Mal der französischen Truppe in den Rücken: Vier Tote, fünfzehn zum Teil schwer verletzte Soldaten des 93e Régiment de montagne de Vars und des 2e Régiment étranger de génie aus Saint-Christol wurden getötet. Da trifft es sich gut, dass Sarkozy in höchster Not ist: Laut Umfragen liegt der Sozialist François Hollande bei 30%, Nicolas Sarkozy mit seiner UMP bei 23% und Marine Le Pen von der FN bei 18%. Kommt Sarkozy überhaupt in die Stichwahl, dann sehen die Umfragen François Hollande bei 57% und Nicolas Sarkozy bei 43%. Sarko ist ähnlich seiner Homologe Merkel für jede Wendung und Überraschung gut. Also befiehlt er die sofortige Einstellung der Ausbildung und Zusammenarbeit mit den afghanischen Streitkräften. Der für 2014 vorgesehene Abzug der französischen Truppen soll vorgezogen werden. Die Amerikaner toben und das ist gut für Sarkozy. Vielleicht schafft er doch noch das Unmögliche und erspart uns den lauwarmen Sozialisten Hollande, dessen einziges Programm in der Wiedererweckung der Tugenden von Mitterand besteht? Dann ist Frankreich allerdings endgültig bankrott. Und so hofft Sarkozy, dass sich die ratlosen Wähler noch einmal um den verhassten Präsidenten scharen.

Monsieur Rainer
Sunday, January 22, 2012
Trop c'est trop!

Der Feind ist in den eigenen Reihen, dies erzeugt Hass und Misstrauen zwischen den Soldaten der Allierten und den von ihnen ausgebildeten afghanischen Soldaten. Spricht irgendjemand von dieser Façon des sinnlosen Sterbens in Afghanistan? Wir Franzosen schon! Gestern hat ein von französchen Truppen bewaffneter und ausgebildeter afghanischer Soldat vier französische Soldaten getötet und fünfzehn zum Teil schwer verwundet. Jetzt schiesst also schon die afghanische Armee auf die Verbündeten. Trop c'est trop, (zuviel ist zuviel) erklärte der französische Staatspräsident zornig und befahl die sofortige Einstellung der Ausbildung der afghanischen Soldaten! Ausserdem wird das französische Kontingent so schnell als möglich aus Afghanistan abgezogen. Möglicherweise tut das Nicolas Sarkozy nur, weil er gerade im Wahlkampf steht und der Krieg in Frankreich unpopulär ist. Uns kann es in diesem Falle egal sein, aus welchen Motiven dieser Abzugsbefehl erfolgt, Hauptsache dieser dümmste Krieg seit der Erfindung des Schiesspulvers wird beendet. Wir beschützen dort ein total korruptes System, einige Warlords und die Opiumfelder! Mehr ist da nicht! Der Rest sind Lügen der Politiker!

Monsieur Rainer
Saturday, January 21, 2012
Leichenfledderer und Verschwörungstheoretiker

Wie nicht anders zu erwarten war, machen nun sogenannte Blocker und Amateurjournalisten, die nie selbst in Syrien waren daran, den Tod der Journalisten Gilles Jacquier vom 11. Januar 2012 für Ihre Geschäfte zu nutzen. Sie stricken an einer Legnde, die beweisen soll, dass der Tod des angeblichen "Geheimdienstagenten" Gilles Jacquier ein weiteres Verbrechen der NATO gewesen sei, um einen Krieg im Nahen Osten vom Zaun zu brechen.

Die sogenannten Enthüllungsjournalisten sind nicht ernst zu nehmen! Die Nonne ist sehr bekannt in Frankreich und in Syrien. Sie war Türöffner für die Gruppe von Journalisten aus Frankreich, Belgien und der Schweiz in Damaskus! Sie hat sie auch in eine Moschee geführt, wo orthodoxe Christen und Muslime gemeinsam beteten. Als das zu einer politischen Demonstration für Assad ausartete, haben die Journalisten samt ihrer syrischen Übersetzerin die Moschee verlassen. Als sie vor die syrische Propaganda gespannt werden sollten und vor eine Gruppe von Jubel – Syrern gestellt wurden, hat die Nonne sie weggezogen, weil sie dafür nicht zur Verfügung stand! In Homs war die Nonne nicht dabei! Die Journalisten wurden von einer Angestellten der Stadtverwaltung begrüsst und standen unter ständigen Bewachung des syrischen Geheimdienstes, der sie ständig escortierte! Sie wurden in das Alawitenviertel gedrängt, wo dann auch der Anschlag erfolgte. Merkwürdigerweise zog sich kurz vor dem Anschlag der syrische Geheimdienst zurück. Woher die Schüsse und Granaten kamen wusste der Pressetross nicht! Es soll aber sugeriert werden, dass der Anschlag aus einem Stadtteil mit Assadgegnern erfolgt ist. Also in der Sprache der syrischen Propaganda „Terroristen!“ Genau diese Ammenmärchen sollen nun mediengerecht verkauft werden. Verschwörungstheoretiker aller Couleur vereinigt Euch! Profit soll aus dem Tod von Gilles Jacquier geschlagen werden. Giller Jacquier, ein Mann des französischen Militärgeheimdienstes DGSE? Eine Lachnummer! Geht’s noch?


Am Donnerstag Abend um 20:35 Uhr strahlte die Redaktion "Envoyé spécial" des französischen TV - Senders France 2 eine zweistündige Hommage an den am 11. Januar 2012 in Homs/Syrien getöteten preisgekrönten Journalisten Gilles Jacquier aus. Um diese Sendung zu ermöglichen, wurden die einzelnen Stationen seiner Reportage noch einmal von seinen Kollegen einer eingehenden Prüfung unterzogen. Die Täter konnten zwar nicht ermitteln werden, aber eines ist nun endgültig klar geworden: Er wurde vom syrischen Geheimdienst in eine Falle gelockt. Die Agenten, die ihm seit seiner Ankunft in Damaskus an den Fersen klebten, drängten ihn in das Viertel von Assad-Anhängern, den Alawiten, liessen ihn dann plötzlich alleine, damit sie selbst nicht in die Schusslinie kommen. Sie erwarteten also einen Anschlag! Danach gab es drei Granteneinschläge und mehrere Schüsse, die Gilles Jacquier töteten und weitere 5 Journalisten verletzten. Der syrische Geheimdienst führt nun den Tod des Reporters als Beweis dafür an, dass die Granaten und Schüsse aus dem Lager der "Terroristen" abgefeuert wurden. Das ist eine dreiste Propagandalüge und Manipulation der tatsächlichen Ereignisse.


Gestern wurde Gilles Jacquier in seiner savoyardischen Heimat zu Grabe getragen. Er hat alles verdient, aber nicht diese abstossenden Versuche, seinen Tod für eigennützige Interessen zu missbrauchen. Gibt es in dieser Welt der Wichtigtuer nicht einen einzigen Moment der Ruhe und des Respektes angesichts des Todes eines Menschen?

Monsieur Rainer




Saturday, January 21, 2012
Lügen, nichts als Lügen um die Havarie der Costa Concordia!

Die italienische Zeitung La Reppublica meldet in seiner heutigen Aussgabe interessante Details zu dieser ominösen Blondine, die auf der Kommandobrücke der Costa Concordia gesehen wurde. Sie verteidigt den Kapitän vehement: Der mutige Kapitän habe durch sein beherztes Handeln mindestens 3000 Menschen das Leben gerettet und sie sei nur auf der Brücke gewesen, um Durchsagen zu übersetzen. Der Kapitän sei nicht an ihrem Tisch im Restaurant gesessen und sei auch nicht betrunken gewesen. Augenzeugen berichten aber genau das Gegenteil! Es gibt noch viel Arbeit für den Staatsanwalt!

Monsieur Rainer
Friday, January 20, 2012
Die Hofschranzen des Operettenstaates Monaco erzählen Ammenmärchen!

Werbung für den Tourismus muss halt sein. Da wird eine Sicherheit vorgegaukelt, die in Wahrheit gar nicht existiert. Ein Bankier wurde in seiner Wohnung von Auftragskillern umgebracht, die Luxus - Karosse von James Bond Darsteller Roger Moore wurde geklaut, spektakuläre Einbrüche und Überfälle auf Juweliere häufen sich. In der Altstadt von Nizza fühle ich mich sicherer. Für die alten Schachteln aus Deutschland und der Schweiz wird halt heile Welt gespielt, damit sie ihre Steuermilliarden in dem Operettenstaat deponieren. Die Sicherheitsmärchen aus Monaco sind ein Dauerbrenner, der ständig wieder von der willfährigen Hofberichterstattung neu aufgewärmt wird. Deutsche Amateur - Journalisten berichten aus Monaco! Wer solche Journalisten ernst nimmt, ist selber schuld! "Man hüte sich vor Sturm und Wind und Deutschen, die im Ausland sind", sagte einst ein deutscher Generalkonsul.

Monsieur Rainer
Friday, January 20, 2012
Eine Hommage an den getöteten Reporter Gilles Jacquier

Gestern Abend um 20:35 Uhr strahlte die Redaktion "Envoyé spécial" des französischen TV - Senders France 2 eine zweistündige Hommage an den am 11. Januar 2012 in Homs/Syrien getöteten preisgekrönten Journalisten Gilles Jacquier aus. Um diese Sendung zu ermöglichen, wurden die einzelnen Stationen seiner Reportage noch einmal von seinen Kollegen einer eingehenden Prüfung unterzogen. Die Täter konnten zwar nicht ermitteln werden, aber eines ist nun endgültig klar geworden: Er wurde vom syrischen Geheimdienst in eine Falle gelockt. Die Agenten, die ihm seit seiner Ankunft in Damaskus an den Fersen klebten, drängten ihn in das Viertel von Assad-Anhängern, den Alawiten, liessen ihn dann plötzlich alleine, damit sie selbst nicht in die Schusslinie kommen. Sie erwarteten also einen Anschlag! Danach gab es drei Granteneinschläge und mehrere Schüsse, die Gilles Jacquier töteten und weitere 5 Journalisten verletzten. Der Geheimdienst führt nun den Tod des Reporters als Beweis dafür an, dass die Granaten und Schüsse aus dem Lager der "Terroristen" abgefeuert wurden. Das ist eine dreiste Propagandalüge und Manipulation der tatsächlichen Ereignisse.

Monsieur Rainer
Friday, January 20, 2012
Hedge Fonds klagen wegen Verletzung der Menschenrechte in Strassburg!

Ein Stück aus dem Tollhaus! Das klingt zunächst bei erster Betrachtung wie Satire! Geht man der Sache auf den Grund, so finden sich rein formaljuristisch durchaus Anhaltspunkte, wie diese absurd erscheinende Klage Erfolg haben könnte. In Lateinamerika haben solche Klage schon zum Erfolg geführt. Zur Sache: Der griechische Staat will einen Schuldenschnitt qua Gesetz durchfühlen und setzt nicht mher auf eine freiwillige Vereinbarung mit den Gläubigern. Dies ist streng juristisch gesehen eine Enteignung, die aber gegen die Menschenrechtscharta und die römischen Verträge der EU verstösst. Ich bin gespannt, ob die Richter am Cour européenne de Droit de l'Homme das auch so sehen! Auf See und vor Gericht ist alles möglich, sagt ein altes Sprichwort!

Monsieur Rainer
Friday, January 20, 2012
Die geheimnisvolle Blondine auf der Kommandobrücke der Costa Concordia

Bunga Bunga auf der Kommandobrücke des havarierten Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia? Wie die italienischen Zeitungen La Stampa und Il Messaggero übereinstimmend berichten, war zum Zeitpunkt der Kollission des Schiffes mit dem Felsen vor der Hafeneinfahrt der Insel Giglio an der Küste der Toscana eine 25 jährige Blondine aus Moldawien auf der Brücke. Ihren Namen gibt die Blondine mit Domnica Cermortan an. Zeugenaussagen versichern, dass noch eine brünette Dame bei einem weiteren Offizier zum Zeitpunkt der Havarie auf der Brücke war. Weiter wird von der Küstenwache in Livorno berichtet, dass auch der erste und der zweite Offizier sofort nach der Kollission das Schiff verlassen und sich an Land in Sicherheit gebracht haben.

Monsieur Rainer
Thursday, January 19, 2012
VADO A BORDO, CAZZO !

Italien hat einen neuen Helden! Der Hafenkapitän von Livorno und der Insel Giglio Capitano Georgio De Falco hat den Spruch des Jahres kreiert: "Vada a bordo, cazzo!" In ganz Italien reissen sich die Menschen um ein T-Shirt mit dieser Aufschrift! Übersetzen würde man diesen rüden Spruch, der einem so noblen Herrn wohl nur in äussersten Notsituationen über die Lippen kommt, mit: "Geh an Bord, du Scheisskerl" Damit meinte Capitano De Falco niemand anderes als den Capitano Schettino, der sein Schiff Costa Concordia erst bei der Insel Giglio auf Grund setzte und sich dann feige am Acker machte. Der Stronzo war schlicht desertiert und hat das Undenkbare in der internationalen Schifffahrt möglich gemacht: Bei einer Havarie seiner Schiffes verliess der Kapitän als einer der ersten das Schiff und weigerte sich auch noch standhaft, wieder auf das sinkende Schiff zurückzukehren, um seine Passagiere zu retten. MALAFITOSO! Hier können Sie den Funkverkehr zwischen De Falco und Schettino auf Band mithören! Es wird in die Geschichte eingehen!

Monsieur Rainer
Wednesday, January 18, 2012
Abenteuerurlaub auf Kosten der Steuerzahler!

Man sollte so etwas normalerweise nicht denken, nicht sagen und schon gar nicht schreiben: Ausländische Touristen sind in einem der unwirtlichsten Gebiete Äthiopiens ums Leben gekommen! Als besonders tragisch wird es von den Nachrichtensprechern empfunden, dass der Tod von zwei Deutschen zu beklagen sei! Dem Tod ist es eigentlich egal, welchen Pass sein Opfer hat und mir scheint der nun auf Steuerzahlers Kosten betriebene Aufwand reichlich übertrieben, der zur Rettung dieser völlig ausser Rand und Band geratenen Abenteurer nun aufgewendet werden muss. Wer sich freiwillig dorthin begibt muss damit rechnen, dass er dabei ums Leben kommt und hat nicht dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche zu liegen. Ärmere Deutschen müssen für jeden Cent ein Spiessrutenlaufen durch verbohrte deutsche Amtsstuben bestehen, aber wenn einige völlig ausgeflippte Touristen in der Wüste umkommen, dann srpingt der gesamte deutsche Behördenapparat an. BKA Sonderermittler müssen nach Äthiopien reisen! Und wer zahlt diesen bodenlosen Leichtsinn der Touristen: Der deutsche Steuerzahler!

Monsieur Rainer
Wednesday, January 18, 2012
Glückliches Syrien? Ein tragischer Witz!

So sieht die "Meinungsfreiheit" in Syrien aus! Anbei einige Filme, wie es tatsächlich in dem Land zugeht. Vorsicht! Man braucht gute Nerven, um diese Aufnahmen ertragen zu können. Und da fabulieren einzelne Unverbesserliche immer noch von einem glücklichen Staat mit glücklichen Bürgern, die ihren Despoten Bashar al-Assad verehren. Und natürlich ist die böse "NATO" schuld an dem Aufruhr der so glücklichen Bevölkerung Syriens. Die angeblichen 5.000 Toten, die die UNO gezählt haben, seien nichts als unbewiesene Behauptungen interessierter imperialistischer Kreise! Überhaupt ginge es nur um Öl, Hegemonialmacht und Unruhe stiften im Magrheb, in Ägypten und im vorderen Orient. Wer soll solche verbohrte Schreibtisch - Apologeten noch ernst nehmen, die nie aus aus ihrem Computerstuhl herausgekommen sind? Die Journalisten vor Ort erleben ein anderes Syrien! Ein Regime, das von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wird, einen verbrechischen Repressionsapparat aus Militär und Geheimdienst, Mord, Willkühr und Folter an der Zivilbevölkerung! Das Regime kann sich nur halten, weil es niemand wagt, sich mit seinen Komplizen im Iran, Russland und China anzulegen und damit das ganze fragile Gleichgewicht im nahen Osten ausser Kontrolle geraten würde!

Monsieur Rainer
Wednesday, January 18, 2012
Die ewigen Verschwörungstheoretiker sind wieder unterwegs!

Gestern wurde uns die "Meinungsumfrage" eines Institutes aus Dohar/Qatar über die Stimmung der syrischen Bevölkerung zur Stellungnahme vorgelegt. Diese sogenannte Umfrage soll beweisen, dass die grosse Mehrheit der syrischen Bevölkerung auf Seiten des Despoten Bashar-al Assad steht und die aufständischen Bürger von der "verbrecherischen" NATO eingeschleuste "Terroristen" seien. Der Rest seien al-Kaïda Kämpfer. Dieses Ammenmärchen scheint seit dem Beginn des arabischen Frühlings unausrottbar. Ein dogmatischer und verbohrter Radikal-Pazifist nimmt auf dieses Meinungsforschungsinstitut Bezug, um seine Hasstiraden und absurde Verschwörungstheorien unter das europäische Volk zu bringen. Was von solchen bestellten "Meinungsumfragen" zu halten und wie es um die Meinungsfreiheit in Syrien bestellt ist, zeigt die Liste der inhaftierten und gefolterten Blocker, Reporter, Schriftsteller und Journalisten, die Reporters sans frontières aufgelistet hat. Diese Meinungsumfrage hat den Wert einer Umfrage im KZ Auschwitz bei den Häftlingen über ihre Behandlung durch die SS! KEINEN!

Monsieur Rainer
Wednesday, January 18, 2012
In jedem Krieg stirbt als erstes die Wahrheit - auch bei Bürgerkriegen!

Die Argumentation der "Friedensaktivisten“, deren Anliegen grundsätzlich redlich und nicht zu beanstanden ist, geht gleichwohl an der Sachlage vorbei. Ich habe mich schon bei meinen Reportagen aus Tunesien, Libyen, Ägypten und Bahrein mit diesen radikal-pazifistischen und von Fakten ungetrübten Wortmeldungen auseinandergesetzt. Zunächst einmal spricht es für den Emir von Qatar, dass er jede auch noch so abweichende Meinung in seinem Lande zulässt. Er ist wohl der aufgeklärteste Herrscher im ganzen arabischen Raum. Nicht umsonst hat in seinem Emirat auch der international anerkannte Sender Aljazeera seinen Sitz. Zur Sache:

Als das tunesische Volk von seinem Kleptokraten Ben Ali Trabelsi die Nase voll hatte, ergriffen die "Friedensaktivisten“ in merkwürdiger asymentrischer und sicher ungewollten Verbundenheit mit dem Westen Partei für den Despoten und gegen die Freiheitskämpfer. Die "Friedensaktivisten“ schürten die Furcht vor al-kaïda und den Radikal-Islamisten. Was ist daraus geworden? Der Despot verschwand und freie Wahlen wurden abgehalten. Die Demonstranten waren die gebildete akademische Mittelschicht, die nichts anderes als eine Beendigung der Kleptokratie des Trabelsi Clans wollten. Die "Friedensaktivisten“ hatten sich schlicht geirrt!

Als in Ägypten die Menschen die Oligarchie von Husni Mubarak satt hatten, sich zu tausenden auf dem Tharir – Platz versammelten und unter Einsatz ihres Lebens für eine Demokratisierung des Landes demonstrierten, da schrieben die "Friedensaktivisten“ von einer Verschwörung der Hamas, al-kaïda und den radikalen Moslembrüdern. Wo sind diese gefährlichen Gruppen heute? Es ist die aufgeklärte Mittelschicht muslimischen Glaubens, die eine säkulare Demokratie erstreiten wollen. Die "Friedensaktivisten“ hatten sich geirrt!

Als in Libyen der Terrorist Ghadafi seine eigene Bevölkerung in Bengasi coram publico mit Massenmord gedroht hatte, da ergriffen die "Friedensaktivisten“ für Ghadafi Partei und erklärten Frankreich, England und die USA zu Kriegsverbrechern, weil sie, einer UN – Resolution folgend, der vom Tode bedrohten Bevölkerung Libyens zu Hilfe eilten. Erst nach einem grausamen Gemetzel durch von Ghadafi angeheuerte Söldner aus Serbien, dem Tschad, Angola und dem Niger, konnte schliesslich das Volk Libyen mit erbeuteten antiquarischen Waffen, Dolchen, Säbeln in ihren "Wüsten-Panzern“ (Ein Toyota-Pick-up mit Olivenöl eingeschmiert und durch die Wüste gejagt) den Sieg erringen und mit Hilfe des englischen SAS und des französischen DGSE den Despoten erledigen. Dass es dabei nicht eben rechtsstaatlich zuging, lässt meine Trauer in Grenzen halten. Doch die "Friedensaktivisten“ hatten sich geirrt!

Als die Bevölkerung Syriens Witterung vom "arabischen Frühling“ aufnahm und die Bilder in den TV Sendern von den gestürzten Blut-Despoten in Tunesien, Ägypten und Libyen sahen, besannen sich die Bürger Syriens ihrer Bürger- und Menschrechte und traten dem seit Generationen regierenden Assad – Regime entgegen. Des Regime reagierte wie jedes andere Regime vor ihm reflexartig mit Gewalt. Bis jetzt wurden von der UNO etwa 5.000 ermordete Zivilisten gezählt. Der türkische Regierungschef warnte Assad eindringlich vor der Fortsetzung der Gewalt, er ist bestens informiert durch die desertierten syrischen Offiziere, die im syrisch-türkischen Grenzgebiet ihr Hauptquartier aufgeschlagen haben. Die arabische Liga hat Assad mehrfach aufgefordert, die Gewalt gegen seine Bevölkerung zu unterlassen und hat eine Beobachtergruppe entsandt, die tagelang vom syrischen Geheimdienst an der Nase herumgeführt wurde. Ein Mitglied der Beobachtergruppe, ein bekannter algerischer Literaturpreisträger, ist nun angesichts der Grausamkeiten des syrischen Regimes unter Protest abgereist. Nun ergreifen auch hier die sogenannten "Friedensaktivisten“ Partei für das verbrecherische Regime von Assad und verirren sich erneut!

Diese "Friedensaktivisten“ sind in meinen Augen verbohrte dogmatisierte Radikal-Pazifisten, die immer und ewig von Verschwörungen der "Natoverbrecher“ gegen legitime Regime fabulieren. Nichts liegt diesem überkommenen Relikt aus dem kalten Krieg wie die NATO ferner, als einen Krieg im Nahen Osten anzuzetteln. Auch der verbohrteste Militär und der dümmste Politiker weiss sehr wohl, dass ein militärisches Eingreifen in Syrien das fragile Gleichgewicht in der arabischen Welt aus den Angeln heben und damit zu einer Katastrophe führen würde. Es würde unweigerlich den Iran, unterstützt von Russland und China auf den Plan rufen und den ganzen Nahen Osten in ein Inferno stürzen.

Doch Pazifismus um jeden Preis macht solche Blut – Despoten erst möglich! Wäre man Hitler beim Münchner Abkommen im Jahre 1938 energisch entgegen getreten und keine lauwarme Appeacement-Politik betrieben, dann hätte es wahrscheinlich keinen II. Weltkrieg und keinen Holocaust gegeben. Wie Heiner Geissler schon richtig sagte: "Die Pazifisten haben die Verbrechen Hitlers erst möglich gemacht!“

Rainer Kahni
Monsieur Rainer
z.Zt. Paris



Tuesday, January 17, 2012
Martin Schulz wurde zum Präsidenten des Europa - Parlamentes gewählt!


Glückwunsch, Martin Schulz! Ein überzeugter Europäer ist heute zum Präsidenten des weitgehend machtlosen europäischen Parlamentes gewählt worden. Dass dies nicht so bleibt, dafür will der streitbare SPD - Politiker sorgen. Europa hat nur dann eine Zukunft, wenn es endlich demokratisiert wird. Das heisst: Die Parlamentarier werden direkt vom Volk ohne Listenplätze gewählt. Das EU - Parlament hat die Hoheit über den Haushalt. Es wählt die Kommissionsmitglieder und den Kommissionspräsidenten, die einzig dem EU - Parlament verantwortlich sind! Es muss endlich Schluss sein mit dem Gekungel der nationalen Regierungschefs um Posten, Politik und Finanzen. Die Regierungschefs müssen die Regeln der DEMOKRATIE lernen, die sie entweder nie erlernt haben, weil sie aus totalitären Staaten kamen und nahtlos in die Regierungen von demokratischen Staaten übernommen wurden, oder gar nie über ein Demokratieverständnis verfügten. Die grossartige Idee eines vereinten Europas in Frieden, Freiheit und sozialer Gerechtigkeit wird nur Bestand haben, wenn die Bürger an Europa aktiv teilhaben können und nicht von den nationalen Regierungschefs und einer machtlosen Marionetten- Kommission vor vollendete "alternativlose" Tatsachen gestellt werden, wie dies derzeit der Fall ist. Ein Rückfall in die Kleinstaaterei wäre verheerend für ein friedliches Zusammenleben in Europa!

Monsieur Rainer
Tuesday, January 17, 2012
Vieles liegt im dunkeln und ist irritierend! Sehr richtig!

France info meldet: Fragen über Fragen zum tragischen Tod von Gilles Jacquier. "Vieles liegt im dunkeln," erklärt der Chef von France Television. Nach neuesten Meldungen von Augenzeugen sollen die Journalisten vom syrischen Militär "escortiert" worden sein, sich aber wenige Minuten vor dem Mord eilig zurückgezogen haben. Warum? Erwartete das syrische Militär diesen Anschlag oder hat der syrische Geheimdienst den Befehl zum Rückzug gegeben? Das Ergebnis der Autopsie wird neue Aufschlüsse bringen. Der Haussender von Gilles Jacquier erklärt nun immerhin, dass es "irritierende Elemente" beim Tod des Journalisten gebe. Der Meinung sind wir schon von Anfang an, Monsieur le Directeur! Wir werden es herausfinden, darauf können Sie sich verlassen, Monsieur le Directeur! Die Beerdigung von Gilles Jacquier wird nicht stattfinden, bevor wir Journalisten nicht die ganze Wahrheit ermittelt und veröffentlicht haben!

Monsieur Rainer
Tuesday, January 17, 2012
Ungereimtheiten zum Tode des Journalisten Gilles Jacquier!

Reporters sans frontières klagt die syrischen Behörden wegen schwerer Repressionen gegen Journalisten an. Zwar hat nun eine Kommission aus Sicherheitspolizei von Homs, dem Grouverneur der Stadt Ghassan Abdel Al-Aaal, ein Richter, ein Repräsentant von France 2 und ein Ballistikexparte die Ermittlungen zum Tode von Gilles Jacquier aufgenommen, doch deren Untersuchung traut der Procureur de la République in Paris nicht. Zurecht! Warum auf einmal ein Ballistik-Experte? Die syrische Nachrichtenagentur Sana behauptete doch seit Tagen, der Journalist sei von einer Granate der "Terroristen" zerfetzt worden, was Augenzeugen vehement bestreiten. Oder war es eben nicht doch so, dass Gilles Jacquier von einem Sniper des syrischen Geheimdienstes erschossen wurde? Der Staatsanwalt von Paris geht auf jeden Fall von einem gezielten Mord aus. Das Ergebnis der Autopsie wurde bis heute nicht veröffentlicht. Diese Obduktion wird sicher die Berichte der Augenzeugen bestätigen. Wir Journalisten haben zurecht jedes Misstrauen gegenüber den syrischen Behörden. Es wird gelogen, geheuchelt und vertuscht, dass sich die Balken biegen. Rainer Kahni z.Zt.Paris.

Monsieur Rainer
Tuesday, January 17, 2012
Klinkerbau in Grossburgwedel

Ist es das piefige Mittelmass, das öffentlich zur Schau getragene kleinbürgerliche Spiessertum oder die bigotte Heuchelei, die diesen Bundespräsidenten für die Mehrzahl der Deutschen trotz aller seiner Lügen immer noch erträglich macht? Würde man einem aufgeklären Grossbürger oder gar einem feingeistigen Intellektuellen diesen Abgrund an Lügen verzeihen? Ich denke nicht! Der Bundespräsident hält sich deshalb im für ihn viel zu grossen Amt, weil er dem piefigen Mittelmass vieler Deutscher genau entspricht! Insofern ist er ein Seelenverwandter der Bundeskanzlerin.

Monsieur Rainer
Monday, January 16, 2012
5,8 Millionen Österreicher san Hölden, der Rest is in Jesolo! Tu felix Austria!

Respekt vor den österreichischen Journalisten! Die ZiB-Redaktion zeichnete sich schon lange als sehr aufmüpfig aus. Sie liess nicht locker bei Fragen an Politiker und liess sich auch nie mit leeren Worthülsen abspeisen. Das ist ein vorbildlicher kritischer Journalismus. Wann gehen die deutschen TV - Beamten auf die Strasse? Wann hört in Deutschland dieses gehundelte Hofschranzentum auf? Wann sagt ein deutscher Journalist zu einem Politiker endlich: "Wenn Sie mir keine Fragen beantworten, dann stelle ich Ihnen jetzt keine mehr!" Pour la Liberté de la presse! (Reporters sans frontières)

Monsieur Rainer
Monday, January 16, 2012
Erdbeben oder syrischer Geheimdienst? Wer war tatsächlich im Gebäude?

"Es war ein Erdbeben", so lautet die Aussage der libanesischen Innenministers. Aha! Richtig ist folgender Sachverhalt: Mitten in der Stadt Beirut stürzte gestern Abend ein Gebäude ein und begrub zahlreiche Menschen unter sich. Bis jetzt wurden elf Tote geborgen. "Durch die langanhaltenden Regenfälle wurden die Fundamente unterspült", erklärte ein weiterer Offizieller. Nun wäre das eigentlich keine Meldung in der französischen Presse wert, gleichwohl berichtet die französische Zeitung "La Libération" ausführlich über dieses Unglück. Verwunderlich ist auch, dass dieses Gebäude das einzige in ganz Beirut war, das einstürzte. Ausserdem meldet kein seismographisches Institut ein Beben in Beirut auf der Richterskala! Merkwürdige Dinge geschehen auf dieser Welt, auf die man sich nur einen Reim machen kann, wenn man die Zusammenhänge versteht!

Monsieur Rainer
Monday, January 16, 2012
Generalamnestie durch den syrischen Despoten? Wer soll das glauben?

Obwohl der syrische Despot Bashar al-Assad unter dem Druck der arabischen Liga am Sonntag eine Generalamnestie für die Aufständischen verkündete, die ihm allerdings niemand glaubt, verschärfen der Ex-Präsident der arabischen Liga Amr Moussa und der Emir von Qatar Scheich Hamad Ben Khalifa Al Thani den Ton. Sie sehen den arabischen Frühling durch das Blutvergiessen gefährdet, wie der Emir in einem CBS Interview betonte. Er forderte unverblühmt ein militärisches Eingreifen in Syrien. Amr Moussa zeigt sich zwar gemässigter, denn er bereitet gerade seine Wahl zum ägyptischen Staatspräsidenten vor, doch Scheich Al Thani, auch schon in Libyen engagiert, wählt harte Worte. Wer sollte in diesen Bürgerkrieg eingreifen? Arabische Truppen? Europäische Koalitionen oder gar die Amerikaner? Das wäre ein verhängnisvoller Fehler, der das gesamte Gleichgewicht im Nahen Osten gefährden und unverzüglich den Iran auf den Plan rufen würde! Zumal bisher die diplomatischen Mittel nicht ausgeschöpft wurden. Europa konnte sich bis heute nicht darauf einigen, wenigstens sämtliche syrischen Botschaften zu schliessen und die Botschafter auszuweisen. Europa ist ein zahnloser Tieger, die USA sind bankrott und die arabische Liga fürchtet nichts mehr, als sich gegen die geballte militärische Macht von Syrien und des Iran zu stellen. Im Hintergrund lauern Russland und China, um das Spiel um Ressourcen zu beeinflussen. Saktionen ja, doch Finger weg von einer militärischen Intervention in Syrien! Rainer Kahni aus Zypern.

Monsieur Rainer
Monday, January 16, 2012
Verwirrung bei den Medien Frankreichs über den Mord an Gilles Jacquier

LE MONDE scheint genau so verwirrt zu sein wie wir Journalisten über die Nebelkerzen, die von allen Seiten geworfen werden, um die Umstände des Todes von Gilles Jacquier zu vertuschen. Deshalb hat nun der Procureur de la République von Paris die Ermittlungen wegen Verdacht des Mordes an dem Journalisten in Homs übernommen. Der Staatsanwalt von Paris ist ein nicht weisungsgebundener Magistrat, der ohne Ansehen der Person in alle Richtungen ermitteln wird. Wir sind ganz sicher, dass die zahlreichen Manipulationsversuche durch syrische, aber auch durch andere interessierte Kreise aufgeklärt werden. Die Augenzeugen des Mordes leben und werden so schnell wie möglich nach Paris in Sicherheit gebracht, damit sie ihre Aussage zu diesem Verbrechen machen können. Wir sind ganz sicher, dass die freundschaftliche Verbundenheit zwischen Bashar al-Assad und Nicolas Sarkozy sehr bald Risse bekommen wird! Ein enger Mitarbeiter des französischen Staatspräsidenten spricht nun auch von Manipulationen. Wir schon seit Mittwoch, Monsieur!

Monsieur Rainer
Sunday, January 15, 2012
DER DEUTSCHE UNTERTAN!

Gelassenheit oder Phlegma ? Solange der deutsche Untertan seine Sportschau, sein Bier und seine Chips hat wird sich nichts bewegen in diesem Land. Der Leidensdruck ist noch nicht gross genug! Würde man den Deutschen auch noch die Sozialwohnungen, die Kleiderzuschüsse, das Hartz IV - Geld streichen, ich bin auch dann nicht sicher, ob der Untertan endlich bereits wäre, für sein Recht zu kämpfen. Das Probelm ist historisch bedingt: Der Deutsche hatte noch nie eine wirkliche Demokratie und musste auch noch nie für eine solche Demokratie kämpfen! Ausnahme: Die Ostdeutschen! Nur den "Ossis" wird es eines Tages zu verdanken sein, wenn es jemals zu einer Bürgerbewegung gegen die bundesdeutche Oligarchie kommen sollte! Ich glaube aber auch nicht daran!

Monsieur Rainer
Sunday, January 15, 2012
Die Wahrheit in Homs/ Syrien


Nach einer gezielten Verwirrung der internationalen Öffentlichkeit und den Medien setzt sich langsam aber sicher die Wahrheit über die grausamen Verbrechen des syrischen Regimes an seiner Bevölkerung durch. Es kann nicht länger bestritten werden, dass Bashar al-Assad bis jetzt cirka 5.000 seiner Bürger ermorden liess. Die gezielte syrische Desinformation über die Ermordung des französischen Journalisten Gilles Jacquier von France 2 ist als Propagandelüge entlarvt worden. Es war der syrische Geheimdienst, der das Reporterteam angegriffen, getötet und verletzt hat und nicht die angeblichen "ausländischen Terroristen". Es gibt keine "al-kaïda" in Syrien! Wir fordern eine klare Stellungsnahme und ein eindeutiges diplomatisches Zeichen der Solidarität mit den geknechteten Bürgern Syriens durch Europa! Stattdessen: Fehlanzeige! Ich kann nur das berichten, was ich gesehen habe, nicht mehr aber auch nicht weniger! Keine Sorge, wir sind nicht "embedded" und machen uns unser eigenes Bild von der Lage! Was es allerdings sehr wohl gibt, sind viele Deserteure der syrischen Armee, die von ehemaligen syrischen Offizieren, die sich im türkischen Grenzgebiet aufhalten, gezielt eingesetzt werden, um ein Mindestmass an Koodination der oppositionellen Aktionen zu gewährleisten. Insofern sind nicht alle Aktionen des syrischen Widerstandes gegen das Regime Assad der Spontanität der Bevölkerung zuzuordnen.


Monsieur Rainer
z.Zt in Syrien
Sunday, January 15, 2012
Die Wahrheit über den Tod des Journalisten Gilles Jacquier in Homs!

Der Programmdirektor von France 2 hält es für zu früh, von einer syrischen Manipulation und von einem Hinterhalt zu sprechen. Merci Monsieur le Directeur! Aber genau das war es, was unserem Kollegen Gilles Jacquier das Leben gekostet hat. Wie ich in meiner heutigen Kolumne aus Beirut/Libanon geschrieben habe, liegt dem syrischen Regime daran, den Tod eines Journalisten den angeblichen "Terroristen" in die Schuhe zu schieben, um einer Verurteilung durch den UN-Weltsicherheitsrat zu entgehen und in der westlichen Welt seine eigenen aufständischen Bürger zu desavouieren. Gilles Jaquier wurde eben nicht von "Terroristen" sprich aufständischen Bürgern ermordet, sondern vom syrischen Geheimdienst, der Sniper auf ihn angesetzt hatte! Verdächtig schnell nach dem tödlichen Anschlag auf das Reporterteam waren nämlich die Schergen des syrischen Geheimdienstes am Tatort und schafften die Leiche beiseite! Es war Mord durch das Regime Assad und sonst gar nichts, Monsieur le Directeur!

Monsieur Rainer
Saturday, January 14, 2012
Frankreichs Kreditwürdigkeit wurde herabgestuft! Wer ist der Nächste?

Die Herabstufung Frankreichs folgt einem klaren strategischen Ziel: Die Kreditwürdigkeit Deutschlands sturmreif zu schiessen. Schon lange gehen den internationalen Beobachtern das chauvinistische Gewäsch, die Grossmannssucht und die Oberlehrerhaftigkeit der deutschen Kanzlerin zunehmend auf die Nerven. Dabei steht Deutschland lange nicht so gut da, wie es alle Welt glauben machen will: Neun Millionen Arbeiter werden mit Löhnen unter der Armutsgrenze abgespeist. Die dramatisch hohen Exportüberschüsse gehen zu Lasten der europäischen Länder. Profitiert haben nur die DAX - Unternehmen. Der Staat macht weiter hohe Schulden, beseitigt nicht die zunehmende Verarmung der Bevölkerung, und lebt selbst in Saus und Braus. Würde man dieselben Kriterien von Sparmassnahmen wie Griechenland auch auf Deutschland anlegen, so müsste das Land jährlich 80 Milliarden Euro am Haushalt einsparen. Folgt man den Statistiken von Transparancy International, so liegt Deutschland in der Skala der korruptesten Länder der Erde noch weit vor Frankreich und Italien. Kein Grund also für deutsche Hochstapelei!

Monsieur Rainer
Saturday, January 14, 2012
" der Freitag ", ein Auslaufmodell?

Der Freitag hat nach meinen Informationen nur noch etwa 800 Leser und einige wenige gute Inlineaktivisten. Die Mehrzahl des Publikums auf "der Freitag online" möchte man gerne zum akademischen Lumpenproletariat zählen, das seinen ganzen Hass und Frust über ihr verpfuschtes Leben in diesem kleinen und weitgehend unbeachteten Forum an anderen Mitgliedern auslässt. Mir ist noch nie soviel Hass und verbohrte Doktrin wie dort entgegengeschlagen, deshalb habe ich meinen Account dort auch löschen lassen. Jacob Augstein ist das Wurscht! Er verfolgt ganz andere Ziele: der Freitag ist für diesen überaus klugen Journalisten nur ein Sprungbrett, denn er sieht sich als legitimer Nachfolger des SPIEGEL Chef-Redakteurs. Er schreibt dort ja auch schon regelmässig seine Kolumnen. Würde mich nicht wundern, wenn der Freitag längst dem SPIEGEL gehörte, wie man munkelt!

Monsieur Rainer
Saturday, January 14, 2012
Die Staatsanwaltschaft ist die Kavallerie der Justiz: Forsch, dumm und feige!

Der Verfassungsrechtler von Arnim belegt in seinem Gutachten die Strafbarkeit der Handlungen des Bundespräsidenten. Er fordert die Staatsanwaltschaft Hannover eindringlich auf, nunmehr ein Ermittlungsverfahren gegen Herrn Wulf einzuleiten. Diese weigert sich standhaft, ihrem gesetzlichen Auftrag nachzukommen. Warum wohl? Weil die Staatsanwälte in Deutschland weisungsgebundene Beamte sind, die nicht gegen ihre Dienstherrn ermitteln dürfen. Soviel zum deutschen Rechtsstaat!

Monsieur Rainer
Saturday, January 14, 2012
Propaganda - Lügen des syrischen Regimes zum Tode von Gilles Jacquier

Bereits jetzt trägt die Propaganda der staatlichen syrischen Presse und des vom Regime kontrollierten Fernsehens erste Früchte in der europäischen Öffentlichkeit. Die verwirrenden und widersprüchlichen Meldungen aus Homs, sowie die gezielte Desinformationskampagne des syrischen Regimes dient nur einem einzigen Zweck: Ein militärisches Eingreifen ausländischer Kräfte zugunsten der aufständischen Bürger Syriens wie in Libyen zu verhindern und einer Verurteilung des Regimes im UN – Weltsicherheitsrat zu entgehen. In der Bevölkerung Europas gewinnt erneut die Stimmung Raum, dass das syrische Regime von dunklen Mächten mit gefälschten Bildern gestürzt werden soll und die Zahlen von bis jetzt cirka 5.000 vom syrischen Geheimdienst und Militär ermordeten Bürgern eine plumpe Fälschung interessierter "imperialistischer“ Kreise seien. Dies ist eine dreiste Propagandalüge des syrischen Despoten und kann zu einer Stimmung im Ausland führen, die jede Hilfe für die geknechteten Bevölkerung unmöglich macht und als "Imperialismus“ desavouieren soll. Libyen reloaded. Der Journalist Gilles Jacquier wurde vom syrischen Regime gezielt ermordet, um dann im Westen die Lüge verbreiten zu können, ausländische Journalisten stünden zwar unter dem Schutz des syrischen Regimes, jedoch könne deren Sicherheit vor "Terroristen“ offensichtlich nicht garantiert werden, daher sei es ratsam, zum Schutz der ausländischen Journalisten keine weiteren Visa zu erteilen. Und schon kann das Morden des Regimes unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit weitergehen. Dies ist die vorherrschende Meinung der Journalisten hier in Beirut/Libanon.

Monsieur Rainer
aus Beirut/Libanon

Saturday, January 14, 2012
BEIRUT - die Perle des Nahen Ostens!

Beirut nennt man nicht umsonst die Perle des Nahen Ostens oder die Côte d'Azur Arabiens. Trotz eines verheerenden Bürgerkrieges, der die Stadt in Schutt und Asche legte und in mehrere Teile zersplitterte, erholte sich die Hauptstadt des Zedernstaates wieder. Die Stadt ist bunt, wunderbar, sehr französisch, hat die schönsten Frauen Arabiens und das schärfste Nachtleben im ganzen Nahen Osten. Aber es ist auch die Stadt der Intrigen, der politischen Machtkämpfe mit seinen vielen Morden und Geheimdiensten aus aller Welt, die sich hier die Klinken in die Hand geben. Eine Stadt des Lasters, der Spione, Geschäftemacher, Geldwäscher und die beste Nachrichtenbörse für Journalisten!

Monsieur Rainer
Friday, January 13, 2012
Tod in Syrien

In dieser Tragödie ist nur eines klar: Der Kriegsberichterstatter Gilles Jacquier ist tot, ein weiterer französischer Reporter und ein niederländischer Fotograph sind verletzt. Die Bürger von Homs beschuldigen die Häscher von Assad dieses Verbrechens und das staatliche syrische Fernsehen beschuldigt die "eingeschleusten Terroristen" der Taten. Was verwundert ist auch die Tatsache, dass die französische wie auch die syrische Regierung übereinstimmend von einer "genehmigten" Reportage sprechen. Diese Fragen gilt es zu untersuchen! Im Jahre 2011 fanden 69 Reporter weltweit den Tod, im Jahre 2012 ist dies nun schon der zweite tote Journalist. "Die Wahrheit ist ein so kostbares Gut, dass sie von einem Heer von Lügen beschützt werden muss!" (Sir Winston Churchill, Literaturnobelpreisträger)

Monsieur Rainer
Friday, January 13, 2012
Tod eines Kriegs - Reporters +

Gilles Jacquier war ein erfahrener Mann! Er berichtete für France 2 schon aus dem Irak, Afghanistan, Kosovo, Libyen, Ägypten und Israel. Er war auch nicht der typische Draufgänger, sondern eher bedächtig und besonnen, wog das Risiko stets ab. Aber Angst hatte er vor nichts! Für seine selbst gedrehten Reportagen erhielt er sogar im Jahre 2003 den Journalistenpreis "Prix Albert Londres“. Er war nicht der Mann für 1:30 Kurzeinspieler, er wollte immer der Sache auf den Grund gehen. Er war sehr sportlich und französischer Meister der Skispringer. Seine militärische Ausbildung absolvierte er bei einem französischen Fallschirmjägerregiment.


Umso trauriger war es, dass er sich in den Hexenkessel Syrien wagte und ausgerechnet dort den Tod fand. Es ist besonders tragisch, dass er nur gefallenheitshalber für einen verstorbenen Kollegen einsprang.


Er machte sich also mit einem weiteren französischen Reporter auf in die Stadt Homs in das heiss umkämpfte Viertel Akrama und fand dort den Tod. Und nun gehen die Meldungen stark auseinander: Das syrische staatliche Fernsehen behauptet einvernehmlich mit dem französischen Aussenministerium , dass die Reporter eine Drehgenehmigung hatten. Das ist völlig undenkbar, denn der Massenmörder lässt sich nicht dabei filmen, wie sein Militär die Bürger zusammenschiesst. Nur unter Druck der arabischen Liga liess er überhaupt die Beobachter ins Land und führte sie tagelang an der Nase herum. Auch wären sonst zumindest Al Jazeera und Al – arabia vor Ort. Auch die überhaus mutige österreichische Reporterin Antonia Rados hätte es vor nichts gegraust.


Weiter behauptet das syrische Staatsfernsehen ADDOUNIA, dass die Rebellen, angestiftet von ausländischen Geheimdiensten in enger Kooperation mit al-Kaïda, auf die Bevölkerung und die Reporter geschossen hätten. Alleine gestern habe es in Homs acht Tote und 25 Verletzte gegeben. Ausserdem wird behauptet, dass die Menschen von einer Granate getroffen wurden. Auch das ist eine Lüge. Die Menschen wurden von Snipern gezielt erschossen. Es waren auch nicht 8 Tote und 25 Verletzte, sondern 25 Tote und 8 Verletzte! Das alles wirft Fragen auf, die es zu untesuchen gilt. Der Nebel der Desinformation muss beseitigt werden.


Wir trauern um einen weiteren toten Kollegen! Er dürfte nun alleine in diesem Jahr bald der 70. tote Reporter sein, der sein Leben für eine wahrheitsgemässe Berichterstattung eingesetzt hat.


Monsieur Rainer




Thursday, January 12, 2012
Mord bleibt Mord!

Dürfen wir dazu schweigen, wenn Israel's gefährlicher und völlig skrupelloser Geheimdienst Mossad gezielt Menschen mit Autobomben tötet? Wird Unrecht und Mord entschuldbar, nur weil wir durch den Holocaust grosse Schuld auf uns geladen haben? Ich bin es auf jeden Fall leid, jedesmal mit dem Totschlagargument "Antisemit" erledigt zu werden, nur weil ich die Politiker Israels wegen ihrer fortdauernden Menschenrechtsverletzungen kritisiere! Ich bin kein Antisemit, aber Mord bleibt Mord, egal ob er von Juden, Moslems, Christen und Hindu 's begangen wird! Ist die Politik Israels etwa sakrosankt? NEIN, ist sie nicht! Und deshalb ist es unsere Pflicht, Morde überall als Morde zu bezeichnen, egal ob sie von Blutdespoten oder von Israelischen Politikern befohlen werden!

Monsieur Rainer
Thursday, January 12, 2012
Dumm geboren und nichts dazugelernt!

Sie lernen nichts dazu! Anstatt sich endlich einmal Gedanken darüber zu machen, das überflüssigste aller Ämter abzuschaffen oder wenigstens vom Bundestagspräsidenten mitverwalten zu lassen, geht die Kungelei über eine mögliche Nachfolge von Bundespräsident Wulff in den Parteien schon wieder los! Da faseln die Politiker immer von der "Würde des Amtes" und gehen selbst mit dieser angeblichen Würde um, wie auf dem Bahnhofsclo. Das Volk hat, wie immer, nichts zu melden. Das "Volk" wird vertreten von einem lächerlichen Kuriosum namens Bundesversammlung, wo sich die Politiker, einige Schlagerstars und Sportler anmassen, das Volk zu sein! Wer aber wählt die Mitglieder der Bundesversammlung? Das Volk? Nein, die Politiker! Semper idem!

Monsieur Rainer
Thursday, January 12, 2012
Fratelli d'Italia !

Bienvenuti Mario Monti! Tanti auguri! Wir begrüssen den neuen italienischen Ministerpräsidenten und Senator auf Lebenszeit in Deutschland. Er gibt seiner stolzen Nation und Gründungsmitglied von Europa die Würde zurück. Professore Mario Monti war Päsident der Universität Bologna, hat in Yale promoviert und war Berater von Goldman Sachs. Ein ernstzunehmender Fachmann, der sich von Merkozy nicht demütigen lässt! Fachleute an die Macht! Schluss mit den Amateuren aus französischen Winkeladvokaten, überambitionierten Physikerinnen und Berufspolitikern mit juristischem Staatsexamen und Parteikarriere.

Monsieur Rainer
Wednesday, January 11, 2012
STOPPT DEN MASSENMÖRDER ASSAD VON SYRIEN !

Dass die Europäer keine Cochones haben, das weiss der Massenmörder in Damaskus sehr genau. Dass die Amerikaner pleite sind und sich einen neuen Waffengang gar nicht leisten können, das weiss der Blut - Despot ebenfalls. Dass er die arabischen Beobachter wie Hampelmänner aussehen lässt, amüsiert diesen Folterer und Mörder seines Volkes höchstens. Und nun soll er sich ausgerechnet vor Aussenminister Westerwelle fürchten? Diese schlimmste Fehlbesetzung im Auswärtigen Amt seit dem unsäglichen Herrn von Ribbentrop schafft es ja nicht einmal, den syrischen Botschafter auszuweisen, geschweige denn die deutsche Botschaft in Damaskus zu schliessen. Wir wissen warum! Weil sonst der BND eine wichtige Aussenstelle verlieren würde! Verfluchte Heuchler!

Monsieur Rainer
Wednesday, January 11, 2012
Prof. Monti warnt die Deutschen vor allzugrosser Überheblichkeit!

Vorsicht! Der neue italienische Ministerpräsident Monti hat nichts mit dem Clown Berlusconi gemein. Und Italien ist nicht Berlusconi, sondern das Gründungsmitglied Europas. In seiner kurzen Amtszeit hat der ehemalige Dekan der berühmten Universität von Bologna durch rüde Sparmassnahmen das Haushaltsdefizit Italiens drastisch gesenkt und mit unglaublicher Härte weitere Sparmassnahmen durch das Parlament gepeitscht! Doch dieser stolze Mann lässt sich von der deutschen Kanzlerin nicht wie ein Schuljunge behandeln und warnt mit sehr deutlichen Worten vor der "deutschen Überheblichkeit". Die deutsche Regierung liefert im europäischen Ausland eine chauvinistische Mischung aus Arroganz, Oberlehrerhaftigkeit und Selbstgefälligkeit, die durch rein gar nichts gerechtfertigt ist. Schliesslich hält Deutschland neun Millionen Arbeiter mit Hungerlöhnen unter der Armutsgrenze und steht in der Liste der korruptesten Staaten von Transparancy Interrnational noch weit vor Italien!
Wednesday, January 11, 2012
Die deutsch - französische Justiz im Vergleich !

Die französische Justiz ist die vierte Macht im Staate und laut Dekret von Napoleon I vom Jahre 1811 nicht weisungsgebunden! Frankreich ist fast so kurrupt wie Deutschland, doch wir kriegen sie alle! Der ehemalige Staatspräsdient Jacques Chirac wurde soeben zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt! Minister werden reihenweise angeklagt und verurteilt! Sogar der Generalstaatsanwalt von Nanterre wurde vor den Untersuchungsrichter zur Vernehmung geladen! Frankreich hat auch eine eigene Justizdienstbarkeit: Der Cour superieur de la Magistrature, wo Richter und Staatsanwälte angeklagt werden. Frankreich hat einen Staatsgerichtshof, wo amtierende Politiker angeklagt werden. Ja die Justiz in Frankreich und Italien hat Macht! Deshalb werden die Richter hier auch durch Leibwächter und Panzerwagen geschützt! In Deutschland können sie mit dem Fahrrad in Amt radeln, die dürfen ja niemand was tun!

Monsieur Rainer
Tuesday, January 10, 2012
Die Machtbesetzer verbieten eine Transaktionssteuer für Finanzprodukte!

Wer es bis jetzt noch nicht begriffen hat, wer in Deutschland die Machtbesetzer sind, der konnte dies gestern beim Gipfel von Sarkozy und Merkel besichtigen. Aus welchen Gründen auch immer, der französische Staatspräsdient führt die Finanzmarkttransaktionssteuer im Alleingang ein. Frau Merkel versuchte sich derweil in semantischen Verrenkungen, die mir mein Deutschlehrer um die Ohren gehauen hätte: "Man könne es sich schon vorstellen, im Rahmen einer gemeinsamen europäischen Lösung, die Einführung dieser Steuer zu überdenken." AHA, also nie! Denn die Engländer werden nie zustimmen, weil Finanzen das letzte Produkt deren maroden Wirtschaft ist. Die deutschen Banken, vertreten durch eine 2% Splitterpartei in Auflösung, haben Frau Merkel die Steuer schlicht verboten! Punkt! Wozu also noch Wahlen? Wozu noch einen Grüss-August, der in einer one-man-occupy Bewegung das Bellevue besetzt?

Monsieur Rainer
Tuesday, January 10, 2012
Angela du tolles Weib (Gedicht)

Angela du tolles Weib (Merkel-Gedicht)

.
Angela du tolles Weib,
ein kleines Lied ich für dich schreib.
Du bist die Rettung dieser Welt,
Unsre Krone, aller Held.
.
Jedes arme Rentnerlein,
möchte so wie du nur sein. nur sein.
Du bist die Hoffnung aller Armen,
du zeigst den Banken dein Erbarmen.
.
Du rettest Deutschland aus der Not,
du sorgst für Arbeit, Lohn und Brot.
Alle die genug schon haben,
warten schon auf deine Gaben.
.
Dem Banker gibst du neue Kraft,
damit er noch mehr Pleiten schafft,
Damit sein Konto weiter voll,
schenkst du Millionen, diesem Troll.
.
Du sorgst dich für des Reichen Wohl,
bist so viel besser, als der Kohl.
sicher war bei ihm die Rente,
bei dir ist Sicherheit ne Ente.
.
Du hast bei Honni einst studiert,
die FDJ hast du geführt.
wenn auch nur dort im Studienkreis,
aus Widerstand, ich weis, ich weis…..
.
Der Kommunismus war dir fremd,
warst dessen Feind im blauen Hemd.
du hast gekämpft für Freiheit Recht,
was ist erlogen, was ist echt?
.
Die Opferrente ist dein Werk,
sie ist ein Wurm ein Rentenzwerg.
Wie Bettler kommen wir uns vor,
für uns war zu, dein Mund dein Ohr.
.
Den Banken gibst du gern Millionen,
Betrug und Diebstahl soll sich lohnen.
Für dieses Wörtchen Mindestlohn,
zeigst du nur Abscheu, oder Hohn.
.
Gerechtigkeit ist nicht dein Wort,
die schlich sich aus dem Lande fort.
Kinderarmut wird gepflegt,
des Reichen Konto wird gehegt.
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Für alles was du uns getan,
stimmen wir kein Loblied an.
Wärst du in Brandenburg geblieben,
dann würden wir dich richtig lieben.
.

quelle, dichter: "kronzeuge" via eintrag im stasiopferinfo-board (nov 2008), gefunden via: kommentareintrag von g.philipp in einem aktuellen spiegelfechter-beitrag.


Monsieur Rainer


Monday, January 09, 2012
Deutscher Chauvinismus und die eigene Haustüre!

Laut Transparancy International zählt Deutschland noch vor Frankreich und Italien zu den 30 korruptesten Ländern der Erde! Und da bläst die deutsche Kanzlerin den Südeuropäern Moral? Am deutschen Wesen soll schon wieder die Welt genesen? Deutschland würde mehr Bescheidenheit und mehr Rechtsstaatlichkeit sehr gut tun! Trennung von Judikative, Legislative und Exekutive sind die Eckpfeiler einer Demokratie!

Monsieur Rainer
Sunday, January 08, 2012
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen? Lieber nicht!

Wir sind gerne die Oberlehrer und der Bläser von Moral in der Welt! Die Zahlen würden Deutschland mehr Bescheidenheit lehren! Neun Millionen Menschen in Deutschland können von ihrem Lohn nicht leben und Deutschland rangiert laut Transparancy International unter den 30 korruptesten Staaten der Welt! Deutscher Chauvinismus ist fehl am Platze!

Monsieur Rainer
Sunday, January 08, 2012
Nicolas Sarkozy ruft total verzweifelt Jeanne d'Arc zu Hilfe!

Wie verzweifelt muss ein scheidender französischer Präsident sein, wenn er mit wenig historisch belegbaren Mysterien wie Jeanne d'Arc um seine Wiederwahl kämpfen muss. Dabei wird dieses "schöne Gesicht Frankreichs", wie es einmal der von mir so sehr verehrte André Malraux hintersinnig bezeichnet hat, bereits von anderen Bewerbern um das Präsidentenamt besetzt: Eva Joly, der Kandidatin der Ecologisten, mag man diesen Griff in die Mottenkiste der französischen Geschichte noch verzeihen, aber wenn die rechtsreaktionäre Chefin der Front National nach dem Nationalheiligtum greift, dann wird es absurd! Immer wenn Frankreich am meisten leidet, greifen die Politiker zur alten Grandeur der Grande Nation. Dabei hat sie bereits ein Symbol: Den gallischen Hahn! Warum? Weil es das einzige Vieh ist, das noch kräht, obwohl es mit den Füssen in der merde steht!

Monsieur Rainer
Saturday, January 07, 2012
SYSTEMFEHLER !

Wenn sich der ganze Weihrauch um die im Grunde lächerliche Affaire des Bundespräsidenten verzogen hat, steht nur eines fest: Die Bundesrepublik Deutschland erfüllt auch 60 Jahre nach seiner Gründung nicht die Kriterien, die einen Rechtsstaat ausmachen. Die Gewaltenteilung funktioniert nicht! Es gab noch nie auf deutschen Boden eine weisungsunabhängige Justiz! Es gab noch nie einen Bundesdisziplinarhof für Amtspflichtverletzungen von Politikern, es gab noch nie eine Selbstverwaltung der Justiz, die als dritte Gewalt im Staate ohne politischen Druck arbeiten könnte. Diese Systemfehler müssten dringend durch eine Verfassung gemäss Artikel 146 GG beseitigt werden. Die Politiker fürchten eine vom Volk beschlossene Verfassung wie der Teufel das Weihwasser. Warum wohl? Weil sie das die alleinige und unktrollierbare Macht kosten würde! Hier liegt das ganze systemische Versagen Deutschlands

Monsieur Rainer
Friday, January 06, 2012
Schmierentheater !

Cui bono fragt sich der Betrachter dieser insgesamt unappetitlichen Affaire. Da rauft sich der Chefredakteur eines Massenblattes mit dem Staatsoberhaupt. Da geht es um anrüchige Freundschaften des Bundespräsidenten, um Reisen, um Kredite, um schöne bunte Bilder. Dieses Massenblatt gehört einer Medienzarin, die wiederum zu den Freundinnen der Kanzlerin gezählt wird. Was spielt sich da hinter den Kulissen ab? Zickenkrieg? Machtkampf? Intrigen oder ganz einfach ein Mann, der als Bundespräsident schlicht untauglich und überfordert ist. Wenn Deutschland über eine weisungsunabhängige Justiz verfügen würde, was das Land nicht hat, dann würde ein neutraler und unabhängiger Staatsanwalt dieses ganze Schmierentheater untersuchen. Hat Deutschland nicht, geht also nicht! Weiter so!

Monsieur Rainer
Friday, January 06, 2012
DAS AUSLAND SCHAUT AUF DEUTSCHLAND !

In Frankreich wurde der ehemalige Staatspräsident Jacques Chirac wegen Korruption angeklagt und zu zwei Jahren Gefängnis mit Bewährung verurteilt. Es gibt den weisungsungebundenen Untersuchungsrichter, eine eigene Disziplinargerichtsbarkeit für Amtsträger, wo sich Minister und Präsidenten zu verantworten haben. Welcher Staatsanwalt würde in Deutschland den Mut haben, zumindest gegen den Bundespräsidenten zu ermitteln und den Sachverhalt aufzuklären? Selbst wenn er den Mut hätte, sein Dienstherr würde ihn in die Wüste schicken. Genau dies ist das Gegenteil von Gewaltenteilung. Das Ausland bemerkt, dass Deutschland eben nicht der Vorzeigekandidat Europas ist, wie es Frau Merkel immer so chauvinistisch verkündet! Es ist nicht besser und nicht schlechter als alle anderen Länder auch und sollte deshalb etwas bescheidener auftreten!

Monsieur Rainer
Thursday, January 05, 2012
Verheerende Pressestimmen: " Wulff, der Guttenberg für Arme!"

Das ist die Schlagzeile des Tages aus einer der feinsten Gazetten Deutschlands: "Wulff, der Guttenberg für Arme! Larmoyant, provinziell und uneinsichtig!" Die Presse reagiert druchweg mit verheerenden bis völlig rat - und fassungslosen Kommentaren zu dem unsäglichen Auftritt im Beamten-TV. Dabei sassen da ja gar keine richtigen Journalisten, sondern nur ängstliche Hofschranzen.

Monsieur Rainer
Thursday, January 05, 2012
Hoch lebe die altehrwürdige FAZ !

Hochachtung vor der FAZ! Ich bin zwar regelmässiger Leser dieser altehrwürdigen Zeitung und veröffentliche auch gelegentlich dort meine Artikel und Kommentare, doch die FAZ erscheint mir insgesamt unverdächtig, irgendwie besonders links oder Regierungskritisch zu sein! Um so vernichtender ist der Kommentar dieses FAZ - Redakteurs über den Auftritt des Bundespräsidenten in der ARD und dem ZDF am 4.01.2012. Prädikat: Sehr empfehlenswert!

Monsieur Rainer
Thursday, January 05, 2012
Georg Schramm for President!

Wenn ich die Wahrheit über Deutschland, seine Banken, seine Medienzaren und deren Hofschranzen in der Parlamenten und Regierungen hören will, dann schaue ich mir ganz gewiss kein Beamten TV, kein devotes Katzbuckeln von willfährigen Pseudo-Journalisten in sogenannten aufgezeichneten Brennpunkten an, sondern Georg Schramm!

Monsieur Rainer
Thursday, January 05, 2012
DIE WÜRDE DES AMTES, eine hohle Phrase!

Seit ewigen Zeiten hören wir die hohlste aller Phrasen immer dann, wenn ein Politiker ins straucheln gerät: "Die Würde des Amtes darf nicht beschädigt werden.“ Das ist eine Art von Selbstüberhöhung und Selbstbeweihräucherung, die mir und vielen Freunden zunehmend auf die Nerven geht!

Ein Amt hat keine Würde! Egal ob es das Bundespräsidalamt, das Bundeskanzleramt oder mein Postamt ist. Es ist ein Amt in einer Amtsstube, mal im Schick der fünfziger Jahre wie mein Postamt, mal als futuristischer Grössenwahn wie das Bundeskanzleramt, mal als alte Bruchbude, die schon den Nazis als Gästehaus diente, wie das Schloss Bellevue, einer der beiden Amtssitze des unnötigsten Amtes, das die Republik überhaupt zu vergeben hat, das Bundespräsidialamt!

Würde kann nur ein Mensch haben! Manchesmal, allzu selten, haben wir auch erlebt, dass ein Politiker Ehrbarkeit, Bescheidenheit und menschlichen Anstand besitzt. Das darf man dann auch gerne unter der Bezeichnung WÜRDE subsummieren! Aber es ist der Mensch, der sich dieses Prädikat verdient hat und nicht seine Behausung oder sein Amtstitel!

Und aus diesem Grunde sollten wir endlich Schluss machen mit diesem hohlen Geschwätz von der Würde des Amtes! Diese Phrasen stammen aus der untergegangenen Kaiserzeit und sind daher als alter Zopf abzuschneiden. In eine erwachsene Demokratie passt dieser gefrorene Mist nicht mehr, zumal es auch nicht mehr weit her ist mit den demokratischen Machtverhältnissen in Deutschland.

Die politische Oligarchie fürchtet eine Verfassung nach Art. 146 GG wie der Teufel das Weihwasser und bricht damit jeden Tag den geleisteten und wohlweislich nicht strafbewehrten Amtseid auf das Grundgesetz. Die Macht in diesem angeblichen freiheitlich – demokratischen Rechtsstaat haben das Kapital, die Medienzaren und ganz zum Schluss ihre Hofschranzen in ihren Ämtern. Da die das wissen, gieren sie nach einer sittlichen und gesellschaftlichen Aufwertung: DIE WÜRDE IHRES AMTES !

Wenn das Kapital zusammen mit Liz Mohn und Friede Springer den Daumen senken, dann ist jeder Politiker, egal in welchem angeblich so würdevollen Amt er gerade herumhockt, Geschichte!

Das sind die wahren Machtverhältnisse in Deutschland. Die wirklichen Machthaber scheren sich einen Dreck um die angebliche Würde eines Amtes, die sie für sich selbst gar nicht beanspruchen. Sie haben etwas viel besseres: Die Macht!


Monsieur Rainer
Wednesday, January 04, 2012
Il voulait être César, il ne fut que pompée ! (Georges Clemenceau)

Als der französische Staatspräsident Felix Faure im Jahre 1899 in den Armen seiner Geliebten beim Liebesakt verstarb, da höhnte Georges Clemenceau noch: "Il voulait être César, il ne fut que pompée!" Wenn der Noch-Bundespräsident Wulff demnächst seinen vergoldeten Fallschirm umschnallt, dann wird ihm die deutsche Bevölkerung nachrufen: "Er wollte ein religiöser Wanderprediger sein, dabei war er nur ein bigotter Heuchler!" Wie auch immer, die Kungelei um die Ausrufung eines Bundespräsidenten muss ein Ende haben. Entweder wird er vom Volk gewählt oder das unnütze Amt wird ganz abgeschafft! So nicht mehr, Frau Merkel!


Monsieur Rainer
Tuesday, January 03, 2012
SO NICHT, FRAU MERKEL !

So nicht noch einmal bestimmen Sie über das Amt des Bundespräsidenten!

So nicht noch einmal wird von einem Kuriosum, das sich Bundesversammlung nennt und einen repräsentativen Querschnitt durch die Bevölkerung vorgaukeln soll, ein vorher von Ihnen ausgekungelter Kandidat abgenickt!

So nicht noch einmal kommt ein Bundespräsident in das Amt, sondern nur durch Direktwahl durch die ganze Bevölkerung!

So nicht wird überhaupt noch einmal ein Bundespräsident gewählt, bevor nicht geprüft wird, ob nicht der Bundestags – oder Bundesratspräsident die Aufgabe mit übernehmen kann.

So nicht werden weiter Steuergelder für ein unnützes Amt mit zwei Schlössern, Flugzeugen, vielen Panzerkarren, Leibwächtern und Ministerialbeamten vergeudet!

So nicht werden Sie noch einmal in Ihr Amt gewählt, sondern nur durch die Direktwahl der gesamten Wahlberechtigen!

So nicht wird überhaupt nochmal für den deutschen Bundestag gewählt! Der Bundestag wird in Zukunft der Höhe der Wahlbeteilgung entsprechen. Listenplätze werden abgeschafft! Nur Direktmandate werden zugelassen! Die Wählbarkeit erstreckt sich für alle Abgeordneten, Minister und Kanzler auf maximal zwei Legislaturperioden.

So nicht wird weiter achtlos mit dem Grundgesetz von Ihnen umgegangen! Wir fordern von Ihnen die Achtung des Grundgesetzes:


Will heissen: Gemäss Artikel 146 GG wird eine Konvent von der ganzen Deutschen Bevölkerung gewählt, der eine Verfassung ausarbeitet, die dann vom deutschen Volke in freier Abstimmung beschlossen wird!

Will heissen: Der Konkordatsvertrag zwischen dem III. Reich und dem Vatikan Acta Apostolicae Sedis 25 Reichsgesetzblatt 389 ff aus dem Jahre 1933 wird gekündigt!

Will heissen: Judikative, Exekutive und Legislative werden endlich voneinander getrennt!

Will heissen: Die Gewaltenteilung und Transparenz machen erst eine Demokratie aus, Frau Bundeskanzlerin!

Conclusio: Wenn Sie das nicht endlich lernen wollen, Frau Bundeskanzlerin, dann treten Sie zurück!

Monsieur Rainer

Monday, January 02, 2012
Herr Bundespräsident, treten Sie zurück!

Uns hat es nicht gefallen, dass und wie Sie überhaupt in das Amt kamen! Uns hat es nicht gefallen, dass Sie Ihr Amt als multi-religiöser Wanderprediger missverstanden haben! Uns haben Ihre "Freunde" nicht gefallen, bei denen Sie sich durchgeschnorrt haben. Uns hat die Art der Kreditvergabe an Sie nicht gefallen! Uns gefällt auch nicht, wie Sie versuchen, auf die Presse Einfluss zu nehmen. Nein, Herr Präsident, uns gefällt wenig an Ihrem Amtsverständnis! Gehen Sie meinetwegen mit Ihrem viel beschworenen Gott, aber gehen Sie! Falls Sie mich wegen Gotteslästerung = Beleidigung des Bundespräsidenten auch anzeigen wollen hier meine Adresse: Rainer Kahni, 31 Chemin des Soullières, F - 06410 Biot. Ich komme zur Verhandlung auch gerne nach Berlin - Moabit, oder wo eben der Gerichtsstand festgestellt wird! Darf ich auch die Presse zum Termin einladen und meine Bücher vorstellen? Danke, Herr Bundespräsident!

Monsieur Rainer
Monday, January 02, 2012
Rezension: Commissaire Carlucci : TOSCA

In der Serie “Commissaire Carlucci“ hat der Autor Monsieur Rainer in seinem zuletzt erschienen sechsten Band "Tosca“ einen in jeder Hinsicht bemerkenswerten Kriminalroman vorgelegt. Dabei fasziniert nicht nur die aktuelle und spannende Handlung, die kurz angedeutet, sich um den Mordversuch an einem berühmten Operntenor bei einer Open-air-Veranstaltung von Puccinis Meisterwerk "Tosca“ im Amphitheater von Orange handelt. Vielmehr sind es die Umstände und ihre Ursachen die zu dieser heimtückischen Handlung führen, die diesen Krimi so einmalig und unbedingt lesenswert machen. Der Autor hat die gesamten Handlungsstränge und ihre Hintergründe in Bezug zu den Gräueltaten der Nazis nach dem Überfall auf Frankreich gebracht, wo nach akribischer Recherche seitens Monsieur Rainer die brutalen Massaker an der jüdischen Bevölkerung, aber auch an den Mitgliedern der Résistance, der Widerstandsbewegung in Frankreich ausschlaggebend für das aktuelle Verbrechen im Roman ist. Mit welcher menschenverachtenden Brutalität die deutschen
Sicherheitsdienste SS und SD nebst weiteren Spionagediensten, aber auch Unterorganisationen der Deutschen Wehrmacht unsere Nachbarn tyrannisiert haben, wird im Laufe dieses Buches mehr als eindrucksvoll geschildert. Beim Lesen dieses Werkes war ich zutiefst erschüttert und über viele Seiten war nicht klar, was mehr in den Bann zog, die spannende Kriminalarbeit von Commissaire Carlucci, immerhin wird dem Leser die Arbeit von geheimen französischen Sicherheitsorganen nähergebracht, ein Umstand der im Grunde ungewöhnlich ist oder die geschichtliche Aufklärung der scheußlichen Verbrechen der Nazis während der Zeit des Dritten Reiches, aber auch danach als die Täter sich erneut ihr Biedermannimage zugelegt haben, um demokratische heile Welt zu spielen, um zu verdrängen, welche Mordbuben in der Verkleidung teutonischer Helden sie eigentlich waren. Monsieur Rainer lässt in jeder Hinsicht keine Geschichtsklitterung zu und welche Rolle die Franzosen selbst in Bezug auf die Nazi- Ideologie zu Zeiten des Dritten Reiches hatten und bis zur heutigen Zeit haben, da die Partei von Jean-Marie Le Pen und seiner Tochter über 15% der Wähler für sich vereinnahmen, nicht zuletzt in der nordwestlichen Provence und in der Stadt Orange, wird zeitkritisch in den Handlungsstrang eingebaut: wirklich großartig. Selten hat mich ein Kriminalroman so in seinen Bann gezogen, so dass er das Prädikat "auf höchstem Niveau“ verdient hat. Seine Lektüre ist sehr empfehlenswert.

Helga Koenig
Freie Journalistin DPV

Monday, January 02, 2012
Black Hawk down zum zweiten: Einsatz an Land in Somalia!

So also stellt sich Klein Erna den Kampf gegen Piraten vor: Juristen, die von militärischer Strategie nicht den Hauch einer Ahnung haben, Admiräle, die auf einem Schiff seekrank werden und deshalb die Sessel von NATO - Stäben besetzen und Politiker, die über Mallorca nie hinausgekommen sind, bereiten eine Operation auf dem Territorium von Somalia vor. Ein Land, das es gar nicht gibt! Ein Land ohne Infrastruktur, ohne Verwaltungsstruktur, ohne Parlament, ohne Regierung. Dieses zerfallene Land wird beherrscht durch schwerkriminelle, bis an die Zähne bewaffneten Milizen und deren Clanchefs, die alles und jeden abschlachten, der ihnen über den Weg läuft. Niemand von diesen Sesselfurzern in den Stäben hat den Film "Black Hawk down" gesehen, sonst wüssten sie, wie dort eine Brigade US - Marines Fersengeld gegeben hat. Nationbuilding ist gefragt, aber das interessiert ja kein Militärstab! Hat sie noch nie interessiert! Nicht im Irak, nicht in Afghanistan und schon gar nicht in Somalia! Es geht um Handelswege! Mehr ist da nicht! Es ging nie um etwas anderes!

Monsieur Rainer
Monday, January 02, 2012
Wo bitte geht's zum Krieg?

Amerikas Wirtschaft ist kaum in der Lage, eine Kaffeemaschine zusammenzuschrauben. Englands Wirtschaft kann nur Finanzprodukte verkaufen. In den USA, England, Frankreich und Deutschland sind die wichtigsten Exportschlager Waffen und Kriegsgerät. Der Krieg im Irak ist aus, der Krieg in Afghanistan neigt sich dem schmählichen Ende zu. Überall hinterliess der militärisch-industrielle Rüstungskomplex nur verbreannte Erde, Blut, Leid und Elend. Nun zieht der Waffenzirkus weiter und sucht neue Probanten, Abnehmer, Erprobungsfelder, Endverbraucher und Tummelplätze für eine ausser Rand und Band geratene Rüstungslobby. Wo bitte geht's zum nächsten Krieg? Kriegsgrund? Kein Problem! Wird sich finden! Feind? Marketing und Presse stehen!


Monsieur Rainer
Friday, December 30, 2011
WIR WÜNSCHEN UNS NICHTS - WIR FORDERN IM JAHRE 2012 !

Wir fordern den Bundespräsidenten auf, gemäss Artikel 146 Grundgesetz allgmeine Wahlen für die Mitglieder eines Verfassungskonventes auszuschreiben.

Wir fordern den Bundespräsidenten auf, die vom deutschen Volk gewählten Mitglieder des Verfassungskonventes damit zu beauftragen, innerhalb einer Frist von 6 Monaten eine Verfassung für Deutschland auszuarbeiten, jedem Bürger schriftlich zur Diskussion zu unterbreiten und dann eine Volksabstimmung über diese Verfassung anzuberaumen.

Wir fordern das Bundesverfassungsgericht auf, dieses Verfahren zu überwachen und bei Weigerung des Bundespräsidenten ihn seines Amtes zu entheben.

Wir fordern, nach der Annahme der Verfassung durch das deutschen Volk, die amtierende Regierung, sowie sämtliche Minister, Staatssekretäre und Abgeordnete zum Rücktritt auf. Die Bundes – und Länderparlamente werden aufgelöst.

Wir fordern danach Neuwahlen der Bundes – und Landesparlamente an einem und demselben Tag. Zur Wahl sind nur Direktkandidaten zugelassen. Partei – und Landeslisten sind verboten.

Wir fordern die Direktwahl des deutschen Bundeskanzlers und des Bundespräsidenten.

Wir fordern jeden gewählten Abgeordneten, Minister, Bundeskanzler und Bundespräsident auf, alle Ereignisse seines Lebens, seine geschäftlichen Beziehungen, seine Mitgliedschaften in Parteien, Verbänden, Vereinen, seine Bezüge, Einkommen- und Vermögensverhältnisse dem Verfassungskonvent vorzulegen und zu beeiden.

Wir fordern, dass der Bundestag nur soviele Abgeordnete haben darf, wie es der Wahlbeteiligung entspricht. Die gewälten Abgeordneten bekommen eine Aufwandsentschädigung, für ihre Krankenversicherung und Altersversorgung kommen sie selbst auf.

Wir fordern das Mehrheitswahlrecht in zwei Durchgängen. Bei der Stichwahl zählt nur noch die einfache Mehrheit im Wahlkreis, um gewählt zu sein.

Wir fordern, dass kein bisheriger Abgeordneter sich mehr zur Wahl stellen darf. Die neue gewählten Abgeordneten dürfen sich für nur eine weitere Legislaturperiode erneut einer Wiederwahl stellen.

Wir fordern die Bundesländer auf acht Regionen zu begrenzen. Die aufgelösten Bundesländer verlieren ihre Landesregierungen, ihre Parlamente und sämtliche nachgeordneten Behörden.

Wir fordern, dass das Berufbeamtentum abgeschafft wird.

Wir fordern eine Gewaltenteilung zwischen Judikative, Exekutive und Legislative. Die Judikative bekommt eine Selbstverwaltung, ist an keine Weisungen gebunden und wählt seine Amtsträger selbst. Die Richter des Bundverfassungsgerichtes, der Generalbundesanwalt, die Generalstaatswälte der Länder, die Präsidenten des Bundesrechnungshofes, des Bundeskriminalamtes, der Landes- und Bundesämter für Verfassungsschutz, des Bundeskartellamtes, des Bundesdatenschutzbeauftragten, des Bundesnachrichtendienstes werden in geheimer und direkter Wahl vom Volk gewählt. Sie sind an keine Weisungen gebunden und nur dem Gesetz verpflichtet.

Wir fordern einen Bundesdisziplinarhof für Vergehen von Amtsträgern.

Wir fordern ein eigene Disziplinargerichtsbarkeit der Judikative.

Wir fordern einen Strafsenat des Bundesverfassungsgerichtes, wo sich gewählte Politiker wegen eventueller Gesetzesbrüche oder persönlicher Fehlverhalten zu verantworten haben.

Wir fordern das Bundesparlament auf, einen eigenen Untersuchungsausschuss zu wählen, dem sämtliche Rechte nach der Strafprozessordnung einschliesslich der vollziehenden Gewalt eingeräumt werden.

Wir fordern die Finanzhoheit der Länder und Kommunen. Für den Bund wird eine einheitliche Bundessteuer erhoben, mit der der Bund seine Ausgaben zu bestreiten hat. Der Bundesrechnungshof prüft jährlich die Bundesausgaben und klagt Bundesbeamte vor dem Bundesdisziplinargericht wegen eventueller Geldverschwendung an.

Wir fordern die Abschaffung sämtlicher Subventionen.

Wir fordern ein einfaches und gerechtes Steuerrecht ohne Ausnahmetatbestände. Alle Menschen mit deutscher Nationalität, egal wo sie ihren Wohnsitz haben, sind in Deutschland mit ihrem Welteinkommen steuerpflichtig. (Lex Beckenbauer)

Wir fordern sparsamste Haushaltführung. Alleiniger Regierungssitz ist Berlin. Das Amt des Parlamentarischen Staatsekretärs ist abgeschafft. Eine Fahrbereitschaft für Abgeordnete gibt es nicht.

Wir fordern einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro netto nach Steuern für jeden Arbeiter oder Angestellten, der jährlich an die Inflationsrate angepasst wird.

Wir fordern die Abschaffung aller sogenannter Hartz – Gesetze, stattdessen ein bedingungsloses Grundeinkommen, das unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegen muss und jährlich an die Inflationsrate angepasst wird.

Wir fordern eine ausgeglichene Aussenhandelsbilanz zum Schutze unserer europäischen Nachbarn.

Wir fordern eine gesetzliche Bürgerversicherung für alle Abeitsnehmer, Selbstständige und Amtsträger, deren Beiträge sich nach den Einkommen richten. Die Einnahmen fliessen in eine gesetzliche Krankenversicherung und in die Rentenkassen.

Wir fordern die vollständige Abschaffung der Bundeswehr, mit Ausnahme eines leicht bewaffneten UN – Kontigentes, das nur zu Friedenssichernden Massnahmen im Rahmen einer UN-Mission eigesetzt werden darf, sowie ein totales Exportverbot für Waffen und Kriegsgerät jeglicher Art.

Wir fordern, dass die Bürger des Landes bei allen existenziellen Fragen der Daseinsvorsorge in einer Volksabstimmung befragt werden müssen.

Wir fordern das Recht bei krassem Fehlverhalten eines Amtsträgers oder Politikers durch Volksentscheid seine Ablösung zu beschliessen.

Wir fordern die Trennung von Kirche und Staat, die Laïfizierung des Landes und die Kündigung des Konkordatsvertrages zwischen dem Deutschen Reich und dem Heiligen Stuhl (Acta Apostolicae Sedis 25) Reichsgesetzblatt 389 ff von 1933, II, 679 ff und damit auch die Abschaffung der Kirchensteuer und die Enteignung sämtlichen Kircheneigentums.

Wir wünschen uns nichts für 2012, die Party ist aus, meine Damen und Herren in den Amtsstuben und Ministerien. Gebt das Land dem Volk zurück!


Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten.
Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
Dann richtet das Volk, dann Gnade euch Gott!

(Theodor Körner)


Monsieur Rainer
Thursday, December 29, 2011
Kernschmelze der Investmentbanken !

Die Banken schmeissen ihre Investmentbänker hinaus! Hunderttausende von Stellen werden in den Investmentbanken abgebaut! Unsere Trauer und unser Mitleid mit diesen Bonigeilen Betreibern von Schein- und Luftgeschäften hält sich in Grenzen. Sie haben ganze Volkswirtschaften mit ihren kriminellen Machenschaften ruiniert und stehen jetzt am Schalter des Arbeitsamtes? Das ist zu einfach! Wann gehen diese Damen und Herren in den Knast, das ist hier die Frage!

Monsieur Rainer
Tuesday, December 27, 2011
Der Wahlkampfleiter von Nicolas Sarkozy hat alles hingeschmissen!

Das ist ein schwerer Schlag für den scheidenden Präsidenten der französischen Republik, Nicolas Sarkozy. Sein Wahlkampfleiter aus dem Jahre 2007, der nun erneut den Wahlkampf für eine Wiederwahl organisieren sollte, hat alles hingeschmissen und ist sogar aus der Regierungspartei UMP ausgetreten. Es wird eng und einsam für und um Monsieurl le Président sortant, wie wir einen Präsidenten nennen, dessen Amtszeit abläuft. In Frankreich ist die Amtszeit des direkt vom Volk in zwei Wahlgängen gewählten Staatchefs auf zwei mal fünf Jahre begrenzt! Danach darf er nicht mehr kandidieren. Eine Anregung für Deutschland für jeden Abgeordneten, Minister und Kanzler, um der derzeit herrschenden politischen Inzucht vorzubeugen?

Monsieur Rainer
Tuesday, December 27, 2011
LEGIO PATRIA NOSTRA

In ganz Europa werden dumme Vorurteile gegen die Légion gepflegt. Sie ist die Elitetruppe der französischen Armee und holt für viele Fehlentscheidungen der Politiker die Kastanien aus dem Feuer. Auf einen freien Platz kommen 100 Bewerber, die auf Herz und Nieren geprüft werden. Vorbestrafte haben keinen Zutritt! Immer wieder wird der Legion eine rechtsreaktionäre Gesinnung unterstellt! Das ist dummes Geschwätz! Ein Legionär hat keine Gesinnung sondern einen Arbeitsvertrag! Die Legion wird von der französischen Bevölkerung, wie beim Défilé zum Nationalfeiertag, frenetisch gefeiert. Legio Patria Nostra! An Weihnachten gedenken wir Franzosen den vielen gefallenen Soldaten der Légion in Afghanistan, dem dümmsten Krieg seit der Erfindung des Schiesspulvers!

Monsieur Rainer
Tuesday, December 27, 2011
Réporters sans frontières: Für die Freiheit der Presse !

An diesem Tag gedenke ich auch den vielen getöteten, gefolterten und noch inhaftierten Journalisten von Réporters sans frontières, die unerschrocken aus den schlimmsten Kampfzonen, den gefährlichsten Brennpunkten der Welt, aus den verlogensten Kriegen, angeblichen Umstürzen und den grössen Hungergebieten dieser Erde, unter Lebensgefahr berichten. Réporter sans frontières tritt überall in der Welt für die Wahrheit und die Freiheit der Presse ein!

Monsieur Rainerans
Tuesday, December 27, 2011
Wo ist ein neuer Kurt Tucholsky am politischen Literaturhimmel zu sehen?

Wir haben eine Staatskrise. Eine oligarchische Kaste aus Kapital, konzentriert in einer ausser Rand und Band geratenen Finanzindustrie, Medienzaren à la Hugenberg und deren willfährige Marionetten in den Parlamenten bereichern sich in schamloser Weise am Volksvermögen. Zehn Prozent der Deutschen besitzen heute 90 Prozent des gesamten Vermögens. Der Staat überhöht sich zu einem aufgeblasenen NICHTS. Blasse Spiesser in grossen Schlössern sollen dieser Veranstaltung auch noch Würde verleihen. Die Lächerlichkeit wird auf die Spitze getrieben. Doch wo ist die politische Literatur? Wo ist der politische Schriftsteller mit Autorität, der dieses Panoptikum von Mittelmässsigkeit mit spitzer Feder der Lächerlichkeit preisgibt? Wo ist ein neuer Kurt Tucholsky in Sicht? Es scheint, der politische Literat hat entweder resigniert oder hat sich durch Preise und Orden korrumpieren lassen! Der nächste Literaturnobelpreisträger muss Jean Ziegler heissen. Er ist der letzte seiner Zunft!


Monsieur Rainer
Tuesday, December 27, 2011
Weihnachten in Frankreich - Noël en France !

Den heiligen Abend kennen wir in Frankreich nicht! Es gibt einen Tag im Jahr, an dem die Christen Frankreichs ihr Weihnachten feiern, das ist der 25. Dezember. Da der Staat Frankreich seit der französischen Revolution ein durch und durch laïzistisches Land ist, das im Laufe seiner Geschichte Menschen aus Kulturen aller Herren Länder aufgenommen hat, kennt es keine Religionen und keine Kirchen. Wir sind Franzosen. Punkt! Aus! Basta! Religion ist Privatsache. Und so sind religiöse Feiertage eben auch Privatsache in diesem gottlosen Land. Weder christliche, muslemische, noch jüdische Feiertage führen hier zu besonderen Verrenkungen im Fernsehen, bei den Ladenöffnungszeiten oder im Verhalten der Franzosen. Am 26. Dezember wird wieder gearbeitet. Da wir auch keine Ladenschlussgesetz kennen, sind auch an Weihnachten die Restaurants, Discos und Geschäfte geöffnet. Kein Franzose lässt sich von einer Kirche vorschreiben, wann er zu feiern, wann er einzukaufen, wann er in die Disco zu gehen hat, was er im Fernsehen sehen will. Die Religionsgemeinschaften haben nicht den geringsten Einfluss auf das öffentliche Leben, auf das TV - Programm oder gar auf die Politik. Heute an Weihnachten ist unter den französischen Christen "La grande bouffe" (Das grosse Fressen) angesagt. Die Grossfamilien werden eingeladen oder laden sich einfach selbst ein. Es wird gut gegessen und noch mehr getrunken. Wenn dann noch die Sonne scheint und es 18° warm ist wie heute, dann findet das Spektakel im freien statt! Laut und fröhlich! Wenn die Stühle für die ganze bucklige Verwandschaft nicht ausreichen, werden sie bei den Nachbarn "ausgeliehen". Und wenn dann alle blau und vollgefressen sind, werden die Stühle in den Pool geworfen. Ja, ich gestehe es, keine Kirche, keine Christmetten, kein Papst im Fernsehen, keine geheuchelte Bigotterie, keine Trauerstimmung, nichts ist uns heilig, denn wir sind ein gottloses Volk. Und wenn dann la grande bouffe vorbei ist und die letzte Flasche Wein die Gurgel hinunter gespült wurde, dann schnappt man sich sein liebstes Haustier und macht eine Erinnerungsfoto! Das ist Weihnachten in Frankreich!Und kein französischer Politiker, schon gar nicht der Staatspräsident, käme auf die Idee, eine verlogene und bigotte Weihnachtsansprache an das französische Volk zu richten! Er würde sich damit nur lächerlich machen, denn das Volk würde das Gerät abstellen und so einem Stimmungskiller zurufen: " T'a gueule, pauvre con! ts, ts, ts, que le diable t'emporte! Ils sont tous les même voyous!" (Übersetzung: Halts Maul, armer Depp! ts, ts, ts, der Teufel soll dich holen! Es sind doch alles dieselben Gauner!) Bonnes fêtes!

Monsieur Rainer
Sunday, December 25, 2011
NICHTS IST GUT AN WEIHNACHTEN 2011


Nichts ist gut, wenn Deutschland immmer undemokratischer wird. Wenn sich eine Oligarchie herausbildet wie in Russland, die 90 % des gesamten Volksvermögens besitzt und reicher und reicher wird. Wenn diese Oligarchie in Gänseleber und Champagner versinkt und ihre Hofschranzen in den Medien und Parlamenten wir die Puppen tanzen lässt, während bald 9 Millionen Arbeiter mit ihrem Lohn die eigene Familie nicht ernähren kann. Während es Arbeiter und Angestellte gibt in Deutschland, die mit Hungerlöhnen von 1 – 5 Euro pro Stunde der Oligarchie Exportüberschüsse und rauschende DAX – Bälle beschert!


Nichts ist gut, wenn die Reichen sich auf Grund zahlreicher Steuerschlupflöcher arm rechnen und ungestraft in Steueroasen leben können, während den Rentnern noch die letzten Kröten abgenommen werden. Während es in Deutschland Kinder in bitterer Armut gibt wie in der dritten Welt, die sich an den Suppenküchen der Wohlfahrtsverbände erniedrigen müssen. Während Hartz bereits als Berufsangabe akzepiert wird und sich schon generationenweise vererbt. Während die nächste Generation Rentner erwartet wird, die in bitterer Armut leben muss, obwohl sie ein Leben lang gearbeitet hat.


Nichts ist gut, wenn deutschen Politikern jegliches Schamgefühl in der Auswahl ihrer "Freunde“ abgehanden gekommen ist. Wenn sie Bestechlichkeit als den Normalfall ansehen und nicht das geringste Unrechtsbewusstsein mehr besitzen. Wenn sie zusätzlich zu Besoldungen, die sie in ihren erlernten Berufen nie erreichen würden, sich überall in die teuersten Feriendomizile einladen lassen und sich überall durchschnorren wie die übelsten Schmarotzer! Aber grosse Reden schwingen, vom Weltfrieden faseln, Reden halten, die jeden Pfaffen vor Neid erblassen lassen, so erhaben, beweihräuchert und so bedeutungsschwanger tragen sie ihr NICHTS wie eine Monstranz vor sich her.


Nichts ist gut, wenn Wochen – und Monatelang über die Regelsätze von Hartz IV verhandelt wird, ob nun die Ärmsten der Armen 3 oder 4 Euro im Monat mehr bekommen sollen, während den grössten Betrügern, Konkursverschleppern, Bankrotteuren in den Banken innerhalb von Stunden Milliarden und Billionen nachgeworfen werden, weil sie angeblich systemrelevant seien. Das haben diese Geldverleiher den unterbelichteten Politikern solange eingeredet, bis sie es selbst glaubten. Und dann schwingen deutsche Politiker auf dem europäischen Parkett chauvinistische Reden über die angeblich so faulen Südeuropäer, die uns schaurig an das Geblaff des dümmsten Kaisers und Deserteurs, den das Land je hatte, erinnern. Wilhelm II. ist wieder auferstanden mit dem Ergebnis, dass Deutschland heute im Ausland wieder so verhasst und gefürchtet ist wie einst in den Jahren 1914 und 1939. So wird von den Politikern ein Bild im Ausland gezeichnet, das das deutsche Volk, das in seiner grossen Mehrheit im ursprünglichsten Sinne liberal, weltoffen und tolerant ist, nicht verdient hat. Stammtische werden mit diesen Parolen bedient aber nicht das Ansehen Deutschlands im Ausland gestärkt. Sechzig Jahre Aufbauarbeit der Gründerväter dieser Republik werden dem zutiefst inhumanen Politikverständnis einer aus der Uckermarck in die Politik verirrten Zynikerin geopfert. Diese Frau hat kein Herz, keinen Verstand und keine Kenntnis der westlichen Kulturen und Mentalitäten und trampelt wie der Elefant im Pozellanladen auf den Empfindlichkeiten der Europäer herum. Sie schadet Deutschland, wo sie nur kann!


Nichts ist gut, wenn sich Deutschland nicht auf die Seite der Menschenrechte in Tunesien, Libyen, Ägypten, Israel, Syrien, Jemen und in den Emiraten aus Tausend und einer Nacht schlagen, sondern im Interesse der Geschäftsbeziehungen zu Massenmord, Folter und Verknechtung der Bürger schweigen. Sie schämen sich nicht einmal, im Interesse der Exportwirtschaft, die Unrechtsregime dieser Welt mit ihren Waffenexporten zu überschwemmen.


Nichts ist gut, wenn sich die Sicherheitsorgane des Landes mit Nazi – Mördern gemein machen, sie mit Geld und Pässen ausstaffieren und seit zehn Jahren dulden, dass diese braune Brühe ungehindert eine Blutspur quer durch Deutschland ziehen kann. Es rächt sich bitter, dass die deutschen Sicherheitsorgane von den alten Kadern der Repressionsinstrumente des III. Reiches gegründet wurden und ihr Ungeist bis heute durch die Flure und Köpfe der Verfassungsschützer, der Polizei, der Justiz und der Politiker wabert. "Der Feind steht links“, war seit 1945 das Motto, das schon die Besatzungstruppen in den westlichen Sektoren ausgegeben haben. Falsch, der Feind in Deutschland war schon immer rechts, Bismarck, Wilhelm II., Hitler und die bundesdeutschen Wendehälse standen rechts, mal offen, mal verdeckt!


Nichts ist gut, wenn deutsche Soldaten seit zehn Jahren Deutschland am Hindukusch verteidigen, obwohl kein einziger Taliban je an den Grenzen in Lindau oder im Spreewald aufgetaucht ist. Als humanitärer Unterstützungseinsatz wurde der deutschen Bevölkerung der völkerrechtswidrige Angriff auf ein fernes Land in Asien verkauft. Nichts ist mit Brunnenbohren, Justiz- und Demokratie – Aufbau, Stärkung des Schulunterrichts, Frauen – und Bürgerrechte. Die Deutsche Bundeswehr stabilisiert ein zutiefst korruptes System von Warlords, Opiumhändlern und afghanischen Politikern, die ohne die allierten Truppen keine drei Monate in ihren Ämtern überleben würden. Der Krieg ist aus, wenn dieses Gesindel, mit deutschen Milliarden an Entwicklungshilfe gehätschelt, in Genf bei ihren Banken auftaucht. Der Taliban muss nur warten, die Truppen ziehen ab und nach uns das Chaos, genau wie die Amerikaner Vietnam und den Irak verlassen haben.



Nichts ist gut an Weihnachten 2011


Monsieur Rainer

Thursday, December 22, 2011
DIE SCHMAROTZER DER REPUBLIK

Sie haben nie einen Beruf ausgeübt, sie sind vom Gymnasium über den Umweg eines Studiums der Juristerei, der Theologie, der Sozial – oder Politikwissenschaften, der Physik oder sonst irgendeiner brotlosen Kunst ohne jeden Ausweg ! direkt in eine Partei eingetreten. Dort schleimten und intrigierten sie sich durch die Abwasserkanäle der Parteiennomenklatura. Irgendwann sind sie so unauffällig rundgelutscht, dass sie für die Partei kein Risiko mehr darstellten und somit Ministeriabel wurden. Der Weg führt sie gleichzeitig in die Präsidien der Parteienoligarchie. So werden daraus Abgeordnete, Minister, Ministerpräsidenten, Kanzler und Bundespräsidenten.

In all diesen Ämtern von der Parteien Gnaden verdienen diese verkrachten Existenzen einen Sold, den sie ihren Berufen nie erreicht hätten. Doch das ist ihnen nicht genug! Sie lassen sich Bücher schreiben für die Förderung der Reputation und wenn sie kein Mensch lesen will, dann lassen sie sich Werbefeldzüge für diese politischen Schmonzetten, die nur so von Heuchelei triefen, von irgendwelchen dubiosen Freunden bezahlen. Überhaupt umgeben sie sich mit "Freunden“, die kein anständiger Bürger in seinem Vorgarten dulden würde. Sie müssen gepanzerte Fahrzeuge fahren und von Liebwächtern bewacht werden, weil sie sonst in ihren Spiesserklamotten kein Mensch erkennen würde. Ohne Blaulicht auf dem Dach ist man ein NIEMAND in dieser Republik.

Den Urlaub von ihrer anstrengenden Arbeit wollen sie nicht selbst bezahlen. Nein, Freunde stellen bereitwillig und natürlich ohne jeden Hintergedanken ! ihre Villen in Florida, Mallorca, Frankreich und Italien zur Verfügung. Ein Flug mit der Linienmaschine an den Urlaubsort? Das geht angeblich nicht aus Sicherheitsgründen, also fliegt man mit der Flugbereitschaft der Bundeswehr, umsonst natürlich. Leibwächter und Panzerwagen fliegen als Vorrauskommando! Sie gehen auf Operngalas, natürlich eingeladen, verleihen irgenwelche lächerlichen Preise und Orden, die anständige Menschen schon abgelehnt haben, weil zuviele Nazis sie auch schon aus dem Hals hingen, sie besuchen jährlich die Adolf-Hitler-Gedächtnis-Festspiele in Bayreuth, um dem waberden antisemitischen Dreck eines wahren Judenhassers wie Richard Wagner zu huldigen.

Sie schämen sich für nichts, für Geld machen sie alles, die Schnorrer der Republik!


Titel: WEHRT EUCH!
ISBN 978-3-8423-7159-0
72 Seiten Paperback
Preis: € 4,90
Verlag: BoD Book on Demand bod.de
www.monsieurrainer.com

Monsieur Rainer
Tuesday, December 20, 2011
Das Buch WEHRT EUCH in französischer Übersetzung? Ein Witz!

Wer will das lesen? Wer würde das glauben? Kein Mensch in Frankreich! Die Franzacken glauben immer noch daran, dass es in Deutschland einen weisungsunabhängigen Untersuchungsrichter gibt! Die glauben immer noch daran, dass Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn hat, die glauben immer noch daran, dass die Merkel in zwei Wahlgängen direkt vom deutschen Volk zum Präsidenten der Republik gewählt wurde! Wulff? Kennen die gar nicht! Madame Merkel ist nischt vom Volk gewält? Ah bon? Sie ischt gar nicht Président de la République? Ah bon? Vouz n'avez pas de Mindestlohn? Ah bon? Vous n'aves pas de Verfassung? Ah bon? Et pourqoi vous reissen Ihr Boches dann so weit das Maul auf und schreien in Europe herum wie Hitler? Das wäre die fassungslose Frage eines Franzosen, wenn es WEHRT EUCH auf französisch gäbe!

Monsieur Rainer
Tuesday, December 20, 2011
Manfred Hulverscheidt auf facebook mit Genehmigung des Urhebers hier:

"Was für eine Frace von Prozeß gegen Bradley Manning! Dieser Mann ist ein Held und verdient die Unterstützung eines jeden anständigen Menschen. Und Herr Stöcker vom Spiegel kompiliert das alles schön brav mit den üblichen Beschränktheiten wie "Schuld", "Beweislast", "sexuelle Orientierung" usw. usw. Die Frage ist doch: wieso stehen die Massenmörder Blair, Bush, Rumsfeld & Co. nicht vor Gericht? Wieso nicht die Killer, die sich ein Vergnügen daraus machen, aus sicherer Entfernung Menschen abzuknallen? Was haben Assange und Manning gemeinsam? Dass sie die Verbrechen der Herrschaft publiziert haben? Eine Groteske ist das alles für jeden Menschen bei Verstand, nicht jedoch für das imperiale Sprachorgan Spiegel. Aber NEUE SPUREN, die Herr Stöcker natürlich nicht kritisch examiniert." (Manfred Hulverscheidt)

Monsieur Rainer
Tuesday, December 20, 2011
STAATSSTREICH VON OBEN!

Geschrieben 2003, Verlag gefunden 2006, veröffentlicht 2007, heute ein begehrtes Einzelstück. Früher kostete das Buch etwas 12 Euro, heute wird es für bis zu 50 Euro gehandelt. Dieses Buch hat nichts von seiner Aktualität, nichts von seiner Bissigkeit, nichts von seinem Spott und gar nichts von seiner Tucholskyschen Sprachgewalt verloren. Ergattert man eines der wenigen noch erhältlichen Stücke, dann meint man, die Uhr sei stehengeblieben! Nichts hat sich verändert. Die Protagonisten sind beliebig austauschbar. Die Schmarotzer der Republik kleben immer noch breit und fett auf ihren Amtsstühlen, sie sind so verlogen und so gierig wie einst. Lasset alle Hoffnung fahren!

Monsieur Rainer
Tuesday, December 20, 2011
Manfred Hulverscheidt zum SPIEGEL Artikel: Militätribunal gegen Manning

Selten verspürte ich eine solche Seelenverwandtschaft mit Ihnen wie bei diesem Kommentar. Was für ein Skandal, was für eine Schmierenkomödie. Was für ein obrigkeitshöriger Ratten - und Schmeissfliegen - Journalismus! Ein Soldat mit Gewissen wird von einer Militärjustiz, die den Namen nicht verdient, mit lebenslanger Haft bedroht, weil der Verbrechen gegen das Völkerrecht des Dienstherrn der Justizsoldaten aufgedeckt und öffentlich gemacht hat! Ein Käfig voller Narren ist die amerikanische Militärjustiz! Ball paradox! Stattdessen müssten Buch und seine Komplizen vor dem Kriegsverbrechertribunal in den Haag stehen. Nun, man weiss in der Zwischenzeit, wer in diesem Schmierenblatt das sagen hat! Medienzaren haben sich das Blatt angeeignet. Und vorbei ist es mit dem investigativen Journalismus und dem ewigen Kampf um die Wahrheit. Das ist kein guter Journalismus, das ist kein schlechter Journalismus, das ist überhaupt kein Journalismus! Rudolf Augstein würde sich im Grabe herum drehen.

Monsieur Rainer
Tuesday, December 20, 2011
Der Unterschied zwischen Dummheit und Intelligenz!

Das Problem ist, dass die Dummheit selbstsicher ist, während die Intelligenz sich zerfleischt! Und deshalb führen solche durchaus berechtigten Diskussionen über die gerechtee Verteilung des Kapitals zu nichts! Bevor wir das Fell des Bären verteilen, müssen wir ihn erlegen! Spart euch eure Kraft dafür auf, dieses System abzuschaffen, dann können wir ans verteilen gehen. Diese Diskussion kann gar keine Angst machen! Sie ist flüssiger als flüssig, sie ist überflüssig weil graue Theorie! Gehört in einen Hörsaal aber nicht in eine Bürgerbewegung! Damit verschreckt man nur die Bürger, die wir für ein Mouvement du peuple brauchen! Postkommunistischer Scheiss! Alles schon mal da gewesen, alles schon mal kläglich am Menschen gescheitert! Der Mensch ist nicht so, wie die Ideologen ihn gerne hätten! Er ist nicht gut! Er ist dumm, faul, gierig, egoistisch und eine genetische Fehlentwicklung der Evolution. Erst kommt der Planet, dann die Natur, dann die Kreatur, dann der Mensch und schliesslich das Geld! Heute ist Ball paradox. Und damit will ich niemand kränken, sage es mal schon im vorraus, bevor sich jemand auf den Schlips getreten fühlt! Es ist nur Summe einer bald 70 jährigen Lebenserfahrung!

Monsieur Rainer
Monday, December 19, 2011
Schade!

Seit vielen Jahren nun schreibe ich Bücher, Reportagen, Zeitungsartikel, Blogs usw. Ich habe noch keinen Kanzler und keinen Bundespräsidenten verschont. Ob Pommernwachtel oder bigotten Sektierer, nichts habe ich ausgelassen! Doch meinen Sie, ein einziger dieser Clowns hätte mir durch eine Strafanzeige zu neuen Bucherfolgen verholfen? Nichts! Es ist kein Verlass auf die Politiker!


§ 90 StGB Verunglimpfung des Bundespräsidenten
dejure.org

‎(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Bundespräsidenten verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft..


Monsieur Rainer











Monday, December 19, 2011
Bundespräsident Wulff und kein Ende in Sicht!

Es ist die Stunde der Heuchler! Niemand wollte diesen verqueren, bigotten Sektierer haben ausser Frau Merkel! Kein Mensch hält diese Köpfe der FDP ohne heftigen Brechreiz mehr aus! Niemand sieht in dieser Sozialdemokratie eine Alternative zu dieser kuriosen Kanzler-Darstellerin, die Deutschland im Ausland mit ihrer komischen Figur (Charles Aznavour) und ihren Geschwätz, so leer und dumm (Charles Aznavour) lächerlich macht! Die linken Kaviarfresser aus der SPD oder die Vollkorn-FDP (Die Grünen) vielleicht? Die Linke, in der die alten SED - Kader immer noch das Maul aufreissen? Niemand ist weit und breit zu sehen, das Land vor dem moralischen und finanziellen Bankrott zu retten. Eine Verfassung muss her! Das Land muss den Bürgern zurückgegeben werden! Ich rufe dieser ganzen Mischpoke aus Politik, Medienzaren und Bangstern zu: HAUT AB !

Monsieur Rainer
Saturday, December 17, 2011
Perverse Priester ohne Ende, ohne Strafen, ohne Sühne, ohne Reue!

Seit Jahrzehnten treiben diese Vertreter der katholischen Kirche ihr perverses Unwesen nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt! Und was hören wir von der römischen Kurie oder von den deutschen Bischöfen? Wenig bis gar nichts und wenns ganz schlimm kommt die ekelhafteteste Heuchelei. In Frankreich gehen Priester für Sexualverbrechen bis zu 15 Jahren ins Gefängnis! Reihenweise! Warum nicht in Deutschland? Weil Deutschland sich stets als Rechtsnachfolger des III. Reiches bezeichnet und somit der Konkordatsvertrag von 1933 zwischen Hitler und dem Vatikan fortbesteht. Die grundgesetzlich garantierte Trennung von Kirche und Staat ist nie vollzogen worden! Und so bleibt die Kirche auch weiter ein Staat im Staate und kan ungestraft treiben was sie will!

Monsieur Rainer
Friday, December 16, 2011
Walter Giller ist tot!

Was für ein grandioser Komödiant und fröhlicher Mensch hat uns diese Woche verlassen. Er war sowohl ein gefragter Theaterschauspieler als auch ein Film - und Fernseh - Star. Mich persönlich hat er beeindruckt in dem Film "Rosen für den Staatsanwalt". Martin Held spielte einer der vielen furchtbaren Juristen im III. Reich, die als Kriegsgerichtsräte hinter der Front wüteten. Er wollte den jungen Soldaten standrechtlich erschiessen lassen. Der Soldat kam durch Zufall frei, der Herr Kriegsgerichtsrat wurde wie alle deutschen Nazi-Richter wieder in den bundesdeutschen Justizdienst übernommen. Die beiden treffen sich wieder. Der Soldat konnte kein Tritt mehr fassen, ganz im Gegensatz zu seinem Peiniger, der nun ein reputierter Staatsanwalt war. Eine Geschichte, die das Leben schrieb. Die komödiantische Aufarbeitung der bundesdeutschen Wendehalsjustiz! Walter Giller war ein guter Mensch und grossartiger Künstler!

Monsieur Rainer
Friday, December 16, 2011
Der Grossvater der Nation wurde heute vom Strafgericht in Paris verurteilt!

Heute wurde der ehemalige französische Staatspräsident Jacques Chirac wegen Vertrauensmissbrauch und Veruntreuung von öffentlichen Geldern im Palais de Justice in Paris schuldig gesprochen. Jacques Chirac blieb der Urteilsverkündung entschuldigt fern. Der 79 jährige Ex-Präsident ist seit einem Schlaganfall schwer erkrankt und könnte einer solchen Verhandlung gar nicht mehr folgen. Gleichwohl ist es ein Zeichen für den Mut und die Unabhängigkeit der französischen Justiz, dass auch Staatspräsidenten angeklagt und verurteilt werden können. Laut Dekret von Napoléon I aus dem Jahre 1811 sind die französischen Untersuchungsrichter keine weisungsgebundenen Beamten. Wer einem Untersuchungsrichter eine Weisung erteilen oder ihn beeinflussen will, macht sich selbst strafbar. Man kann viel über die Franzosen oder Italiener sagen, aber deren Justiz ist nicht politisch beeinflussbar! Gewaltenteilung!

Monsieur Rainer
Thursday, December 15, 2011
Anschela, isch libbe disch, sagen die Franzosen!

Die Gallier müssen verrückt sein! Ihr Präsident Nicolas Sarkozy hat in höchster Angst um seine Wiederwahl den Franzacken eingeredet, dass Deutschland das Land sei, wo die Zitronen blühen und damit zum grossen Vorbild für das Modell Frankreich erklärt. Erzählt man aber einem Franzosen, dass es in Deutschland gar keinen gesetzlichen Mindestlohn gibt, dass Anschela gar nicht direkt vom Volk gewählt und auch nicht Staatsoberhaupt ist, dass in Deutschland für Hungerlöhne gearbeitet wird, dass Gewerkschaften, die diesen Namen verdienen, in Deutschland gar nicht existieren, dass Deutschland ein aussterbendes Land mit den niedrigsteen Geburtenraten ist, dass Deutschland einschliesslich seiner vielen Schattenhaushalte an der Spitze der grössten Schuldenmacher Europas liegt, ja dann bricht dem Franzosen eine Welt ein. Sieben Millionen arme Menschen in Deutschland, die sich an den Suppenküchen erniedrigen müssen, während 10% der Bevölkerung 90% des Kapitals besitzen? Impossible! Non, Anschela, c'est la honte!

Monsieur Rainer
Thursday, December 15, 2011
Der Amüsierdampfer FDP geht unter. Der Bootsmann Lindner geht von Bord!

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Doch vergessen wir nicht, wer diese Kiste an die Wand gefahren hat. Westerwelle, die schlimmste Fehlbesetzung des Auswärtigen Amtes seit dem unsäglichen Joachim von Ribbentrop. Nun ergehen sich die gescheiterten Betriebswirtchen in spätrömischer Dekadenz und vervespern ihre Renten, für die ein Arbeiter 500 Jahre hätte buckeln müssen.

Monsieur Rainer
Wednesday, December 14, 2011
Bundespräsident in Schwierigkeiten? Kein Problem! Schafft das Amt ab!

Wer braucht einen Grüss - August, der mit betroffener Miene auf Beerdigungen herumsteht? Wer braucht einen Wanderprediger, der auf Kirchentagen für den Weltfrieden ist? Wer braucht einen Verschiebebahnhof für potentielle Konkurrenten des Kanzleramtes? Wozu braucht man einen Bundespräsidenten, den die amtierenden Kanzler auskungeln, um dann einem Verfassungs - Kuriosum namens Bundesversammlung zum Abnicken serviert zu werden? Wozu muss der Mann überall Kränze abwerfen und sinnentleerte Festtagsansprachen halten? Wozu braucht der Mann zwei Schlösser in Berlin und Bonn? Wozu benötigt er 200 Ministerialbeamte? Wozu dackelt hinter ihm ständig ein Verbindungsoffizier der Bundeswehr her? Er hat doch gar keine Befehlsgewalt über die Truppe! Er hat schlicht überhaupt nichts zu sagen! Also schafft dieses sinnlose Amt unter den vielen sinnlosen Ämtern einfach ab!


Monsieur Rainer
Wednesday, December 14, 2011
O DU FRÖHLICHE GNADENBRINGENDE WEIHNACHTSZEIT !

Es ist Weihnachtszeit! Jeder sich einigermassen wichtig dünkende TV – Beamte einschliesslich der Talk – Quatscher und Fernsehköche, möchte uns seinen Scheiss – Jahresrückblick in Bild, Ton und Buch verkaufen! Ist es euch auch schon so ergangen, dass euch diese super-dämlichen Jahresrückblicke unglaublich auf den S… äm die Nerven gegangen sind?


Die Einschaltquoten sausen sprunghaft in den Quotenkeller, wenn die fette Henne, auch Pommernwachtel aus der Uckermarck genannt, mit geheuchelter Komik ihre Weihnachtsansprache über den Äther haucht. Es ist die Zeit, den Fernseher abzustellen und die Kinder zu bescheren. Sie sollen durch solche miesen Staatsschauspieler nicht auch noch Zweifel am Gemeinschaftsunterricht bekommen.


Der Tiefpunkt der Quotenkiller ist erreicht, wenn der Bundespräsident seine Kindlein um sich schart und seine bigotte und verlogene Neujahrsansprache vom Teleprompter abliest. Der Mann sollte sich mal entscheiden, entweder er ist ein bigotter Wanderpredinger auf den Kirchentagen und zwischen den Religionen dieser Welt oder er ist eben ein Mensch wie du und ich. Wenn er ein Wanderprediger mit Anspruch auf Seeligsprechung ist, dann sollte er mal das Grundgesetz lesen, in dem die Kirche theoretisch vom Staat getrennt ist! Wenn er ein normaler Mensch ist, dann soll er halt beim Drückerkönig Maschmeier auf Malle seinen Urlaub machen, dann soll er sich halt scheiden lassen, wenn er die Alte satt hat und Frischfleisch braucht, dann soll er sich eben einen Privatkredit von einem befreundeten Millionär geben lassen, damit der diesen Rosenkrieg beenden und sich als Obdachloser ein neues Häuschen kaufen kann. Doch beides geht halt nicht! Seeligsprechung mit tragender Stimme auf dem Olymp des bundesdeutschen Moral-Michel oder eben ein ganz normaler korrupter Politiker, von dem wir ohnehin nicht mehr erwarten haben!

Während sich Bankster an ihren Weihnachtsgratifikationen besaufen und die Politiker sich voll besoldet in die Ferien verabschieden, denkt sich der gemeine Gangster, wie er wohl sein Fest verbringen wird. In Lüttich hat heute einer total durchgedreht und einen Laden von Hermes überfallen. Will er seiner Freundin einen Schal von HERMES schenken? Doch dafür gleich mit Handgranaten und Kalaschnikov anzurücken, erscheint doch etwas überzogen. Resultat: Mehrere Tote und fast 70 Verletzte. Und das alles für einen Schal von HERMES? Ich find das etwas übertrieben.

Frankreich hat aufgerüstet. Wir wissen, was auf uns zu kommt. Seit Wochen sind hier Uhren, Schmuck und Gold gefragt. Nicht von den Liebhabern, nein, sondern von den sozial Benachteiligten, den Gangstern. Es gibt kaum mehr ein Schmuckgeschäft, das in Frankreich in den letzten Tagen nicht von den Voyous heimgesucht wurde. Der Fetisch der Gauner ist die Kalaschnikov. Sie schiessen auf alles, was sich bewegt. Die Friedhöfe sind voller Helden, die sich schützend über ihre Auslagen warfen. Die Polizei und das Militär rücken in die Einkaufspassagen ein. Man dünkt sich in Kabul nach Ende des Ramadan!


Und aus den hell geschmückten Fenstern der Spiessersiedlungen klingt es wie jedes Jahr:


"Und Papa hat ihr die Fresse breit,
O du fröhliche Weihnachtszeit!“


Monsieur Rainer


Tuesday, December 13, 2011
Sarkozy oder Hollande? Pest oder Cholera? Antwort: viel Rotwein!

Wir Franzosen stehen vor demselben Dilemma wie unsere deutschen Nachbarn. Niemand will mehr Nicolas Sarkozy, in Frankreich sagt man ras-le-bol (Schnauze voll). Aber der sozialistische Kandidat François Hollande kam zu seiner Nomminierung wie die Jungfrau zum Kind, weil sich der einzige Kandidat mit Fachkompetenz Strauss-Kahn aus dem Rennen geschossen hat oder wurde. Hollande führt in allen Umfragen. Das ist kein Grund zum feiern, denn er wird uns mit den alten ausgeleierten Rezepten aus der Mitterand-Zeit zu Tode langweilen und schlussendlich ruinieren. Also was tun? Doch Sarkozy wählen? Eine Horrorvorstellung!
Im Zweifel werden wir mit François Hollande das ganze alte pseudo - sozialistische Rat-Pack ( en français Gauche Caviar) wieder bekommen. Die linken Kaviarfresser werden sich wieder schamlos bereichern, Sozialwohnungen zum Spottpreis erwerben und sie auf Staatskosten zu bourgoisen Palästen umbauen lassen, sich selbst und ihre Maîtressen wöchentlich bei Armani und Dior einkleiden lassen und in den Cafés der Rive Gauche herumlungern, um olle Kamellen von Sartre zum besten geben. Das ist die Alternative zu Sarkozy! Merde!
Tuesday, December 13, 2011
Lest Jean Ziegler: Das Imperium der Schande!

"Das Imperium der Schande" nannte es schon einer der Väter der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung Benjamin Franklin. Jean Ziegler greift diesen Begriff auf und prangert an, dass täglich 100.000 Menschen an Hunger sterben, während weniger als 10% der Menschen den gesamten Reichtum unter sich verteilen. Am Anfang stand die Natur, dann der Mensch, dann das Geld und nun ist Ball paradox!

Monsieur Rainer
Monday, December 12, 2011
Alles kräht : NPD - Verbot! Soll der Säufer die Kneipen verbieten?

Wie peinlich für die bundesdeutschen Sicherheitsorgane und deren Dienstherren, den Innen- und Justizministern: Bis zu 120 V - Leute und Informanten des Verfassungsschutzes sassen und sitzen bis heute hoch in den Vorstandsetagen der vom Steuerzahler subventionierten rechtsreaktionären Terrorzellen und derem Schoss, aus dem diese Frucht kroch: Die NPD. Völlig "überrascht" tun heute die Chefs der Sicherheitsorgane und deren Dienstherren und jaulen auf wie ertappte Hunde beim stehlen der Leckerli! Wer tritt zurück? NIEMAND! Was ist dieses eigenartige Gebräu zwischen Verfassungsschutz und NPD? KOMPLIZENSCHAFT! Mehr ist da nicht!

Monsieur Rainer
Sunday, December 11, 2011
FRAU BUNDESKANZLERIN DR. MERKEL TETEN SIE ZURÜCK!

SIE KÖNNEN ES EINFACH NICHT UND HABEN ES AUCH NIE GELERNT! WER ALS PHYSIKERIN ÖKONOMIE UND STAATSRECHT AM HOCHRECK VERSUCHT, IST EINE HOCHSTAPLERIN!

Grottenschlecht ist noch die harmloseste Umschreibung der Vereinbarungen unter der Fuchtel der beiden Protagonisten Merkel & Sarkozy in der Fiskalunion Europa! Juristisch liegt die Haltbarkeitsdauer bei 24 Stunden, finanzpolitisch hält der Mist bis zum März. Der Betrug am Parlament tritt per sofort ein, denn es wurde eine Haftungsobergrenze von 211 Milliarden Euro zugesagt, die jetzt schon um das Mehrfache überschritten ist. Nichts ist gut in EUROPA!

Monsieur Rainer
Friday, December 09, 2011
Die Physikerin Merkel und der Vorstadtanwalt Sarkozy spielen EUROPA!

Krampf auf der ganzen Linie. Jeder Jurist, der sich im europäischen Recht ein bisschen auskennt, wie die EZB - Juristen und die Haushaltsjuristen der EU, haben schon gestern mitgeteilt, dass eine Vereinbarung nicht hält, wenn nicht alle Mitglieder zustimmen. Wenn der grösste Finanzplatz Europas in London dagegen ist, war alles für die Katz! Eine Riesenshow von Merkozy und nichts dahinter! Die Totengräber Europas sind am Werk!Jeder Jurastudent im 3. Semester pflückt diese Vereinbarung auf zwei Seiten auseinander. Es gebricht diesem Papier an sämtlichen elementaren juristischen Grundregeln. Amateure waren am Werk! Theologen, Physiker, Politologen, Soziologen, nicht mal ein einziger Kaufmann. Jeder Malermeister hätte diesen Dumpfbacken sagen können, dass das so nicht geht: Der Malermeister schliesst mit dem Bäckermeister einen Vertrag, den der Metzgermeister bezahlen soll. Stopp, es geht noch weiter: Die drei vereinbaren, dass man die Kanalgebühren für die Strasse nur den Schumachermeister zahlen lässt, aber die anderen müssen sich nicht daran beteiligen. Hurra, der nächte Juristenwitz ist geboren: Urheberrecht liegt bei Dr. rer.nat. Angela Merkel!

Monsieur Rainer

Friday, December 09, 2011
Der stolze gallische Hahn und die fette deutsche Henne krähen um die Wette!

Frankreich hat als Symbol einen Hahn. Warum? Weil es das einzige Vieh auf der Welt ist, das noch kräht, obwohl es mit den Füssen in einem Misthaufen steht. Deutschland hat nun auch sein Symbol: eine fette Henne, die kräht und mit ihrem Gegacker ganz Europa auf die Nerven geht, obwohl sie in einem riesigen Haufen Mist steht!

Monsieur Rainer
Friday, December 09, 2011
Die deutsch-französischen Gockel krähen am lautesten mit den Füssen im Mist

Nur wenige Deutsche scheinen es geahnt zu haben, aber das grosse Krähen und das chauvinistische Gehabe der deutschen Kanzlerin war wohl eher geeignet zu vertuschen, dass Deutschland seine eigenen Hausaufgaben nicht gemacht hat. Es zählt nämlich zu den grössten Schuldenmachern Europas. Der Stresstest der Banken hat ein völlig anderes Bild ergeben, als uns die Kanzlerin weissmachen will: Der Kapitalbedarf der Banken ist in dieser Reihenfolge am höchsten in Griechenland, Spanien, Italien, Deutschland, Frankreich, Portugal, und Belgien. Am niedrigsten ist er in Österreich, Zypern, Norwegen, Slowenien und in den Niederlanden. Wäre da nicht ein bisschen mehr Bescheidenheit und Demut seitens der Franzosen und Deutschen angebracht?

Monsieur Rainer
Friday, December 09, 2011
DER UNSÄGLICHE OBERBÜRGERMEISTER VON DUISBURG

Man fragt sich immer öfters, was es eigentlich braucht, bis ein Politiker zurücktritt. Hat es nicht gereicht, dass dieser Oberbürgermeister ein unsägliches Schauspiel ablieferte, als bei einem Rockfestival in Duisburg zahlreiche Menschen ums Leben kamen? Hat es nicht gereicht, dass die Bürger seiner Stadt ihn nicht einmal bei der Trauerfeier dabei haben wollten? Reichen die zahlreichen Unterschriften eines Bürgerbegehrens nicht, die ihn zum Rücktritt auffordern? Muss nun auch noch ein Strafverfahren wegen Korruptionsverdacht her, das wieder folgenlos bleiben wird? Diese Art von Politiker sind wir satt, satt, satt! Sie tragen für alles die Verantwortung, haften aber für nichts!

Monsieur Rainer
Friday, December 09, 2011
DER HÄSSLICHE DEUTSCHE KRIECHT WIEDER HERVOR

Jacob Augstein, mit dem man nicht immer einer Meinung sein muss, hat mit diesem Artikel den Nagel auf den Kopf getroffen. Längst vergessen geglaubte Ressentiments gegen die Deutschen haben die Kanzlerin und ihre dümmliche Entourage mit ihrem chauvinistischen Geschwätz geweckt! Die grossartige Idee von Europa ist in die Hände von Krämerseelen gefallen.

Monsieur Rainer
Thursday, December 08, 2011
SPIEGEL hats gewusst: NAZIS gründeten deutsche Polizei & Geheimdienste!

Was der SPIEGEL jahrelang bestritten hat, ist traurige Realität. Vor Jahren habe ich dem SPIEGEL Informationen über die Seilschaften meines Alten Herrn angeboten, über ehemalige Mitglieder der Gestapo, der SS, des SD, des Reichskriminalamtes, belegt mit selbst recherchierten Dokumenten. "Alles Mist, Sie stehlen unsere Zeit," war die Antwort des SPIEGEL. So und jetzt?

Monsieur Rainer
Thursday, December 08, 2011
TOUR de FRANCE

Tagessieger in der Bretagne: Ein Fahrradfahrer wurde mit 70/km/h auf einer Landstrasse in Hillion bei Saint - Brieuc Département Côtes d'Armor) in der Bretagne von der Gendarmerie geblitzt. Er war damit schneller als der Notarzt und der Schulbus, die auch die vorgeschriebene Geschwindigkeit überschritten haben. Nicht umsonst findet die Tour de France in Frankreich statt. Sie sind verrückt die Franzacken!

Monsieur Rainer
Thursday, December 08, 2011
Nicolas Sarkozy geht der Arsch mit Grundeis!

Nicolas Sarkozy hat Sorgen: "Die Situation ist schlimm," postuliert er heute und meint damit die vorraussichtliche Herabstufung der französischen Bonität durch die Ratingagenturen. Dem französischen Bürger ist das alles reichlich egal. Hier gilt das alte Sprichwort: "Uns steht das Wasser bis zum Halse, doch dessen Qualität ist heute wieder delicieuse!" Deutschlands Madame Kanzlerin dagegen will ganz Europa belehren, wie man zu sparen hat, zählt aber zusammen mit Frankreich zu den grössten Schuldenmachern der Eurozone. Die Psychiater nennen dieses medizinische Phänomen schizophren, vulgo: Die tickt nicht richtig!

Monsieur Rainer

Tuesday, December 06, 2011
RETTET DIE FRANZÖSISCHEN BLUMEN DES ASPHALTES (Huren)

Die Franzosen sind verrückt geworden! Heute wird in der Nationalversammlung darüber debattiert, ob die Prostutition abgeschafft werden soll. Es ist gleichbedeutend mit einer Debatte, ob die Seine rückwärts fliessen, der Sex abgeschafft werden, der Eifelturm als Altmetall verkauft oder man den Franzosen den Verzehr von Lebensmitteln verbieten sollte.

Frankreich ist bankrott und steht kurz vor der Herabstufung des Ratings und die Abgeordneten zerfleischen sich über die Abschaffung einer tausende Jahre alte Tradition der Menschheitsgeschichte. Diese Debatte wir ausgehen, wie alle vorherigen: Die Damen winken mit ihren Adressbüchlein und sie ist beendet! ....que le diable t'emporte, pauvre cons!

Wir nennen unsere Huren "La Fleur de Betume", (die Blume des Alsphaltes) und werden sie retten. Wir haben bald den Suppenkasper als Präsidenten, zwei Weltkriege und die französische Revolution überstanden, dann werden wir auch diese lächerliche Debatte überleben.

Ein bekannter Schriftsteller schrieb in einem seiner Romane: "In ganz Frankreich gibt es ohnehin bald keine Huren mehr. Diejenigen, die lesen und schreiben können, verfassen ihre Memoiren, der Rest geht in die Politik".

Monsieur Rainer
Tuesday, December 06, 2011
NEUE REZENSION zu meinem Politthriller: BLUTFREITAG

Monsieur Rainers Polit- und Justizthriller "Blutfreitag" ist eine Fiktion, die aber auf einer akribischen Recherche und auf einem Realitätssinn beruht. Das verleiht diesem Roman seine Glaubwürdigkeit und eine große Authentizität. Eine Donquichotterie in der die Heldin (oder besser Antiheldin), eine Polizistin, unermüdlich gegen die Mühlen eines systemimmanenten Unrechts kämpft. In dieser atemberaubenden Geschichte, in der sich die Justiz mit der Politik vermengt, überschlagen sich die Ereignisse und die Leserschaft ist nicht besser informiert als die Protagonistin. Diese ständige Ungewissheit macht diesen dynamischen und dramaturgisch ausgeklügelten Roman bis an die Schmerzgrenze spannend. Doch der Autor sorgte auch mit den sprachgewaltigen, atmosphärischen und situativen Beschreibungen dafür, dass die Leserschaft nicht emotional überfordert wird und zwischendurch verschnaufen kann. Der Schluss ist alles andere als konventionell für eine Unterhaltungsbranche und aus diesem Grund überzeugend und deswegen nachhaltig. Dieser Roman ist eine Ernst zu nehmende Warnung vor einer latenten Gefährdung freiheitlich demokratischer und rechtsstaatlicher Grundordnung. Ein toller Stoff für das große Kino. Höchst empfehlenswert!

Monsieur Rainer
Luise Kautt :
Blutfreitag

ISBN 9783842380820
392 Seiten Paperback
Preis: €25

Monsieur Rainer

Monday, December 05, 2011
Eine deutsch - französische Tragödie bahnt sich an!

Der Ton war rüde! MERKOZY lieben sich nicht mehr, wenn sie es denn je getan haben sollten. Die Bundekanzlerin walzt heute hier in Frankreich wie ein deutsche Panzer auf den Gefühlen der Franzosen herum. Es läuft so, wie Merkel es will, hat sie soeben in der Pressekonferenz erklärt. Andere Meinungen haben nicht zu gelten. Das böse Wort vom "deutschen Wohlstand auf Frankreichs Ruinen" macht in der Partei von Nicolas Sarkozy die Runde und könnte schon seine innerparteiliche Bewerbung im eine erneute Kandidatur für die Präsidentschaft gefährden. Die Opposition schäumt: Kein Mindestlohn in Deutschland! Damit ruiniert Merkel ganz Europa!

Ich bin vor Ort in Frankreich. Die Stimmung wendet sich gegen Deutschland. Nach jahrzehntelanger Bewunderung für alles Deutsche kocht das böse Wort von den "Boches" wieder hoch. Der mächtige Aussenminister Alain Juppé wartet nur darauf, dass Sarkozy über Merkel stolpert, dann ist er ein sehr ernst zunehmender Kandidat für die Präsidentschaftswahlen. Und Alain Juppé ist ein anderes Kaliber wie Sarkozy. Mit dem Herrn spielt man nicht! Der Hass gegen Deutschland ist in ganz Europa zu spüren. Dies haben die Deutschen nicht verdient. Die Regierung Merkel ist mit ihrer Grossmannssucht zum Wilhelminischen Gespenst Europas geworden. STOPPT diese unsägliche Kanzlerin!

Monsieur Rainer
Monday, December 05, 2011
Die Hofnarren der FAZ frösteln vor dem Islam!

Nur Narren können ernsthaft glauben, dass man auf ewig den Islam verteufeln kann. Nur Narren können glauben, dass man religiös motivierte Kriege à la Bush auf ewige Zeiten fortführen kann. Und Narren sind diejenigen, die glauben, dass man den islamischen Ländern Demokratie nach westlichem Vorbild notfalls mit Gewalt eintrichtern kann. Christus gegen Mohammed? Ein Irrsinn, der vom militärisch-industriellen Rüstungskomplex nur zu gerne für weitere Waffenverkäufe vorgeschoben wird. Suchen wir den Frieden und die Versöhnung mit den muslimischen Bürgern muslimischer Staaten und helfen wir ihnen bei ihrem Befreiungskampf gegen unsere Geschäftsfreunde, die Blut - Despoten!

Monsieur Rainer

Monday, December 05, 2011
GREENPEACE BESETZT FRANZÖSISCHES ATOMKRAFTWERK

Agence France Press (AFP) meldet: Heute morgen um 6 Uhr haben acht militante Anhänger von Greenpeace die Zentrale des Atomkraftwerkes in Nogent-sur-Seine (Département Aube) 95 km südöstlich von Paris besetzt. Einer der Männer hat am Mailer ein Transparent entfaltet mit dem Text: SICHERE ATOMENERGIE EXISTIERT NICHT. Auch Frankreich hat Angst vor Nukleartechnologie und denkt um. Auslöser war auch hier die Katastrophe in Fukushima! Präsident Sarkozy hält eisern an der Kernenergie fest, was unklug ist, denn die Ecologisten könnten in der Stichwahl im Jahre 2012 das Zünglein an der Waage sein.

Monsieur Rainer
Monday, December 05, 2011
DANKE HELMUT SCHMIDT !

Der Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt hat recht, wenn er sagt, dass das Vertrauen in die Verlässlichkeit Deutschlands beschädigt ist. Ebenfalls prangert er die deutschnationale Kraftmeierei an, wenn Merkel mit ihrem chauvinistischen Gerede über die faulen Südeuropäer herziehe und wenn Kauder tönt: "In Europa wird wieder deutsch gesprochen". Besonders ärgerlich ist die Verletzung des aussenwirtschaftlichen Gleichgewichts durch die mit Billiglöhnern erzielten Handlesbilanzüberschüsse zu Lasten der anderen europäischen Staaten. Es ist die Fratze des längst vergessen geglaubten hässlichen Deutschen, die Deutschland dank Merkel in den europäischen Medien entgegenschlägt.

Monsieur Rainer
Sunday, December 04, 2011
" Der MAD hat von nichts gewusst ", plärrt der Verteidigungsminister

Das ist ja die dümmste Ansprache eines Verteidigungsministers seit Quax dem Bruchpiloten. Natürlich hat der MAD (Militärischer Abschirmdienst) nichts von einer rechtsterroristischen Zelle gewusst. Das liegt ganz einfach daran, dass der MAD noch nie seit seiner völlig sinnlosen Existenz von irgendetwas gewusst hat und auch gar nichts mit der Bekämpfung von Terrorismus zu tun hat. Der MAD ist fruchtlos, sinnlos, zwecklos und ahnungslos. Er ist eine der überflüssigsten Behörden der vielen überflüssigen Behörden, die mit viel Steuergeldern einer Beschäftigungstherapie nachgehen. Schafft diesen Schnarchverein ab!

Monsieur Rainer

Sunday, December 04, 2011
STOPPT DIESE KANZLERIN ! SIE IST DER TOTENGRÄBER EUROPAS !

Ihr Deutschen, schaut mal über den Tellerrand eurer Kanzlerin hinaus! Lest ausländische Medien. Die deutsche Bundeskanzlerin schürt in der ganzen Welt längst vergessen geglaubte Ressentiments gegen die Deutschen, die das nicht verdient haben. Madame Merkel wird in der europäischen Presse dank ihres chauvinistischen Gewäschs nun mit Wilhelm II., Bismarck und Hitler verglichen. Sie schreibe den europäischen Partnern Diktate nach dem Münchner Abkommen von 1938 vor. Diese Frau zerstört den grossartigen europäischen Gedanken seiner Gründerväter. Frau Merkel ist der Totengräber Europas! Die französischen Bewunderung für alles deutsche wechselt nun in längst vergessene Ängste wie 1914 und 1939. Das darf doch nicht die Politik Deutschlands sein! STOPPT DIESE KANZLERIN !

Monsieur Rainer
Saturday, December 03, 2011
Der gut versorgte Apparat fühlt sich durch mein Buch WEHRT EUCH gestört!

Die Gegner einer Verfassung machen mobil !


Seit ich das Büchlein WEHRT EUCH veröffentlicht habe, erhielt ich von vielen Seiten Zustimmung. Ich wurde zu zahlreichen Buchlesungen, Vorträgen und Signierstunden auch rund um die Leipziger Buchmesse, eingeladen. Das Buch wird von grossen Versandhäusern zusammen mit Stéphane Hessel’s EMPÖRT EUCH im Doppelpack angeboten und verkauft!

Doch, wen wundert es, die ewig gestrige Reaktion wehrt sich gegen neue Gedanken, wie man die Demokratie neu beleben könnte! Ich bekomme neben vielen freundlichen Mails auch täglich kritische Zuschriften. Damit muss man als Autor leben. Was unerträglich ist, sind körperliche Drohungen, Hasstiraden und Schmähungen, die meinen Postkasten vollstopfen. Eine unappetitliche Flut von Fäkalsprache regnet auf mich herunter. Und wie sehen Fäkalien aus? BRAUN!

Offensichtlich fühlen sich auch einige treudoofe und gut versorgte Staatsdiener in ihrer schläfrigen und satten Ruhe gestört. Eine solche Rezension will ich Ihnen nicht vorenthalten:


"Um gleich mit der Tür in's Haus zu fallen. Das 10x18cm kleine und 72 Seiten dünne Heftchen, vermittelt und bedient alle Menschen, die man landläufig als "Wutbürger" bezeichnet, genau mit den Vorurteilen, die sie gegen die Politik und die Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland seit geraumer Zeit immer wieder gerne ins Feld führen. Der Autor, der sich selber "Monsieur Kahni" nennt, behauptet in diesem Aufsatz, dass unsere Republik weder eine rechtsmäßige Verfassung, noch eine legitimierte Demokratie hätte und überdies noch ein Unrechtsstaat sei. In diesem Staat irrlichterten permanent skrupellose Unternehmer und vom Kapital gesteuerte Politiker, um das dumme Wahlvolk zu manipulieren. Soweit die Kernbotschaft des Autors, die mit dürftigen Zitaten aus Medien und historischen Figuren unterlegt ist, die seine mageren und unrichtigen eigenen Aussagen wohl noch erhärten sollen.

Spekulationen und Halbwahrheiten werden dem Leser zugemutet und der Autor versteigt sich sogar zu der Aussage, dass das verfassungsrechtliche Gebilde der Bundesrepublik illegal sei.

Fazit: Nicht lesenswert!

Jochen Pauls“
Kapitänleutnant d.R.




Titel: WEHRT EUCH!
ISBN 978-3-8423-7159-0
72 Seiten Paperback
Preis: € 4,90
Verlag: BoD Book on Demand bod.de
www.monsieurrainer.com

Monsieur Rainer


Saturday, December 03, 2011
Charles Aznavour: "Mit deiner schlampigen Figur gehst du mir gegen die Natur..

Immer wenn ich die Pommernwachtel aus der Uckermarck durch die zu kleinen Türen der Weltpolitik watscheln sehe, dann muss ich an Charles Aznavour denken! Man stelle sich mal vor: Nicolas Sarkozy und die Kaltmamsell aus Berlin. Das schiere Grauen!

Du lässt dich geh'n - Charles Aznavour

Monsieur Rainer
Friday, December 02, 2011
Merkel und Sarkozy klammern sich wie Ertrinkende aneinander!

Die "mächtigste" Frau der Welt sucht heute im Bundestag nach einer Seite, nach der sie noch nicht umgefallen ist. Eine deutsche Physikerin aus der Uckermarck und ein französischer Advokat ohne jegliche ökonomische Erfahrung klammern sich aneinander wie Ertrinkende. Alle Entscheidungen sind wankelmütig, zaudernd, unverständlich und von wenig Sachverstand getrübt. Sogar die OECD rügt die zögerliche Haltung der deutschen Bundeskanzlerin. Und so ist der Untergang der grossartigen Idee von einem geeinten Europa in Frieden und Freiheit zur Besichtigung freigegeben. Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Politikern, die Amateure sind!

Monsieur Rainer

Friday, December 02, 2011
Deutschland ist kein Rechtsstaat! Die Gewaltenteilung existiert nicht!

Deutschland wird sich daran gewöhnen müssen, dass die Zeiten der fehlenden Gewaltenteilung zwischen Judikative, Exekutive und Legislative vorbei sind. Kein weisungsbezogener Generalbundesanwalt, kein nach dem Parteienproporz ausgekungelter Verfassungsrichter, keine weisungsabhängige Generalstaatsanwälte, wie das alles seit Bismarcks Zeiten in Deutschland so üblich und für die Dienstherrn, die Politiker so bequem war, wird mehr damit rechnen können, dass er ungestraft den Anweisungen seines Dienstherrn Folge leisten darf. Der Cour européenne des droits de l'homme hat jetzt ein Urteil aufgehoben, das einen Demonstranten in Heiligendamm rein vorsorglich für 5 Tage eingesperrt hat, weil er für die Freiheit anderer Häftlinge demonstriert hat. Höchste Zeit für eine Justizreform in Deutschland.

Monsieur Rainer


Friday, December 02, 2011
SARKOZY' s SHOW IN TOULON: Devise: Mit Deutschland in den Abgrund!

Es war eine grosse Show vor handverlesenem Publikum in Toulon. Wer gedacht hatte, dies wird der längst überfällige Wahlkampfauftakt für Nicolas Sarkozy, wurde enttäuscht. Nur die Tricolore und eine EU -Fahne tauchten den Auftritt in ein staatstragendes Licht. Was danach kam, geht auf ein Blatt Papier. Sarkozy hat nur ein Konzept und das heisst Angela Merkel. Das war noch nie: Der Präsident einer N...uklermacht wedelt als Dackel der deutschen Regierungschefin hinterher. Er will das alles auch haben, was Merkel zur Eurokrise vorträgt. Ja was denn? Das für einen Franzosen politisch tödliche Wort von der KAPITULATION machte dann auch in den Abendnachrichten die Runde. Merkel taumelt durch die Eurokrise und Sarko folgt ihr. Tolles Programm!Wir sassen alle fassungslos vor den TV - Geräten und hörten gespannt die Rede des Staatspräsidenten. Er benahm sich aber nicht als solcher, irgendwie hatten wir das Gefühl, ein Gebrauhtwagenhändler will uns etwas verkaufen. Den Weg von Anschela? A bon? Welcher Weg denn. Wenn Anschela die Hände faltet und zu sprechen beginnt, dann ist sie mindestens so gespannt wir wir, was sie jetzt gleich sagen wird. Und so sieht die Lösung für Europas Probleme aus? Eine in den Bundestag verirrte Physikerin aus der Uckermarck und ein Vorstadtanwalt ohne ökonomische Berufserfahrung, der sich bisher nur durch Hyperaktivität und Showtalent hervorgetan hat? Die ohnehin rechtslastigen Zuhörer der französischen Riviera waren mit wenig zufrieden, denn die Sarko - Show ist 2012 ohnehin beendet, glaubt man allen Umfragen. Doch was wird aus Deutschland? Die Bundeskanzlerin muss sich keiner Direktwahl durch die Bürger stellen und hat auch keine Begrenzung der Amtszeit. Gute Nacht Europa!

Monsieur Rainer
Friday, December 02, 2011
Die Kriegshetzer gegen den Iran: Die Argumente sind uns wohlbekannt!

Jeder Krieg beginnt mit einer Lüge! Hier spitzen sich die Lügen zu einem gewollten Inferno zu: Iran hat die Atombombe! Iran will Israel auslöschen! Iran plant Anschläge auf US - Stützpunkte in Deutschland! Die deutschen und englischen Pudel der USA schüren fleissig mit: Britische Botschaft im Iran geschlossen! Deutscher Botschafter im Iran zurückbeordert! Was kommt als nächstes? Colin Powell reloaded mit gefakten Plakaten über fahrende Chemielabore? Während sich alles für einen Krieg gegen den Iran aufbläst, kann Syriens Massenmörder Assad munter sein Volk abschlachten. Interessiert kein Schwein!

Monsieur Rainer

Thursday, December 01, 2011
Frankreichs satirische Presse! Frech, respektlos und zäh!

Wir Franzosen leisten uns den Luxus, drei der unverschämtesten Satire-Blätter Europas geniessen zu können. Marianne, Charly Hebdo und der unvergleichliche Canard enchaîné. Nichts bleibt hier in Frankreich geheim. Jeder noch so schmutzige Politskandal kommt raus. Während sich die staatstragenden Sender und Medienzaren genau wie in Deutschland als Hofschranzen der Macht zum Gespött der Franzosen machen und immer mehr Leser und Zuseher verlieren, boomen die frechen und respektlosen satirischen Magazine und Zeitungen. Heute titelt Marianne: "Nicolas Sarkozy, Präsident auf der Flucht?"

Monsieur Rainer
Thursday, December 01, 2011
DEUTSCHE U - BOOTE AN ISRAEL! Natürlich subventioniert vom Steuerzahler!

Deutsche U-Boote mit Nuklearsprengköpfen für Israel? Die Aufnahme Palästinas in die UNO verhindert? Syriens Botschafter wird trotz der 3.500 vom Assad - Regime ermorderten Bürger nicht ausgewiesen? Der deutsche Botschafter wird aus Teheran zurückbeordert? 200 deutsche Panzer für Saudi-Arabien? Enthaltung in der Libyenfrage im Weltsicherheitsrat? Waffen und Küstenwachboote an Angola? Was, zur Hölle, ist das für eine deutsche Aussenpolitik? Kann irgendjemand eine Strategie, ein System, eine kontinuierliche und berechenbare Politik hinter all dem erkennen? Die deutsche Regierung taumelt durch die Welt!


Monsieur Rainer
Thursday, December 01, 2011
DIE AKTE Teil I.

Nichts ist dringender als die historische Aufarbeitung der Gründungsphase aller Bundesministerien, des BND, des BKA und aller Innen- und Justizministerien. Mit welchen Personen wurden denn bei der Gründung der Bundesrepublik zusammengearbeitet? Es waren doch keine anderen da ausser ehmaligen NS-Schergen und einigen versprengten Regime-Gegnern wie der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer.

Reinhard Gehlen wäre nach heutigem Recht ein Hoch-und Landesverräter, denn er ist mitsamt seinen ganzen Akten der Abteilung "Fremde Heere Ost" zu den Amerikaner übergelaufen. Die gründeten die "Organisation Gehlen", die dann später in den BND umgewandelt wurde. Seine Gründungsmitglieder waren Offiziere seines ehemaligen Stabes, Mitglieder des Amtes Ausland Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht, des SD, der SIPO und der Geheimen Feldpolizei. Sie putzten ihre Lebensläufe, liessen ihre Stammakten in der Wehrmacht und im Reichssicherheitshauptamt verschwinden und spielten die Saubermänner bis weit in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts.

Nicht anders erging es dem BKA und den Kriminal-Schutz-und Bereitschaftspolizeien, die allesamt dem Repressionsapparat des NS-Regimes angehörten. Sie waren entweder beim SD, bei der SIPO, bei der Gestapo oder stellten die Einsatzkommandos im Osten. Höhere SS- und Polizeiführer in besetzten Gebieten waren sich keiner Schuld bewusst und krochen in den bundesrepublikanischen Organisationen unter. Die Justizministerien wussten sehr genau um die Verbrechen von Richtern, Staatsanwälten und Ministerialbeamten. Kein einziger dieser Juristen wurde je für die NS-Blutjustiz zur Verantwortung gezogen. Es kam zu absurden Szenen in den Gerichtssälen: Dieselben Richter am Oberverwaltungsgericht Schleswig, die die Enteignung der Juden justiziabel gemacht hatten, durften später über deren Entschädigung und Wiedergutmachung entscheiden. Die NS-Professoren sassen bräsig auf ihren Lehrstühlen und verdarben gleich die nächste Generation der Juristen.

Es wird höchste Zeit, dass Deutschland endlich mit seiner Vergangenheit aufräumt! Damit bekommt der alte Sponti-Spruch der 68iger eine völlig neue Bedeutung: Unter den Talaren Muff von 1000 Jahren, nämlich vom 1000 jährigen Reich! Wer sich heute noch gegen die Aufarbeitung durch die Historiker wehrt, hat nichts dazugelernt.

Glaubt irgend jemand heute noch allen ernstes daran, dass die Lügen und Verdrängungsrituale unserer Väter "Das hat man ja alles damals nicht gewusst" auf ewig Bestand haben werden? Mein Vater war ein glühender Nazi, erst Mitglied des Freikorps "Der Stahlhelm", dann Truppführer bei der SA und schliesslich Sonderführer-Z des Amtes Ausland Abwehr Wehrmacht im Militärbezirk C in Dijon. In seinem Verantwortungsbereich wurden 7.000 Juden und Mitglieder der Résistence deportiert. Im Jahre 1949 bot ihm der BND den Posten eines Regierungsrates an und versprach, sämtliche Hiweise auf seine Vergangenheit zu tilgen. Heute existieren nicht einmal mehr seine Wehrmachtsstammrolle oder Unterlagen seiner NSDAP Mitgliedschaft, seiner Mitgliedschaft im NS-Rechtswahrerbund, seiner SA-Mitgliedschaft oder seiner Zugehörigkeit zum SD im Reichssicherheitshauptamt. Obwohl es auch keine Unterlagen über sein zweites juristisches Staatsexamen bei der Reichsjustizprüfungskammer gibt, eröffnete er 1949 wieder seine Anwaltskanzlei und machte eine beachtliche Nachkriegskarriere in der Justiz und Politik. Seine wahre Vergangenheit habe ich aus den Archiven der französischen Résistance.

Oder weiss heute niemand mehr, dass nicht ein einziger Richter, Staatsanwalt oder Ministerialbeamter je für seine Verbrechen in der NS-Blutjustiz zur Verantwortung gezogen wurde? Der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer musste, um die Kriegsverbrecher Mengele und Eichmann jagen zu können, zum telephonieren in eine Telephonzelle, weil sonst seine Juristen die Verfolgung vereitelt und verraten hätten. Weiss heute niemand mehr, dass die Polizeibehörden, das Bundeskriminalamt und die Schutz- und Bereitschaftspolizei aus denselben Beamten rekrutiert wurde, die die grausamsten Verbrechen hinter der Front und beim Aufbau des NS-Repressionsapparates in allen besetzten Gebieten einschliesslich dem Kernland Deutschland begangen haben? Die neue Kriminalpolizei war teilweise nicht anderes als die Gestapo mit anderer Dienstbezeichnung. Im Bundesnachrichtendienst krochen diesselben Nazis unter, die die grausamsten Verbrechen in den besetzten Gebieten, insbesondere in Frankreich, Holland und an der Ostfront begangen hatten.

Weiss heute niemand mehr, dass es das Reichsfinanzministerium war, das das bei der Vernichtung der Juden erbeutete Vermögen einschliesslich des Zahngoldes aus den Vernichtungslagern über schweizer Banken gewaschen hatte, um damit Waffen und Munition zu kaufen? Bis weit in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts sassen diese Nazis in allen entscheidenden Positionen der Bundesrepublik Deutschland. Sogar der Kanzleramtsminister unter Konrad Adenauer, Herr Dr. Globke, war Kommentator der Nürnberger Rassengesetze.

In der Bundeswehr führten teilweise dieselben Generäle, dieselben Offiziere wieder das Kommando, die diesen verbrecherischen Krieg begeistert mitgemacht hatten. Die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 wurden in der Bundeswehr noch bis in die siebziger Jahre als Hochverräter bezeichnet. Die Kasernen hiessen denn auch entsprechend: Rommel-, Mannstein-, Hindenburg - Kasernen usw.

Wir alle, die wir die Söhne unserer im NS-Regime lebenden Väter sind, haben ein Leben lang mit den Lügen unserer Väter zu kämpfen. Eine Aufarbeitung der Verbrechen unserer Väter scheint erst jetzt möglich zu sein. Spät, aber besser als nie!


Monsieur Rainer





Wednesday, November 30, 2011
Rechtsterrorismus gab es schon immer in Deutschland !

Wer die Entstehungsgeschichte und die Gründerväter der westdeutschen Sicherheitsorgane und der Justiz so hautnah miterlebt hat wie ich in meinem Elternhaus, der wird sich nicht darüber wundern, dass es immer einen rechtsreaktionären Ungeist in Deutschland, in deren Behörden, in der Justiz, in den Diensten und in der Politik gegeben hat. Schon F.-J. Strauss tönte: "Rechts von mir gibts nichts!" Und so wurde auf Weisung des Münchner Generalstaatsanwaltes sämtliche Spuren zu einer rechtsterroristischen Vereinigung negiert, die das Attentat auf das Oktoberfest im Jahre 1980 verübt hatten. "Es war ein Einzeltäter!" AHA! Nun stehen die deutschen Sicherheitsorgane vor einem Scherbenhaufen, weil sie der Weisung der Politik treudoof gefolgt waren: "Der Feind steht links". FALSCH !

Monsieur Rainer
Wednesday, November 30, 2011
AKTENVERNICHTUNG IM BND? SIND DIE GRÜNDERVÄTER ZU PEINLICH?

Der BND hiess früher Organisation Gehlen, nach dem Chef der Abteilung "Fremde Heere Ost im OKH" General Reinhardt Gehlen benannt. Er lief mit allen Spionageakten zu den Amis über. Die Gründerväter des BND kamen aus der Gestapo, der Abwehr/ Wehrmacht, der SS, des SD, der Geheimen Feldpolizei und dem Reichskriminalamt. Ein Stall voller Kriegsverbrecher! Logisch, dass die Akten vernichtet wurden, ebenso wie die meines alten Herrn!

Stapelweise habe ich Bücher darüber geschrieben, in Deutschland fast totgeschwiegen, weil politisch nicht opportun. Was glaubt ihr denn wo die Gründerväter des Verfassungsschutzes, des BKA und des MAD vorher waren? Vielleicht im Widerstand gegen Adolf Nazi? Ich werf mich weg vor lachen. Sie haben ihre Akten "geputzt", die Fahnen umgehängt und weitergemacht! Der Feind steht links war die Parole! Und nur so konnte eine rechte Terrorszene entstehen!

Mein alter Herr war Sonderführer-Z der Abteilung Gegenspionage der Abwehr Wehrmacht und wurde als Kriegsverbrecher von den Franzosen gesucht. 1948 kamen zwei Herren in Ledermänteln zu uns, feierten Wiedersehen mit meinem Chef, danach waren seine Wehrmachtsstammrolle und sonst noch ein paar Dinge verschwunden und er macht eine veritable Nachkriegskarriere in der Justiz und der Politik. Alle Informationen über ihn musste ich in mühsamer Kleinstarbeit aus den Akten der französischen Résistance zusammen suchen. Das Buch TOSCA hat dann zu meinem Ausschluss aus dem Familienverbund geführt!
Vor 2 Wochen platzte die rechtsreaktionäre Aktenbombe. Und auf einmal - welch Wunder - wird fast jeden Tag eine Nazi - Mörder gefasst? Da hat aber ein Politiker schwer die Hosen voll! Sie waren doch die Verniedlicher, Verharmloser, wenn nicht gar Komplizen dieses Faschistenpacks!

Ich werde morgen ein notariell beglaubigtes Dokument eines letzten noch lebenden Zeitzeugen einstellen, wie mein alter Herr im Militärbezirk C (Nord-Ost Frankreich) gearbeitet hat! Er war Chef der Abteilung Gegenspionage der Abwehr/ Wehrmacht in Dijon. Alles nachzulesen in TOSCA. In seinem Verantwortungsbereich wurden 7.000 meist jüdische Mitglieder der Résistance in die KZ Natzweiler-Struthof, Ravensbrück und Auschwitz deportiert. 1944 tauchte er unter, bis die Organisation Gehlen, später BND, seine Akten "reinigte". Danach stand nichts mehr zwischen dem Kriegsverbrecher und einer tollen Karriere in der Justiz und der Politik! Die Zeitungen im Landkreis Konstanz haben meine Bücher totgeschwiegen. Der SÜDKURIER hat den Skandal totgeschwiegen. Ein Schmierenjournalismus, deshalb heisst er auch im südbadischen Volksmund SCHMIERKURIER! (Verlagsgruppe Holtzbrinck) Und das Landgericht Konstanz ist kein Haar besser! Ich habe die Richter erlebt, diese furchtbaren Juristen! Sie nicht nicht besser als damals, sie haben zwar die Fahnen, aber nicht die Gesinnung gewechselt. Wie auch? Die alten Nazi - Juristen haben Generationen von Rechtsreferendaren ausgebildet!


Monsieur Rainer
Wednesday, November 30, 2011
Assad ermordet seine Bürger! Und was tun wir? NICHTS !

Schande über den Westen! In Deutschland dreht sich alles nur um die Bankenkrise, um Eurobonds, um Guttenberg's neues Buch, um die Versäumnisse der Politiker und Sicherheitsorgane in Sachen Nazi-Morde. Währenddessen hat der syrische Assad - Clan mindestens 3.500 seiner eigenen Bürger zu Tode gefoltert, mit Panzern überrollt oder erschossen. Niemand verlangt, dass die Bundeswehr in Syrien einmarschiert, aber ein Zeichen der Solidarität wäre dringend nötig. Haben wir wenigstens den syrischen Botschafter ausgewiesen? NEIN! Jean Ziegler titelt sein Buch: HASS AUF DEN WESTEN. Wen wundert das noch?

Monsieur Rainer

Tuesday, November 29, 2011
Guttenberg's come back?

Sicher ist es unklug, sich zu diesem frühen Zeitpunkt zu Wort zu melden.Die Art und Weise, wie er das tut, wirkt ebenfalls etwas anmassend. Dass das Buch mit so einer Promotion ein Schlager wird, ist klar. Der Herr ist jung, wäre es nicht klüger gewesen, einen Zeitrahmen von zehn Jahren verstreichen zu lassen, bevor er wieder an die Öffentlichkeit tritt? So gibt er all jenen Nahrung, die ihn wie ein wildes Tier gehetzt haben. Den Hass, mit dem er hier verfolgt wurde, fand ich nicht angemessen. Ein falscher Doktortitel ist kein Kapitalverbrechen, wohl eher eine Dummheit! Die zweite Chance hat er vertan!


Monsieur Rainer


Tuesday, November 29, 2011
Die USA greifen Pakistan an! Rechtlos, masslos, sinnlos und hirnlos!

Der Untergang der moralisch, finanziell, bankrotten, und overstrechten Weltmacht USA ist zur Besichtigung frei gegeben. Sie wollten ihre Hegemonialmacht unter Vernachlässigung aller ihrer hehren Ziele wie Menschrechte, Demokratie und Gerechtigkeit in fremde Länder tragen. Wenn andere Kulturen damit nichts anfangen konnten, hagelte es Bomben. Nun steht der Kaiser ohne Kleider da. Die US-Anleihen gehören Cina, die Infrastruktur in den USA ist auf dem Stand eines Entwicklungsland, 45 Millionen Amerikaner müssen sich an den Suppenküchen der Wohlfahrtverbände demütigen. So ist das römische Weltreich untergegangen: An Grössenwahn und Bigotterie!

Monsieur Rainer
Monday, November 28, 2011
Lest: JEAN ZIEGLER JEAN ZIEGLER JEAN ZIEGLER JEAN ZIEGLER

Jean Ziegler, ich bewundere Sie aus vollem Herzen für Ihren Mut, Ihre Zivilcourage, Ihre Opferbereitschaft und ihre rücksichtslose Leidenschaft für die Geknechteten dieser Erde. Für die schonungslose Offenlegung des Meudalismus, der den Hunger in den an Bodenschätzen reichsten Ländern der Erde hervorgebracht hat.

Nun steht Weihnachten vor der Tür und was tun wir zur Beruhigung unseres Gewissens? Wir kriechen der Mitleids - Mafia auf den Leim, die uns Elendsbilder der Welt unter die Nase reibt, um an unser Geld zu kommen. Hat sich durch unsere Spenden je etwas am Hunger dieser Welt geändert? Stirbt nicht jede 5 Sekunden ein Kind an Hunger? Und die katholische Kirche betreibt Fernsehballetts und Freudenhäuser! Das ist die wahre Welt!

Altnationalrat Prof. Jean Ziegler ist so was von fertig mit der Schweiz. Sie hat ihn für seine Bücher in den finanziellen Bankrott getrieben, seine Tantiemen gepfändet, seine Bezüge als Nationalrat sistiert. Er musste sich unter das Dach einer UN - Organisation flüchten, um nicht zu verhungern. So geht die Schweiz mit Nestbeschmutzern um. Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt ging es nicht besser!


Monsieur Rainer

Monday, November 28, 2011
Niederlage für Stuttgart 21? Ja! Sieg für die Demokratie? Ja!

Dies ist eine basisdemokratische Entscheidung, die wir als Demokraten zu respektieren haben. Die Politiker haben viel daraus gelernt: Nicht alle politische Entscheidungen sind ohne Einbeziehung der Bevölkerung mehr durchsetzbar. Transparaenz ist das oberste Gebot in der Politik. Die Zeit der Hinterzimmermauschelei ist endgültig vorbei! Nicht jede Demonstration kann von der Politik und ihrem Repressionsapparat per se in eine rechts - oder linksextreme Schublade gesteckt und denunziert werden. Es waren rechtschaffene Bürger des Staates, die sich gegen diesen Staat aufgelehnt haben. Also nehmt Euch in Acht vor eurem Volk, ihr losgelösten Kasten von Politikern, Medienzaren und Banken!


Monsieur Rainer
Monday, November 28, 2011
Mein Kommentar in der ZEIT: Französischer Ausstieg aus der Atomenergie?

Hier in Frankreich findet endlich ein Umdenken statt. Dies hat drei Ursachen: 1. Die französischen Reaktoren sind in einem gemeingefährlichen Zustand, die Kindersterblichkeit rund um die Wieraufbearbeitungsanlage in La Hague ist die höchste in Europa. 2. Fukushima hat auch die Franzosen nachdenklich werden lassen. 3. Wir haben die ehemalige Untersuchungsrichterin Eva Joly zur Präsidentschaftskandidatin der Ecologisten gewählt. Sie könnte mir ihren 5% der Stimmen das Zünglein an der Wage spielen. Momentan gibt es Ärger mit dem sozialistischen Kandidatin, denn Eva Joly macht ihre Unterstützung im zweiten Wahlgang davon abhängig, ob François Hollande sich dem Atomausstieg anschliesst. Der kann sich aber, wie immer, zu nichts entscheiden. Die Regierung Sarkozy will von der Nukleramacht nicht ablassen, weil sie ein elementarer militär-strategischer Eckpfeiler der französischen Aussenpolitik ist. Und dies schon seit Cahrles de Gaulle. Es ist noch ein weiter Weg zum Ausstieg, doch wie immer in Frankreich, wenn die Bevölkerung einmal überzeugt ist, geht alles sehr schnell. Das kleine Grüppchen von 400 Demonstranten könnte bald zu einer Sammlungsbewegung anschwellen. Und wenn der Franzose etwas will, dann setzt er es auch mit allen Mitteln durch. Seine Streitkultur ist gefürchtet!

Monsieur Rainer
Saturday, November 26, 2011
Peter Müller zum Richter am Bundesverfassungsgericht "erwählt"!

Was hat der Bürger eigentlich zu wählen? Einen Direktkandidaten für den Bundestag? Einen Regierungschef? Einen Bundespräsidenten? Einen Generalbundesanwalt? Einen Generalstaatsanwalt? Die Chefs der Sicherheitsorgane? Einen Verfassungsrichter? NICHTS hat er zu wählen! All dieses Ämter werden im stillen Kämmerchen von geheimen Ausschüssen je nach Parteienproporz vergeben. Dabei spielt die Qualifikation des Erwählten eine untergeordnete Rolle. 150 Abgeordnete sitzen im Bundestag, obwohl sie in ihren Wahlkreisen abgewählt wurden. Die CDU hat 24 Überhangmandate, obwohl die ihr laut Bundesverfassungsgericht gar nicht zustehen, weil dieser Bundestag auf Grund eines verfassungswidrigen Wahlgesetzes zustande kam. Und so etwas nennen die Deutschen Demokratie? WEHRT EUCH !

Monsieur Rainer
Friday, November 25, 2011
Castor - Transporte

Die Atomlobby hat sich wund verdient und die Entsorgung ihres Mülls dem Steuerzahler überlassen. Die Regierungen, eng vernetzt und versorgt durch die Konzerne, haben dies jahrzehntelang zugelassen. Nun ist Zeitenwende, der Bürger lässt es sich nicht länger gefallen, dass Politik, nicht nur in der Atomfrage, gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung gemacht wird. Dass sie nicht jede Fehlentscheidung des Staates immer nur mit Polizeigewalt durchsetzen kann. Die Politiker müssen umlernen! Denn die Bürger haben gelernt, sich zu wehren. WEHRT EUCH Demonstranten, wir stehen hinter euch!


Monsieur Rainer
Friday, November 25, 2011
BÜRGERRECHTSERKLÄRUNG der DEUTSCHEN


1.Der Bürger stimmt in freier und geheimer Wahl über eine Verfassung der Bürger für die Bürger ab.


2.Deutschland ist ein freier, demokratischer und laizistischer Rechtsstaat in der Staatengemeinschaft eines vereinigten Europa, das in Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit mit allen Völkern zusammenlebt.


3.Alle Macht geht vom Bürger aus, er hat das erste und das letzte Wort im Staate. Der Bürger wird bei allen existenziellen Fragen des Landes durch Volksabstimmung befragt.


4.Der Bürger wählt sämtliche Amtsträger wie Abgeordnete, Regierungschefs, Generalbundesanwälte, Generalstaatsanwälte, Bundesverfassungsrichter, Chefs der Rechnungshöfe und der Sicherheitsorgane in direkter und geheimer Wahl für eine einmalige Amtsperiode von 6 Jahren. Diese Amtsträger sind nur dem Bürger verpflichtet und haben ihm auf Antrag für ihre Tätigkeit Rede und Antwort zu stehen.


5.Die Würde und der Schutz der Menschen, der Natur und der Tiere sind unverletzlich.


6.Der Bürger hat ein verfassungsmässiges Recht auf Gewaltenteilung zwischen Exekutive, Judikative und Legislative. Jeder, der diese Eckpfeiler des demokratischen Rechtsstaates verletzt, ist seiner Bürgerrechte für verlustig zu erklären.


7.Jeder Bürger hat das Recht, sich zu versammeln und frei seine Meinung in Wort, Schrift, Bild und Ton zu äussern.


8.Jeder Bürger hat das Recht auf eine Bezahlung seiner Arbeitsleistung, die ihn und seine Familie auskömmlich leben lässt. Ist er dazu nicht in der Lage, übernimmt die Solidargemeinschaft der Bürger diese Aufgabe.


9.Jeder Bürger hat die gleichen Rechte, egal, welcher Rasse, Religion, Geschlecht oder sexueller Ausrichtung er zugehörig ist. Jeder Bürger hat das Recht, seine Religion auf seine eigene Kosten zu leben. Kirchen und Staat sind strikt voneinander getrannt.


10.Deutschland ist ein pazifistisches Land. Es ist nicht Mitglied von Militärbündnissen. Es ist nicht bewaffnet, stellt auch keine Waffen oder kriegstaugliches Gerät her, exportiert sie nicht und beteiligt sich nicht an Kampfhandlungen irgendwelcher Art. Wird es angegriffen, untersteht es dem Schutz der Völkergemeinschaft.


Monsieur Rainer


Wednesday, November 23, 2011
Zum Tode des grossen Kabarettisten Georg Kreisler

Georg Kreisler ist gestorben! Nie wieder werden wir von ihm seine äzende Kritik, seine beissenden Lieder wie "Gehn wir Tauben vergiften im Park" oder "Wie schön wäre Wien ohne Wiener" hören. Doch ein riesiges Archiv voller lyrischer Texte und vorallendingen bissigen Sottisen, beissender Ironie und ätzender Boshaftigkeit konnten auch die Nazis nicht verhindern, die den Juden Kreisler verfolgten. Er machte "nur" Kabarett, doch er ist mehr als das! Er wird uns als deutschssprachiger Literat mit herrausragender Sprachgewalt gleich Kurt Tucholsky, Alfred Polgar und Heltmut Qualtinger in Erinnerung bleiben. "Der Tod muss a Wiener sein", sagte Nestroy. "Wer ist dot, mir is a jeder recht", antwortete Georg Kreisler in seiner typischen Art!

Monsieur Rainer
Wednesday, November 23, 2011
Wie bitte? Die Politiker sind verstört ob dieses NAZI - Desasters ?

Verstört, dumm, ahnungslos, verniedlicht, verharmlost, oder gar geduldet und vielleicht noch mitfianziert? Habt ihr Politiker auch nur eine dieser Eigenschaften erfüllt, dann seid ihr nicht qualifiziert für solche Ämter! Dann habt wenigstens soviel Anstand und tretet zurück! Wer übernimmt endlich die Verantwortung für diesen Skandal? Die Welt beobachtet euch sehr genau, wie ihr mit diesem braunen Gesindel umgeht. Wollt ihr, dass ihr im Ausland auch noch als Komplizen der Nazis dasteht?


Monsieur Rainer
Wednesday, November 23, 2011
TRETEN SIE ZURÜCK FRAU BUNDESKANZLERIN SAMT DEM KABINETT !

Der Betroffenheitskitsch erreicht heute einen unerträglichen Höhepunkt. Es ist die Stunde der Pharisäer, Heuchler und Scheinheiligen. Gedenkfeier im Bundestag für die Opfer der braunen Brut, deren Dulder, Negierer, Verharmloser und intellektueller Nährboden bereitender Politiker sich heute versammelt haben, um ihr jämmerliches Versagen gegen den mörderischen Terrorismus von rechts zu kaschieren. Damit kommt ihr nicht durch! Wir ziehen Euch zur Verantwortung! Wir verlangen den Rücktritt der gesamten Regierung Merkel, sowie der Präsidenten der Sicherheitsorgane!

Monsieur Rainer

Tuesday, November 22, 2011
Eine kleine grosse Frau Frankreichs ist gestorben. Danielle Mitterand +

Danielle Mitterand ist heute Nacht gestorben. Sie war nicht einfach nur die Ehefrau des sozialistischen Präsidenten François Mitterand, sie war eine zähe Widerstandskämpferin in der Résistance. Sie war persönlich bescheiden, also keine "Grande Dame de la République", sondern eine Kämpferin für Menschenrechte in der ganzen Welt. Ihre tiefe Menschlichkeit zeigte sie am Grab des Präsidenten, als sie dessen aussereheliches Kind mit grosser Zärtlichkeit in ihre Arme nahm. Eine kleine grossartige Frau hat uns verlassen. Danielle, tu me manque!

Monsieur Rainer

Tuesday, November 22, 2011
Wer wird der Judas der Ägypter zum II. ?

Als der arabische Frühling auf Ägypten übergriff titelte ich in einem Artikel in der französischen Presse: "Wer wird der Judas der Ägypter?". Ich tippte auf den Westen, der sich ja mit jedem Blutdepoten jahrzentelang gemein machte, wenn nur gute Geschäfte winkten. Mubarak ist zum Leidwesen seiner Geschäftfreunde von seinem Generalstab als Baueropfer gefallen. Doch der Militärrat will nur eine Scheindemokratur unter der Fuchtel der Militärs. So haben aber die Ägypter nicht gewettet! Die eigenen Generäle sind der Judas des ägyptischen Volkes!

Heute Nacht hat mir ein langjähriger Freund und grosser Journalist, Dr. Habib Zhaki, aus Ägypten gemailt. Es herrscht völliges Chaos in Kairo. Der Militärrat versucht mit allen Mitteln einen Vorwand für die Absage der Wahlen zu finden. Nichts ist diesen Verrätern der ägyptischen Revolution ferner, als eine Demokratie ohne ihre Beteiligung. Sie werden ihre Privilegien und Macht nicht freiwillig angeben. Und wo ist der Westen? Er versagt genauso wie in Syrien, Libyen und Tunesien. Europa muss seine Schulden zählen und hat keine Zeit für Menschenrechte! Pfui Teufel!

Monsieur Rainer
Tuesday, November 22, 2011
AUF EIN GANZ PERSÖNLICHES WORT:


Seit ich denken kann und das geht weit in die 40 ger Jahre des letzten Jahrhunderts zurück, werde ich mit dieser wabernden braunen Jauche beschmutzt. Ebensolange beschäftigt mich dieser braune Sumpf, der sich durch mein ganzes Leben zieht.

Eine meiner ersten Erinnerungen gehen auf einen Vorfall zurück, den ich nie vergessen werde. Mein alter Herr und ich waren an einem schönen sonnigen Sommertag an einem Weiher, um zu schwimmen und streng nach den Lehren des Turnvaters Jahn den Körper zu ertüchtigen. Da umstellte eine schwerbewaffnete Einheit der französischen Besatzungsmacht den ganzen Weiher und forderte meinen alten Herrn mit Lautsprechern namentlich auf, aus seinem Versteck zu kommen, in das wir uns verkrochen hatten. Mein alter Herr wurde also steckbrieflich gesucht! Aha, ich fand es lustig, Räuber und Gendarm zu spielen. Clever, wie er sein ganzes Leben lang war, entkam er seinen Häschern ein weiteres Mal, denn diese Vorfälle gab es öfters zwischen 1945 und 1949.

Die Zeiten der Unsicherheit, der Angst, des Versteckspiels waren vorbei, als 1949 die Bundesrepublik Deutschland gegründet wurde. Und so geschah es, dass wir umzogen. Doch diesem Umzug ging ein Besuch zweier Männer vorraus. Sie wirkten auf mich furchteinflössend und bedrohlich. Mich beschlich ein ungutes Gefühl. Das liess mich auch nicht los, als es zu einer herzlichen Wiedersehensfeier kam, denn offentsichtlich müssen es "alte Kameraden“ meines alten Herrn gewesen sein.

Nur wenige Wochen nach diesem denkwürdigen Besuch, eröffnete mein alter Herr eine Anwaltspraxis und machte eine veritable Nachkriegskarriere in der bundesdeutschen Justiz und in der Politik. Er wiegelte alle naiven Fragen meiner jugendlichen Neugier mit dem immer wiederkehrenden Refrain ab: "Ach weisst du, das sind alles alte Geschichten aus der Vergangenheit, damit habe ich nichts zu tun. Da sind ja wohl ein paar Dinge geschehen, von denen wir alle ja gar nichts wissen konnten. Das war ja alles streng geheim.“ Aha!

Nun, seine Vergangenheit wurde zumindest "aktenmässig“ von den beiden merkwürdigen Besuchern begraben, doch der Turnvater Jahn und der Ungeist blieben. Und den bekam ich schmerzhaft zu spüren, bis den alten Herrn endlich seine irdische Gerechtigkeit einholte und er sterben musste. In der Zwischenzeit konnte er jedoch als Ausbilder von jungen Rechtsreferanderen noch mindestens zwei Generationen von Juristen mit seinem Ungeist verderben. Zwei von ihnen sitzen heute noch in den höchsten Schaltstellen der Politik.

Meinen ersten beachteten Aufsatz über die braune Vergangenheit der Deutschen und die Verdrängungsrituale der ehemaligen Nazis habe ich mit neunzehn Jahren geschrieben. Seither lässt mich dieses Thema nicht mehr los. Manche meiner Aufsätze über die Verbrechen der Nazis musste ich in die nicht justiziable Form von Romanen verpacken, damit ich nicht von Freunden, Nachfolgern und Seilschaften meines alten Herrn attackiert werden konnte. Sie versuchten viel, um mich mundtot zu machen.

Tausende von Artikeln, Aufsätzen und zahlreiche Bücher später erreicht mich letzte Woche die Nachricht, dass es in Deutschland doch tatsächlich eine rechte Terrorszene gibt. Ich war nicht überrascht, die Politiker, die bundesdeutschen Sicherheitsorgane und vorallendingen die ahnungslosen Medien, die ihren investigativen Eifer schon lange dem politischen Mainstream untergeordnet haben, offensichtlich schon.

Die Beamten der bundesdeutschen Sicherheitsorgane wurden ab dem Jahre 1949 von den Repressionsspezialisten der SS, der Gestapo, der SIPO, des Reichskriminalamtes, der Aufklärungstruppe "Fremde Heere Ost“, der "Abwehr/Wehrmacht“, der Geheimen Feldpolizei und den Polizeibataillonen ausgebildet. Nicht anders erging es den jungen Jurastudenten und Rechtsreferendaren, die von den alten Nazis – Professoren, Richtern und Staatsanwälten der III. Reiches ausgebildet wurden. Die haben sich teilweise auch schon biologisch erledigt, doch deren Ungeist wabert heute noch durch die Flure der Ministerien, der Justiz und den Sicherheitsorganen der Bundesrepublik Deutschland.


"Der Feind steht links!“ So wurde den Beamten schon im kalten Krieg das richtige Feindbild eingebleut. Die ganze Härte dieser Doktrin bekam die RAF zu spüren. Was für ein Szenario an Staatsmacht und mit der heissen Nadel genähten Gesetzen prasselte da auf Deutschland herunter. Die RAF ist Geschichte, die Gesetze bestehen heute noch, aber sie haben einen Mangel, wie der Innenminister nun peinlich berührt und stotternd zugeben muss: Sie können nur nicht bei Fällen von Rechtsterrorismus Anwendung finden. Und ich dachte immer, vor dem Gesetz sind alle gleich. Irrtum!


Die nächste Generation von Beamten wusste es nicht besser, weil die Justiz und die Politik auch nicht gescheiter wurden. Teilweise wollten sie auch nicht glauben, was sich da historisch in den Hirnen der Menschen festgesetzt hatte. So wurde aus den heutigen Sicherheitsorganen, den Politikern und der rechten Neo – Nazi – Szene eine sicher ungewollte, unheilige, verniedlichende, teilweise sogar komplizenhafte Allianz. Die Regierungschefin selbst entblödete sich nicht, diesem wabernden Chauvinismus auch noch auf Parteiveranstaltungen Vorschub zu leisten, wenn sie, sachlich falsch, politisch dumm und menschlich niederträchtig, frei nach Wilhelm II., den "faulen“ Südeuropäern die Leviten liesst. Dies ist aber die Sprache der braunen Brut!

Unter dem Deckmantel der politischen Verniedlichung konnte sich eine rechte Terrorszene etablieren, die ihre Blutspur durch ganz Deutschland zieht. Und was lesen wir im letzten Verfassungsschutzbericht? "Eine terroristische rechte Szene existiert nicht!“

Nun wird es richtig peinlich. Die Politiker flüchten sich reflexartig in einen Betroffenheits – Kitsch übelster Art und versuchen ihre mangelnde Aufsichtspflicht durch schmierige Geldgeschenke an die Opfer des rechten Packs zu beschwichtigen. Gedenkfeiern werden uns zusammen mit scheinheiligen Ansprachen im trauerumflorten Betroffenheits – Slang übergestülpt, die uns speiübel werden lassen.


Die Sicherheitsorgane werden geschmäht und zum Selbstschutz angegriffen. Die Chefs der deutschen Sicherheitsorgane, die Generalbundesanwälte und Generalstaatsanwälte der Länder sind weisungsgebundene politische Beamte. Ein schwerer Systemfehler der Republik, der sich jetzt bitter rächt. Sie tun nämlich das, was ihre Dienstherren, die Politiker, von ihnen verlangen. Die Weisung aus der Politik aber lautete: "Der Feind steht links und rechts von uns gibt es nichts!“ Wir sehen nun alle, dass die viel beschworene und immer wie eine Monstranz vor sich hergetragene Gewaltenteilung zwischen Judikative, Legislative und Exekutive gar nicht existiert. Ergo ist Deutschland auch kein Rechtsstaat, sondern ein rechtes Staatsfragment, der sich ungewollt zum Komplizen von rechtsreaktionären Mördern macht.


Die hilflosen Erklärungsversuche für ihr jämmerliches Versagen noch hilfloserer Justiz – und Innenminister sind abstossend und peinlich. Sie lesen sich wie die Garantieerklärung meiner Kaffeemaschine: "Wir übernehmen für alles die Verantwortung und haften für nichts!“


Drum steht auf und hört unseren Urteilsspruch: Wir haben zu euch Politikern kein Vertrauen, wenn wir euch ansehen, packt uns das schiere Grauen!


Monsieur Rainer
www.monsieurrainer.com



Monday, November 21, 2011
Das wahre Ausmass rechter Gewalt wurde stets verharmlost und verniedlicht!

Die Chefs der Sicherheitsorgane einschliesslich der Staatsanwaltenschaften sind weisungsgebundene Beamte. Sie tun das, was ihre Dienstherren, die Politiker, von ihnen erwarten. "Einen Terrorismus von rechts gibt es nicht", so lautete stets die politische Vorgabe. Folglich waren die Beamten auf dem rechten Auge blind, obwohl die Fakten schon immer gegen diese politischen Vorgabe sprachen. Nun sind die Politiker peinlich berührt und fühlen sich ertappt. Ihr Reflex liess nicht lange auf sich warten: Scheinheiligkeit und Betroffenheits - Kitsch ist angesagt. Altes Sprichwort: Der Fisch stinkt vom Kopf her!

Monsieur Rainer

Sunday, November 20, 2011
Mein Kommentar in der ZEIT: Richtig Herr Minister!

Sie fordern mehr Kompetenzen für den Generalbundesanwalt?
Dann fangen wir doch am besten sofort damit an: Der Generalbundesanwalt bleibt nicht mehr weisungsgebundener politischer Beamter, der von den Politikern nach Parteienproporz ausgekungelt und bei Insubordination wieder abgesetzt werden kann. Er wird vom Volk in direkter Wahl für 12 Jahre gewählt und ist auch für Regierungskriminalität zuständig! Ebenso werden sämtliche Richter am Bundesverfassungsgericht vom Volk gewählt und nicht mehr von einem geheimen Richterwahlausschuss des Bundestages. Die Weisungsbefugnis der Politiker an Generalstaatsanwälte wird abgeschafft! Und schon haben wir dem Grundgesetz genüge getan, das ausdrücklich eine Gewaltenteilung zwischen Judikative, Exekutive und Legislative vorschreibt!

Monsieur Rainer


Saturday, November 19, 2011
Politiker planen scheinheilig ein "Abwehrzentrum gegen Rechtsterrorismus"

Toll! Dass wir da nicht früher drauf gekommen sind? Wenn wir Bürger euch Politiker ansehen, wissen wir nicht mehr, sollen wir weinen oder lachen ob soviel Dummheit, Verlogenheit und Ignoranz! Was wir brauchen ist ein ABWEHRZENTRUM der Bürger gegen Politiker, Banken und Industrie! Drum steht auf und hört unseren Urteilsspruch: Wir haben zu euch Politikern kein Vertrauen, uns packt schon bei eurem Anblick das schiere Grauen! Die Justizministerin ist Juristin und sonst von eher mässigem Verstand, hätte einst Ludwig Thoma gesagt.

Monsieur Rainer

Saturday, November 19, 2011
Trotz Rekordeinnahmen immer mehr Schulden im Haushalt Deutschlands!

Die "Märkte" fragen sich besorgt, ist Deutschland bald das nächste Land, das von den Spekulanten angegriffen wird?
Nicht einmal bei Rekordeinnahmen von Steuergeldern ist Deutschland in der Lage, ohne Neuverschuldung zu haushalten, geschweige denn Schulden zu tilgen.

Nicht an den Bürgern darf gespart werden, sondern am Staat! Die Staatsverwaltung muss rabiat verschlankt werden. Die Lohnstückkosten eines Politikers sind zu hoch.

Wenn alle anderen EU Länder von den Spekulanten sturmreif geschossen sind, dann geht das Schlachtfest gegen Deutschland los! In der Schweiz müssen die Anleger schon heute Negativ - Zinsen für ihre Fluchtgelder bezahlen.

Man sollte sich einmal ernsthaft fragen: Wozu braucht Deutschland sechzehn Bundesländer mit all dem Verwaltungsaufwand? Wozu braucht Deutschland zwei Regierungssitze? Wozu braucht Deutschland einundfünfzig Parlamentarische Staatsekretäre? Einhundertsiebzig Milliarden Euro werden den Lobbyisten an Subventionen hinterher geworfen. Sechzig Milliarden Euro Steuergelder werden laut Rechnungshof jedes Jahr verschwendet!

Seit 50 Jahren hat Deutschland keinen ausgeglichenen Haushalt mehr gehabt, immer mehr Geld ausgegeben, als es eingenommen hat. Jede Hausfrau weiss, dass das auf Dauer nicht gut geht.

Monsieur Rainer

Thursday, November 17, 2011
Au revoir Deutschland !

Deutschland stirbt aus! Jedes Jahr verlassen cirka 100.000 Familien mit Sack und Pack das Land und wenden ihrer Heimat für immer den Rücken. Die Geburtenrate ist die schlechteste Europas. Demoskopisch errechnet wird Deutschland im Jahre 2040 nur noch 60 Millionen Einwohner haben. Für die Politik ist dies ein heisses Eisen, also kein Thema. Sie müsste sich nämlich fragen, warum die Menschen dieses Land so satt haben! Hört den Text von STS: " Und irgendwann geh i dann furt, lass olles liegn und stehn..............."

Monsieur Rainer

Thursday, November 17, 2011
WIR WOLLEN DIREKTE DEMOKRATIE! POLITIKER, HAUT ENDLICH AB!

Deutschlands Politiker sind im Wach-Koma. Sie hören nichts, sie sehen nichts, sie vertreten nichts, sie sind bald nur noch marginal unterscheidbar. Der einzige gemeinsame Nenner ist die Erhaltung des Status quo. Damit haben Sie sich Lichtjahre vom Volk entfernt. Egal, denn der Bürger hat ohnehin nichts zu sagen und nichts zu wählen. Die wahren Machthaber sitzen in den Chefetagen der Industrie, der Banken und der Medienzaren. Erst wenn die den Daumen senken, wird dieses fleischgewordene Mittelmass entfernt. Dies wird nicht geschehen, solange sie in ihrem Sinne spuren.


Die Frage stellt sich: Wollen sich die Bürger das weiterhin gefallen lassen oder wollen sie endlich aufstehen und eine Bürgerbewegung ins Leben rufen, die ihnen ihre Bürgerrechte wieder zurück gibt, die ihnen auf dem Papier garantiert sind ? Die Bürger müssen diesen Herrschaften zurufen: "Gebt uns unser Land zurück, es gehört Euch nicht!"


Monsieur Rainer
Wednesday, November 16, 2011
Die Gründerväter der bundesdeutschen Sicherheitsapparates

Der Repressionsapparat in Frankreich 1940-1944: Alle Macht ging vom deutschen Militärbefehlshaber Frankreich in Paris aus. Seinen Sitz hatte er im Hotel Majestic in der Avenue Kléber in Paris 16ème Arrondissement. Ihm war die deutsche Wehrmacht und deren sämtlichen Truppenteile, sowie der Höhere SS und Polizeiführer mit seinen gesamten Unterorganisationen unterstellt. Es wäre also eine Geschichtsklitterung, zu glauben, dass auf der einen Seite eine saubere deutsche Wehrmacht und auf der anderen Seite, völlig losgelöst von der Wehrmacht ein verbrecherischer SS-und Polizeiapparat gearbeitet habe. Die Deutsche Wehrmacht verfügte über seine Truppenteile, die sie rücksichtslos zur Unterdrückung der französischen Bevölkerung nutzte.

Der Militärbefehlshaber der Deutschen Wehrmacht in Frankreich war von 1940-1942 General Otto von Stülpnagel, von 1942-1944 ein entfernter Verwandter von ihm, General der Infantrie Carl-Heinrich von Stülpnagel. Letzterer war Mitverschwörer beim Attentat auf Adolf Hitler am 20.Juli 1944, wurde dafür vor den Volksgerichtshof gestellt, von seinem Vorsitzenden Roland Freisler zum Tode verurteilt und hingerichtet. Der Wehrmacht waren bis zum Jahre 1942 auch die Geheime Feldpolizei ( GFP) unterstellt. Der Chef der Geheimen Feldpolizei unterstand dem Oberkommando der Wehrmacht, nämlich der Abteilung III des Amtes Ausland/ Abwehr des Admiral Canaris. In Paris hatte sie ihr Kommando im Hotel Lutetia auf dem Boulevard Raspail im 7ème Arrondissement. Ihre wichtigste Aussenstelle war Dijon. Die GFP agierte in kleinen Kommandoeinheiten von etwa fünfzig Mann und war hauptsächlich zur Bewachung der höheren Militärs und zur Jagd auf die Mitglieder der Résistance eingesetzt.

Ab dem Jahre 1942 wurde sie dem SD und damit dessen Führers, SS- Brigadeführer Walter Schellenberg im Reichssicherheitshauptamt (RSHA) unterstellt und stand daher ab diesem Datum unter der direkten Kommandostruktur des Höheren SS- und Polizeiführers für Frankreich, SS-Obergruppenführer Karl Oberg, der wiederum dem Militärbefehlshaber Frankreich direkt unterstellt war.
Die Wehrmacht besass aber noch ein weiteres Repressionsinstrument, das gegen die Résistance eingesetzt wurde. Es war die Abteilung III des Amtes Ausland/ Abwehr, die Spionageabwehr der Wehrmacht mit seiner Unterabteilung Gegenspionage. Die Abwehr Wehrmacht unterstand dem Oberkommando der Wehrmacht in Berlin und wurde unter der Abteilung III F geführt. Leiter dieser Abteilung in Berlin war eine zwielichtige Gestalt, ein Admiral Wilhelm Canaris. Der war zwar kein Anhänger Hitlers, jedoch in der Weimarer Republik ein rechtsreaktionärer Freikorpskommandant, dessen Freikorps im Verdacht stand, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ermordet und in den Landwehrkanal geworfen zu haben.

Überhaupt ist diese Abwehr Wehrmacht eine interessante Truppe. Der Stabschef, ein General Oster, wurde wegen Weibergeschichten zunächst aus der Reichswehr ausgestossen, dann wieder reaktiviert und war insgesamt ein etwas schwieriger Charakter. Die Offiziere der Abwehr Wehrmacht waren eine bunt gewürfelte Truppe. Fanatische Nazis, viele Juristen, Reserveoffiziere, besonders sprachgewandte Gymnasiallehrer, auch dem Nazi–System eher reserviert gegenüberstehende Männer und jede Menge Spezialisten aus Polizei – und Juristenkreisen, also Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte. Die enge Verzahnung der Abwehr Wehrmacht in Frankreich mit der Geheimen Feldpolizei ersieht man auch an ihrem gemeinsamen Dienstsitz, dem Hotel Lutetia in Paris auf dem Boulevard Raspail. Die wichtigste Aussenstelle der Abwehr Wehrmacht hatte ihren Sitz in Dijon. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 wurde die Abwehr Wehrmacht dem Reichsicherheitshauptamt (RSHA) unterstellt und war daher ein Teil der SS unter der Leitung des SS-Brigadeführers und Generals der Polizei Walter Schellenberg.Dieser Walter Schellenberg war ein brillanter Kopf. Er war mit seinen 31 Jahren jüngster SS – General des III. Reiches und nach dem Reichsführer-SS Heinrich Himmler und SS- Gruppenführer Kaltenbrunner der dritte Mann in der SS – Hirarchie. Er wurde in Saarbrücken geboren und studierte Jura und Medizin in Bonn. Danach war er Rechtsanwalt in Saarbrücken, wechselte aber bald hauptberuflich in die SS. Er war während des II. Weltkrieges Chef der SIPO und des Sicherheitsdienstes (SD) im RSHA. Schon ab dem Jahre 1943 spielte er ein doppeltes Spiel. Er verhandelte nämlich auch über mögliche Waffenstillstandsabkommen mit der OAS in Bern unter der Leitung von Allen Dulles. So wurde er von der Besatzung nach dem verlorenen Krieg pfleglich behandelt und trat sogar als Kronzeuge gegen Ernst Kaltenbrunner im Nürnberger Kriegsverbrechertribunal auf. Das ist ein Treppenwitz der Geschichte!

Dem Militärbefehlshaber Frankreich unterstanden also als Repressionsapparat gegen die französische Bevölkerung nicht nur die regulären Truppenteile der Wehrmacht, die Geheime Feldpolizei (GFP) und die Abteilung Abwehr im OKW (Oberkommando der Wehrmacht) zur Verfügung. Ihm unterstand auch der Höhere SS- und Polizeiführer (HSSPF) SS – Obergruppenführer Karl Oberg. Er ist am 27. Januar 1897 in Hamburg geboren und starb am 3. Juni 1965 in Flensburg. Er war schon Offizier im Ersten Weltkrieg und Mitglied des rechtsreaktionären Freikorps Kapp, dessen Korps anlässlich des sogenannten ‘Kappputsches’ zum Sturze der Reichsregierung führen sollte. Er war massgeblich an der Ermordung der gesamten SA – Führung und dessen Stabschefs Röhm beteiligt. Sein Dienstsitz in Paris war 57 Boulevard Lannes. Ihm unterstanden also ab dem 9. März 1942 die Truppen der Waffen – SS im besetzten Frankreich, des Sicherheitsdienstes SD unter der Leitung von SS - Standartenführer Helmut Knochen mit dem Sitz 72, Avenue Foch, die GESTAPO unter der Leitung von SS-Obersturmführer Kurt Lischka, sowie die Ordnungspolizei (Orpo) unter der Leitung von SS-Standartenführer von Schweininchen mit dem Sitz 44-49, rue de la Faisanderie in Paris. Karl Oberg führte den ‘Judenstern’ in Frankreich ein und liess hauptsächlich von der französischen Polizei über 100.000 Juden und Mitglieder der Résistance verhaften und in die Vernichtungslager nach Auschwitz deportieren, wo sie dann ermordet wurden. Deshalb nannte man Karl Oberg auch “Den Schlächter von Paris”.

Am 11. November 1942 wird die französische freie Zone von der deutschen Wehrmacht besetzt. Lyon und die Umgebung wird von den Deutschen besetzt. Für zahlreiche jüdische Flüchtlinge, die bis dahin in der freien Zone relativ sicher sein konnten, da sie hauptsächlich von italienischen Streitkräften mehr schlecht als recht verwaltet wurde, mussten wieder flüchten. Sie flohen entweder über Marseille nach Nord-oder Südamerika, oder auf abenteuerlichen Wegen zu Fuss über die Pyreneen nach Spanien oder Portugal.

Schon im September 1942 lässt sich ein Sonderkommando der SIPO SD in der freien Zone in Lyon nieder. Die SS-Leute liessen sich im Kasino des Charbonnières nieder. Sie begannen sofort damit, Juden zu verfolgen und den Funkverkehr der Résistance abzuhören. Dann kam die GESTAPO nach Lyon. Sie errichtet ihr Hauptquartier im Hotel Terminus hinter dem Bahnhof von Parrache. In verschiedenen Sektionen aufgeteilt, lässt sich die GESTAPO auch am Place de Bellecour und in der Ecole de Santé Militaire in der Avenue Berthelot nieder. Unter den sechs Sektionen ist eine besonders gefährlich für die Juden: Die von SS – Hauptsturmführer Klaus Barbie geleitete Sektion IV ist für die Verfolgung von ‘Staatsfeinden’ zuständig. Die Sektion IV ist die Abteilung, die sich um die Jagd nach Juden und Widerstandskämpfern kümmert, sie foltert und deportiert. In der Sektion IV sind auch die Spionageabwehr, der Sicherheitsdienst und die Abteilung für den Umgang mit Agenten zu finden. Wenn auch SS-Standartenführer Dr. Knab Regionalkommandant von Lyon war, so verfügte die GESTAPO unter der Leitung von Klaus Barbie über grosse Unabhängigkeit, insbesondere wenn es um die Jagd auf Widerstandskämpfer geht. Barbie bekam gewisse Aufträge von Karl Oberg aus Paris, dem er persönlich berichtete. Klaus Barbie wurde nach dem Krieg unter Lebensgefahr von Maître Serge Klarsfeld und seiner Ehefrau Beate durch ganz Südamerika gejagt, wo der Naziverbrecher als Oberst des Geheimdienstes des Diktators General Banzer in Bolivien tätig war. Die CIA war auch in diesem Fall sein Auftraggeber. Nach der Wahl François Mitterand‘s wurde Barbie auf Betreiben von Serge Klarsfeld nach Frankreich ausgeliefert und in Lyon vor Gericht gestellt. Sein Verteidiger war Maître Jacques Vergès, die Nebenklage (Partie civile) vertrat Maître Serge Klarsfeld.

SS-Hauptsturmführer's Klaus Barbie grösster Nebenbuhler war die Abwehr Aussenstelle der Wehrmacht in Dijon, genannt Dienststelle “Ast”. Der Leiter der Abteilung Gegenspionage war ein Reserveoffizier der Wehrmacht mit dem merkwürdigen Rang eines Sonderführers – Z der Abwehr Wehrmacht. Das waren wenig gediente Reservisten, die einfach zu sogenannten Schmalspur – Leutnants befördert wurden. Man nannte sie so, weil sie schmalere Schulterstücke als ein regulärer Leutnant der Wehrmacht hatten. Das war aber unerheblich, diese Spezialisten traten nämlich sehr selten in Uniform auf und trugen in der Regel Zivil. Sie hatten eine höhere Macht als mancher hohe Wehrmachtsoffizier und setzten sich hauptsächlich aus besonders linientreuen Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten zusammen. Der Leiter der Abteilung Gegenspionage in Dijon war mein Vater, Walter Kahni (Verbindungsname: Spatz). Er war vor Kriegsbeginn Richter, Staatsanwalt und später Rechtsanwalt am Landgericht Konstanz, gehörte in der Weimarer Republik dem rechtsreaktionären Freikorps “ Der Stahlhelm” an, war dann SA – Truppführer und leistete gelegentlich seine militärischen Reserveübungen bei der Wehrmacht ab. Er war Mitglied im NS – Rechtswahrerbund, war humanistisch gebildet und sprach fliessend latein, alt-griechisch, hebräisch und französisch. Er wurde auf Empfehlung seines engen Freundes und Bundesbruders, des SS-Brigadeführers Walter Schellenberg (Verbindungsname: Schelle) 1940 zum Leiter der Abteilung Gegenspionage der Dienststelle “Ast” in Dijon befördert. Sein Wahlspruch war natürlich gemäss seiner humanistischen Bildung ‘Amor patriae nostra lex’ (Die Liebe zum Vaterland ist unser Gesetz).Allein in seinem Verantwortungsbereich wurden cirka 7.000 Frauen und Männer der Résistance in die Konzentrationslager Natzweiler-Struthof, Ravensbrück, Dachau und Auschwitz überführt und ermordet.

Nach der Befreiung Frankreischs wurde er als Kriegsverbrecher steckbrieflich gesucht. Doch die alten Seilschaften halfen sich gegenseitig. Sie reinigten ihre Akten und konnten zum grössten Teil ihre alte Positionen in den neuen bundesweiten Sicherheitsorganen wieder aufnehmen. Meines Vaters Akten und seine gesamte Wehrmachtstammrolle wurden von der damaligen Organisation Gehlen, dem späteren BND gesäubert, so konnte er eine veritable Nachkriegskarriere in der bundesdeutschen Justiz und Politik machen.

Aus den anderen besetzten Gebieten ströhmten die Nazi – Schergen zurück ins Reich, reinigten ihre Papiere mit Hilfe ihrer Freunde und tauchten in den neuen Sicherheitsorganen unter. Die Juristen hängten die Fahnen um und sprachen wieder Recht, oder das was sie dafür hielten. Es waren meist, schwarz - oder blau-gelb lackierte Ex – Nazis! Die Professoren gingen wieder an ihre alten Universitäten und verdarben mit ihrem Ungeist mindestens eine weitere Generation von Juristen. Die Repressionsapparate des Nazi–Regimes aus der Gestapo, der SS, der SIPO, des SD, der geheimen Feldgendarmerie, des Reichskriminalamtes, der Abteilungen "Fremde Heere Ost“ unter General Gehlen, sowie des Amtes/Ausland Abwehr bildeten die Eliten im BND, der Verfassungschutzämter, des Bundeskriminalamtes, und der zahlreichen Landeskriminalämter und der gesamten bundesdeutschen Justiz. Die bundesdeutsche Schutz- und Bereitschaftspolizei, war im wesentlichen aus den besetzten Gebieten zurückgeführt wurden, wo sie als gefürchtete Polizeibataillone grauenhafte Massenmorde an Juden vollstreckte.

Viele dieser Nazitreuen "Staatsdiener“ sind die Gründungsväter der heutigen Sicherheitsapparate. Das hat sich zwar biologisch erledigt, doch deren Ungeist wabert oft noch heute durch die Flure und Köpfe so mancher Dienststellen und Beamten der bundesdeutschen Sicherheitsapparate. Und so darf man sich nicht wundern, wenn diese Dienste auf dem rechten Auge blind sind. Man darf sich auch nicht darüber wundern, dass sich oft die Grenzen zwischen Staatsschutz und dem rechten Terrorismus fast komplizenhaft und augenzwinkernd verwischen, dass NDP-Verbote vor dem Bundesverfassungsgericht zwangsläufig scheitern müssen, wenn das höchste deutsche Gericht beamtete Spitzel des Verfassungsschutzes von den rechtreaktionären Terroristen nicht mehr unterscheiden kann.

"Rechts von mir gibts nichts", tönte schon Franz-Josef Strauss und behinderte die Ermittlungen gegen eine Neo - Nazi Gruppe, die das Blutbad im Oktoberfest in München angerichtet hatte. "Das war ein Einzeltäter," gab der weisungsgebundene Müncher Generalstaatsanwalt wider besseren Wissens bekannt und unterdrückte jedes Ermittlungsergebnis, das auf eine Gruppe von Neo-Nazis um die Wehrtsportgruppe Hofmann hindeutete. Hintergrund: Strauss stand im Wahlkampf und wollte Bundekanzler werden, da konnte man keinen rechten Terrorismus brauchen.

Der Feind sitzt immer links, das ist die Philosophie dieses bundesdeutschen Sicherheitssapparates! Und sie haben allesamt eines gemein:

1.Sie unterliegen praktische keinerlei Kontrolle durch die Bürger.

2.Sie sind weisungsgebundene Beamte und könnten also niemals gegen ihre eigenen Dienstherren ermitteln.

Und genau dies ist der Systemfehler seit 200 Jahren, den auch ein noch so anständiges Grundgesetz nicht beseitigen konnte.

Conclusio: Wir brauchen eine Verfassung der Bürger für die Bürger!

Monsieur Rainer
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Tuesday, November 15, 2011
Frau Dr. Merkel prahlt mit Verbotsantrag gegen die NPD !

Das ist Populismus, wie es schlimmer nicht geht. Wenn Frau Merkel Geschichte statt Physik studiert hätte, wüsste sie, dass der gesamte Sicherheitssapparat Deutschlands aus der Gestapo, der SS, der SIPO, des SD, den Abteilungen fremde Heere Ost und des Amtes Ausland/Abwehr des Oberkommando der Wehrmacht, dem Reichskriminalamt und den von der Front zurückkehrenden Polizeibataillonen hervorgegangen sind. Dort war man immer auf dem rechten Auge blind.

Zweitens wüsste sie, dass die rechte Szene quasi verbeamtet ist durch Verfassungsschützer! Genau deshalb ist ein Verbotsantrag schon einmal gescheitert! Diese Nazi - Schergen haben ihren Ungeist an Generationen von Beamten und Politiker weitervererbt. Sie haben einfach die Fahnen umgehängt ihre schmutzigen Lebensläufe geputzt, sind wieder in die Gerichtssäle, zur Polizei, zum Verfassungsschutz, zum BKA, zum BND, zum MAD oder auf ihre Lehrstühle zurückgekehrt, um weitere Generationen von Nachfolgern mit ihrem Ungeist zu verderben.

"Rechts von mir gibts nichts", tönte schon Franz-Josef Strauss und behinderte die Ermittlungen gegen eine Neo - Nazi Gruppe, die das Blutbad im Oktoberfest in München angerichtet hatte. "Das war ein Einzeltäter," gab der weisungsgebundene Müncher Generalstaatsanwalt wider besseren Wissens bekannt und unterdrückte jedes Ermittlungsergebnis, das auf eine Gruppe von Neo-Nazis um die Wehrtsportgruppe Hofmann hindeutete.

Hintergrund: Strauss stand im Wahlkampf und wollte Bundekanzler werden, da konnte man keinen rechten Terrorismus gebrauchen. Der Feind sitzt immer links, ist die Philosophie dieses Repressensionsapparates!

Monsieur Rainer

Monday, November 14, 2011
Die Kaiserin Europas !

Merkel und Konsorten, fahrt zur Hölle mit samt euren Oberlehrern, die uns Südländern erklären wollen, wie man zu leben hat! Die Kaiserin Europas ist nichts anderes eine überambitionierte spiessige Pastorentochter aus der Uckermack. Wir haben Frankreich, Italien und Griechenland schon geliebt, als sie noch im FdJ Hemdchen herumgehampelt hat. Und so eine Beleidigung des guten Geschmacks will uns regieren? Que le diable t'emporte.................

Ich bin ein Südfranzose und kenne die Mentalität der Menschen im Süden. Sie leben anders, sind sie deswegen schlechter? Und diesen deutschen Chauvinismus haben wir satt, satt, satt! Hört auf, Ihr deutschen Politiker, auf uns zu herunter zu spucken und kehrt vor eurer eigenen Haustüre.

Monsieur Rainer

Sunday, November 13, 2011
Ciao, Cavaliere !

Lieber Silvio, Du hast es weit gebracht im Leben. Vom Conferencier des Traumschiffes "Achille Lauro" zum Geldwäscher verschiedener Paten. Du hast aller Welt weiss gemacht, dass Deine Milliarden Dir gehörten, Deine Bauunternehmen, Deine TV - Sender, Deine Zeitungen! Du hast uns oft mit Deinen Clownereien zum lachen gebracht! Und Du hast es geschafft, fare bella figura, einen guten Abgang hinzukriegen! Tanti auguri, Cavaliere!

Wer Italien auf Silvio Berlusconi, die Mafia, die Camorra, die N'Drangeta, auf deren Vertreter in der Politik und den Geheimlogen reduziert, der hat dieses grossartige Land nie geliebt. Die Menschen haben trotz dieser grossen Schwierigkeiten überlebt und uns ihre Strände, Kulturgüter, ihre Mode, köstliche Speisen, herrliche Autos und eine der schönsten Nationalhymnen der Welt geschenkt! Ti voglio tanto bene, Fratelli d' Italia!

http://www.youtube.com/watch?v=o7pmy-u1awI&feature=share
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Monsieur Rainer
Sunday, November 13, 2011
Apell an die Regierungen Europas zum Gedenken an den 11. November 1918

Heute feiern wir Franzosen den 11. November 1918 und gedenken unseren Millionen von Toten des I. Weltkrieges. Es ist ein wahrlich schauerlicher Tag und uns ist nicht zum feiern zumute. Warum?

Es ist müssig, hier eine Geschichtsstunde über die Entstehungsgeschichte dieses Desasters erneut nieder zu schreiben. Darüber haben klügere Menschen, als ich es bin, viele gescheite Aufsätze, Bücher, wissenschaftliche Arbeiten und grandiose Werke geschrieben. Man kann sie alle nachlesen.

Die Frage, die uns alle an diesem Tag bedrückt ist, hat die Menscheit etwas dazu gelernt? Ich fürchte NEIN!

Nach dem Ende des Krieges zwischen Schneider – Creuzot und Krupp, die beide prächtig an diesem Krieg verdient hatten, wurde, forciert durch einen rachsüchtigen alten Roublard wie Georges Clemenceau, gegen den Willen der amerikanischen Alliierten, der unsägliche Versailler Vertrag diktiert. John Maynard Keynes hat die Delegation damals verlassen, weil er gewusst hat, dass dieser Knebelungsvertrag zu einem Aufblühen des Faschismus und Revanchismus in Deutschland führen muss. Er behielt auf grauenhafte Weise recht! Hitler kam, der Rest ist bekannt.

Die grossen alten Männer, die das Fiasko des I. und II. Weltkrieges durchlitten haben, setzten sich zusammen und schworen sich: NIE WIEDER ! Sie waren die Väter Europas, das die Grundidee eines friedlichen, vereinten und freundschaften Zusammenleben unter den europäischen Völkern verwirklichen wollte. Zu dieser Idee bekenne ich mich als geschichtsbewusster Mensch mit ganzem Herzen.

Zu einem vereinten und friedlichen Europa gehört aber auch die Freiheit und Unabhängigkeit. Europa ist wirtschaftlich stark und politisch schwach. Es ist in all den vielen Jahren nie gelungen, eine demokratische, wirtschaftliche, fiskale und politische Union eines vereinten Europas zu schaffen.

Europa ist nicht demokratisch legitimiert. Das Europaparlament leidet an der deutschen Krankheit. Es werden Parteifreunde durch Listenplätze in das EU – Parlament entsendet. Es gibt kaum direkt gewählte europäische Abgeordnete. Noch schlimmer ist es bei der EU –Kommission, die nach nationalen Egoismen durch die Regierungschefs der Nationalstaaten gekürt werden und niemanden, nicht einmal dem europäischen Parlament verantwortlich sind. Der Kommissionspräsident wird unter den Nationalstaaten ausgekungelt. Der Ratspräsident, dessen Sinn auch noch niemand verstanden hat, soll dem ganzen präsidieren! Wem, was, wo, wann?

Eine einheitliche Wirtschafts – Fiskal – und Sozialpolitik existiert nicht. Gleichwohl wurde der Euro als gemeinsame Währung eingeführt, was zu einem weiteren Fiasko führen musste.

Eine einheitliche Aussenpolitik wurde nie formuliert. Jeder Nationalstaat macht was er will. Die einen sind in der NATO, der nach dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes der Feind abhanden gekommen ist und sich krampfhaft um neue Kriege bemüht, die die Amerikaner in ihrem völlig geisteskranken Machtwahn in der ganzen Welt anzetteln, die anderen sind gar nicht in diesem altbackenen Militärbündnis, das längst aufgelöst werden müsste, um nicht immer wieder in neue Abenteuer der Amerikaner hineingezogen zu werden.

Geschichtslose Krämerseelen, die nichts von dieser grossartigen Idee von EUROPA verstanden haben, schwingen heute das grosse Wort in Europa. Die grossartige Idee ist noch da, aber den Sinn hat niemand mehr verstanden!

Was ist geblieben von dieser grossartigen Idee? Chauvinistisches Gewäsch über andere EU – Familienmitgliedern, durch Billiglöhne finanzierte Rekord-Exportüberschüsse zu Lasten ärmerer EU – Staaten, eine ausser Rand und Band geratenen Finanzindustrie, die das Sagen hat in Europa, schlecht ausgebildete Politiker, die diese Spiele nicht mehr durchschauen, kriechende Pudel des zur Besichtigung freigegebenen Untergangs der moralisch und finanziell bankrotten USA, die ihr Heil schon wieder in einer neuen Drohkulisse gegen den Iran sucht.

So haben sich das die Gründerväter Europas im Jahre 1950 in Rom nicht vorgestellt!


"Wenn bei uns die Ideen populär werden, dann bleibt die Popularität, die Idee geht gewöhnlich zum Teufel.“

(Kurt Tucholsky)


Monsieur Rainer
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Friday, November 11, 2011
Deutsche Medien bereiten die Propaganda vor für einen Krieg gegen den Iran

Die grösste Naturkatastrophe Europas zwischen Genua und der spanischen Grenze forderte bis jetzt cirka 160 Menschenleben und tausende von Obdachlosen. Gestern Abend riss die Monsterwelle eines Tsunamis weitere Menschen ins Meer. Die ligurische Küste und die französische Riviera bis hinunter nach Marseille und Perpignan stehen bis zu 100 Km ins Hinterland unter Wasser. Paris hat Südfrankreich zum Katastophengebiet erklärt.

Reaktion in ARD und ZDF über die französischen "Freunde"? O,OO Sekunden Sendezeit! Man musste ja die Propagandaschlacht gegen den Iran befeuern, um einen Angriff wie im Irak zu rechtfertigen. Ein déjà vu Erlebnis!

Jeder Krieg beginnt mit einer Lüge!

Monsieur Rainer

Thursday, November 10, 2011
Ciao, bella Italia !

Hat der Cavaliere wirklich Flasche leer? Man war zwar in den letzen Tagen Zeuge eines zunehmenden geistigen Verfalls und eines befremdlichen Realitätsverlustes, doch vergessen wir nicht, dieser Mann hat mächtige Freunde, denen es nur um Macht, Einfluss und Geld geht. Ob sie ihren Kasper, den sie mühsam vom Conferencier des Traumschiffs "Achille Lauro" mit Geld unklarer Genese zum Milliardär und dann zum Ministerpräsidenten aufgebaut haben, so leicht ersetzen können? Spannende Frage! Werden sich die Paten der N'drangeta, der Camorra, der Cosa Nostra, der Mafia, den Geheimlogen und des Vatikan auf einen Wunschkandidaten einigen können?

Und das Parlament sowie der Senat sind bis auf wenige herrausragende Persönlichkeiten ebenfalls Strohmänner wie Silvio Berlusconi. Solange solche Figuren wie Giulio Andreotti ungestraft im Senat sitzen dürfen, ist diesem Circus maximus nicht zu trauen. Giulio Andreotti hat Aldo Moro im Stich gelassen, als dieser entführt und ermordet wurde, er war Mitglied der Geheim - Loge P 2, enger Freund der Kurie und mehrmals wegen Mitgliedschaft in einer Mafiafamilie angeklagt. Immerhin war er trotzdem oder vielleicht gerade deswegen 23 mal Ministerpräsident von Italien. Das ganze System ist korrupt und verfault.

Frankreich ist nicht viel besser dran, aber es hat, genau wie Italien, mutige Richter und Staatsanwälte. In Deutschland gibt es offensichtlich keine Regierungskriminalität. Aha! Deswegen werden die Generalbundesanwälte und Generalsstaatsanwälte auch gleich von den Politikern ernannt und können mit dem Fahrad, statt mit gepanzerten Autos ins Amt fahren. Die tun ja niemand was! Wenn sie auf dumme Gedanken kommen und gar gegen ihren eigenen Dienstherrn ermitteln wollen, dann werden sie als politische Beamte eben in die Frühpension geschickt.

Italien verfügt in den nördlichen Regionen über eine überaus fleissige, kreative, schlagkräftige und seriös geführte Wirtschaft. Der Mezzogiorno ist das Problem. Dort sitzen die Mafiafamilien, die alles zugrunde richten und die Politiker in Rom bestimmen. Das ist ein grundsätzliches Problem, das bis auf die Landung der Amerikaner im Jahre 1944 in Sizilien zurück geht.

Ob irgend jemand diesen Dunstkreis je durchbrechen kann, ohne die mühsam von Garibaldi erkämpfte Einheit Italiens zu gefährden?

Monsieur Rainer


Wednesday, November 09, 2011
DIE DEUTSCH - FRANZÖSISCHE FREUNDSCHAFT !

Wir Bürger werden zugeschüttet mit Appellen zur Solidarität, wenn es darum geht, das Missmanagement der Amateure in den Regierungen und die masslose Spielsucht der Banken zu finanzieren. Das vereinte Europa stehe auf dem Spiel, wenn einige dieser Spielcasinos schliessen müsste, wenn ein maroder Staat Konkurs anmelden müsse. Heroische Reden, angefüllt mit gottlosen und leeren Phrasen werden in die Mikrophone gehaucht, wenn es darum geht, das jämmerliche Versagen der Banditen des G 20 -Gipfels schön zu reden. Welche Erfolge nun wieder nach einem der sinnlosen Millionenspektakel offensichtlich für die Menschheit von diesen nichtsnutzigen Krämerseelen und Geldverschwendern erzielt worden seien.

Und ihre Hofschranzen von den Medien sind mit Übertragungswagen, mit Technik vollgestopft, mit Technikern, mit TV – Journalisten, die diesen Namen nicht verdienen, in Divisionsstärke hier zum G 20 in Cannes angereist, um die Worthülsen und sinnentleerten Phrasen der Politiker von deren Lippen abzulesen und sie als Heilsbringer in die Welt zu verkünden.

Kaum ist dieser ganze lächerliche Affenzirkus, mitsamt ihren 23.000 Delegationsmitgliedern, Leibwächtern, medialen Hofschranzen, Soldaten, Polizei, Hubschraubern, Panzerlimousinen, Flugzeugen, Yachten, U-Booten, Awacs und Cruise Missiles endlich abgezogen, wollten die Bürger wieder von ihren Städten Besitz ergreifen.

Daraus wurde nichts. Denn am vergangenen Freitag letzer Woche zogen Unwetter über Genua, die gesamte ligurische Küste, die französische Riviera bis hinunter nach Marseille und die Départements Hérault, Nimes, Monpellier, Perpignan an die spanische Costa Brava. In Genua ersoffen die Menschen wie die Ratten in ihren illegal gebauten Wohnblocks, deren "vergessene“ Armierung und noch mieserem Zement den Wassermassen aus dem Piemont nicht standhalten konnten. Die malerischen ligurischen Küstenorte Savona, Pietra Ligure, Alassio, Imperia und San Remo, Ventimiglia, Bordigera erlebten die schlimmste Naturkatastrophe seit 100 Jahren. Männer, Frauen und Kinder sind oft samt ihren Autos ins Meer gerissen worden und wurden tot wieder an der französischen Riviera an Land gespült.

Die Côte D’Azur hat dieses Unwetter mit voller Wucht getroffen. In Nizza, Saint-Laurant-du-Var, Villeneuf-Loubet, Biot, Cagnes-sur-mer, Antibes, Cannes und Mandelieu traten die Flüsse Var, Cagnes, Loup und die Siagne über ihre Ufer und setzten ganze Städte mit samt ihren Schulen, Kindergärten und Tiefgaragen unter Wasser. Im weltberühmten Sea- Aquarium Marineland in meiner Heimatstadt Biot mussten Orkas, Delphine und Seelöwen vor dem Erstickungstod gerettet werden, weil sich der Schlamm der Brague in den Oxygene – Filtern festgesetzt hatte.

Die Krankenhäuser hat es besonders hart getroffen. Blitze schlugen in die hochempfindlichen Geräte der Intensivstationen ein, die Notstromagregate sprangen nicht an, weil sie vom Schlamm der eindringenden Wassermassen zerstört wurden. Palmen stürzten in die Verwaltungen, sodass die Computersysteme zusammenbrachen. Leichen aus der Patalogie wurden durch die Strassen gespült. Die Tiefgarge unter dem Flughafen Nizza wurde von der vorbeifliessenden Var unter Wasser gesetzt. Die Landebahnen waren bis zu zwei Meter hoch mit angeschwemmten Treibholz und Müll unbrauchbar gemacht.

Das gesamte angrenzende Département Var von Theoule bis Fayence, Dragiugnan, Aups, Brignoles, Le Muy, Saint Tropez, Frejus ist eine einzige Wasserlandschaft. Kein Stein ist mehr auf dem anderen. Wasser, Schlamm und Dreck, soweit das Auge reicht. Nicht besser ist es um die Départements rund um die Rôhne – Mündung bestellt. Die Weingebiete in Hérault, Longudoc-Roussillion, Garcasonne bis Perpignan hinunter stehen unter Wasser.

Frankreich hilft so gut es kann. Aus dem ganzen Hexagone wurden zehntausende von Feuerwehrleuten zusammengezogen. Die Sapeurs-Pompiers, deren Notärzte, zahlreiche Hilfsorganisationen, die Gendarmerie Nationale und andere Militäreinheiten helfen Tag und Nacht den verzweifelten Menschen. Das französische Fernsehen berichtet rund um die Uhr von dieser Naturkatastrophe. Die zuständigen Minister in Paris haben die höchste Alarmstufe ORANGE für das Gebiet PACA ( Provence-Alpes-Côte d’Azur) ausgerufen. Und das ist nicht das Ende. Ab Mittwoch werden laut Météo-France erneute Unwetter gigantischen Ausmasses erwartet. Die Alarmstufe ORANGE bleibt bestehen.

Und wo sind jetzt die vielen deutschen Journalisten, um über diese französische Katastrophe zu berichten? Meine Freunde in Deutschland erzählen mir erstaunt, dass sie darüber keine Sekunde eine Nachricht, egal in welchem deutschen Fernsehsender, gesehen hätten. Ja, ein paar Bilder von der Regengüssen in Genua seien in den deutschen Nachrichten mit einem 30 Sekunden Trailer gezeigt worden. Dass es in Frankreich noch schlimmer sei, davon wisse man nichts.

Soviel zur deutsch-französischen Freundschaft. Ich bin verbittert und traurig!

Monsieur Rainer

Tuesday, November 08, 2011
Das Kapital, die Politik, die Medien und die Schwachen der Gesellschaft!

Ein Staat muss sich daran messen lassen, wie es mit den Alten, Kranken, Bedürftigen, Schwachen und Armen umgeht. In Deutschland hört man nur noch Bankenrettung, Dax, Börse, Postengeschacher und Unternehmensgewinnen. Dass Deutschland nun bald zwölf Millionen Menschen unter die Armutsgrenze drückt, während die Unternehmensgewinne sprudeln, ist die moralische Bankrott - Erklärung einer Regierung. Und die Medien? Sie unterdrücken jegliche Nachrichten, die politisch nichts ins Bild passen und machen sich damit zu Hofnarren des Kapitals!


Monsieur Rainer
Saturday, November 05, 2011
Minister Niebel tritt im Wüsten-Look als Rommel-Verschnitt im Ausland auf !

So tritt der Minister für Entwicklungshilfe im Ausland auf. Es ist das Bild eines Soziopathen. Eigentlich wollte der Hauptmann der Reserve dieses Ministerium abschaffen, doch die Kabinetts - Arithmetik liess das nicht zu. Der Generalsekretär der FDP musste versorgt werden. Und so wickeln nun die FDP Minister Niebel, Westerwelle und Rösler das deutsche Erscheinungsbild im Ausland ab. Niebel als Rommel-Verschnitt, Westerwelle als Ahnungsloser und Rösler als der sympathische Pennäler. Ihre Chefin gibt diesem ganzen Desaster noch den Rahmen mit ihrem unsäglichen chauvinistischen Gewäsch!

Monsieur Rainer


Saturday, November 05, 2011
Carneval in Nizza !

Auch die niçoiser Presse bezeichnet dieses Spektakel als Carneval. Es bedarf sehr vieler Kreativität der Veranstalter, das Massenaufgebot an brutalen Schnauzenpoliern nicht zu einer exessiven Gewaltorgie zu provozieren und trotzdem zu demonstrieren. Die Macht hat hier in Nizza alles an Repressionsapparaten aufgefahren, um die kleinsten Anzeichen von aufmüpfiger Demonstration blutig nieder zu schlagen. Was bleibt den Demonstranten, als sich in Sartire zu flüchten? Kommen Sie her nach Nizza und schauen sich dieses gewaltbereite Potential an Staatsmacht an, da wird selbst mir als alter Soldat himmelangst. Unser gesamtes Krankenhauspersonal vom Professor bis zum Therapeuten sind täglich bei den Demostranten und wehren sich gegen den Nepotismus von Cannes. Selbst meinem ansonsten völlig respektlosen Hausarzt ist himmelangst geworden, als er die schwerbewaffneten 2500 Polizisten der CRS gesehen hat. Was bleibt da noch ausser Carneval und Satire? Wir sollten den Mut dieser Demonstranten, die sogar mit Cruise Missiles und AWACS überwacht und bedroht werden, nicht lächerlich machen!

Monsieur Rainer
Friday, November 04, 2011
Ein neues politisches Talent : Sahra Wagenknecht ?

Alle Versuche der deutschen Medienzaren, Sahra Wagenknecht zu desavouieren, oder sie in eine dieser enggeistigen Schubladen zu stecken, sind zum Scheitern verurteilt! Die Dame besticht durch rhetorische Brillanz, unaufgeregte Sachlichkeit, fachliche Kompetenz und einem beeindruckenden Instinkt, wie man in die richtigen Positionen kommt, ohne sich danach zu drängen. Wahrlich ein herrausragendes politisches Talent! Also eine Rarität in diesem trostlosen niederschmetternden Mittelmass! Wenn die deutsche Linke wirklich eine Chance haben will, dann nur mit ihr an herrausragender Stelle.

Monsieur Rainer
Friday, November 04, 2011
ARMUT IN DEUTSCHLAND : Zwölf Millionen Bürger bedroht!

Während sich bald zwölf Millionen Menschen in Deutschland an den Suppenküchen erniedrigen müssen, faseln diese Hochverräter in den Chefetagen der Politik und einer ausser Rand und Band geratenen Finanzindustrie vom DAX, von der Börse, von Rettungsplänen für Spielcasinos in Billionenhöhe, verschwenden hunderte Millionen Euros für sinnlose Gipfeltreffen und freuen sich wie Kinder, wenn sie sich auf gemeinsames Photo und eine windelweiche Absichtserklärung einigen konnten. Genug! Beim G 20 Gipfel in Cannes wurde ein Transparent gehisst mit der Aufschrift: DEGAGE ! (Haut ab)

Dieser Arbeiterverräter und DGB Chef Sommer hat es zugelassen, dass in Deutschland seit 1991 die Reallöhne um 21,7% zurückgegangen sind, Hartz IV eingeführt und der gesetzliche Mindestlohn verhindert wird. Er lässt sich in der Limousine zum Tee ins Kanzleramt chauffieren und will jetzt auch noch SPD - Vorstandsmitglied werden. Solchen Leuten hat schon Kurt Tucholsky zugerufen:

"Genosse, schämst du dich nicht?"

Monsieur Rainer

Friday, November 04, 2011
High noon in Cannes !

So war es auch im wilden Westen: Wenn die Banditen in die Stadt kommen, dann schliessen sich die anständigen Bürger ein. Genauso sieht es heute in Cannes aus. Die G 20 Mitglieder zoffen sich im Palais de Congrés und die Strassen sind menschenleer. Die Sheriffs bewachen diesen ganzen Terror, der von diesen Banditen ausgeht und nicht von der Bevölkerung. Es regnet aus Kübeln, wenigstens Petrus hat ein Einsehen mit uns. Er verhagelt diesem Lügenpack das strahlende Photo vor herrlicher Kulisse. Es würde auch nicht zum Klima dieses Gipfels passen. Sie prügeln sich wie die Kesselflicker, doch am Ende wird es irgendeine " berühmte Erklärung von Cannes “ geben, die in den Archiven der Weltgeschichte vergessen wird! Pack schlägt sich, Pack verträgt sich, sagt der Volksmund. Regulierung des Finanzmarktes? Im ganzen Leben nicht! Die Politiker haben doch Angst vor ihren Gläubigern. In Griechenland überschlagen sich die Ereignisse. Papandreou pokert und hat immer noch Geld bis Dezember. Wie das? Wir dachten, schon im September ist Flasche leer! Es scheint eine gute Gelegenheit für allerlei Schmutzgelder, sich in den normalen Wirtschaftkreislauf unauffällig einzuschleusen. Vor den Demonstranten brauchen die Politiker keine Angst zu haben. Die machen Karneval in Nizza oder kesseln gerade Monaco ein. Sie blockieren das Steuerparadies von allen Seiten. Die Zufahrten von Cap D’Ail, Eze-Village und Roquebrune-Cap-Martin sind besetzt. Die französischen Flic grinsen wie die Honigkuchenpferde, weil die Franzosen diesen Operettenstaat auch nicht leiden können.

Dies im Moment in Kurzform. Weitere Nachrichten aus meinem Live – Ticker folgen! Die Ereignisse überschlagen sich!

Monsieur Rainer
Thursday, November 03, 2011
Mein Kommentar in der ZEIT : Unsere Beschützer ? Falsch !

Falsch, das nicht unsere Beschützer, sondern teil eines vom Volk nicht gewählten Repressionsapparates, der das politische System zu beschützen hat. Allesamt sind sie weisungsgebundene politische Beamte, die den Politikern zu gehorchen haben, oder sie werden gefeuert. Wie soll so ein Beamter gegen Regierungskriminalität ermitteln? Also gegen seinen eigenen Dienstherrn? Das ist ein Treppenwitz des Rechtsstaates. Diese Beamten sind allesamt mit einer Kriminalität befasst, nämlich dem Terrorismus, der in zehn Jahren weniger Tote in Deutschland verursacht hat als die PS - Starke Autolobby in einem Monat! Oder gibt es etwa in Deutschland gar keine Regierungskriminalität? Hier in Frankreich schon ! Und dafür haben wir den weisungsunabhängigen Untersuchungsrichter, der gegen die Politiker ermittelt, sie in Haft nimmt und dem Gericht zur Aburteilung überstellt. Dekret von Napoléon I. aus dem Jahre 1811. Dieser Untersuchungsrichter nimmt keine Weisungen entgegen, kann gegen seinen Willen nicht abgesetzt, entlassen oder versetzt werden. Gibt es etwas auch in Deutschland?

Monsieur Rainer
Thursday, November 03, 2011
Das Verständnis von Demokratie von M. Sarkozy & Mme Merkel

Die europäischen Politiker regen sich darüber auf, dass der griechische Ministerpräsident in einer existenziellen Frage seines Landes die Bürger befragt. Was ist denn das für ein Demokratieverständnis? Herr Papandreou ist ein hochintelligenter und stolzer Demokrat, der aus einer alten griechischen Familie stammt und in Harvard gelehrt hat. M. Sarkozy und Frau Merkel müssen sich fragen lassen, ob sie solche Referenzen auch vorzuweisen haben und woher sie eigentlich ihre masslose Arroganz hernehmen. Insbesondere das chauvinistische Gewäsch der deutschen Kanzlerin schadet dem Ansehen Deutschlands in der ganzen Welt.

Monsieur Rainer
Wednesday, November 02, 2011
Mein Dank an die ZEIT - Redaktion: Ein fairer Artikel über die Demonstration

Es macht Mut, wenn mein Artikel von heute morgen hier auf diesem Blog von einer grossen deutschen Zeitung bestätigt wird. Es ist eben nicht wahr, dass die Demonstration gegen den G 20 Gipfel in Cannes von rechtsreaktionären Elementen missbraucht wurde. Es ist nicht wahr, dass es zu Ausschreitungen kam! Laut Erklärung des Einsatzleiters der Bereitschaftspolizei CRS gab es zwei Vorfälle während der Demonstration von über 5.000 Menschen: 1. Eine Matrazze hat wegen einer glimmenden Zigarette Feuer gefangen. 2. Zwei Spanier wurden am Flughafen Nizza wegen Besitz von Canabis verhaftet. Mehr war da nicht!

Monsieur Rainer
Wednesday, November 02, 2011
Deutsche Zeitungen hetzen gegen die G 20 Demonstranten

Dies ist der unanständige Versuch einiger deutscher Medienzaren, die Demonstranten gegen den G 20 Gipfel in Cannes mit dem rechten Front National zu vergleichen. Wegen des "rechten Blocks" sei die Grenze zu Italien geschlossen worden. Richtig ist vielmehr, dass die französischen Gewerkschaften zusammen mit Attac die friedliche Demonstration organisiert hat.

Richtig ist auch, dass der Luftraum und die Dreimeilenzone gesperrt und zehntausende von Polizisten hier zusammengezogen wurden. Und schliesslich wurden auf den Hügeln von Cannes Cruise Missiles stationiert. Die gesamte Innenstadt von Cannes ist nur mit Spezial – Ausweisen zu betreten. Ab der Stadtautobahn bis hinunter zur weltberühmten Uferpromenade La Croisette, wo auch das Palais de Congrés steht, ist die Stadt für jeden Verkehr gesperrt. Geschäfte und Büros sind zum grossen Teil geschlossen. Alles wegen ein paar Rechten?

Meine Frau und meine Tochter waren ebenfalls demonstrieren in Nizza. Nach deren Auskunft haben sie keine "Rechten" gesehen. Es waren Mitglieder der Gewerkschaften CGT und GFDT, sowie Attac, Greenpeace und Amnesty International, die etwa 5000 Demonstranten stellten. Die Polizei ist mit 2.500 Schnauzenpolierern der CRS angerückt, musste aber nicht eingreifen. Im Gegenteil! Die Demonstranten fraternisierten mit den Polizisten auf derart komische Weise, dass sogar die schwerbewaffneten Schläger der berüchtigten CRS – Bereitschaftspolizei teilweise in schallendes Gelächter ausbrachen. Als dann die weiblichen Demonstrantinnen auch noch blank zogen und ihre Kleidung ablegten, da war die Freude bei den sonst eher nicht verwöhnten Polizisten gross. Insgesamt also eine gelöste und völlig entspannte Veranstaltung.

Natürlich hat Frankreich auch eine zugelassene Partei der Rechten. Sie heisst Front National und rekrutiert seine Wähler aus der spiessigen Bourgoisie, den Pieds noirs und in den Elendsvierteln rund um die französischen Grossstädte. In jedem Land gibt es etwa 10 - 15 % Dummköpfe. Aber die Demonstranten gegen den internationalen Finanz - Wahnsinn als "rechtsextrem" zu desavouieren ist der untaugliche Versuch, ein marodes Finanz - und Politik - System zu verteidigen.

Richtig ist auch, dass ein führender Sozialist und ein Sprecher des Front National die Entscheidung des griechischen Ministerpräsidenten Papandreou begrüsst haben, ein Referendum abzuhalten. Egal, wo man politisch steht, es ist nicht erkennbar, warum in einer wirklichen Demokratie nicht das Volk befragt werden darf, wenn es um so existenzielle Dinge wie den EU – Rettungsschirm geht. Dieser Rettungsschirm verlangt dem griechischen Volk grosse Opfer ab, also hat der Bürger auch das Recht, dazu befragt zu werden. Um die Dimensionen dieser verordneten Sparmassnahmen zu begreifen, sollte man dieses Sparpacket einmal auf deutsche Verhältnisse umrechnen. Ergebnis: Der deutsche Finanzminister müsste jährlich 100 Milliarden Euro an seinem Haushalt einsparen. Das Geschrei in Deutschland wäre nicht zu überhören. Es brodelt ohnehin im deutschen Volk.

Dass diese Art von Demokratieverständnis in Deutschland wenig bekannt ist, verwundert niemand wirklich, wenn man die angebliche "repräsentative Demokratie“, die in Wirklichkeit eine Parteiendiktatur ist, in Deutschland näher betrachtet. Der deutsche Bürger tritt alle vier Jahre seine Stimme offen an eine Person ab, auf dessen Aufstellung er keinen Einfluss hat. Danach hat er weitere vier Jahre nichts mehr zu melden. Was der Politiker mit seiner Stimme macht, hat ihn nicht zu interessieren. Der deutsche Bürger wählt weder seinen Regierungschef, noch den Staatspräsidenten, noch einen Minister, noch einen Verfassungsrichter. Er hat nichts zu wählen. Er hat das Maul zu halten.Das ist keine gute und keine schlechte Demokratie, das ist überhaupt keine Demokratie!

Um dieses Feudalsystem zu schützen, machen heute die deutschen Zeitungen mit der "Nummer“ auf, dass die Demonstranten der sozialistischen Gewerkschaft CGT, der kommunistischen Gewerkschaft CFDT, der NGO – Organisation ATTAC, der Umweltschutz – Organisation Greenpeace und der Menschenrechtsorganisation Amnesty International in Wahrheit durch Rechtsextreme unterwandert seien. Dies ist nicht nur blühender Unsinn, sondern der untaugliche Versuch, das Finanzsystem und deren Hofschranzen in der Politik zu hofieren.


Seriöser Journalismus sieht anders aus.


Monsieur Rainer
Wednesday, November 02, 2011
Fahrt zur Hölle ihr Zocker mitsamt euren Hofschranzen !

Wir Franzosen stehen auf der Seite der gepeinigten und gedemütigten Griechen! Unsere Banken sollen zur Hölle fahren. Keinen Centimes werden wir diesen Banken zu ihrer Rettung geben. Wir sind nicht die Zinsknechte dieser Zocker! Es muss schluss sein mit dem chauvinistischen Geschwätz der deutschen Kanzlerin über die faulen Südeuropäer. Unsere Gewerkschaften haben zusammen mit Attac diese friedliche Demonstration organisiert. Schmähplackate von Merkel waren die Hauptatraktion bei dieser Manifestation! Am deutschen Wesen soll nie wieder die Welt genesen!

Monsieur Rainer
Wednesday, November 02, 2011
Vom Stolz ein Franzose zu sein !

Ab morgen fliegt die "Elite der Menscheit" hier in meiner Heimat Cannes ein. Lacht nicht! Extra zum Schutz dieser unglaublichen Mischpoke wurden zehntausende von Polizisten und Militärs rund um Nizza und Cannes zusammengezogen. Auf den Cannoiser Hügeln wurden Cruise Missiles in Stellung gebracht und das ist kein Witz! Heute waren 5.000 Menschen in Nizza auf den Strassen, um gegen diesen Wahnsinn zu protestieren. Organisiert haben diese Veranstaltung die französischen Gewerkschaften in enger Verbindung mit Attac. Im France 3 Regionalsender sagte ein echter Niçoiser im unverwechelbaren südfranzösischen Dialekt: Nous avons déja la révolution, et ça c'est bienge ! Ab Morgen werde ich jeden Tag vom Cannoiser Gipfel der G 20 berichten.

Monsieur Rainer
Wednesday, November 02, 2011
OXI heisst in Griechenland NEIN!

OXI sagen die Griechen, wenn sie mit NEIN stimmen. Das griechische Volk und dessen Premierminister Papandreu haben die Nase voll von dem chauvinistischen Geschwätz der deutschen Bundeskanzlerin und von der Demütigungen durch die EU. Man sollte die Griechen nicht unterschätzen, sie sind nicht dumm und ausserdem tief in ihrem Stolz verletzt. Das angekündigte Referendum ist ein Schlag ins Gesicht der europäischen Banken und deren politische Hofschranzen. Wenn Papandreu nicht noch ein As im Ärmel hätte, würde er nicht so hoch pokern. Das As heisst China! Was Griechenland braucht ist eine rassige Verwaltungsreform, ein zehnjähriges zinsloses Schuldenmoratorium und einen Marshallplan zur Wiederankurbelung der Wirtschaft. Ausserdem eine Repatriierung der Fluchtgelder. Griechenland ist eine Demokratie und die EU ist ein von niemand gewählter Bürokratenstadel. Wenn Europa Griechenland verliert, verliert es das Mutterland der Demokratie.

Monsieur Rainer

Tuesday, November 01, 2011
Bischöfe, nackte Beine und Despoten, eine köstliche Melange !


Wie passt das zusammen? Besser als wie man denkt, würde die Blub – Kika Tante im deutschen Werbefunk daher quasseln. Die Schäden an den deutschen Sprache durch diese Ex –Tussi von Dieter Bohlen sind jedoch leichter zu verschmerzen als diese hahnebüchende Geschichte.

Der tschetschenische "Präsident“ von eigenen Gnaden und bekennende Mörder seiner politischen Gegner feierte am 5. Oktober dieses Jahres seinen 35. Geburtstag. Er lud Stars aus der ganzen Welt in seine Hauptstadt Grosny ein, um sich huldigen zu lassen. Das grosszügige Honorar lockte nicht nur den Ehemann von Heidi Klum, den bekannten Sänger Seal und viele ander Stars und Sternchen des Show – Geschäftes an, die für Geld nahezu alles tun würden, nein, auch das Deutsche Fernsehballett schwang seine nackten Beine zum sichtlichen Wohlgefallen des mörderischen Kenners!

Das alleine hätte schon ausgereicht, um sich zumindest zu mokieren. Doch muss man sich die ganze Brisanz dieses Vorganges auf der Zunge zergehen lassen, um in den vollständigen Genuss dieser Delikatesse zu gelangen. Die deutschen Bistümer tanzten nämlich mit! Zumindest spielten sie den Eventmanager des deutschen Fernsehballets! Zu 40 % ist der MDR an diesem Ballett beteiligt, 30% der Truppe gehören dem Münchener Eventmanager Tellux. Gesellschafter dieser TV – Produktionsfirma sind neben dem Fürsten Georg von Waldburg zu Zeil auch neun deutsche Bistümer: Der erzbischöfliche Stuhl zu Hamburg, die Erzdiözese Köln mit seinem unsäglichen Kardinal Meisner an der Spitze und das Erzbischöfliche Ordinariat München-Freising.

Die Tanzerei ihrer Hupfdohlen in Grosny ist den Bischöfen und Kardinälen etwas peinlich. Die Pressestelle der Diözese Rottenburg – Stuttgart liess verbreiten, dass sie in das operative Geschäft der nackten Beinchen nicht eingebunden sei. Und natürlich beeilte man zu versichern, dass man sich von Diktatoren und Menschenrechtsverletztern grundsätzlich distanziere.


Oh mein Gott, in Demut nehme ich dankbar diese Erklärung zur Kenntnis!


Monsieur Rainer
Tuesday, November 01, 2011
FDP stellt sich gegen allgemeinen Mindestlohn!

Es ist irrelevant, wofür oder wogegen sich diese Resterampe gescheiterter Investmentbänkerchen und Betriebswirtchen stellen! Die FDP von Theodor Heuss, Thomas Dehler, Hans - Hermann Flach und vielen anderen hochangesehenen Liberalen existiert nicht mehr. Die Westerwelles, Röslers und Lindners haben dieser Partei den Rest gegeben. Wer dermassen soziopathisch auffällig asozial ist, der sollte zum Psychiater aber nicht in die Politik gehen. Fahrt zur Hölle, bevor ihr das ganze Land mit euch in den Abgrund reisst!


Monsieur Rainer
Tuesday, November 01, 2011
Deutschland, die USA und Israel gegen den Rest der Welt !

Die UNESCO nimmt Palästina als Vollmitglied auf und Deutschland stimmt dagegen. Heinrich Heine: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht." Ich bin zwar in Deutschland geboren, schreibe und veröffentliche meine Bücher in französischer und auch in deutscher Sprache, doch mehr und mehr wird mir das Land meiner Geburt fremd. Man kann über die deutsche Politik nur noch den Kopf schütteln und sich mit Grausen abwenden. Frankreich hat für die Aufnahme Palästinas in die UNESCO gestimmt und wundert sich immer mehr über die merkwürdige deutsche Politik! Ich bin es leid, jedesmal mit dem Totschlagargument ANTISEMIT erledigt zu werden, wenn ich die israelische Politik kritisiere. Ich bin kein Antisemit und die Politik Israels ist nicht sakrosankt!

Monsieur Rainer

Monday, October 31, 2011
Mein Kommentar auf Facebook: Die Pirouettenwachtel

Soviel ist sicher: Frau Dr. Merkel steht für nichts, nicht einmal für das Gegenteil. Sie hat keine Prinzipien, nicht einmal falsche. Sie ist eine Stimmungs - Kanzlerin und agiert nicht, sondern reagiert nur auf Stimmungen. Und dies nur der Not gehorchend, nicht dem eignem Triebe. Ihre Einflüsterer haben ihr gesteckt, dass es im Volk gährt, dass Unmut über die Milliarden - Rettungen ihrer Lieblingsfreunde beim Kapital quer durch alle Parteien und alle Bevölkerungsschichten entstanden ist. Was vorher des Teufels war, ist nun politisch opportun: Der gesetzliche Mindestlohn! Nur noch eine Frage haben wir: Wird er bei 1,2,3 oder gar 4 Euro pro Stunde liegen? Wieviel haben die Unternehmer ihr genehmigt? Nun wissen wir es, so ungefähr 7 Euro. Ein Hungerlohn ist das. Die Arbeitgeberverbände und die mit ihnen fusionierten Gewerkschaften sind zufrieden. Eine Kommission solls richten! Es gibt hier in Frankreich heute Abend ein neues Gerücht: Frau Merkel wurde letzte Woche in Brüssel gedroht, dass sie diese Woche beim G 20 - Gipfel in Cannes Prügel bezieht, wenn sie noch ein einziges Mal ohne gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland angewatschelt kommt. Und das trifft wohl den Nagel auf den Kopf! Es kann ja nicht sein, dass Deutschland mit Billiglöhnern Rekord Aussenhandels - Bilanzüberschüsse zu Lasten der anderen EU Länder erwirtschaftet. Also dreht die Pirouettenwachtel aus der Uckermarck erneut eine schwindelerregende Rolle nach links. Wer soll das noch verstehen? Ist das eine stabile Politik mit Mass, Ziel und Prinzipien? Nein, die Kanzlerin treibt nicht, sie wird getrieben.

Monsieur Rainer


Monday, October 31, 2011
Mein Kommentar in der ZEIT: Im Westen nichts neues !

Europa tut sich generell schwer, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Das war in allen Staaten des arabischen Frühlings so. Man sorgte sich in erster Linie um die Macht und Gesundheit der Geschäftsfreunde und wartete ab, wer wohl den Machtkampf gewinnen würde. Erst als der Sieg der gepeinigten Bürger unumkehrbar schien, schlug man sich zynisch auf diese Seite der Menschenrechte. Niemand verlangt, in das fragile Konstrukt des nahen Ostens militärisch einzugreifen, doch nicht einmal ein Zeichen der Solidarität mit den geknechten Menschen in Syrien ist opportun: Die Schliessung der syrischen Botschaften.

Monsieur Rainer
Sunday, October 30, 2011
G 20 GIPFEL in CANNES Ist es auch Wahnsinn, so hat er doch Methode

Wie viele von euch wissen, arbeite ich in Paris und wohne im Département Alpes-Maritimes (06 Côte d’Azur). Kommende Woche findet ausgerechnet hier in der Kleinstadt Cannes der G 20 Gipfel mit vielen Staats – und Regierungschefs statt.

Diese 20 Staats- und Regierungschefs bringen cirka 25.000 Berater und Leibwächter mit. Sämtliche Hotels zwischen Monaco und Cannes wurden von diesem Tross in Beschlag genommen. Die Flughäfen von Nizza und Cannes-Mandelieu werden wahrscheinlich in dieser Zeit nicht anfliegbar sein, da sie durch die parkenden Maschinen der Herrschaften verstopft sein werden. Der Luftraum, sowie die drei Meilen Zone vor der Küste werden gesperrt.

Der Strassenverkehr wird weitgehend lahmgelegt sein, die Geschäfte und Büros sollen aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Über die Innenstadt von Cannes bis hinunter zum Palais de Congrés wurde die Sicherheitsstufe 1 verhängt. Ebenso über die Autobahn A 8.

Etwa 100.000 Polizisten, Militärs, Geheimdienstler und Personenschützer wurden im Département zusammengezogen, um diesen Zirkus zu beschützen. Die Kosten für diesen Wahnsinn werden auf zwischen 25 – 40 Millionen Euro geschätzt. Was wird bei diesem Gipfel herauskommen? Absichtserklärungen und ein paar Photos! Mehr ist da nicht!

Der Wahnsinn ist komplett, seit die Medien gestern Abend verkündeten, dass das Internet vorraussichtlich auch auf Grund der vielen angereisten Pressevertreter nur sehr eingeschränkt für Privatpersonen zugänglich sein wird. Es wird zur Überlastung der Netze und erheblichen Störungen kommen. Ich werde also in den kommenden Tagen wenig online sein können.


Ich sage mit Volker Pispers: " BIS NEULICH !“


Monsieur Rainer






Friday, October 28, 2011
Mein Leserbrief in der ZEIT : So haben wir nicht gewettet !

Es ist begrüssenswert, wenn sich die ZEIT mit diesem mehr als dringenden Problem befasst. Doch zwei Dinge habe ich, bei allem schuldigen Respekt für diesen guten Aufsatz zu kritisieren:

1. Eine Verfassungsreform kann es schon aus dem Grund nicht geben, weil es gar keine Verfassung in Deutschland gibt.

2. Ein Modell, bei dem die derzeitigen Politiker einen Konvent einberufen, der dann eine Verfassung erarbeitet und rechtsgültig beschliesst, verstösst gegen Sinn, Geist und Wortlaut des Artikel 146 GG.

Der Bürger muss wieder das erste und das letzte Wort im Staate haben!

Monsieur Rainer


Monday, October 24, 2011
VOM MASSENMÖRDER ZUM MÄRTYRER ?


Wie es wirklich war, wissen nur wenige. Haben die aufständischen Bürger Libyens ihren Peiniger Ghadafi in seiner Heimatstadt Syrthe aufgespürt? Wollten sie ihn festnehmen und einem Tribunal überstellen? Kam es dabei zum Schusswechsel , in dessen Verlauf Ghadafi erschossen wurde? Wollte er sich ergeben und wurde von den Rebellen einfach niedergestreckt? Waren die Rebellen überhaupt in der Lage, diesen Verbrecher an seinem Volke alleine aufzuspüren und eine solche Kommandoaktion durchzuführen oder mussten vielleicht die britische Eliteeinheit SAS in enger Kooperation mit dem militärischen Arm des französischen Auslandsgeheimdienstes DGSE, die Elite der Action service des 44e REI aus Fort Noisy-le-sec die Drecksarbeit erledigen?


Wir wissen es alle nicht, niemand von uns war dabei, obwohl die Bilder eines toten Ghadafi jeden Reporter und jeden Kameramann reich gemacht hätten. Muammar-al-Ghadafi ist tot. Das ist ein Fakt. Alles weitere sind Spekulationen. Dass es unserem Rechtsempfinden gut getan hätte, wenn dieser Massenmörder nicht sang – und klanglos in einem schmutzigen Erdloch stirbt, sondern sich vor einem Kriegsverbrechertribunal in den Haag zu verantworten gehabt hätte, versteht sich von selbst. Dasselbe gilt auch für Saddam Hussein, Husni Mubarak, Ben Ali und al-Assad.


Doch dies ist offensichtlich von niemand gewollt. Denn alle diese Massenmörder, Peiniger ihrer Völker, Blut – Despoten, Unterdrücker, Folterer und politischen Schwerbrecher waren noch bis vor kurzem die hofierten Lieblinge unserer Politiker. In Paris durfte der Beduine Ghadafi seine Exzentrik auf die Spitze treiben, als man ihn sein Zelt in der wunderbaren Gärten des Grand Palais aufschlagen liess. Präsident Sarkozy umgab sich noch anlässlich des Nationalfeiertages am 14. Juli 2010 auf der Ehrentribune am Place de la Concorde in Paris mit einem "erlauchten“ Kreis von francophonen Blutdespoten, mit den Herrschen des Maghreb, Libyens, Ägyptens und Syriens, verkaufte ihnen seine vorbeidefilierenden Waffen und machte tolle Geschäfte. Die Staatsanwälte von Paris und den Haag kochten in ihren Talaren vor Zorn. 1000 Jahre Knast wurden hier einträchtig auf dem Präsentierteller serviert und die Richter konnten nichts dagegen tun. Der diplomatische Status und die herrlichen Geschäftsabschlüsse schützten diese Verbrecher.


Die anderen Staaten wie Deutschland, England und die USA waren kein Haar besser. Vor der Waschmaschine in Berlin schreiten diese Verbrecher die Ehrenkompanie des Wachbataillons ab. Nicht wenige erhalten nach den köstlichen Geschäftsabschlüssen mit Siemens, Kraus-Maffei, Rheinmetall, Heckler&Koch usw. zur Belohnung das grosse Bundesverdienstkreuz. Nicht umsonst ist Deutschland zum drittgrössten Waffenexporteur der Welt aufgestiegen. Frankreich, Russland, China, England und die USA stehen im Ranking noch vor Deutschland.


Erst kommt das Geschäft, dann die Moral. Diese hofierten Blutdespoten kaufen ja nicht nur mit ihren dem eigenen Volk gestohlenen Ölgeldern Waffen, Technik und ganze Grossbauvorhaben, nein sie legen ihre Blutgelder in unseren maroden Staatsanleihen an, unterstützen unsere Banken, und waschen ihr schmutziges Geld bei unseren Finanzinstituten. Alleine in Deutschland liegen 140 Milliarden Euro des Massenmörders Ghadafi auf den Konten der Banken. Die Banken werden sich nur schweren Herzens davon trennen. Ghadafi kaufte die Banca Unicredit in Italien, die wiederum die marode Hypovereinsbank kaufen konnte, der natürlich noch die Bank Austria und die sagenhafte Hype-Alpe-Adria Bank gehören. In Italien kaufte der Despot AGIP, in Frankreich grosse Aktienpackete der vier französischen Grossbanken. An Englands offshore Plätzen deponierte er sein jährliches Privateinkommen von 40 Milliarden US – Dollar aus den Einnahmen am Verkauf des Erdöls von Libyen.


Die Aussen – und Wirtschaftspolitik Europas, Russlands, den USA und China ist durch und durch verlogen. Wir machen mit diesen Massenmördern Geschäfte und sind damit die Komplizen dieser Menschenrechtsverletzter. Nur so sind auch die lauwarmen Verrenkungen in der UNO zu Syrien, Libyen, Ägypten, dem Jemen, Tunesien und den vielen anderen Blutdespoten dieser Welt zu erklären.


Doch die geknechteten Völker dieser Welt lassen sich diese Behandlung durch ihre Despoten nicht mehr gefallen. Es ist die gebildete Jugend dieser Länder, die ihrem Zorn über die politischen Zustände und ihrer Perspektivlosigkeit Luft machen. Sie sind Muslime, verachten aber in ihrer grossen Mehrheit jegliche Art von islamischen Terrorismus oder deren Agitatoren wie al – Quaida oder Muslim - Brunderschaften. Sie stehen mit dem Mut der Verweiflung mit nichts in den Händen gegen ihre Peiniger auf und zwingen sie teilweise durch blutige Kämpfe und teilweise durch passiven Widerstand zur Aufgabe. Dies ist bis jetzt nur in Tunesien gelungen, doch auch dort ist noch gar nichts gut, die Situation ist fragil. In Ägypten erstarrt der herrschende Militärrat in alten Riten und versucht die Rebellion der Bürger auszusitzen. In Syrien kämpfen die Menschen mit Todesverachtung gegen das verbrecherische Regime des Assad – Clans.


Während unsere Brüder und Schwestern im Geiste der Menschenrechte und der Freiheit sich einen blutigen Kampf gegen ihre Peiniger liefern, schauen wir zu und denunzieren sie als al-Quaida Terroristen. Einige Länder Europas, wie Frankreich und England haben eine abrupte Kehrtwende ihrer bisher verlogenen Aussenpolitik vollzogen und sprangen dem vom Tode bedrohten libyschen Volk bei. Die französische und englische Bevölkerung unterstützte verwundert diese Kehrtwende ihrer ebenso korrupten Politiker.


In Deutschland hat man sich nach drei geführten Angriffskriegen mit hunderten von Millionen Toten erst 1870 – 1871, dann 1914 – 1918 und schliesslich von 1939 – 1945 entschlossen, nun einem militanten Pazifismus zu fröhnen. Der geht sogar soweit, dass man die Tyrannen dieser Welt zu Märtyrern hochstilisiert und die europäischen Soldaten, die dem gepeinigten Volk beispringen, als Mörder, Schlächter und Knechte der Ölindustrie denunziert.


Wir haben aber aufgrund unserer schmählichen und blutigen Geschichte, die Pflicht, bedrohten Bürgern, die nur in Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit leben wollen, beizuspringen. Wir haben keine sinnlosen Kriege um Ressourcen in Asien zu führen, wir haben nicht das Recht, völkerrechtswidrige Angriffskriege zu führen, wir haben aber die Pflicht unsere Wirtschafts – und Aussenpolitik nach den moralischen Prinzipien der Menschenrechte auszurichten! Genau das wollen wir in unserer Gruppe WEHRT EUCH. Eine Aussenpolitik, die sich nur an den Massstäben der Menschrechte ausrichtet, ist unser Anspruch an eine von uns gewählte Regierung. Wir wollen keine Krämerseelen und keine Waffenhändler auf unseren Regierungsbänken und im Parlament sitzen sehen, sondern Menschen mit ethischen und moralischen Wertmassstäben! Man könnte es auch ganz profan mit GEWISSEN umschreiben.

Halten wir uns an die Worte des Theologen und Philosphie – Professors an der Universität Greifswald, den von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer: "Der Tyrannenmord ist vom christlichen und ethischen Standpunkt aus gesehen legitim!“


Autor: Rainer Kahni gen. Monsieur Rainer
Titel: WEHRT EUCH!
ISBN 978-3-8423-7159-0
72 Seiten Paperback
Preis: € 4,90
Verlag: BoD Book on Demand bod.de
www.monsieurrainer.com

Monsieur Rainer
Friday, October 21, 2011
Mein Leserbrief in "der Freitag" : VERFASSUNGSFEINDE

Nicht umsonst erklärt diese unsägliche Bundeskanzlerin zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit in ihr masslosen Geschichtslosigkeit: "Die Bundesrepublik Deutschland ist der Rechtsnachfolger des III. Reiches!" (Zuletzt im SPIEGEL) Das muss man ihr lassen, die Frau hat recht. Die Fahnen wurden umgehängt und dieselben Richter, Staatsanwälte, Polizisten, Beamten und Ministerialbürokraten führten den Betrieb weiter! Sie gründeten das Bundesamt für Verfassungsschutz, das BKA, die Organisation Gehlen, später BND genannt, sie sassen wieder auf ihren Lehrstühlen in ihren alten Universitäten und verdarben eine weitere Generation von Studenten mit ihrem Ungeist! Immerhin hat man nach der Wiedervereinigung dazu gelernt. Es tragen nur noch 47% der ehemaligen Blutrichter und Militärstaatsanwälte die schwarzen Talare der deutschen Gerichtsbarkeit. Das erscheint mir eine Verbesserung, nach 1945 waren es noch 100% der Nazirichter, die wieder auf ihren Richterstühlen Platz nahmen. Sogar der Beisitzer Freislers am Volksgerichtshof, Herr Reichsgerichtsrat Rehse wurde wieder Präsident des Landgerichts Ravensburg. Der BGH hatte ihm höchstrichterlich bescheinigt, dass er sich keiner Rechtsbeugung schuldig gemacht habe, da er ja nach den geltenden Nazi - Gesetzen gerichtet habe. Und Gesetz ist Gesetz in Deutschland, egal ob es himmelschreiendes Unrecht ist oder nicht! Was soll dabei schon herauskommen? Die waren Verfassungsfeinde sind nicht die Bürger, die in ihrer grossen Mehrzahl gesetzestreu sind, die Feinde der Demokratie sitzen genau in den von mir o.a. geführten Positionen und Ämtern. Denen ist die Demokratie in einer unanständigen Form nur lästig! Am liebsten hätten sie wieder einen totalitären Staat!

Herzliche Grüsse
Monsieur Rainer
www.monsieurrainer.com

Monday, October 17, 2011
VERFASSUNGSFEINDE

In Deutschland ist es der Brauch, Andersdenkende gerne als Verfassungsfeinde zu kriminalisieren. Der Staat hat sich im Laufe der letzten fünfzig Jahre martialische Repressionsinstrumente zugelegt, um diese angeblichen Verfassungsfeinde aufzuspüren, zu kriminalisieren, auszuspähen, zu verfolgen, zu unterdrücken und gegebenenfalls auch ihrer Freiheit zu berauben.

Diese Repressionsinstrumente erinnern an die Zeit der Inquisition, nur sind sie moderner. Ein Heer von Schutzpolizei, Divisionen von Bereitschaftspolizeieinheiten, die gekleidet wie Yedi – Ritter über friedliche Bürger herfallen, die von ihrem Grundrecht auf Versammlungsfreiheit Gebrauch machen, die Abteilung Staatsschutz der Kriminalpolizei, die Bundes – und Landesämter für Verfassungsschutz, sowie der Bundesnachrichtendienst in enger Kooperation mit ausländischen Geheimdiensten, halten 82 Millionen deutsche Bürger in Schach.

Die technische Ausrüstung ist ebenso perfekt wie rechtswidrig. Da werden flächendeckend Trojaner auf die Rechner unbescholtener Bürger gejagd, die die gesamte Software der Home – PC abschlürfen. Da wird abgehört, verfolgt, ausspioniert, verdeckt ermittelt, was das Zeug hält. Da werden Staatsschutzbeamte als Agent provocateure unter die friedlich demonstrierenden Bürger geschmuggelt, die zur Randale aufstacheln, um dann die Bürger als gewaltbereite Chaoten oder Terroristen von links oder von rechts, je nach Bedarf, desavourieren zu können.

Die rechtliche Grundlage für dieses von niemand demokratisch kontrollierte Treiben geben einen Wust von Gesetzen, Verordnungen und Ausführungsbestimmungen, die allesamt mit dem Geist des Grundgesetzes nichts mehr zu tun haben. Der erste Bundespräsident Heuss erklärte: " Nur ein unbequemer Bürger ist ein guter Staatsbürger!“ Dies ist in Vergessenheit geraten. Ein unbequemer Bürger ist heute ein Verfassungsfeind! Der liberale Rechtsstaat, wie ihn sich die Väter des Grundgesetzes einmal vorstellten, existiert nicht mehr. Sie wollten eben nie wieder einen totalitären Staat auf deutschem Boden haben, nachdem was sie selbst in der Kaiserzeit und im III. Reich erleben und erdulden mussten.

Der Treppenwitz der Geschichte ist der Umstand, dass dieser repressive Staat mitsamt seinen Verfassungsschützern etwas schützen, was es gar nicht gibt: eine VERFASSUNG. Um ihr schändliches Treiben fortführen zu können, haben die Politiker in inniger Verbundenheit mit den von ihnen selbst ernannten Verfassungsrichtern es nach der Wiedervereinigung versäumt, gemäss Artikel 146 GG einen Verfassungskonvent einzuberufen, der dem ganzen Deutschen Volke eine Verfassung zur Abstimmung vorzulegen. Sogar das Wahlgesetz beschliessen diese Politiker selbst für sich, ohne die Bürger zu fragen, die ja eigentlich das Wahlrecht haben.

Das alles ist zu gefährlich, denn zum erstenmal hätten die Deutschen ja über irgendetwas Grundsätzliches abzustimmen. Dann wäre möglicherweise Schluss mit dieser lächerlichen Attrappe, die sich verschämt "repräsentative Demokratie“ nennt, weil sie nämlich gar keine mehr ist. Dann wäre Schluss mit dieser Parteiendiktatur. Dann wäre Schluss mit der Allmacht des Staates. Dann wäre Schluss mit dieser unsäglichen Oligarchie einer kleinen Clique aus Politikern, Banken, Industrie und Medienzaren.

Dann würden die Repressionsapparate wie Polizei, Staatsschutz, Verfassungschutz, Bundesnachrichtendienst und eine weisungsabhängige willfährige Justiz womöglich einer breiten demokratischen Kontrolle durch die Bürger des Landes unterzogen.

In Deutschland halten sich 99% der gesamten Bevölkerung an das Grundgesetz. Niemand hat im ernst die Absicht, diese Demokratie zu gefährden oder gar durch ein totalitäres System zu ersetzen.

Doch 1% der Deutschen handeln gegen den Geist und Sinn des Grundgesetzes. Das sind viele Politiker, die Banken, das Kapital und die Medienzaren.

Wer sind also die wahren Verfassungsfeinde?


Wir fordern die Politiker, die Banken, das Kapital und die Medienzaren auf:



RESPEKTIERT das GRUNDGESETZ !


Monsieur Rainer





Monday, October 17, 2011
NACHLESE ZUM 15. OKTOBER 2011

Das von New York ausgehende Fieber der Auflehnung gegen diese scheinbar übermächtige Krake aus einer ausser Rand und Band geratenen Finanzindustrie in inniger Verbundenheit mit ihren Komplizen aus Politik und Kapital hat auf Deutschland übergegriffen.


Die willfährigen Hofschranzen dieser Clique in den Medien haben bis gestern Mittag versucht, diese neue Bürgerbewegung in Deutschland zu negieren. Die ersten Meldungen in ARD und ZDF liefen gegen siebzehn Uhr über die Sender. Und was zeigten diese bezahlten Narren der Politiker? Rom brennt! Was war geschehen? Wie nicht anders zu erwarten war, versuchten einige Randalierer die friedliche Demonstration zum Kolosseum zu stoppen und zündeten einige Autos und Mülleimer an. Auch eine Bank sollte ausgeraubt werden. Die Sender zeigten nicht die tausende friedlichen Demonstranten, sondern hielten minutenlang ihre Kameras auf den brennenden Mülleimer und auf steinewerfende Chaoten.

Diese Form der Kriminalisierung der berechtigten Anliegen der Demonstranten fand "zunächst“ in Deutschland nicht statt. Die Polizei in vielen Städten Deutschlands war wenig präsent und hatte wohl die hohe Zahl der Demonstranten unterschätzt. Die Sender versuchten auch in den 19 Uhr Nachrichten, noch die Zahlen der Demonstranten herunterzuspielen, bis nicht mehr zu verheimlichen war, dass sich eben zehntausende von Menschen in über 50 Städten Deutschlands friedlich versammelt hatten.

Wie der Wortführer der Frankfurter Aktivisten richtig schon in der Talk Show von Maybritt Illner vorrausgesagt hatte, geht es in Deutschland eben nicht alleine um die Beschneidung der überbordenden Krallen der Finanzhaie, die diese Demokratie in den Würgegriff genommen hat, sondern um einen systemischen Wechsel der Gesellschaft.

Diese Art der Demonstration hatten weder die Bankster, noch ihre Handlanger die Politiker, noch die Gewerkschaften erwartet. Deshalb waren sie auch den Demonstrationen ferngeblieben. Während in Italien und Frankreich die führenden Gewerkschaften die Demonstrationen zusammen mit Attac anführten, organisierten, Fahnen, T – Shirts und Transparente an die Demonstranten ausfolgten, sah man in Deutschland weder einen Politiker aus irgendeiner Partei, noch einen Gewerkschafter sich mit den Demonstranten solidarisieren.

Gegen 20 Uhr, als die Stimmung in ganz Deutschland auf dem Höhepunkt war, kamen plötzlich die sogenannten Demo – Versteher aus ihren ideologischen Schützengräben und überschlugen sich in einer zum erbrechen reizenden Heuchelei und schleimigen Anbiederei als Trittbrettfahrer der Demonstranten. Der Gewerkschaftsführer Sommer vom DGB spach, als wäre er inwändig gekachelt, von der berechtigten Forderung der Demonstranten. Das SPD – Pummelchen warf sich sein XXXL 5 Zelt um und forderte forsch die Zerschlagung der Banken.

Gleichzeitig verhandelte die Bundesregierung, die wie immer nichts kapierte, in Paris über einen weiteren Zuschuss von Steuergeldern an die Banken, damit diese ihre Eigenkapitalquote erhöhen sollen. Warum sind dazu eigentlich Steuergelder erforderlich? Wenn die Banken sich auf ihr Kerngeschäft reduzierten und die heimische Wirtschaft mit Kapital versorgten, dann reicht ihr Eigenkapital aus. Wenn sie aber ihre Bilanzen und Boni mit virtuellen Finanzprodukten aufblasen und damit in allen Spielcasinos der Welt herumzocken, dann reicht kein Eigenkapital der Welt aus, um einen Totalverlust und den Bankrott der Banken zu verhindern. Also muss es nicht um die Erhöhung der Eigenkapitalquote gehen, sondern um ein Verbot der Derivate, Swops, Pops, Igs, Gags und wie dieser Scheiss alles heisst, den die Banker selbst nicht mehr verstehen, vom Markt zu nehmen.

Der Protest der Demonstranten galt in Deutschland nicht nur den Banken. Nein, es war ein systemischer Protest gegen eine kleine Clique von Banken, Kapital, Politiker und Medien. Es ging auch um ein neues Instrument, um den Bürgern wieder ihren Staat zurückzugeben! Der Bürger ist der Staat und er muss wieder das erste und das letzte Wort im Lande haben.

Dies wurde noch nicht überall deutlich. Wie nicht anders zu erwarten war, mischten sich alle möglichen Gruppierungen einschliesslich der Agent provokateure des Verfassungsschutzes unter die Demonstranten. Die Piratenpartei, die ohne Personal und ohne eine vernünftige Antwort auf 80% der drängensten Fragen herumeiert, fand in Hamburg ein Podium, um für ihre undefinierbare Politik Werbung zu machen. Sie wusste gar nicht, warum es ging.


Die Demonstranten in Frankfurt, Köln und Düsseldorf waren intellektuell schon besser aufgestellt. Unsere Gruppe WEHRT EUCH ist zwar noch ein kleines Häufchen, doch wir wurden wahrgenommen. Dies war ein Anfang, weitere Aktionen werden folgen. Wir werden unsere Aktionen verbessern und alle, die guten Willens sind, werden an Vorschlägen arbeiten, wie wir noch effizienter auftreten können.

Dazu zähle ich folgende Punkte:

Ist es sinnvoll, weiterhin unsere schwarzen Plakate mit der Aufschrift WEHRT EUCH zu verwenden oder laufen wir Gefahr, in die rechte Ecke geschoben zu werden?

Dürfen wir soviel Hintergrundwissen vorraussetzen, dass wir mit einer Forderung nach einer Verfassung mit der Türe ins Haus fallen?

Wäre es sinnvoller, wenn wir den Demonstranten erklären würden, dass das Grundgesetz eigentlich ein Provisorim ist und nach der Wiedervereinigung eigentlich eine Verfassung durch das ganze deutsche Volk beschlossen werden sollte?

Könnte es eine Möglichkeit geben, den Demonstranten mit einigen Schlagworten danach zu erklären, welche Vorteile eine Verfassung für die Bürgerrechte bringen würde?

Ist es nicht sinnvoll, nach den gestern gemachten Erfahrungen an der Heimatfront, wo plötzlich ebenfalls Störer in unserer Gruppe auftauchten, nach dem Vorschlag von Michael Gleich, einen Aufnahmestopp zu verhängen, um solche Szenen wie gestern Nacht zu vermeiden?

Ist es wirklich sinnvoll, weiterhin in Berlin zu demonstrieren, wo 25.000 Polizisten und weitere tausende verdeckte Ermittler des Staatsschutzes, des Verfassungsschutzes, der Kripo und sonstige Individuen die Demonstranten provozieren, plötzlich neue Rechtsvorschriften aus dem Ärmel schütteln, eine genehmigte Veranstaltung einfach für beendet erklären, die Räumung der Plätze anordnet, obwohl es dafür keine Rechtsgrundlage gibt und beginnt die Demonstranten mit Pfefferspray anzugreifen?


Diese Fragen stelle ich zur Diskussion!


Zum Schluss noch ein paar sehr persönliche Worte an meine Freunde. Ich bewundere euch für euren Mut, eure Courage, für eure Entschlossenheit, für eure Solidarität, die ihr als Vorreiter einer Bürgerrechtsbewegung für ein gerechteres Deutschland gezeigt habt. Ich bin so stolz auf euch alle!


Glaubt mir bitte, der Dienst an der Heimatfront hat mir keine Freude gemacht, wie gerne wäre ich bei euch gewesen. Ich bin ein altes Frontschwein und kein Schreibtischtäter. Wenn ich einigermassen wieder gehen kann, bin ich bei euch! Versprochen!


Ein Zitat vom alten Winston wird euch Mut machen auf dem langen Marsch für eine gerechtere Demokratie der Bürger:


"Dies ist nicht das Ende. Es ist nicht einmal der Anfang vom Ende. Aber es ist, vielleicht, das Ende des Anfangs."

Sir Winston Churchill

britischer Politiker und Schriftsteller (1874 - 1965)

Quelle: Rede, Lord Mayor’s Luncheon, Mansion House, London, 10. November 1942

Monsieur Rainer


Sunday, October 16, 2011
Frankfurter Buchmesse Neuerscheinung : BLUTFREITAG

Politthriller auch für Nicht - Schwaben


Luise Kautt arbeitet im Stuttgarter Landeskriminalamt. Sie stammt aus der kleinen Universitätsstadt Tübingen und verfügt über einen derben schwäbischen Humor, den manche ihrer Kollegen ebenso verabscheuen wie fürchten. Ihr neuer Fall führt sie in das oberschwäbische Weingarten, wo jedes Jahr am Freitag nach Christi Himmelfahrt der traditionelle Blutritt stattfindet. Trotz ihrer excellenten Kenntnisse von Land und Leuten und ihrem messerscharfen, hellwachen Verstand stösst sie bei ihren Ermittlungen nur auf Widerstand und scheint von allem und jedem an der Aufklärung eines Kapitalverbrechens behindert werden zu wollen. Liegt das etwa an den bevorstehenden Landtagswahlen in Baden – Württemberg?

Monsieur Rainer schreibt zeitgeschichtliche Dokumentationen, Reportagen aus Krisengebieten und fesselnde Politthriller, die auf wahren Ereignissen beruhen. Er verabscheut politische Korrektheit. Um so realistischer wird das Pilotbuch zu seiner neuen Krimiserie LUISE KAUTT. Der Autor ist am Bodensee aufgewachsen, es fällt ihm daher leicht, manche Dialoge in Mundart zu schreiben. Das gibt der neuen Krimireihe grosse Authentizität und zusätzliche sprachliche Würze.

Täuscht Euch nicht, trotz des launigen Schreibstils steckt in diesem Thriller eine hochpolitische Brisanz, die es dem Leser erlaubt, hinter die schmutzigen Kulissen eines noch schmutzigeren Wahlkampfes zu blicken! Die wichtigste Botschaft dieses Thrillers ist, dass es in Deutschland bis heute keine weisungsunabhängige Justiz gibt. Der hier aufgedeckte politische Skandal endet nämlich wie die meisten Skandale, in den Politiker verwickelt waren: In den Archiven des weisungsabhängigen Generalbundesanwaltes in Karlsruhe.

Das Buch ist bereits bei amazon und BOD gelistet und ist bei allen Online–Lieferanten und im europäischen, englischen, schweizerischen, kanadischen und amerikanischen Buchhandel erhältlich!

Autor: Monsieur Rainer
Titel: Luise Kautt: Blutfreitag
ISBN 9783842380820
392 Seiten Paperback
Preis: € 25,00
Verlag: BoD Book on Demand bod.de
www.monsieurrainer.com


Monsieur Rainer
Saturday, October 15, 2011
Tag der Entscheidung? Mitnichten!


Morgen, am 15. Oktober 2011, demonstrieren in der ganzen westlichen Welt die Menschen gegen eine Clique von Finanzhaien und ihren politischen Marionetten, die die Staaten zu einem Spielcasino verkommen liessen. Sie zocken munter weiter und heucheln der Bevölkerung auch noch vor, dass sie systemrelevant seien.

Keine Bank der Welt ist systemrelevant! Nur Menschen sind systemrelevant!

Die Banken erpressen mit ihrer angeblichen Systemrelevanz die Regierungen, die in hilfloser Abhängigkeit von diesen monströsen Spielcasinos kapituliert haben. Die Politiker sind keine Kaufleute und verstehen nichts von Ökonomie und Bankenwesen. Deshalb reagieren sie hilflos und lassen sich von den Banken am Nasenring durch die Manege führen.

Die Banken haben nach dem Finanzcrash im Jahre 2008 nichts dazu gelernt, ihre Verluste durch den Steuerzahler ausgleichen lassen und die Gewinne in die eigenen Taschen gesteckt. Sie versprachen scheinheilig, sich zu bessern, ihre Eigenkapitalquote zu erhöhen und ihre Zockereien in Zukunft sein zu lassen. Sie seien ja schliesslich für die Versorgung der heimischen Wirtschaft mit Kapital verantwortlich und daher systemrelevant!

Eine unglaublich dreiste Lüge: Die Deutsche Bank erwirtschaftet 96% ihres gesamten Umsatzes im Investmentbanking in den Offshore – Oasen und in der Londoner City. Nur mit 4% ihres Umsatzes ist sie überhaupt am deutschen Kapitaldienst beteiligt! Die Deutsche Bank behauptet noch dreister, sie habe ja ihre Eigenkapitalquote so stark erhöht, dass sie niemals gefährdet sei. Eine noch dreistere Lüge: Die Bank hat 30 Milliarden Euro Eigenkapital bei einer Bilanzsumme von 2.000 Milliarden Euro. Macht sie also ein einziges Mal einen Verlust von nur 2%, dann ist sie bankrott! Und wer wird dann wieder bezahlen für ihre angebliche Systemrelevanz? Na wer wohl, der Steuerzahler!

Nur, einen solchen Kollaps der grössten deutschen Bank könnte sogar der Staat nicht mehr finanzieren. Er ist nämlich selbst einschliesslich aller in seiner gut versteckten doppelten Buchführung, Nebenhaushalten und seinen Schattenhaushalten mit über 3 Billionen Euro verschuldet, da es seit Helmut Schmidts Amtszeit nie mehr einen ausgeglichenen Haushalt in Deutschland gegeben hat. Wenn also der Staat wirklich ernsthaft seine Schulden abtragen wollte, dann müsste er sich selbst verschlanken und sämtliche Suventionen abbauen. Selbst wenn Deutschland jährlich 30 Milliarden Euro Schulden tilgen würde, dann würde es Jahrhunderte lang dauern, bis das Land schuldenfrei sein würde!

Das wissen die Banker und die Politiker, deshalb bereiten sie heimlich, still und leise eine Währungsreform vor, bei der die kleinen Sparer und auch die bürgerliche Mitte, ja sogar die Superreichen mindestens die Hälfte ihres Vermögens verlieren werden. Im vergangenen 20. Jahrhundert hat das mein Grossvater dreimal erlebt und jedesmal sein gesamtes Vermögen verloren. Nicht nur die Sparguthaben werden dann abgewertet, sondern auch die Lebensversicherungen und Renten.

Die Bürger sind nicht einmal annährend so dämlich, wie die Banken und die Politiker glauben. Sie wissen, dass ein weiterer grosser Bankencrash niemals mehr zu finanzieren wäre. Von keinem Staat der westlichen Welt! Deshalb sind sie zurecht aufgebracht und zornig! Deshalb demonstrieren sie, deshalb reisen sie zu den Versammlungsorten.

Der Staat und die Banken haben Angst vor diesen Demonstrationen. Sie reagieren unterschiedlich darauf. In Deutschland wird ein Popanz einer angeblichen "linksterroristischen Bedrohung“ aufgebaut, um vom Thema abzulenken, in den USA heuchelt man eine angebliche Kriegsgefahr zwischen Iran und den amerikanischen Verbündeten, den Saudis, herbei, um die Bevölkerung abzulenken und zu patriotischer Einigkeit gegen die "Achse des Bösen“ zu vereinigen.

Das funktioniert nicht mehr! Die Bürger glauben ihren Politikern kein Wort mehr. Sie haben sie tausend Mal belogen, missbraucht und enttäuscht. Sie haben sie mit schmutzigen Lügen in noch schmutzigere Kriege getrieben und haben dafür ihr Land ruiniert.

Wie soll der zornige Bürger darauf reagieren? Er soll seinen Zorn, seine Wut und seine Enttäuschung in friedlichen Protesten Ausdruck verleihen. Regime sind selten mit Gewalt gestürzt worden. Nur der passive Widerstand von Ghandi hat das britische Kolonialreich in Indien zum Einsturz gebracht. Nur der passive Widerstand und die friedliche Demonstration ist zum fürchten. Diesem passiven Protest haben die Politiker nämlich keine Mittel entgegen zu setzen. Was sollten sie denn den Menschen antun, die nichts anderes machen, als sich friedlich zu versammeln und durch die Strassen gehen? Das ist das grundgesetzlich verbriefte Recht der deutschen Bürger! Sollen die Politiker etwa durch Schusswaffengebrauch auf unbewaffnete Bürger die Demonstranten vertreiben? Am selben Tag wäre diese Clique international erledigt und würde sich auf das Niveau der afrikanischen und arabischen Blutdespoten herab begeben.

NEIN, sie werden euch nichts tun. Habt keine Angst, macht keine Panik und bleibt friedlich! Keine Gewalt! Unter keinen Umständen! Setzt dem Repressionsapparat der von den Banken erpressten Politikern nur euren friedlichen Freiheitswillen entgegen und ihr werdet sie entwaffnend beschämen! Ihr seid die Bürger dieses Staates, euch gehört der Staat und nicht einigen Banken und deren Hofschranzen in den staatlichen Schaltzentralen der Macht!

Und erwartet bitte nicht, dass diese Clique wegen einer einzigen Demonstration vor Euch in die Knie gehen wird. Seid nicht enttäuscht, wenn am Montag niemand mehr über euch spricht und alles beim alten bleibt. Im Gegenteil, ihr müsst dann eben jede Woche auf die Strassen! Ihr müsst stark bleiben und dürft nicht nachgeben.

Die Bürger Stuttgarts sind ein grosses Vorbild für Euch. Sie haben eine 60 Jahre altes System zum Einsturz gebracht und für einen friedlichen Wandel gekämpft. Solange hat es keiner der Blutdespoten in Ägypten, Tunesien, Libyen oder Syrien auf ihren blutgedrängten Sesseln ausgehalten. Und ihr habt nicht verbrecherische Blutdespoten gegen euch, sondern nur ein paar Geld – und machtgeile Finanzkraken und deren ängstliche politischen Komplizen.

Nehmt euch ein Beispiel an den grandiosen Menschen in der ehemaligen DDR, die einen Verbrecher – Staat mit friedlichen Mitteln zum Einsturz brachten. Vernetzt Euch! Empört Euch! Wehrt Euch!


Autor: Rainer Kahni gen. Monsieur Rainer
Titel: WEHRT EUCH!
ISBN 978-3-8423-7159-0
72 Seiten Paperback
Preis: € 4,90
Verlag: BoD Book on Demand bod.de
www.monsieurrainer.com


Monsieur Rainer
Friday, October 14, 2011
ES GESCHAH AM 15. OKTOBER

Die Politiker sind irgendwie nervös und schnattern wie ein aufgeregter Hühnerhaufen durcheinander! Was ist geschehen?

Wir haben sie beim Klauen unserer Daten erwischt! Der Chaos Computer Club hat herausgefunden, dass verschiedene Landes- und Bundesbehörden, die allesamt dem Repressionsapparat der Mächtigen zuzuordnen sind, mit einem Trojaner sämtliche Daten eines jeden Computers aller Bürger flächendeckend und ohne konkreten Verdacht ständig abschlürfen. Das ist ein klarer Bruch des Grundgesetzes und der gängigen Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichtes.

Nun werden wir mit einem wirren und vielstimmigen Geschnatter der ertappten Politiker zugetextet. Die angebliche Bürgerrechts – Partei FDP endeckt ein neues Thema, um zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Die ertappten Innenminister handeln völlig uneinig. Die einen fordern die sofortige Abschaffung dieses schändlichen Tuns, die anderen ergreifen die Flucht nach vorne und behaupten dreist, dass dieses Ausspähen der Bürger durch die Entscheidungen des Bundesverfassungsgericht gedeckt sei!

Um das mal einmal ganz klar festzustellen, damit es zu keinen weiteren Verwirrungen mehr kommt: Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat zu keinem Zeitpunkt und in keiner seiner zahlreichen Entscheidungen zum Datenschutz jemals erlaubt, dass die Behörden mittels eines Trojaners flächendeckend jeden Computer eines jeden Bürgers abschlürfen dürfen. Wer etwas anderes behauptet, ist entweder ein dreister Lügner oder ein Dummkopf!

Dieses Ungemach kommt zur Unzeit. Am Samstag, den 15. Oktober 2011 werden sich in vielen Ländern der Erde und auch in Deutschland zahlreiche Bürger gegen die Politiker, das Kapital, die Finanzhaie und deren Hofschranzen, die Medienzaren auflehnen. Es wird zu weltweiten Grossdemonstrationen kommen. Die Bürger werden diesem ganzen korrupten Lügenpack ihre Sicht der Dinge ins Stammbuch schreiben und ihren Staat von den Politikern zurückfordern. Dieser Staat ist nämlich offensichtlich in das Eigentum einer kleinen Clique von Finanzverbrechern und deren willfährigen Helfern aus Politik und Medien in die Hände gefallen.

Gegen den Verlust "ihres“ Staates werden sich diese Lakaien der Kapitals natürlich zur Wehr setzen. Zunächst einmal hilft das gewohnte Ablenkungsmanöver: Man entdeckt zufällig Brandsätze angeblicher "Terroristen“. Diese Nummer ist älter als der Falklandkrieg. Dann wird der Repressionsapparat mobilisiert. Alleine in Berlin können bis zu 25.000 pensionsberechtigte Berufsschläger in Uniform zusammengezogen werden, um das Kapital vor den Bürgern zu schützen.

Die Verfassungsschützer, die sich unter die friedlichen Bürger mischen werden, nicht mitgezählt! Schon deren Berufsbezeichnung ist ein anmassender Witz! Standhaft verweigert nämlich dieser Staat seinen Bürgern eine Verfassung, wie es im Artikel 146 des Grundgesetzes steht. Warum wohl? Weil dann das Volk wieder entscheidet und nicht mehr diese Clique, die den Staat in den Würgegriff genommen hat.

Agent provokateure werden vermutlich engagiert werden, die die friedliche Demonstration friedlicher Bürger in eine Bande von Schlägern und Terroristen umfunktionieren sollen! Um so leichter fällt es dann dem Staat diese Bürgerbewegung als Chaoten zu diskriminieren. Herzlich willkommen ist dem Staat auch sicher der "schwarze Block“, einen Clique von Berufsdemonstranten, die von Demo zu Demo reisen, keine Ahnung haben, worum es eigentlich geht, aber kräftig Krawall machen.

Die Medien werden minutenlang mit ihren Kameras auf einen angezündeten Mülleimer halten, um den ängstlichen deutschen Untertanen, die zu Hause geblieben sind, ein Bild des Chaos und der Verwüstung zu suggerieren.

Uns allen, die wir aus irgendwelchen Gründen nicht an diesen berechtigten Domonstrationen teilnehmen können, bleibt nur DANKE zu sagen für den Mut, für die Courage und das Engagement, das diese Demonstranten in unser aller Interesse beweisen. Wir rufen Euch zu: Ihr habt das Recht dazu, euch friedlich zu versammeln und gegen diese Kaste zu demonstrieren, die euch euren Staat, euer Geld und euer gutes Leben in Frieden, Freiheit und sozialer Gerechtigkeit nehmen wollen, zu demonstrieren. Denn ihr seid der Staat, ihr seid das Volk, ihr seid die Bürger und ihr seid in der Mehrzahl. Diese kleine Clique, die euch all diese Dinge wegnehmen wollen, die ein Leben lebenswert machen, muss endlich begreifen, dass nun eine Zeitenwende eingetreten ist.

Der Bürger dieses Staates muss wieder das erste und das letzte Wort im Staate haben. Eure Kinder und Enkel werden euch für euren Mut verehren, den ihr dieser scheinbar allmächtigen Krake Staat und Kapital entgegengesetzt habt! Wenn ihr es nicht tut, dann werden sie eines Tages auf eure Gräber spucken, angesichts des Fiaskos, das ihr ihnen hinterlassen habt!

Fürchtet euch nicht, bleibt friedlich, lasst euch nicht provozieren und tragt keine schwarzen Klamotten, damit ihr nicht als gewalttätige Horde desavouiert werden könnt. Ihr werdet niemals gewalttätig und nehmt nur eure bürgerlichen Rechte in Anspruch :

" Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.“ (Artikel 8 Abs. 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland)

Wenn Theodor Körner noch leben würde, dann würde er euch eines seiner schönsten Gedichte mit auf den Weg geben, damit ihr es dieser Clique entgegen schleudern könnt:

" Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten.
Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk. Dann gnade euch Gott!“



Autor: Rainer Kahni gen. Monsieur Rainer
Titel: WEHRT EUCH!
ISBN 978-3-8423-7159-0
72 Seiten Paperback
Preis: € 4,90
Verlag: BoD Book on Demand bod.de
www.monsieurrainer.com


Monsieur Rainer
Wednesday, October 12, 2011
IST ES HOCHVERRAT ?


Wenn sich die Abgeordneten des deutschen Bundestages standhaft weigern, den Artikel 146 des Grundgesetzes zu respektieren und den Bundespräsidenten auffordern, einen Konvent einzuberufen, der eine Verfassung ausarbeitet, die dem ganzen wiedervereinigten deutschen Volke zur Abstimmung vorgelegt wird?

Wenn nach einem objektiv verfassungswidrigen Wahlgesetz 150 Abgeordnete in den Bundestag einziehen, die in ihren Wahlkreisen abgewählt wurden? Sie sind jedoch über fragwürdig zustande gekommene Listenplätze der Parteien trotzdem in den Bundestag gekommen!

Wenn nach einem objektiv verfassungswidrigen Wahlgesetz der CDU 24 Überhangmandate zugesprochen werden, durch die eine Partei die Kanzlermehrheit erringen kann?

Wenn die Bundesregierung gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstösst, in dem sie geheim und am Parlament vorbei, die Genehmigung für die Lieferung von riesigen Mengen von Waffen und Munition in Krisenregionen genehmigt?

Wenn Die Bundesregierung, ohne das Parlament oder gar das Volk zu befragen, in geheimen Dokumenten Souveränitätsrechte Deutschlands an Dritte abtritt?

Wenn in Geheimabsprachen innerhalb weniger Stunden hunderte von Milliarden Euro an Steuergeldern zur Bankenrettung überwiesen werden, während in Deutschland 6,9 Millionen Billiglöhner und Hartz IV – Empfänger sich an den Suppenküchen der Wohlfahrtsverbände erniedrigen lassen müssen?

Wenn Deutschland als einer der wenigen Länder Europas mit riesigen Aussenhandelsbilanzüberschüssen die Volkswirtschaften von EU – Partnerländer ruiniert? Diese Handelsbilanzüberschüsse wären gar nicht möglich, wenn Deutschland, wie alle anderen EU – Länder, einen gesetzlichen Mindestlohn eingeführt hätte!

Wenn die Agrarindustrie mit 150 Milliarden Euro subventioniert wird, die Lebensmittelüberschüsse in solchen Mengen und zu solch niedrigen Preisen produzieren, dass sie sogar teilweise vernichtet oder, noch schlimmer, in fruchtbare Regionen Afrikas exportiert werden? Dort kann der Bauer gegen diese Preise nicht konkurrieren und verhungert elendig!

Wenn die Bundesregierung immer noch an dem mit dem Vatikan im Jahre 1933 mit dem III. Reich geschlossenen Konkordatsvertrag festhält und damit das Grundgesetz, das die Trennung von Kirche und Staat vorschreibt, objektiv verletzt? Deutschland ist somit zusammen mit Österreich das einzige Land der EU, das keine Säkularisierung durchgeführt hat.

Wenn die Bundesregierung die Gewaltenteilung zwischen Exekutive – Legislative und Judikative verletzt, in dem sie bis heute keine weisungsunabhängige Justiz schafft, wie es die Richtervereine seit Jahren fordern? Deutschland ist somit zusammen mit Österreich der einzige Staat in der EU, der seine Bundes – und Generalstaatsanwälte als politische Beamte einstuft, sie ernennt oder bei Insubordination entlassen kann!


Wenn der deutsche Bundestag als eine der wenigen Länder der Erde eine UN – Resolution nicht ratifiziert, die die Bestechung von Abgeordneten unter Strafe stellt?

Wenn der Repressionsapparat der Bundesregierung Trojaner auf die Rechner aller Bürger jagt, die deren gesamte Intimsphäre ausspähen?


Wir alle wissen nicht, wie Juristen ein solches Verhalten und eine dermassen skandalöse Missachtung der Rechte des Volkes subsummieren, doch wir Bürger wissen, was wir davon zu halten haben:


Ihr habt uns tausend Mal belogen!
Ihr habt uns tausend Mal missbraucht!
Wir trauen keinem mehr von Euch!
Haut ab!



Autor: Rainer Kahni gen. Monsieur Rainer
Titel: WEHRT EUCH!
ISBN 978-3-8423-7159-0
72 Seiten Paperback
Preis: € 4,90
Verlag: BoD Book on Demand bod.de
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Monsieur Rainer




Monday, October 10, 2011
LESERBRIEF zu meinem Buch WEHRT EUCH !


Liebe Freunde von WEHRT EUCH ! Mein ältester Fan ist über 90 Jahre alt. Frau Maria Seidl hat a l l e meine Bücher erst verschlungen, dann gelesen, schliesslich analysiert und schreibt heute als Antwort auf mein Buch WEHRT EUCH:

"Monsieur Rainer konfrontiert uns mit seinem Buch mit der bitteren Wahrheit! Das Buch ist die niederschmetternde Quintessenz aus allen meinen Erfahrungen eines langen Lebens!"

Maria Seidl
Frankfurt/Main
91 Jahre

Autor: Rainer Kahni gen. Monsieur Rainer
Titel: WEHRT EUCH!
ISBN 978-3-8423-7159-0
72 Seiten Paperback
Preis: € 4,90
Verlag: BoD Book on Demand bod.de
www.monsieurrainer.com


Monsieur Rainer




Monday, October 10, 2011
DIE KASTE - die Verächter des Volkes


Nicht erst seit gestern beschleicht uns alle der leise Verdacht, dass ein tiefer Riss durch Deutschland geht. Dass es eine Kaste aus Politikern, Institutionen, der Finanzbranche, der Industrie und einiger Medienzaren gibt, denen das deutsche Volk eher lästig ist.

Das ganze deutsche Volk soll diesen Leuten, die den Laden schon managen, gefälligst nicht auf die Nerven gehen mit ihrem ewigen Gezeter wegen Hartz IV, Kita – Plätzen, Mindestlöhnen, Aufstocker, ein–Euro–Jobs, Billiglöhnern, Kinderarmut und Krankenkassenterror. "Herrgott, wenn das Geld nicht reicht, dann sollen doch diese Jammerlappen an die Suppenküchen der Wohlfahrtsverbände, es muss doch niemand hungern in Deutschland,“ wird sich diese Kaste denken, " aber sie sollen uns nicht mit ihrem ewigen Gemecker auf den Geist gehen!“

Es ist ja auch wahr! Diese Kaste will doch gar nichts mit dem Volk zu tun haben. Es genügt doch, um den Beweis zu erbringen, dass Deutschland so etwas ähnliches wie eine Demokratie ist, dass alle vier Jahre der "Urnenpöbel“ sein dummes Kreuz auf eine dumme Landesliste setzt. Die Kaste sucht sich doch die Politiker schon selbst aus, die sie im Bundestag haben wollen. Nach unserem Wahlsystem hocken doch ohnehin schon 150 Abgeordnete in dieser Quatschbude, die eigentlich auch niemand braucht und die in ihren Wahlkreisen abgewählt wurden. (Gabor Steingart, Handelsblatt) Was solls, dafür wurde vorgesorgt. Sie wurden auf Landeslisten abgesichert!

Die Kaste sorgt schon dafür, dass die richtigen ins Parlament kommen, die alle Gesetze schweigend und ahnungslos abnicken, die die Kaste dem Stimmvieh im Bundestag vorlegt. Durch das grundgesetzwidrige Wahlrecht hat die CDU sogar noch eine satte Mehrheit geschenkt bekommen. 24 Überhangmandate fielen ihr zu, mit denen kein Mensch gerechnet hat! Na also! Geht doch!

Die Kaste hat wahrlich andere Sorgen als das dämliche, in sein Schicksal ergebenes deutsches Volk. Nun gut, es mault hier und da, dafür gab man ihm fünf Talkshows, das facebook, Internetforen, wo die Leute sich auskotzen können, ohne den Arsch vom Sessel heben zu müssen. Auf die Strasse geht ohnehin keiner dieser Dauerstänkerer, hat der Deutsche noch nie gemacht! Im schlimmsten Fall hat die Kaste dafür einen schlagkräftigen Repressionsapparat! Kinder vermöbeln? Den Bürgern mit Wasserwerfern die Augen ausschiessen, was solls, die von der Kaste reglementierte Justiz und Polizei werden es schon richten! Nicht umsonst ist Deutschland neben Österreich eine der letzten Staaten mit einer weisungsabhängigen Justiz! Das war immer so und das bleibt auch so! Das hat Hitler schon vor so manchem Unbill bewahrt, warum soll dieser Umstand nicht auch der Kaste nutzen?

Kommt doch neulich so ein Kasper im Bundestag auf die Idee, aufzumucken, weil die Kaste gerade wir einen Riesendeal für die Banken durchgewunken hat. Dumm, dass der Bosbach auch noch ein Direktmandat hat und die Kaste ihn gar nicht so leicht loswird. Da ergab sich laut SPIEGELONLINE nachfolgender hässlicher Dialog zwischen diesem aufmüpfigen MDB und dem Hofschranzen der Kanzlerin:

"Medienberichten zufolge hatte Kanzleramtschef Pofalla Bosbach vor der Abstimmung mit Sätzen wie "Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen" attackiert. Als Bosbach sagte: "Ronald, guck bitte mal ins Grundgesetz, das ist für mich eine Gewissensfrage", habe dieser geantwortet: "Lass mich mit so einer Scheisse in Ruhe”. “

Recht hat er der Pofalla! Man braucht halt ab und zu seine Kettenhunde. Die Kaste hat den sonst zu nichts tauglichen und ewig näselnden Typen aus dem Hintern der Pommernschachtel gezogen, ihm den Feind gezeigt und richtig scharf gemacht! Der hat diesen MDB aber richtig abgebürstet und dann war gut! “Los zurück ins Gedärm der Kanzlerin, brav!”

Kommt der Komiker von MDB doch tatsächlich mit dem Grundgesetz daher! Hat wohl noch gar nicht gemerkt, dass das Provisorium sein Verfallsdatum seit 22 Jahren überschritten hat? Dass die Kaste längst eine Verfassung gemäss Artikel 146 GG dem deutschen Volke zur Abstimmung hätte vorlegen müssen? Natürlich hat der MDB das nicht gemerkt, denn er ist Jurist und auch sonst von eher mässigem Verstande, wie weiland Ludwig Thoma immer zu sagen pflegte. Wenn der wirklich gut wäre, würde er ja nicht seit 1994 für die paar Kröten im Bundestag herumsitzen.

Ausserdem was heist hier Verfassung? Und dann noch vom Volk beschlossen? Na so weit kommts noch! Die meinen wohl, die könnten der Kaste ihre Priviligien wegnehmen? Das Volk will Bürgerentscheide? Ja, so blau, wie sollen dann die Bauaufträge, die Waffendeals und die Bankenrettungsschirme zustande kommen? Etwa durch dieses Volk? Im ganzen Leben nicht! “Das gute alte Grundgesetz muss bleiben, wir haben es uns darin sehr bequem gemacht,” denkt sich die Kaste.

Die Kaste lässt sich doch von so einer Gewissens – Heulsuse nicht aufhalten! Die Konjunktur geht baden, die Billiglöhne müssen gesenkt werden, Hartz IV muss weiter ausgehölt werden, die Subventionen für die Unternehmer müssen aufgestockt werden, die Banken brauchen frisches Geld, sonst bricht der DAX ein!

Das sind die Probleme der Kaste, das hat doch alles nichts mit dem Bürger zu tun. Einer will auswandern? Sogar 150.000 im Jahr? Gut so, sind wir wieder ein paar Defaitisten los, denkt sich die Kaste.

Wenn das aber so weitergeht, die Bürger weg sind oder sich dieser Kaste verweigert, was dann? Ja dann muss sich die Kaste ein anderes Volk suchen!

Autor: Rainer Kahni gen. Monsieur Rainer
Titel: WEHRT EUCH!
ISBN 978-3-8423-7159-0
72 Seiten Paperback
Preis: € 4,90
Verlag: BoD Book on Demand bod.de
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Monsieur Rainer
Tuesday, October 04, 2011
DEUTSCHLAND IST KEIN RECHSSTAAT !

Liebe Freunde von WEHRT EUCH. Spätens seit der Sendung "Neues aus der Anstalt" wissen wir, die Politiker und das Bundesverfassungsgericht wissen das schon seit Jahren, dass Deutschland nicht einmal ein rechtsgültiges Wahlrecht hat. Sämtliche vom BVG vorgeschriebenen Fristen für eine Wahlgesetz, das dem Grundgesetz entspricht, liessen die Politiker verstreichen! Und das hat seinen Grund: 24 Überhangmadate gingen nach dem rechtsungültigen Wahlgesetz, nach dem der deutsche Bundestag gewählt wurde, an die CDU! Alles klar? So werden in Deutschland das Recht, das Grundgesetz und die Urteile des Bundesverfassungsgericht gebeugt! Um warum geht das? Weil es keinen weisungsunabhängigen Staatsgerichtshof für Verbrechen von Politikern in Deutschland gibt! Die Politiker haben die Justiz fest im Griff! Und da faseln die Menschen noch von einem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat! Phrasen, nichts als hohle Phrasen!

Monsieur Rainer

Wednesday, September 28, 2011
Tu felix Austria !

Man hat den Eindruck, dass Deutschland nach den vielen Meldungen über Politskandale in Österreich und anderen Ländern Europas, eine Oase der politischen Moral, des Anstandes und der gelebten Verantwortung seiner Politiker ist! Weit gefehlt! Warum müssen die Staatsanwälte und Richter in vielen Ländern Europas mit Leibwächtern und gepanzerten Fahrzeugen geschützt werden, während Deutschlands Staatsanwälte mit dem Fahrrad ins Amt fahren können? Antwort: Weil die deutschen Politiker ihre weisungsabhängige Justiz an die Kette gelegt haben! Ein eklatanter Systemfehler und ein grosses Demokratiedefizit! Welcher Staatsanwalt traut sich schon, gegen seinen eigenen Dienstherrn zu ermitteln? Und da schwafeln die Politiker von Gewaltenteilung und von Rechtsstaat! Da lacht selbst der deutsche Richterverein, der seit Jahren eine Selbstverwaltung der Justiz mit eigener Disziplinarordnung und Dienstgerichtsbarkeit fordert! Solange Staatsanwälte und Generalbundesanwälte weisungsbezogene Beamte sind, wird es nie einen deutschen Politskandal geben! Niemals wird sich ein Politiker für seine Machenschaften verantworten müssen!

Monsieur Rainer
Wednesday, September 28, 2011
OHRFEIGE FÜR SARKOZY

Es war ein Erdrutsch, der die Präsidentschaft von Nicolas Sarkozy unter sich begraben könnte! Gestern fanden die Wahlen für das französische Oberhaus, dem Sénat statt. Seit Bestehen der V. Republik beherrschen die Gaullisten die erlauchte zweite Kammer des französischen Parlamentes, das in den noch erlauchteren Räumen des Palais Luxembourg residiert.

Der Senat setzt sich aus Bürgermeistern der Communen, Mitgliedern der Parlamente der Départements (Conseil Général) und den Abgeordneten der Regionen (Conseil régional) zusammen. Gewählt werden diese Senatoren von ihren Gemeinderäten und von den Regionalparlamenten. Der Senat muss den Gesetzen der Nationalversammlung zustimmen. Gegen die Stimmen des Senates kann kein Staatspräsident regieren.

Der Präsident des Senates, der durch eine einfache Mehrheit der Senatoren gewählt wird, ist auch protokollarisch der zweite Mann im Staat. Er ist dann Staatspräsident, wenn der Amtsinhaber während seiner Wahlperiode verstirbt oder zurücktritt. Dieser Fall ist in der V. Republik bisher zweimal eingetreten. Als Charles de Gaulle nach einem verlorenen Referendum zurücktrat, wurde Alain Poher, der Präsident des Senates, Staatschef bis zur Neuwahl eines Präsidenten der Republik. Als Georges Pompidou verstarb, trat der Fall ein zweites Mal ein.

Nun haben gestern die Sozialisten die absolute Mehrheit im Senat errungen. Die Zusammensetzung des Senates sieht demnach wie folgt aus:

21 Sitze für die Kommunisten

127 Sitze für die Sozialisten

10 Sitze für die Ecologisten

17 Sitze für die radikale Linke

26 Sitze für die Zentristen

144 Sitze für die UMP


Die UMP ist die Partei Sarkozy’s. In den neuesten Umfragen für die Präsidentschaftswahlen führt der Sozialist François Hollande mit grossem Abstand vor Nicolas Sarkozy.

Schliesslich sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Senatoren weiterhin Bürgermeister ihrer Communen bleiben, ebenso wie die Abgeordenten der Regional – und Departement – Parlamente. Auch die Abgeordneten der Nationalversammlung sind meist noch Bürgermeister von Communen.


Listenplätze von Parteien gibt es in Frankreich nicht! Alle Abgeordneten müssen sich in zwei Wahlgängen ein Direktmandat erkämpfen. So ist eine optimale basisdemokratische Verknüpfung zwischen den Bürgern vor Ort und den Deputierten und Senatoren gewährleistet.

Auch jeder Kandidat für das Amt des Staatspräsidenten muss sich einer Vorwahl in seiner Partei stellen. Jede Partei stellt im Moment zwisch 2 – 7 mögliche Kandidaten. Gewinnt ein Kandidat die Vorwahlen, darf er zu den Präsidentschaftswahlen antreten. Der französische Staatspräsident wird zunächst für eine Amtsperiode von 5 Jahren in zwei Wahlgängen direkt vom Volk gewählt. Er hat die Möglichkeit, sich nur einmal zur Wiederwahl zu stellen.

Dieses sehr demokratische Auswahlverfahren garantiert natürlich nicht immer den besten Präsidenten, den man sich wünschen würde, aber seine Amtszeit ist begrenzt und das Ende einer Fehlentscheidung absehbar!

Wer meinen Entwurf einer deutschen Verfassung gemäss Artikel 146 GG in meinem Buch WEHRT EUCH gelesen hat, der kann Ähnlichkeiten zum französischen Wahlrecht entdecken!

Monsieur Rainer
Monday, September 26, 2011
Trennung von Staat und Kirche


Kommende Woche kommt der Papst nach Deutschland! Die Katholiken haben Grund zur Freude, das geistliche Oberhaupt ihrer Kirche persönlich sehen zu können. Wir wollen es ihnen nicht vermiesen. Sie haben auch sicher einige drängende Fragen an den heiligen Vater, denn der katholischen Kirche geht es gar nicht gut!

Die fragen zum Zölibat sind ungelöst und werden immer drängender. Die zögerliche Aufarbeitung des Kindesmissbrauchs durch katholische Priester und der Umgang der Kirche mit diesen Verbrechen sind eines der weiteren drängenden Probleme! Die Kirchen werden immer leerer, auch das ein Problem, für das man eine Lösung erhofft!

In einer Zeit der Angst, der Orientierungslosigkeit und des schwindenden Vertrauens werden sich viele Menschen hilfesuchend an den deutschen Papst Benedikt XVI wenden wollen und erwarten viel von ihm. Dies sei den Katholiken unbenommen! In Deutschland herrscht die grundgesetzlich garantierte freie Ausübung einer jeglichen Religion!

Doch was haben die Politiker, der Bundespräsident, die Kanzlerin oder gar der Bundestag mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche zu schaffen? Gut, er ist auch Staatsoberhaupt des Vatikanstaates! Spricht er als Staatsoberhaupt eines Zwergenstaates im Deutschen Bundestages zu diplomatischen Fragen oder spricht er als kirchliches Oberhaupt einer Glaubensgmeinschaft ? Warum gebührt dann nicht auch dem Präsidenten des Zentralrates der Juden oder dem geistigen Oberhaupt der Muslime diese Ehre?

Das hat seinen ganz besonderen Grund und geht bis in die Zeit des III. Reiches zurück. Im Januar 1933 errang Adolf Hitler die Macht in Deutschland. Er wollte zusammen mit seinen Schergen nicht etwa nur Reichskanzler sein, nein, er wollte der alleinige "Führer“ des deutschen Volkes sein. An seinen antissemitischen und rassistischen Gefühlen und seinem unbändigen pathologischen Rassenhass hat Hitler nie einen Zweifel gelassen. Ziel der Nazis war die restlose Vernichtung der Juden, Sinti, Roma und andere nicht in die Rassenlehre der Nazis passende Menschen!

Da war aber noch die katholische Kirche in Deutschland, die sehr mächtig war und über eine grosse Anhängerschaft verfügte. Wie würde sich der Klerus verhalten, wenn der Holocaust begänne? Würde der Papst das III. Reich dafür brandmarken? Würden die deutschen Bischofe dagegen von den Kanzeln wettern? Würden sich deutsche Priester schützend vor die rassistisch Verfolgten stellen? Würden sie die die Brandschatzungen der Synagogen verurteilen?

All diese Fragen machten den Nazis Sorgen! Grosse Sorgen, denn das Volk war mehrheitlich katholisch! Da ergab es sich, dass der Doyen des diplomatischen Corps und Nuntius an der Botschaft des Vatikans in Berlin ein überaus eloquenter Diplomat war. Sein Name war Eugenio Pacelli. Der unsägliche Reichsaussenminister Joachim von Ribbentrop wurde von Hitler beauftragt, Kontakt zu diesem feinen katholischen Diplomaten aufzunehmen. Was dabei herauskam, war ein Wunderwerk der Diplomatie: Ein Konkordatsvertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem III. Reich, der auch sehr schnell, nämlich als Acta Apostolicae Sedis 25 im Reichsgesetzblatt im Jahre 1933 unter den Ziffern 389 ff von 1933, II. , §§ 679 ff veröffentlicht wurde und damit Rechtskraft erhielt!


Dieser Konkordatsvertrag hatte es in sich! Von da an wurde vom Staat eine Kirchensteuer eingetrieben, die dem Klerus zugute kam. Die Gehälter der Priester, Bischöfe und Kardinäle, sowie deren Lebensstil wurden vom Staat finanziert! Die Kirchen wurden zu nationalen Denkmälern durch das Reichsdenkmalamt erklärt, sodass sie auch vom Reich unterhalten und restauriert wurden. Kurz und gut, die katholische Kirche Deutschlands schwamm seither im Geld und wurde zur reichsten Filiale des Vatikan!

Die Nazis erwarteten für diesen grosszügigen Konkordatsvertrag natürlich eine Gegenleistung vom katholischen Klerus! Nämlich das Schweigen zu der nun beginnenden Verfolgung der Juden, Sinti und Roma und anderen nicht arischen Rassen! Sogar Priester, die sich nicht an diesen schändlichen Konkordatsvertrag hielten, verschwanden ohne Protest des Vatikans in den Konzentrationslagern der Nazis!

Das Glück der Nazis war vollkommen, als eben jener Nuntius in Berlin Eugenio Pacelli zum neuen Papst gewählt wurde! Er nannte sich nun Papst Pius XII. und schwieg all die Jahre zu den fürchterlichsten Verbrechen der Nazis! Unter seinem Pontifikat wurden 6 Millionen Juden von den Nazis ermordet oder verschwanden einfach in den zahlreichen Konzentrationslagern des III Reiches. Es waren nicht nur Juden, Sinti, Roma und nicht Arier, auch katholische Priester wurden von den Nazis ermordet, ohne dass der Vatikan auch nur einen Finger für die geknechteten Menschen krumm gemacht hätte!

Im Jahre 1945 war das III. Reich zusammengebrochen, der unsägliche Aussenminister von Ribbentrop endete in Nürnberg am Galgen und Papst Pius XII. sass immer noch auf dem heiligen Stuhl. Nun wurden mit Hilfe des Vatikans über die sogeannte Rattenlinie ehemalige Nazischergen mit Pässen des Vatikans nach Südamerika geschleust, wo diese alten Nazis herzlich willkommen waren in den faschistischen, aber streng katholischen Diktaturen Lateinamerikas!

Die Bundesrepublik Deutschland wurde im Jahre 1949 gegründet. Die Alliierten beriefen schon 1948 einen parlamentarischen Rat ein, um ein vorläufiges Grundgesetz für die Westzonen auszuarbeiten. Eifrig machten sich die Mitglieder des parlamentarischen Rates ans Werk und vergassen auch im Artikel 146 GG nicht zu erwähnen, dass dieses Grundgesetz natürlich nur ein vorläufiges Provisorium, ein Fragment darstellen konnte, da ja die Menschen in der sowjetisch besetten Zone gar keine Gelegenheit hatten, dazu in irgendeiner From Stellung zu beziehen. Nach der Wiedervereinigung sollte erst eine Verfassung ausgearbeitet werden, die dem ganzen deutschen Volk zur Abstimmung vorgelegt werden sollte.

Die Bundesrepublik bezeichnet sich immer als Rechtsnachfolger des III. Reiches, was sie auch tatsächlich ist, denn die alten Nazis waren ja auch wieder in Amt und Würden: In der Justiz, in der Bundeswehr, in der Polizei, in den Nachrichtendiensten, im Bundeskriminalamt, in der öffentlichen Verwaltung, an den Universitäten, in allen Ministerien usw.

Und natürlich galten die alten Verträge des III. Reiches, insbesondere der Konkordatsvertrag mit dem Vatikan, weiter fort! Und damit wären wir wieder beim Thema. Anstatt nun dieses Provisorium von einem Grundgesetz durch eine Verfassung zu ersetzen, belässt man es lieber beim Grundgesetz mit all seinen Folgelasten!

Ein neuer Verfassungskonvent könnte ja auf die Idee kommen, diese privilegierte Stellung der Kirchen abzuschaffen und einen säkularen oder gar laizistischen Staat auszurufen. Die Kirchen würden damit alle Privilegien verlieren, ebenso wie die Berufsbeamten und sonst noch einige Konzerne, Banken und Medienzaren, die sich das bequeme Grundgesetz untertan gemacht haben.

Eine Verfassung muss her gemäss Artikel 146 GG, dann ist Schluss mit diesem Mummenschanz!


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Monsieur Rainer
Friday, September 16, 2011
GEORG SCHRAMM - ZITATE in ZDF - Kultur


"Früher mussten die Geldverleiher den Dienstboteneingang benutzen. Heute regiert die Habgier und Merkel darf am Tisch sitzen!“


"Bei Spielsucht (der Banken sic ) ist nicht der Staat zuständig, sondern der Arzt!“


"Empörung und Zorn muss man auf die Strassen tragen! "


"Bevor die SPD 100.000 Menschen für einen gesetzlichen Mindestlohn auf die Strassen kriegt, hat die Polizei Laserschwerter!“


"Die SPD scheisst sich in jede Hose, die man ihr hinhält!“


"Die Vernunft kann sich mit grösserer Wucht entfalten, wenn der Zorn ihr dienstbar ist!“


"Bei den Clo – Frauen der Talkshows können diese Dampfplauderer ihre Sprechblasen entleeren. Wenn sie dann noch nachtröpfeln, gehen sie an die intellektuellen Pissrinnen von Beckmann und Kerner!“


Monsieur Rainer
Wednesday, September 14, 2011
RUGBY - Weltmeisterschaft in Neuseeland !

Wer hätte das gedacht? Rugby ist der Sport der Franzosen. Fussball spielt hier in Frankreich eher eine untergeordnete Rolle. Die Bürger Frankreichs verehren ihre XV de France und ihre Spieler wie Nationalhelden, die nicht viel Geld verdienen, keine Ferraris fahren, aus dem ländlichen Süd-Westen Frankreichs stammen, was man schon an ihrem köstlichen Dialekt erkennen kann.

Die Spieler sind gut erzogen, das Publikum besteht aus ganzen Familien, die mit Kind und Kegel in die Stadien ziehen, kaum Alkohol trinken und dem siegenden Gegner alles Glück wünschen. Rugby ist der Sport der französischen Klein - und Mittelschicht, ein Sport für Gentlemen. Er hat nichts mit dem saufenden, grölenden und prügelnden Kurvenpöbel in den Fussballstadien zu tun.
Wenn in Frankreich ein grosses Rugby-Spiel läuft, dann ist das ein Strassenfeger, die Menschen ziehen die Tricolore auf. (Zitat aus INVICTUS von Regisseur Clint Eastwood: Rugby ist ein Sport der Hooligans für Gentlemen, Fussball ist ein Sport von Gentlemen für Hooligans)

Die wichtigsten Clubs der I. Liga sind Racing Metro Paris, Glerment-Ferrant, Toulon, Toulouse, Perpignan und Biarritz. Sie stellen die Mehrzahl der Spieler der französischen Nationalmannschaft. Die Spieler sind meist stämmige Bauernburschen und wiegen so zwischen 120 bis 150 Kilo. Und dies ohne ein Gramm unnötiges Fett. Sie bestehen meist nur aus Muskeln. Die Läufer sind etwas leichter und schneller.

Das Spiel kann man nicht mit dem amerikanischen Rugby vergleichen, denn ausser Shirt, Hose und Schuhe tragen diese harten Burschen nichts zum Schutz ihres Astralkörpers. Ihr Dialekt ist leicht erkennbar, ebenso wie den der Fernsehreporter, ebenfalls alles ehemalige Stars dieses Nationalsports. Es werden zweimal 40 Minuten mit einer einzigen Halbzeitpause von 15 Minuten gespielt.

Zur Zeit läuf die Rugby – Weltmeisterschaft in Neuseeland, was äusserst prakrisch für Menschen ist, die gerade wie ich im Krankenhaus liegen. Durch die Zeitverschiebung sehen wir alle Spiele morgens um 8 Uhr! Gespannt sind wir alle auf das Zusammenprallen der Besten der Besten! Frankreich gegen die ALL BLACKS aus Neuseeland! Die Maori werden uns natürlich zuerst mit Ihrem traditionellen Kriegstanz HAKA das fürchten lehren wollen. Doch wir Franzosen werden uns nicht von diesen Muskelbergen einschüchtern lassen.

Die Strassen Frankreichs werden ab 8 Uhr 00 morgens wie leergefegt sein. Die Kneipen haben Fernsehgeräte aufgestellt und sind seit Wochen ausgebucht.

Das Kommando des Schiedsrichters für ein Mêlé lautet: " Crouch, touch, pause, engage! "

Courage, les bleus!

Monsieur Rainer
Monday, September 12, 2011
Historische Aufarbeitung in allen Ministerien

Nichts ist dringender als die historische Aufarbeitung der Gründungsphase aller Bundesministerien, des BND, des BKA und aller Innen- und Justizministerien.

Mit welchen Personen wurden denn bei der Gründung der Bundesrepublik zusammengearbeitet? Es waren doch keine anderen da ausser ehemaligen NS-Schergen und einigen versprengten Regime-Gegnern wie der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer.

Reinhard Gehlen wäre nach heutigem Recht ein Hoch-und Landesverräter, denn er ist mitsamt seinen ganzen Akten der Abteilung "Fremde Heere Ost" zu den Amerikaner übergelaufen. Die gründeten die "Organisation Gehlen", die dann später in den BND umgewandelt wurde. Seine Gründungsmitglieder waren Offiziere seines ehemaligen Stabes, Mitglieder des Amtes Ausland Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht, des SD, der SIPO und der Geheimen Feldpolizei. Sie putzten ihre Lebensläufe, liessen ihre Stammakten in der Wehrmacht und im Reichssicherheitshauptamt verschwinden und spielten die Saubermänner bis weit in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts.

Nicht anders erging es dem BKA und den Kriminal-Schutz-und Bereitschaftspolizeien, die allesamt dem Repressionsapparat des NS-Regimes angehörten. Sie waren entweder beim SD, bei der SIPO, bei der Gestapo oder stellten die Einsatzkommandos im Osten. Höhere SS- und Polizeiführer in besetzten Gebieten waren sich keiner Schuld bewusst und krochen in den bundesrepublikanischen Organisationen unter.

Die Justizministerien wussten sehr genau um die Verbrechen von Richtern, Staatsanwälten und Ministerialbeamten. Kein einziger dieser Juristen wurde je für die NS-Blutjustiz zur Verantwortung gezogen. Es kam zu absurden Szenen in den Gerichtssälen: Dieselben Richter am Oberverwaltungsgericht Schleswig, die die Enteignung der Juden justiziabel gemacht hatten, durften später über deren Entschädigung und Wiedergutmachung entscheiden. Die NS-Professoren sassen bräsig auf ihren Lehrstühlen und verdarben gleich die nächste Generation der Juristen.

Es wird höchste Zeit, dass Deutschland endlich mit seiner Vergangenheit aufräumt! Damit bekommt der alte Sponti-Spruch der 68iger eine völlig neue Bedeutung: Unter den Talaren Muff von 1000 Jahren, nämlich vom 1000 jährigen Reich! Wer sich heute noch gegen die Aufarbeitung durch die Historiker wehrt, hat nichts dazugelernt.

Man höre und staune. Joschka Fischer, der ehemalige Aussenminister, ist sogar entsetzt darüber, dass die Diplomaten des Auswärtigen Amtes vom Holocaust gewusst oder sogar aktiv daran beteiligt waren. Hat Herr Fischer etwa noch nie etwas von der Wannsee-Konferenz gehört, wo der Holocaust verwaltungstechnisch beschlossen wurde und an der sämtliche höchsten Ministerialbeamte aller Reichs-Ministerien, auch des Auswärtigen Amtes, teilnahmen?

Glaubt irgend jemand heute noch allen ernstes daran, dass die Lügen und Verdrängungsrituale unserer Väter "Das hat man ja alles damals nicht gewusst" auf ewig Bestand haben werden?

Mein Vater war ein glühender Nazi, erst Mitglied des Freikorps "Der Stahlhelm", dann Truppführer bei der SA, Mitglied des Reichsrechtswahrerbundes und schliesslich Sonderführer-Z des Amtes Ausland Abwehr Wehrmacht im Militärbezirk C in Dijon. In seinem Verantwortungsbereich wurden 7.000 Juden und Mitglieder der Résistence deportiert.

Im Jahre 1949 bot ihm der BND den Posten eines Regierungsrates an und versprach, sämtliche Hiweise auf seine Vergangenheit zu tilgen. Heute existieren nicht einmal mehr seine Wehrmachtsstammrolle oder Unterlagen seiner NSDAP Mitgliedschaft, seiner Mitgliedschaft im NS-Rechtswahrerbund, seiner SA-Mitgliedschaft oder seiner Zugehörigkeit zum SD im Reichssicherheitshauptamt ab dem 20 Juli 1944. Obwohl es auch keine Unterlagen über sein zweites juristisches Staatsexamen bei der Reichsjustizprüfungskammer gibt, eröffnete er 1949 wieder seine Anwaltskanzlei und machte eine beachtliche Nachkriegskarriere. Seine wahre Vergangenheit habe ich aus den Archiven der französischen Résistance.

Und da wundern sich heute noch erwachsene Menschen über die Mitwisserschaft des AA? Lächerlich!Reichsaussenminister von Ribbentrop wurde nicht umsonst als Kriegsverbrecher vom Nürnberger Kriegsverbrechertribunal veruteilt und hingerichtet. Dass der damalige Staatssekretär im AA, Freiherr von Weizsäcker, an der Ausweisung von Thomas Mann beteiligt gewesen sein soll, ist daher eher eine Quantité négligable. Möglicherweise hat er dem Literaturnobel-preisträger sogar damit das Leben gerettet. Aus Respekt vor seinem Sohn will ich mich nicht weiter über diesen Staatsekretär äussern.

Gleichwohl gebührt Joschka Fischer wenigstens die Anererkennung, dass er der einzige Minister war, der eine solche Studie anfertigen liess. Auf eine solche Weisung des Bundesinnenministers, der Bundesjustizministerin, des Bundesverteidigungsministers und des Bundesfinanzmisters werden wir wohl vergeblich warten.

Oder weiss heute niemand mehr, dass nicht ein einziger Richter, Staatsanwalt oder Ministerialbeamter je für seine Verbrechen in der NS-Blutjustiz zur Verantwortung gezogen wurde? Der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer musste, um die Kriegsverbrecher Mengele und Eichmann jagen zu können, zum telephonieren in eine Telephonzelle, weil sonst seine Juristen die Verfolgung vereitelt und verraten hätten.

Weiss heute niemand mehr, dass die Polizeibehörden, das Bundeskriminalamt und die Schutz- und Bereitschaftspolizei aus denselben Beamten rekrutiert wurde, die die grausamsten Verbrechen hinter der Front und beim Aufbau des NS-Repressionsapparates in allen besetzten Gebieten einschliesslich dem Kernland Deutschland begangen haben? Die neue Kriminalpolizei war teilweise nicht anderes als die Gestapo mit anderer Dienstbezeichnung.

Im Bundesnachrichtendienst krochen diesselben Nazis unter, die die grausamsten Verbrechen in den besetzten Gebieten, insbesondere in Frankreich, Holland und an der Ostfront begangen hatten.

Weiss heute niemand mehr, dass es das Reichsfinanzministerium war, das das bei der Vernichtung der Juden erbeutete Vermögen einschliesslich des Zahngoldes aus den Vernichtungslagern über schweizer Banken gewaschen hatte, um damit Waffen und Munition zu kaufen? Die Schweiz lieferte noch im April 1945 Kanonen an die deutsche Wehrmacht! ("Die Schweiz wäscht weisser" von Prof. Jean Ziegler)

Bis weit in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts sassen diese Nazis in allen entscheidenden Positionen der Bundesrepublik Deutschland. Sogar der Kanzleramtsminister unter Konrad Adenauer, Herr Dr. Globke, war Kommentator der Nürnberger Rassengesetze.

In der Bundeswehr führten teilweise dieselben Generäle, dieselben Offiziere wieder das Kommando, die diesen verbrecherischen Krieg begeistert mitgemacht hatten. Die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 wurden in der Bundeswehr noch bis in die siebziger Jahre als Hochverräter bezeichnet. Die Kasernen hiessen denn auch entsprechend: Rommel-, Manstein-, Hindenburg - Kasernen usw.

Wir alle, die wir die Söhne unserer im NS-Regime lebenden Väter sind, haben ein Leben lang mit den Lügen unserer Väter zu kämpfen. Eine Aufarbeitung der Verbrechen unserer Väter scheint erst jetzt möglich zu sein. Spät, aber besser als nie!

Doch hüten wir uns davor, den Stab über die mutigen Menschen im Osten Deutschlands zu brechen. Wie muss einem Ossi zumute sein, wenn er dieselben Parteisekretäre der SED heute wieder in den höchsten politischen Funktionen sieht? Wie muss ihm zumute sein, wenn er zu den Behörden gehen muss und dieselben Schergen wieder bräsig in ihren Amtsstuben "verwalten" sieht? Und wie muss ihm erst zumute sein, wenn er vor ein Gericht zitiert wird, das heute noch bis zu 47 % aus ehemaligen DDR Richtern und Militärstaatsanwälten zusammengesetzt ist?

Nein die Deutschen haben nichts dazu gelernt!


Monsieur Rainer
Monday, September 12, 2011
Die Stasi vom Ghadafi !

Gestern konnten wir in den englischen Nachrichten von BBC World einen interessanten Bericht sehen, der die Erstürmung des libyschen Geheimdienstes zeigt. Ein riesiges Areal mit feudalen Palästen des angeblich sonst so einfach in Beduinenzelten hausenden Irren. Darunter kilometerlange Bunker, die an die grössten Plätze von Tripolis und bis zum Flughafen führen. Golfkarren standen herum, mit denen man schnell wie ein Phantom unter Tripolis von einem Platz zum anderen flüchten konnte. Aha, Tripolis gibt’s also zweimal: Einmal von oben und einmal von unten!

In einem dieser Gebäude mit seinem weitläufigen Areal befand sich auch die Zentrale des libyschen Geheimdienstes. Die Folterkeller waren zur Besichtigung freigegeben. Es muss das schiere Grauen gewesen sein, wie Ghadafis Schergen, darunter eine berüchtigte Frau, die libyschen Bürger gefoltert und grausam misshandelt haben! Das Prinz Albrecht Palais des Reichssicherheitshauptamtes RSHA ( Zentrale der GESTAPO) muss dagegen wie ein Kindertagesstätte ausgesehen haben.

Es waren Reporter aus aller Welt eingeladen. Einige erkannten wir sofort! Neben den Reportern von BBC World, Aljazeera, Al – arabia, dem französischen TF 1 erkannten wir auch den grauen Schopf des überaus sympathischen und intelligenten ZDF – Journalisten Dietmar Ossenberg vom ZDF Studio in Kairo! Ich schaltete sofort um auf den deutschen Kanal.

Die Journalisten machten sich über die Akten her, da Computer fast nicht vorhanden waren. Neben den entsetzlichen Aufnahmen und durch Folter erpressten Geständnissen von libyschen Bürgern fanden die Journalisten auch Akten und Verhörprotokolle über vom CIA, DGSE und MI 6 gelieferte Ausländer. Ghadafi hat also bis vor kurzem auch für die Geheimdienste der NATO foltern und verhören lassen. Damit reiht er sich in die polnischen, rumänsichen, bulgarischen, ägyptischen, irakischen, afghanistanischen, syrischen und pakistanischen Folterknechte ein, die quasi im Franchise – System namens und im Auftrag der NATO – Verbündeten angebliche Terroristen gefoltert haben.

Das ist an sich nicht besonders aufregend, sieht man mal von der verlogenen Doppelbödigkeit der Moralvorstellungen angeblich demokratischer Staaten ab. Ghadafi war ebenso wie Sadam Hussein, Ben Ali, al - Assad und Husni Mubarak zwar ein Hurensohn, aber er war halt unser Hurensohn!

Dann wurde die Zeit offensichtlich eng. Irgendjemand, den man aber im Film nicht sah, drängte zum Aufbruch! Wirklich, niemand verliess in Eile das Stasigebäude. Nur der ZDF – Korrespondent Dietmar Ossenberg, den wir alle sehr schätzen als aufrichtigen und mutigen Journalisten. Er spach noch seinen "einsdreissig Kommentar“ in die Kamera und vergass als ehrlicher Journalist auch nicht zu erwähnen, dass er gerne noch mehr Zeit gehabt hätte, weil ihn die Akten des deutschen Bundesnachrichtendienstes BND, die er dort gesehen hat, auch gerne noch gelesen hätte.

Schnitt! Das Wetter!

Monsieur Rainer




Thursday, September 08, 2011
WAS GEHT UNS EURE FINANZKRISE AN ?


Vor der Tagesschau, während der Tagesschau, nach der Tagesschau quackt uns ein wie in dem Film WALLSTREET aufgetackelter Börsenguru mit den verwirrenden Zahlen an einer riesigen Tafel voll! Wie bitte, der DAX ist um 5 Punkte gefallen? Ja, das ist aufregend und ich dachte immer, der Dachs lebt im Alpenvorland! Der Äquator hat sich verschoben? Und deswegen werden die Schweinebäuche an der Warenterminbörse in Chicago teurer? Aha!

In den USA und und Grossbritannien wird gegen die Deutsche Bank wegen Betruges ermittelt? Ja, das wundert uns nur in sofern, als dass sich das kein Staatsanwalt in Deutschland trauen würde. Ja, richtig, das Betrugsverfahren gegen den Vorstand der Hypo-Alpe-Adria-Bank wurde in München ja auch erst eingestellt! Na klar! Das geht doch nicht, so einen Banker zu verurteilen und das noch in Bayern, sonst hätte man ja womöglich die ganze Bayerische Staatsregierung samt dem Bahnhofsraspler Steuber anklagen müssen.

Wie gut, dass die Politiker die Justiz in Deutschland im Griff haben! Aber feste! Mit Österreich und Tchechien ist nämlich die deutsche Justiz die letzte Bastion in den Händen der Politiker! Die Staatsanwälte sind weisungsgebundene Beamte, die zu gehorchen haben und sich nie trauen würden, gegen ihre eigene Dienstherren zu ermitteln! Das wäre das Karriere AUS!

Es hört nicht auf, die Talk Shows haben das Thema Finanzkrise, Eurokrise auf die Tagesordnung gesetzt! Experten sorgen sich um das viele Geld der Anleger. Sollen sie in Gold gehen oder gar in den Schweizer Franken? In den Yen? Oder sollen sie Immobilien kaufen in Hamburgs Bestlagen am Harvestehuderweg, in Pöselsdorf, am Hafen oder gar in Blankenese? Oder doch besser in München, Mallorca oder in Marbella?

Wird der Euro halten? Gehen Griechenland, Italien, Spanien, Portugal oder Irland bankrott und verlieren die Deutschen dann ihr sauer verdients Geld? Immerhin belegt ja die Statistik, dass jeder Deutsche im Schnitt 40.000 Euro auf der hohen Kante hat. Also ist die Gefahr ja gross, dass alle Deutschen womöglich Ihr Geld verlieren?

Mitnichten! Mit den Statistiken ist das nämlich so eine Sache: Wenn man einen Fuss auf der heissen Herdplatte und den anderen im Eisfach hat, dann hat man zwar statisch ein angenehmes Gefühl im Schritt, aber in der Realität hat das eine Bein dann Verbrennungen dritten Grades und das andere Bein ist erfroren! Also ist diese Statistik wertlos!

Richtig ist nämlich, dass 10% aller Deutschen 90% des Kapitals besitzen! Der Rest arbeit für seit 1991 um 20,7 % sinkenden Löhnen. Also ein Verlust des Realeinkommens von fast einem Drittel seiner Kaufkraft. 6 Millionen Arbeiter müssen vom Steuerzahler subventioniert werden, um überhaupt auf einen Lohn zu kommen, wo sie mehr schlecht als recht ihre Familien davon ernähren zu können. Also zahlt der Steuerzahler die Löhne, die eigentlich die Arbeitgeber zu bezahlen haben! So sind Exportüberschüsse statistisch gut zu erwirtschaften. Hätte Deutschland, genau wie fast alle seine europäischen Nachbarn, einen gesetzlichen Mindestlohn, würde der unfaire Wettbewerb in Europa schnell zusammenschmelzen.

Und damit sind wir noch lange nicht am Ende der Armutsskala angekommen! Was ums verrecken nicht vermittelbar ist, und auch nicht mehr durch den vom Steuerzahler mit 50 Milliarden Euro subventionierten Speckgürtel der unsinnigsten Fortbildungsmassnahmen rund um die Bundesanstalt für Arbeit geschleust werden kann, wird in den offenen Strafvollzug, genannt Hartz IV, gesteckt. Dieses Mal lügt die Statistik nicht, wenn sie verschämt berichtet, dass diese Zahl so ungefähr bei 1,4 Millionen Menschen liegt.

Man sollte glauben, dass dies das Ende der Fahnenstange in der Liste der Armut in Deutschland sei? Falsch! Da sind ja noch die 1.2 Millionen Rentner, Behinderte, Kranke, Pflegefälle, die vielen hungernden Kinder, die kein Frühstück bekommen und sich allesamt täglich an den Suppenküchen und Tafeln der Wohlfahrtsverbände erniedrigen müssen!

Und da sitzt nun also ein vollgefressener Börsenguru, der sich kleidet wie ein Stutzer aus den besten Boutiken und dessen strahlendes Gebiss dem Zahnarzt einen Porsche eingebracht hat und fabuliert in allen Talkshows, wie schwierig die Situation der Grossbanken sei!

Soll ich Dir verfluchtes und verkommenes Subjekt einmal sagen, wieviele Meter mir die Sorgen der Grossbanken am Arsch vorbei gehen? Wir haben nichts damit zu tun! Die Grossbanken werden, wenn sie sich wieder einmal im Spiecasino verzockt haben die Bundesregierung mit ihrer angeblichen Systemrelevanz erpressen und die Schuldner werden ihren Gläubigern gerne helfen.

Der Steuerzahler zahlt es ja, nicht etwa die Politiker! Die gehen mit dem Geld der Steuerzahler um, als wäre es ihr eigenes. Sie haben nichts zu befüchten, da es wohlweislich eine unabhängige Justiz und den Straftatbestand der Verschwendung von Steuergeldern ja in Deutschland nicht gibt!


WEHRT EUCH !



Autor: Rainer Kahni gen. Monsieur Rainer
Titel: WEHRT EUCH!
ISBN 978-3-8423-7159-0
72 Seiten Paperback
Preis: € 4,90
Verlag: BoD Book on Demand bod.de
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Monsieur Rainer
Wednesday, September 07, 2011
Jacques Chirac am Montag vor Gericht ?

Wie kann es sein, dass der ehemalige vom Volk in direkter Wahl gewählte Staatspräsident einer Nuklearmacht von Gottes und der Franzosen Gnaden in die Niederungen eines irdischen Gerichtes gezerrt wird?

Monsieur le Président, wie jeder französische Präsident ein Leben lang angesprochen wird, auch wenn er selbst den Puff von Madame Pompadour, den Elyséepalast, längst verlassen hat, muss wohl sehr gefehlt haben. Sollte Frankreich etwa ein Rechtsstaat sein und das Emblem der Tricolore zu ernst genommen haben mit seiner Liberté, Egalité, Fraternité?

Was ist geschehen? Nun, Monsieur le Président war in seiner Jugend, noch lange bevor er den Olymp der Macht erklommen hatte, Bürgermeister der Stadt Paris. Er wollte unbedingt vom Hôtel de Ville in den Elyséepalast umziehen. Für eine solche Wahlkampagne benötigt man Geld, viel Geld. Andere Politiker verkauften zur Finanzierung ihres Wahlkampfes Waffen nach Angola, wie der spätere Innenminister Charles Pasqua, andere versuchten es mit noch schlimmeren Methoden.

Dies alles war Monsieur le Maire de la Ville de Paris zu profan. Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Er stellte einige fiktive Beamte im Rathaus an und steckte die Gehälter in seine Wahlkampfschatulle. Als das herauskam und in Frankreich kommt fast alles ans Tageslicht, dafür haben wir hier den Canard enchaîné, war Monsieur Chirac aber schon Präsident der Republik Frankreich. Als solcher ist er intouchable, also durch seine nicht aufhebbare Immunität geschützt.

Die Untersuchungsrichter versuchten sich an ihm abzuarbeiten und machten sogar den untauglichen Versuch, ihn vorzuladen. " Bedaure," erklärte Monsieur Chirac, " ach wie gerne würde ich diese Verleumdungen widerlegen, doch die Verfassung verbietet es mir!" Schade! Da Monsieur le Président nicht zu fassen war, liessen die Richter ihre Wut an seinen engsten Vertrauten aus. So bekam der heutige Aussenminister Alain Juppé 18 Monate Gefängnis mit Bewährung und musste zwei Jahre ins Exil nach Canada, da er auch noch eine zweijährige Unwählbarkeit kassiert hatte. Kaum war die Frist verstrichen war er wieder Bürgermeister von Bordeaux und ist heute Frankreichs Aussenminister.

Nun ist die Präsidentschaft von Jacques Chirac Geschichte, doch die Justiz vergisst keinen. Am Montag, den 5. September 2011 muss er sich nun vor dem Strafgericht im Pariser Justizpalast verantworten. Wer nun gehofft hat, dass nun die Gerechtigkeit siegen würde und der 79 jährige alte, etwas tatterige und hochverehrte Grossvater der Nation, seiner irdischen Gerechtigkeit zugeführt würde, der kennt die Untiefen des Code Napoléon nicht.

In jedem französischen Strafprozess wird das Adhäsionsverfahren angewandt. Das heisst, die zivilrechtlichen Ansprüche des Geschädigten, in diesem Fall die Stadt Paris, werden mit dem Strafurteil mitabgeurteilt. Zieht der Nebenkläger aber seine Anzeige zurück, dann verliert der Staat das Interesse an einer Verurteilung.

Die Stadt Paris und Jacques Chirac haben sich aussergerichtlich geeinigt. Die UMP und die RPR haben für ihren Ehrenpräsidenten zusammengelegt, Chirac hat auch noch 500.000 Euro dazu getan und die Stadt Paris fühlt sich nicht mehr geschädigt. Sie zieht die Nebenklage zurück und das Urteil wird milde ausfallen, oder eben mit Freispruch enden.

Um ganz sicher zu gehen hat die Familie des Patriarchen noch ein rechtsmedizinisches Gutachten an das Gericht übermitteln lassen, wonach der alte Herr verhandlungsunfähig ist! Das ist glaubhaft, wie wir uns alle im August in Saint Tropez vergewissern konnten. Monsieur Jacques Chirac war zwar glücklich, in seinem Stammcafé sitzen zu dürfen, Babys zu küssen und mit jederman fotographiert zu werden, aber so ganz bekam er nicht mehr mit, was da um ihn herum geschah! Eine gewisse Traurigkeit zeigte sein müdes Gesicht, will sagen, er fühlte wohl, dass es seine letzte Saison an der Côte d‘ Azur war!

Schade, mon cher Grand – Père de la Grande Nation, wir haben Sie geärgert, wir haben Sie verflucht, wir haben Sie geliebt und wir haben Sie stets als grossen Europäer respektiert! Nie war Ihnen eine Mühe zuviel, um einfachen Menschen zu helfen, sie zu empfangen und zu trösten! Ihre Besuche auf der Landwirtschaftsmesse sind legendär! Es gibt sicher keine Kuh in ganz Frankreich, die Sie nicht schon liebevoll gestreichelt haben!

Qui, Monsieur le Président, ein bisschen korrupt waren Sie auch, aber sind wir das nicht alle? Wir lieben Sie so, wie Sie sind und werden Sie als grossen Präsidenten und überzeugten Europäer in Erinnerung behalten!

Honi soit qui mal y pense!


Monsieur Rainer
Saturday, September 03, 2011
MADAME PIPI


Es grummelt in Frankreich bei den Damen, die für die städtischen Bedürfnisanstalten zuständig sind! Wir alle sind so froh, wenn wir einem dringenden Bedürfnis nachgehen müssen und uns nicht in die Toillette irgend eines Hotels schleichen wollen, wenn wir eine städtische Toillette finden. Es eilt und man würde auch manche Nachlässigkeit bei der Sauberkeit in Kauf nehmen, würde man sich nur endlich erleichtern könnte. Wahre Volkstänze, die den Maori zur Ehre gereicht hätten, haben wir schon aufgeführt, um nicht in die Hose zu machen.

Endlich! Das mit einer im feinsten Jugenstil umrandete Schild "Toillette“ ist in Sicht! Ein Clo, mein Gott, ein Königreich für ein Clo! Wir stürzen die Treppen hinunter und uns schlägt nicht der zu erwartende Geruch von Urinstein entgegen. Aber nein, am Eingang dieser Bedürfnisanstalt erwartet uns eine Überraschung:


MADAME PIPI


überwacht mit autoritärem Blick die Reinlichkeit ihres Etablissements! Sofort spricht sie uns an: "Monsieur, bitte rechts“, dirigiert sie uns für die Herren der Schöpfung in die Abteilung MONSIEUR.

Es ist nicht nur sauber, es ist klinisch rein! Die Böden wurden zum 1001 Mal heute schon mit Desinfektionsmittel aufgewischt, die Handtücher sind fein säuberlich auf einem kleinen Korb bereit gelegt, die Kabinentüren stehen offen und laden zur köstlichen und schmerzfreien Erleichterung ein. Soeben muss jemand noch die Türklinken mit Desinfektionsmitteln eingesprüht haben! Man ist versucht, den dümmsten aller Sprüche auszustossen: "Hier könnte man ja auf dem Fussboden frühsücken,“ als ob jemals jemand auf die absurde Idee käme, auf dem Fussboden einer öffentlichen Bedürfnisanstalt zu speisen. Vox populi halt!

Es hat so gut getan! Man fühlt sich von einem unheimlichen Druck befreit und nimmt normale Vorgänge um sich herum wieder war. Wir waschen mit herrlichem frischen Wasser die Hände, schütten uns reichlich flüssige Seife aus dem Spender in die Hände, scheuen uns auch nicht, die frisch desinfizierten Wasserhähne anzufassen, nehmen eines der kleinen Handtüchlein, trocken uns die Finger und werfen das einmal gebrauchte Tüchlein in den dafür vorgesehenen Korb. Aha, ich war heute der Erste, denn sonst ist dort kein gebrauchtes Tüchlein zu sehen! Doch es ist schon früher Nachmittag! Tsst!

Man ist zutiefst dankbar und will sich auch erkenntlich zeigen. Madame Pipi ist freundlich, lächelt überlegen, wir sind intim, denn wir haben jetzt ein Geheimnis miteinander. Sofort greift sie wieder zum Putzeug und beginnt, eventuell hinterlassene Spuren zu beseitigen. Wir sind beschämt und legen ein paar Münzen auf ihr zufällig auf dem Tischchen liegenden Tellerchen. Ist doch normal, n’est-çe-pas!

Und damit beginnt das Problem, das momentan ganz Frankreich beschäftigt. Madame Pipi ist Angestellte der Stadt und darf gar keine Trinkgelder annehmen. Wie sich überall in Europa, ausser in Deutschland, herumgesprochen hat, besteht auch in Frankreich ein gesetzlicher Mindestlohn für jeden Beschäftigten. In Frankreich nennt man das den SMIC. Er beträgt 1.230.31 Euro netto nach Steuern! Der SMIC steigt natürlich nach der Zeit der Zugehörigkeit zu einem Unternehmen, so erhält Madame Pipi Michèle nach 20 jähriger Tätigkeit den gesetzlichen Mindestlohn von 1.420.00 Euro netto! Wohlbemerkt, wir haben hier in Frankreich immer noch die sozialistische 35 Stunden – Woche.

Die Bürgermeister wollen also das Trinkgeld ( petit pourboire ) ganz verbieten, der Fiskus will es wenigstens versteuern. Das bringt die in Frankreich ohnehin leicht entflammbaren Revoluzzer in Rage! Madame Pipi tritt in den Streik, unterstützt von der gesamten französischen Bevölkerung und den Gewerkschaften CGT, CFDT und FO. Man uriniert zum Zeichen der Solidarität mit Madame Pipi an die Strassenlaternen, Platanen, Palmen und Werbetafeln!

Das wird seine Wirkung nicht verfehlen! Wenn der Franzose streikt, knicken die Beamten meist und die Politiker sofort ein!

Vive le petit pourboire!


Monsieur Rainer
Tuesday, August 30, 2011
WEHRT EUCH ! VEREINIGT EUCH ! SOLIDARISIERT EUCH !

Wie sie alle wissen habe ich ein kleines Büchlein geschrieben, in dem ich die grössten Fehlentwicklungen in Deutschland skizziert habe und als conclusio rechtsstaatlich einwandfreie und friedliche Lösungen aufgezeigt, wie man zu einer neuen Verfassung kommen kann, um damit die eklatanten Demokratiedezifite zu beseitigen.

Viele interessierte Menschen haben das kleine, von mir selbst produzierte und finanzierte Büchlein in Deutschland, Österreich, der Schweiz, sogar in England, Kanada und in der USA gekauft. Einigen Menschen, die es sich nicht leisten konnten, habe ich es geschenkt. Mein Aufruf in Facebook, mir einfach die Postadresse zu senden, damit ich es verschenken kann, wurde nur wenig genutzt! Entweder waren sie nicht interessiert, ihre Situation zu verbessern, oder, was ich sehr gut verstehen kann, sie haben sich einfach geschämt, zugeben zu müssen, dass sie arm sind! Armut ist keine Schande für die Menschen! Armut ist die Schande des Kapitals und deren Hofnarren in den Parlamenten!

Um die Menschen wachzurütteln habe ich auch eine Gruppe bei Facebook mit dem Titel WEHRT EUCH eingerichtet. Es hat mich unglaubliche Kraft gekostet, einen kleinen interessierten Kreis von handverlesenen Mitgliedern für diese geschlossene Gruppe zu motivieren.

Ja, ich gebe es zu, manche Mitglieder entpuppten sich sehr schnell als Agents provocateur, Berufsnöler, Stänkerer und Internettrolls, wie man sie überall findet. Mit der Unterstützung meiner Gruppenmitglieder ist es nach vielen harten Auseinandersetzungen gelungen, eine sachliche und konstruktive Diskussion zustande zu bekommen. Man hat sich auch daran gewöhnt, dass ich als Initiator der Gruppe auf Höflichkeit und Respekt im gegenseitigen Umgang besonderen Wert lege. Ich verabscheue Dogmatiker und verbohrte Ideologen, gleichviel ob sie von links oder rechts kommen. Schlechte Manieren sind mir ein Greuel!

Nun sehe ich mit Verwunderung, dass verschiedene ehemalige oder immer noch verbliebene Mitglieder der Gruppe WEHRT EUCH sogenannte "Franchise – Gruppen“ aufgemacht haben, in denen sich ein Heidenspektakel abspielt. Genau das, was wir bei WEHRT EUCH verhindern wollten! Wir wollen eine stringente Diskussionsplattform!

Diese Gruppen rufe ich zu: VEREINIGT EUCH ! Sonst erreicht Ihr nichts! Die Politiker erfreuen sich eurer Uneineinigkeit und Zersplitterung! In Berlin läuft eine Demonstration auf dem Alexanderplatz! Das ehrt die Demonstranten, ist aber polizeitaktisch sinnlos! Berlin als Hauptstadt ist in der Lage, bis zu 25.000 Polizisten aufzubieten, um jede Demonstration, auch wenn sie noch so rechtstaatlich ist, aufzulösen. Ihr müsst viele kleine Demonstrationen in den Dörfern und Städten veranstalten, um Eure Rechte als Bürger einzufordern!

Um nichts anderes darf es gehen! Um eine friedliche Versammlung der Bürger nach dem Grundrecht I Artikel 8, Abs. 1 des Deutschen Grundgesetzes, der da lautet:


"Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis und ohne Waffen zu versammeln.“

(Deutsches Grundgesetz I. Grundrechte Artikel 8 Abs. 1)


Braucht Ihr Plakate, Poster, Bücher von WEHRT EUCH? Dann meldet Euch bei mir!


Ich bin solidarisch!



Autor: Rainer Kahni gen. Monsieur Rainer
Titel: WEHRT EUCH!
ISBN 978-3-8423-7159-0
72 Seiten Paperback
Preis: € 4,90
Verlag: BoD Book on Demand bod.de
www.monsieurrainer.com

Monsieur Rainer
Friday, August 26, 2011
JUSTIZ im deutsch - französischen Vergleich

Die französische Justiz scheint auf den ersten Blick politisch unabhängiger zu sein als die deutsche Justiz. Sie basiert auf mehreren Säulen: Der Anwaltschaft, dem Untersuchungsrichter, dem Staatsanwalt, dem Richter, sowie dem Cour supérieur de la Magistrature CSM.

Will jemand Anwalt werden, genügt ein abgeschlossenes Jurastudium und eine Zulassung bei einem Gericht. Daher sind die Anwälte in Frankreich meist schneller mit ihrer Ausbildung fertig. Heute sieht man schon 25 Jährige im schwarzen Talar mit Hermelinschwanz und weissem Plastron an den Gerichten. Will er Notar oder Gerichtsvollzieher werden, bedarf es eines weiterführenden Studiums. Sie alle haben eines gemein: man spricht sie mit "Maître" an.

Will er in den Staatsdienst und Magistrat werden, muss er zusätzlich zwei Jahre die Ecole nationale supérieur de la Magistrature ESM in Bordeaux erfolgreich absolvieren. Danach kann er als Untersuchungsrichter, Staatsanwalt oder Richter eingesetzt werden. In jedem Département gibt einen Staatsanwalt. Er nennt sich Procureur de la République. Seine ihm unterstellten Staatsanwälte nennt man Substituten. Die Aufsicht über die Staatsanwaltschaften eines Oberlandesgerichtsbezirkes führt ein Generalstaatsanwalt ( Avocat Général).

Über allen Magistraten wacht eine strenge Dienstaufsicht. Sie unterstehen dem Conseil Supérieur de la Magistrature CSM. In ganz schlimmen Fällen von Fehlverhalten eines Magistraten kann sich dieser auch unter Eid einem hochnotpeinlichen Verhör durch den Justizausschuss der Nationalversammlung stellen müssen. Diese Anhörung wird meist im Fernsehen übertragen. Jederman hat das Recht, einen Magistraten bei dieser Dienstgerichtsbarkeit anzuzeigen.

Das Amt des Untersuchungsrichters (Juge d'Instruction) wurde 1811 durch einen Erlass Napoléon I. geschaffen, um der Korruption unter den Richtern Herr zu werden. Er ist nicht weisungsabhängig, nimmt keinerlei Anweisungen von Vorgesetzten, Richtern, Staatsanwälten oder Politikern an und untersucht ein Delikt bis zur Verfahrensreife. Er stellt in eigener Verantwortung Hausdurchsuchungsbefehle und Haftbefehle aus und weist die Polizei an, seine Anordnungen durchzuführen. Er kann auch jederzeit einen Beschuldigten wieder freilassen, wenn kein Haftgrund mehr vorliegt.

Gegen seine Entscheidung kann allerdings Beschwerde beim Juge de Detention (Haftrichter) eigelegt werden, der von sich aus einen Haftbefehl aufheben oder gegen Auflagen ausser Vollzug setzen kann. Entweder schliesst der Untersuchungsrichter am Ende seiner Ermittlungen die Akten mit einem non-lieu (nicht schuldig) oder er empfiehlt der Staatsanwaltschaft, Anklage zu erheben.

Allerdings ist es in Frankreich immer wieder geschehen, dass unliebsame Untersuchungsrichter in eine andere Region versetzt wurden, teilweise sogar mitten in einem laufenden Verfahren. Die Regierung kann durchaus Einfluss auf die Karriere der Untersuchungsrichter nehmen, oder Druck auf deren Vorgesetzte ausüben, damit sie einen Eiferer "zurückpfeifen". Beispielsweise wurde die Untersuchungsrichterin Eva Joly, die die Korruptionsaffairen in der Ära Mitterand untersuchte, derart gemobbt, dass sie um ihr Leben fürchten musste und aus dem Dienst ausschied. Sie ist heute Europaabgeordnete und Präsidentschaftskandidatin der Ecologisten. Juge Halphen untersuchte die Affaire um die fiktiven Angestellten im Pariser Rathaus und ermittelte gegen Jacques Chirac. Weit kam er nicht damit, frustriert quittierte er den Dienst, als erst seine Katze an seine Türe genagelt und später seine Kinder von Unbekannten von der Schule abgeholt wurden. Man hörte ihn ab, überwachte ihn und machte sein Leben zur Hölle, bis er entnervt aufgab und ein Buch darüber schrieb. Gleichwohl wir der ehemalige Staatspräsident Jacques Chirac im Semptember vor Gericht stehen.

Über allem wacht der jeweilige Justizminister, der auch gleichzeitig Verfassungsminister (Garde de Sceaux, Siegelbewahrer) ist. Die Richter und Staatsanwälte werden auf Vorschlag des Justizministers von dem vom Volk direkt gewählten Staatspräsidenten ernannt.

Ausserdem gibt es einen französischen Staatsgerichtshof (Cour de la République), vor dem sich französische Politiker wegen eventueller Amtspflichtverletzungen, Korruption im Amt, oder sonstiger Verstösse gegen die Verfassung zu verantworten haben! Wird ein Politiker dort angeklagt, ist seine Karriere im wesentlichen beendet und er ist gesellschaftlich geächtet!

Bei Nachbarchaftsstreitigkeiten oder Bagatelldelikten ist in Frankreich zwingend vorgeschrieben, den Mediateur (Friedensrichter) der Gemeinde anzurufen. Er arbeitet kostenlos für Kläger und Beklagte. Sein Spruch ist rechtsverbindlich und unanfechtbar! Die vollziehende Gewalt hat den Richterspruch umzusetzen. Er ist auch juristischer Ratgeber bei Ungerechtigkeiten von Behörden und regelt diese Dinge oft mit einem Anruf oder einem Schreiben mit seinem Dienstsiegel. Die Behörden sind an die Anweisungen des Mediateur gebunden. Meist sind die Mediateure ehemalige Richter, die ehrenamtlich arbeiten.

Deutschland hat keine Selbstverwaltung der Justiz und auch keine Richter - Dienstgerichtsbarkeit, wie immer wieder von den Richterverbänden gefordert wird. Daher ist Deutschland's Justiz nicht in dem Masse unabhängig. Zwar spricht man immer von der Unabhängigkeit der Richter, die hat es jedoch in Deutschland noch nie gegeben. Es ist eine Chimäre. Im Kaiserreich war es eine Klassenjustiz, in der Weimarer Republik eine diese verachtende Justiz, im III. Reich eine politische Verbrecherjustiz, in der Nachkriegszeit eine Wendehalsjustiz und heute eine ängstliche Beamtenjustiz, die auch noch abhängig ist vom Wohl des jeweiligen Justizministers. Politisch nicht genehme Urteile entscheiden oft über Karriere oder Beförderungen.

Das Jurastudium ist bei allen Organen der Rechtspflege gleich. Es beinhaltet ein Jurastudium und ein zweijähriges Referendariat. Die Stationen können über eine Anwaltspraxis, das Baurechtsamt, eine andere Behörde, bei der Staatsanwaltschaft oder einem Gericht erfolgen. Danach beschliesst der deutsche Jurist seine Ausbildung mit dem zweiten juristischen Staatsexamen.

Hat er ein Prädikatsexamen, kann er in den Staatsdienst übernommen werden. Sonst bleibt ihm nur der Weg als Anwalt. Die Generalstaatsanwälte der Länder und der Generalbundesanwalt sind politische, weisungsabhängige Beamte. Was die Politik anordnet, müssen die Staatsanwälte durchführen. Wo das schon hingeführt hat, lässt sich an zahlreichen Beispielen festmachen. (z.B. Max Strauss, Pfahls, Schreiber)

Ein Disziplinargerichtshof, der bei Verfehlungen von Richtern oder Staatsanwälten angerufen werden könnte, existiert in Deutschland im Gegensatz zu Frankreich nicht. Deshalb wurde auch kein Richter oder Staatsanwalt jemals für seine Verbrechen in der NS-Blutjustiz zur Verantwortung gezogen. Sogar die Beisitzer im Volksgerichtshof unter dem Vorsitz von Roland Freisler wurden nach dem Ende des III. Reiches anstandslos wieder in den Justizdienst übernommen. Eine Gedenktafel an diese "hohen Richter" schmückt heute noch die Eingangshalle des Bundesgerichtshofes BGH. Der Beisitzer von Roland Freisler am Volksgerichtshof, Herr Reichsgerichtsrat Rehse, wurde Präsident des Landgerichts Ravensburg. Absurde Szenen spielten sich schon in bundesdeutschen Gerichtssälen ab. Dieselben Richter des Oberverwaltungsgerichts Schleswig, die die Enteignung jüdischen Vermögens angeordnet hatten, entschieden als bundesdeutsche Richter über deren Entschädigungen!

Auch aus diesen Gründen sind folgende Änderungen in der deutschen Justiz wünschenswert:

1.Eine Selbstverwaltung der Justiz mit kameralistischer Buchführung

2.Die eingestellten Richter müssen nach dem 1. juristischen Staatsexamen ein zweijähriges weiterführendes Studium in Kriminologie, Betriebwirtschaft, Psychologie o.ä. an einer Universität für Richter absolvieren, je nach ihrer späteren Verwendung.

3.Eine Richter – Staatsanwaltschaft - Dienstgerichtsbarkeit

4.Eine Richter – Staatsanwaltschaft - Disziplinarordnung

5.Die Wahl der Bundesverfassungsrichter durch die Bürger

6.Die Einrichtung eines Strafsenates beim Bundesverfassungsgericht für Strafverfahren gegen Amtsträger.

7.Ein Verfassungsartikel, der jede Einmischung in die Justiz als Staatsverbrechen vor dem Strafsenat des Verfassungsgerichtes anklagt.

8.Die deutsche Justiz ist nicht weisungsgebunden! Wer dagegen verstösst, wird wegen eines Verbrechens gegen die Verfassung angeklagt!

9.Die Rechtsanwälte haben nach dem 1. juristischen Staatsexamen fortführende Studiengänge zu belegen und sich zu qualifizieren:

a)Betriebswirtschaft für den Fachanwalt für Wirtschaftsrecht
b)Kriminologie für den Fachanwalt für Strafrecht
c)Psychologie für den Fachanwalt für Familienrecht
d)Erbrecht, Grundstücksrecht für den Notar

11.In Zivilsachen ist zunächst einmal eine Friedensrichter vorzuschalten. Er schlichtet und fällt ein für beide Parteien verbindliches Urteil. In Ausnahmefällen lässt er eine Berufung an ein ordentliches Gericht zu! Die Anrufung des Friedensrichters ist kostenlos für jedermann!

12.Das Urteil eines Friedensrichters dient dem Rechtsfrieden und ist ist rechtsverbindlich für die vollziehende Gewalt!

13.Strafanzeigen bei Nicht – Offizial – Delikten werden von den Staatsanwaltschaften nur bearbeitet, wenn ein Kostenvorschuss vom Anzeigeerstatter geleistet wird. War die Anzeige grundlos und führte auch nicht zur Verurteilung des Beschuldigten, so hat der Anzeigeerstatter die gesamten Kosten des Verfahrens zu bezahlen. Ausserdem wird automatisch ein Strafverfahren wegen des Verdachtes der falschen Verdächtigung gegen den Anzeigeerstatter eingeleitet (Denunziationsverbot)

Wenn es erstmals in der deutschen Rechtsgeschichte gelingen sollte, eine wirklich politisch unbeeinflussbare und unabhängige Justiz zu schaffen, dann ist schon ein grosser Schritt in Richtung demokratischer Rechtsstaat geschaffen.

Das was Deutschlands Politiker als Rechtsstaat bezeichnen, ist Lichtjahre von dem entfernt, was sich alle Menschenrechtskommissionen dieser Welt, die römischen Verträge, das deutsche Grundgesetz, die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen, sowie der Cour européenne des droits de l’homme unter einem Rechtsstaat vorgestellen!

Deutschland ist kein Rechtsstaat, er ist ein Staat voller Rechthaber!

Monsieur Rainer
Monday, August 22, 2011
Mein Kommentar in der ZEIT : Deutschland weint um Ghadafi !

Alles, was mein Vorredner gesagt hat ist richtig.Wer hat denn der Bevölkerung in Bengazi via TV mit dem Massenmord gedroht? Wer hat serbische Mietkiller engagiert, die mit veralteten MIG's und Uranmunition auf Krankenhäuser geschossen haben? Wer hat angolische Sniper angeheuert, die auf Männer, Frauen und Kinder geschossen haben? Warum sollte Europa Ghadafi das Öl rauben? Er war doch ein willfähriger Öllieferant des Westens und wurde als grosszügiger Investor hofiert? Die deutsche Haltung zu Ghadafi ist töricht! Sagt mal Ihr Deutschen, schämt Ihr Euch nicht, für so einen Verbrecher Partei zu ergreifen?

Monsieur Rainer
Sunday, August 21, 2011
Is die Merkel a Wienerin? ( Satire )

Sekretär: Der Ackermann ist am Telephon!

Merkel: Jo wos? Scho wieder a Geburtstagsparty im Kanzleramt?

Sekretär: Nein der DAX ist im Keller!

Merkel: Des zipft mi jetzt o, hot der kaan Jagdfreind, der des Viech derschiesst?

Sekretär: Der DAX ist ein Börsenwert!

Merkel: Jo wos ? Der soll den Kampfdackel in Paris orufe, der woass eh nix!

Sekretär: Der Parlamentspräsident mault, weil Sie Souveränitätsrechte abtreten!

Merkel: Gosch’n! Geh scheissen!

Sekretär: Wir haben eine verheerende Hungersnot in Ostafrika!

Merkel: Jo wos? I wor doch erst dorten, ganze 78 Stunden!

Sekretär: Ja aber nur als Handelsvertreterin für Heckler & Koch!

Merkel: Na olso, g’freit sich doch der Kauder. Der wor doch dort im Beirat!

Sekretär: In Somalia, Kenia und Äthiopien verhungern jede 10 Sekunden ein Kind!

Merkel: Wer ist dot?

Sekretär: Und in Afghanistan werden unsere Soldaten getötet!

Merkel: Jo wos, mir is a jeder recht !

Sekretär: Aber können wir nicht wenigstens etwas gegen die Hungersnot tun?

Merkel: Der Bruno Kreisky hot amol g’sogt: " A la longue sammer oalle dot!“

Sekretär: Sie sind doch eine gewandte Wienerin, was soll ich jetzt draussen der Presse sagen?

Merkel: Des was i net, i bin aus Graz!


Monsieur Rainer
Saturday, August 20, 2011
DEUTSCHLAND VON AUSSEN

Die Deutschen haben es zur Mode werden lassen, über den Euro, auf Europa, auf die Brüsseler Bürokraten und auf die faulen Südeuropäer zu schimpfen. Sie sind damit zu den Chauvinisten Europas geworden. Anstatt vor der eigenen Türe zu kehren, wie es dringend notwendig wäre, werden die primitivsten Stammtischparolen politisch hoffähig! Man kräht nach "unserem schönen Geld“, das wir in immer sinnloserer Weise den faulen Griechen, den korrupten Italienern, den gierigen Spaniern, den protugiesischen Ziegenmelkern und den irischen Kuchenfressern in den gierigen Schlund werfen, damit sie ihre Feudalherrschaft erhalten können.

Dieses Gerede ist politisch dumm, sachlich falsch, unglaublich teuer und politisch trostlos ungekonnt. Der grösste Profiteur des Euro und Europas ist Deutschland! Es überschwemmt, als einziges europäisches Land ohne gesetzlichen Mindestlohn, die anderen europäischen Staaten mit ihren durch Dumpinglöhne heruntersubventierten Waren ganz Europa und die Welt.

Gigantische Milliardengewinne erschwirtschaften die deutschen Unternehmer und feiern ihre Aussenhandelsbilanzüberschüsse. Diese Exporte gehen zu Lasten der schwächeren Mitglieder der EU. Wenn deutsche Handelsketten zum Beispiel mit Billiglöhnen hergestellten Feta nach Griechenland liefern, kann der griechische Bauer nicht mehr existieren und versucht sich, anderweitig irgendwie durchs Leben zu schlagen. Die Deutschen nennen das in ihrem unsäglichen Chauvinismus "faul und korrupt“! Wenn deutsche Grossmästerreien, die 80% aller Agrarsubventionen kassieren, ihr Schweine und Geflügel nach Spanien, Italien und Portugal exportieren, wie soll dann die dortige Landwirtschaft überleben? Wenn in Deutschland zu Hungerlöhnen von 1 – 3 Euro die Stunde alle Schlachtpreise Europas unterbietet, wie soll dann der irische Metzger existieren?

Der DAX ist der Gott der deutschen Medien und der Banken. In jeder Tagesschau wird mit trauerumflorten Miene und Liveschaltungen von den Kursbewegungen des DAX berichtet. Teure Direktschaltungen an die Börsen von Tokio, Wallstreet, London und Frankfurt verbrauchen bis zu 30 % der gesamten Tagesschau. Dabei haben nicht einmal 9 Millionen der 82 Millionen Deutschen irgendetwas mit der Börse zu tun. Für die 1,2 Millionen Menschen, die vom Staat im offenen Strafvollzug (Hartz IV) verwahrt werden und die 6 Millionen Arbeiter, deren Löhne durch Aufstockung vom Staat, statt von den Arbeitgebern subventioniert werden, schert sich der DAX und die Börsen einen Dreck. Für sie ist der Monat bereits am 12. zu Ende. Der Rest ist die Erniedrigung an den Suppenküchen der Hilfsorganisationen.

Und da kommt eine Pastorentochter aus der Uckermarck und gelernte Physikerin auf die grosse Weltbühne und trifft volkswirtschaftliche Entscheidungen, die für ganz Europa verheerende Wirkungen haben können, obwohl sie das gar nicht gelernt hat. Sie ist Physikerin. Seit wann hat Physik etwas mit Volkswirtschaft zu tun? Sie fragt auch niemand, ihr Kanzleramtsminister ist Jurist, ihr Fraktionsvorsitzender ist Jurist, ihr Wirtschaftsminister ist Arzt für Allgemeinmedizin und ihr Aussenminister ist Jurist und auch sonst von eher mässigem Verstand!

Die deutsche Kanzlerin watschelt über die Bretter, die die Welt bedeuten und verhandelt. Sie sagt hier und dort einen Rettungschirm zu, flickt dort ein besonders brisantes Thema im Alleingang, sie tritt dabei immer wieder das Parlament und das Grundgesetz, das sie in vollendeter semantischer Verbiegung als Verfassung bezeichnet, mit despektierlicher Missachtung. Sie tritt schneidig Souveränitätsrechte ab, über die nur das Parlament oder das Volk zu entscheiden hat. Sie schwankt und zaudert und trifft dann einsame Entscheidungen, als ob es den deutschen Souverän gar nicht gäbe. Sie masst sich Macht an, die sie gar nicht besitzt. Der Deutsche schaut fassungslos zu und zuckt mit den Schultern. ER hat nie gelernt, für seine Rechte zu kämpfen und sich zu wehren!

Die deutsche Kanzlerin geht nicht nur den Deutschen mit ihrem Gehabe auf die Nerven, wie man nachstehenden internationalen Presseausschnitten entnehmen kann:



"Deutschland ist davon überzeugt, die wirtschaftliche Supermacht Europas zu sein und somit über das Recht zu verfügen, die Euro-Zone nach seinem Modell zu verwalten. Frankreich dagegen ist davon überzeugt, aus historischer Sicht das diplomatisch, intellektuell und bürokratisch führende Land und daher von Natur aus zur Verwaltung aller europäischen Institutionen bestimmt zu sein." (The Times, London, 17. August)


"Wenn wir die Euro-Zone ohne Deutschland [...] betrachten und auch Griechenland ausschließen, stellen wir fest, dass die restlichen elf Länder einen Anleihenmarkt im Wert von 3500 Milliarden Euro schaffen könnten, dessen makroökonomische Daten nur unwesentlich schlechter wären als diejenigen der Euro-Zone insgesamt. Aus politischer Sicht könnte bei den deutschen Wählern die Angst, bei der europäischen Integration hintanzustehen, sogar ihre Bedenken übertreffen, zum Zahlmeister Europas zu werden. Wäre dies der Fall, läge die Macht ganz klar in den Händen der anderen Mitgliedstaaten der Euro-Zone - und das sollten sie ausnutzen." (The Financial Times, London, 16. August)


Die Mitteilungen von Merkel und Sarkozy sind ganz klar nicht ausreichend, um an den Neustart des deutsch-französischen Motors zu glauben. Im Augenblick ist es Merkel, die den Weg vorgibt und immer wieder die Lösungsvorschläge torpediert, die den deutschen Steuerzahler belasten würden. Sarkozy zappelt herum, aber dabei bestätigt er nur die deutschen Befürchtungen, dass man für die Schulden der anderen wird zahlen müssen. Es wird sich noch herausstellen, ob diese Befürchtung die Situation im Euro-Raum nicht noch verschlimmert. (La Libre Belgique, Brüssel, 17. August)


Zehn Jahre nach Einführung der gemeinsamen Währung passiert das gleiche, als wenn der Markt sich eine starke Leitwährung ausgesucht hätte. Jetzt übernimmt Deutschland die Kontrolle des Euro, um den Kollaps eines der wichtigsten europäischen Integrationsprojekte zu vermeiden". (ABC, Madrid, 18. August)

Aufgrund des niederschmetternden Zeitmanagements des Duos Merkel und Sarkozy haben sie eine weitere Chance vertan, um die verlorene Glaubwürdigkeit seit Beginn der griechischen Tragödie zurückzugewinnen. [...] Die Kanzlerin befindet sich im freien Fall, und diese Schwäche macht es gegenwärtig unheimlich schwer, ihre führende Rolle in Europa zu behaupten. Für die Investoren gab es [...] ein weiteres Negativsignal: die Ablehnung der Euro-Bonds durch Merkel und Sarkozys Einlenken auf ihre Linie. (El Pais, Madrid, 18. August)

Sogar die deutschen Exporteure beknien die Kanzlerin, dass sie ihre Haltung gegenüber europäischen Schuldscheinen ablegen möge [...]. Die sehnlichst erwartete politische Antwort muss Aufschwung-Politik sein. Geldströme müssen fließen, indem die Banken neues Kapital erhalten, es muss ein neues europäisches Industriemodell gefunden werden, und Europa muss seine Schulden umschichten [...]. Um die Krise zu überwinden, ist der Föderalismus ein guter Weg. Aber ein Wachstumsföderalismus und nicht ein Sparföderalismus. (La Tribune ,Paris, 17. August)


Morgen werden die Euro-Bonds nicht nur der einzig mögliche Weg sein, um die Krise zu überwinden, sondern auch um die europäische Einigung voranzutreiben und ein Auseinanderbrechen zu verhindern. Denn die Krise ist in einem Europa entstanden, dessen Wirtschaftsunion hinkt, und das zwar eine gemeinsame Währung, aber eine autonome Budgetpolitik hat. (Les Echos, Paris, 17. August)




Autor: Rainer Kahni gen. Monsieur Rainer
Titel: WEHRT EUCH!
ISBN 978-3-8423-7159-0
72 Seiten Paperback
Preis: € 4,90
Verlag: BoD Book on Demand bod.de
www.monsieurrainer.com

Monsieur Rainer
Saturday, August 20, 2011
Rechtsverstösse in Deutschland so weit das Auge reicht!

Auf einer genehmigten Demonstration am Brandenburger Tor in Berlin hielten zwei Bürger ein Transparent hoch mit der Forderung nach einer Verfassung für Deutschland wie sie im Grundgesetz Artikel 146 GG verlangt wird. Die Polizei entriss den Demonstranten das Plakat! Aha, soweit ist es also in Deutschland ? Wenn ein Bürger für die Einhaltung des Grundgesetzes und damit für den Artikel 146 GG demonstriert, dann trifft ihn die ganze Wucht des "Rechtstaates"? Gut zu wissen! Nun ist mir auch klar, warum kein Verlag den Mut hatte, mein Büchleine WEHRT EUCH zu verlegen! Deutschland ist keine Demokratie! Was soll denn das für eine Demokratie sein, für deren Einhaltung des Grundgesetzes man nicht demonstrieren darf? Gibt es denn keine mutigen Anwälte mehr, die diesen Polizeipräsidenten vor den Kadi zerren? Nein, das geht ja auch nicht! Eine weisungsunabhängige Justiz gibt es in diesem "Rechtstaat" ja auch nicht! Was also gibt es dann in Deutschland? Eine durch und durch korrupte und von den Bürgern Lichtjahre entfernte Kaste aus Politschranzen, Medienclowns und dem alles lenkenden Kapital! Der Bürger kommt dabei nur noch als Stimmvieh, Arbeitsknecht und Konsument vor! Ist er nicht in der Lage, diese Mindestanforderungen zu erfüllen, dann kommt er in den offenen Strafvollzug, genannt Hartz IV.

Monsieur Rainer
Thursday, August 18, 2011
Mein Kommentar in "der Freitag" zum neuen Buch von Charlotte Roche

Seit vier Tagen verfolge ich die hysterischen Leitartikel in SPIEGELONLINE über das neue "sensationelle" Buch von Charlotte Roche. Und nun muss ich im FREITAG lesen, dass die Werbetrommel auch hier für diesen gefrorenen Literaturmist gerührt wird. SCHOSSGEBETE heisst dieses "wundervolle literarische Werk" und soll sich laut Flyer vom Verlag um Fellatio handeln. Bedaure, liebe Redakteure von SPIEGELONLINE, damit kann ich als Buchautor nicht dienen. Habt Ihr Redakteure vom Freitag keine wichtigeren Themen, als den Werbefeldzug eines Verlages zu forcieren?

Monsieur Rainer
Friday, August 12, 2011
Mutiger Verlag gesucht !

Mein neuer Politthriller BLUTFREITAG ist fertig. Es ist das Pilotbuch zu meiner neuen Krimi-Serie LUISE KAUTT.


Luise Kautt arbeitet im Dezernat "Organisierte Kriminalität“ im Stuttgarter Landeskriminalamt. Sie stammt aus der kleinen Universitätsstadt Tübingen und verfügt über einen derben schwäbischen Humor, den manche ihrer Kollegen ebenso verabscheuen wie fürchten. Wenn sie wütend wird, dann verfällt sie oft in die Mundart ihrer Heimat. Sie ist stur und eigensinnig, oft verletzend direkt, manchesmal hinterlistig, gelegentlich vulgär und stets politisch unkorrekt, also eine atypische und nicht angepasste Beamtin. Alle Versuche, sie zu mobben, sind bisher fehlgeschlagen. Sie ist ein kleines Persönchen, das keine Angst und keinen Respekt vor grossen Tieren hat und sich in einer intriganten Männerwelt zurechtfinden muss, der nichts lieber wäre, als diese emanzipierte und lästige Kripo - Beamtin loszuwerden.

Ihr neuer Fall führt sie in das oberschwäbische Weingarten, wo jedes Jahr am Freitag nach Christi Himmelfahrt der traditionelle Blutritt stattfindet. Ein blutiger Terroranschlag erschüttert die Prozession. Trotz ihrer excellenten Kenntnisse von Land und Leuten und ihrem messerscharfen, hellwachen Verstand stösst sie bei ihren Ermittlungen nur auf Widerstand und scheint von allem und jedem an der Aufklärung dieses Kapitalverbrechens behindert werden zu wollen. Sie scheint in einem Netz von politischen Intrigen gefangen und geht duch eine Hölle von Gemeinheiten, doch sie befreit sich aus diesem politischen Intrigantenstadel. Aber bald muss auch sie resignierend feststellen, dass die Politik in Deutschland die Polizei und die Justiz dominiert. Von einer Trennung von Judikative und Exekutive kann also keine Rede sein. Sie kann das untere und mittlere "Management" des Verbrechens überführen, doch an die wirklichen Drahtzieher kommt sie nicht heran, obwohl sie sehr genau weiss, wer hinter allem steckt!

Monsieur Rainer schreibt zeitgeschichtliche Dokumentationen, spannende Krimis, fesselnde Politthriller, beissende Satiren und ergreifende Romane. Er verabscheut politische Korrektheit. Um so realistischer wird das Pilotbuch zu seiner neuen Krimiserie LUISE KAUTT. Der Autor ist am Bodensee aufgewachsen, es fällt ihm daher leicht, manche Dialoge in Mundart zu schreiben. Das gibt der neuen Krimireihe grosse Authentizität und zusätzliche sprachliche Würze.

Alle meine Politthriller basieren auf (fast) wahren Begebenheiten, die Personen der Handlungen sind oft bis zur Kenntlichkeit verfremdet.

Mutige Verlage wollen bitte mit mir in Kontakt treten!

Monsieur Rainer

www.monsieurrainer.com




Tuesday, August 09, 2011
Wie lange noch ? Kapitel 10 des Buches WEHRT EUCH !

Wie lange noch wird Deutschland von einer Kaste regiert, die elementare Entscheidungen der Politik gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung trifft?

Wie lange noch werden sechs Millionen Arbeitsplätze vom Steuerzahler subventioniert? Ist es nicht vielmehr Aufgabe der Unternehmer, die Löhne der Mitarbeiter zu bezahlen? Sie sind sehr wohl in der Lage dazu, wie man an den sprudelnden Gewinnen der Betriebe und Konzerne sieht. Schaut ihr Bilanzen an!

Wie lange noch ist Deutschland ein Billiglohnland und der Schlachthof Europas, wo im Accord für Dumpinglöhne und unter menschunwürdigen Arbeitsbedingungen Massenprodukte für die Lebensmittelindustrie produziert werden werden?

Wie lange noch können Lebensmittelpanscher Dioxin - verseuchtes Futter an die Mastbetriebe verkaufen? Warum werden solche Futtermittelfabriken nicht auf der Stelle geschlossen, versiegelt und ihnen die Betriebsgenehmigung entzogen? Warum sitzt ein solch verantwortungsloser Unternehmer nicht in Untersuchungshaft?

Wie lange noch wird eine Agrarindustrie mit Milliarden von Euro vom Staat subventioniert, die es sich zum Ziel gemacht hat, möglichst schnell und möglichst billig zu produzieren. Dabei werden Mastbetriebe bis zu 80.000 Schweinen hochsubventioniert, während ökologisch verantwortlich arbeitende Betriebe klein gehalten werden. Ist denn nicht bekannt, dass 80% aller Agrarsubventionen an 20% der Mastfabriken ausbezahlt werden?

Wie lange noch leisten wir uns seine solche Überproduktion von Agrarprodukten, für die in Europa gar kein Markt da ist ?

Wie lange noch stützen wir mit Milliardenbeträgen eine ausser Rand und Band geratene Finanzindustrie, die uns alle mit ihrer masslosen Geldgier und ihrer teilweise kriminellen Energie in den Abgrund reissen wird?
Wie lange noch duldet ihr Deutschen, dass die Politiker wochenlang darüber feilschen, ob die Ärmsten der Armen etwa 5 Euro mehr Unterstützung erhalten können und sich trotzdem noch an den Suppenküchen der Wohlfahrtsverbände erniedrigen müssen.

Wie lange noch feiert die deutsche Industrie ihre Exporterfolge, die sie sich mit Billiglöhnen erkauft hat ? Und wo sind die deutschen Gewerkschafter, die dies alles aus ihren Limousinen und wohlgeheizten Vorstandsetagen mitansehen?

Wie lange noch wird die Deutsche Bahn, die dem deutschen Volk gehört, dazu missbraucht, Haushaltslöcher in Höhe von 500 Millionen Euro zu stopfen, anstatt ihre Kunden preiswert, sicher, bequem und pünktlich von a nach b zu befördern? Warum will die Deutsche Bahn bei einer Verschuldung von zwölf Milliarden Euro für drei Milliarden Euro ein englisches Busunternehmen kaufen, obwohl das Geld dringend in die Renovierung der Züge und des Schienennetzes investiert werden müsste? Die DB ist ein Unternehmen der Daseinsvorsorge und hat sich nicht als Globalplayer aufzuspielen.

Wie lange noch werden grundgesetzwidrige Kriege in fernen Ländern gegen den erklärten Willen der Mehrheit des deutschen Volkes geführt?

Wie lange noch werden es die Deutschen mitansehen, dass trotz überschäumender Konjunktur immer mehr Schulden aufgenommen werden? Sehen ihr nicht, dass die Lohnstückkosten für einen Politiker zu hoch sind?

Wie lange noch werden sich die Bürger ansehen, wie gegen ihren Willen Endlager mit radioaktivem Müll “erprobt” werden, obwohl jederman weiss, dass diese “Erprobung” eine semantische Verballhornung ist.

Wie lange noch dürfen ehemalige Minister, Ministerpräsidenten und ausgemusterte Politiker in den Unternehmen Aufsichtsratsposten bekleiden, die mit dem Bau von Stuttgart 21 und anderen Staatsaufträgen beauftragt werden?

Wie lange noch, ihr deutschen Bürger, lasst ihr euch dieses ganze himmelschreiende Unrecht gefallen ? Wann steht ihr aus euren Fernsehsesseln auf, schaltet eure Computer ab und geht endlich auf die Strassen, um diesem Spuk ein Ende zu bereiten.

Wie lange noch wollt ihr Deutschen von den elemarsten Grundregeln einer Demokratie ausgeschlossen bleiben?
Wie lange noch wollt ihr es hinnehemn, dass man euch eine Verfassung verwehrt?

Wie lange noch wollt ihr es hinnehmen, dass Deutschland nicht einmal die elementarsten Anforderungen an die Menschenrechtsrechterklärung von 1953 erfüllt: die Gewaltenteilung zwischen Exekutive, Legislative und Judikative?

Wie lange noch wollt ihr Deutschen ein Gottesstaat sein, der von den Kirchen dominiert wird. Dies ist grundgesetzwidrig! Das Grundgesetz schreibt die Trennung von Kirche und Staat vor!

Wo, ihr deutschen Bürger seid ihr, wenn es darum geht, eure Bürgerrechte zu verteidigen und euer Recht als Bürger einzufordern? Habt ihr Deutschen keine Strassen, auf denen ihr für eure Rechte demonstrieren könnt?

Hört endlich auf, euch als devote Untertanen zu benehmen, die dem Staat zu gehorchen haben. Ihr habt niemandem zu gehorchen ausser euerm Gewissen! Der Staat, das seit ihr! Die Politiker sind eure Angestellten! Sie haben euch zu gehorchen!

Wie lange noch wollt ihr das alles noch hinnehmen? Ihr müsst die euch entrissene Macht zurückerobern. Solidartät, Bürgersinn und Zivilcourage sind gefordert.

Kämpft für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit! Zum ersten Mal in der Geschichte Deutschlands müsst ihr für eure Demokratie kämpfen. Das ist ungewohnt. Nehmt euch an den friedlichen Protesten in anderen Ländern ein Beispiel! Bleibt friedlich, leistet nur passiven Widerstand! Nur so könnt ihr etwas erreichen! Gebt den Mächtigen nicht den geringsten Vorwand, auf ihre Repressionsinstrumente zurück zu greifen und eure berechtigten Anliegen zu desavouieren.

Wehrt Euch endlich, sonst werden eure Kinder eines Tages auf eure Gräber spucken, wenn sie feststellen müssen, welches Erbe ihr ihnen hinterlassen habt. Wenn sie feststellen müssen, dass ihr zu feige wart, euch gegen die politische Inzucht und dieses heraufziehende Fiasko zu wehren.

Wer nicht handelt, wird behandelt
(Willy Brandt)


Monsieur Rainer
Monday, August 08, 2011
Kapitel 9 aus meinem Buch WEHRT EUCH : ZEITENWENDE

Weit über zweihundert Jahre sind seit der französischen Menschenrechtserklärung vergangen. Es war eine Zeit der Aufklärung, der Irrungen, der Wirrungen, der Kriege, der Völlerei, der Armut, der Kolonialisierung, der blutigen Niederschlagung von Freiheitsbewegungen, der Ausbeutung von Menschen und Ressourcen, des Rassenhasses, der Überheblichkeit, der Säkularisierung, des Luges, des Betruges, der Zerstörung und der vergebenen Chancen.

Besonders die Kolonialmächte Frankreich, Belgien und England haben grosse Schuld auf sich geladen. Zunächst verknechteten sie zahlreiche Länder, dann, als dies nicht mehr opportun war, entliessen sie ihre Kolonien in eine sogenannte Scheinselbstständigkeit, mischten aber nach wie vor bei der Sicherungen ihrer Ressourcen und der Besetzung der Statthalter durch ihre Geheimdienste kräftig mit. Wenn es sein den musste, auch mit roher Gewalt, mit Putschen, Umstürzen , Mord, Totschlag und Korruption.

Bis vor wenigen Monaten noch fühlten sich die Industrienationen mit der ewigen Ausbeutung der Ressourcen der afrikanischen und arabischen Welt sicher. Man machte gute Geschäfte mit den Despoten von unseren Gnaden. Man hätschelte sie, man hofierte sie, man pflegte einen guten gesellschaftlichen Umgang mit Ihnen. Man nahm ihre Marotten und ihre Morde an der eigenen Bevölkerung in Kauf und wurde somit zum Mitwisser, wenn nicht sogar zum Mittäter.

Man kaufte die von ihnen ihrer Bevölkerung geraubten Bodenschätze, wusch ihr Blut-Geld in der heimischen Wirtschaft und verkaufte ihnen Waffen, Atomkraftwerke, Staudämme, Prestigeobjekte und unsere mit Milliarden Subventionen auf Billigniveau heruntergedumpten Agrarprodukte, wodurch die Bauern in Afrika noch ärmer wurden, weil sie mit unseren Lebensmittelpreisen nicht mehr konkurrieren konnten.

Um unser Gewissen zu beruhigen, spenden wir für die notleidenden Kinder der dritten Welt. Wir hätten ihnen nur anständige Preise für ihre Bodenschätze bezahlen müssen und die Markenfabrikanten durch Konsumentenstreiks dazu zwingen müssen, die Arbeit für unsere Schuhe und Kleider menschenwürdig zu entlohnen, dann müsste kein Kind verhungern. Im Moment verhungert jede zehn Sekunden ein Kind in der sogenannten dritten Welt. Daran tragen die Industrienationen und unser Konsumverhalten die alleinige Schuld!

Gerne sah man es, wenn die Despoten ihre gestohlenen Blutgelder in unsere heimische Industrie investierten, sich ihre luxuriösen Feriensitze hier bauen liessen, unsere maroden Banken retteten und unsere Staatsanleihen kauften, die sonst kein Mensch mehr haben wollte, weil unsere Staaten nach allen betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten konkursreif sind.

Nun ist ein neues Zeitalter angebrochen. Ausgerechnet die viel gepriesene Globalisierung des Handels brachte eine “unangenehme” Nebenerscheinung mit sich. Was die Missionare nie geschafft hatten, was Zeitungen und die Despoten stets zu unterdrücken wussten, nämlich der freie Informationsfluss, schafften modern Kommunikationssysteme wie Internet, Facebook und Twitter.

Die Welt horchte auf. Die geknechteten Menschen in Afrika und Arabien kommunizieren mit der ganzen Welt und sind nun auf dem neuesten Stand der Informationen. Sie erkennen, was ihnen stets von ihren Despoten vorenthalten wurde: die Freiheit der Meinungsäusserung.

Vorallendingen die gebildete Mittelschicht und die junge Intelligenz wollen nun teilhaben an den Früchten der Freiheit, der freien Meinungsäusserung, des geregelten und existenzsichernden Einkommens. Zaghafte erste Versuche, diese Segnungen der Menschenrechte einzufordern, wurden noch wenig von ihren Despoten beachtet oder mit den üblichen Mechanismen von Gewalt, Folter, Mord oder einer korrumpierter Justiz im Keime erstickt.

Die Industrienationen nahmen dieses Rumoren, diese Rufe nach Freiheit nicht zur Kenntnis und führten bis in die jüngste Zeit ihre Geschäfte mit ihren Despoten fort. Sie hatten sich an die scheinbare politische Stabilität, die ihnen die Despoten garantierten, gewöhnt.

Sie hatten sich an die jahrzehntelangen Mechanismen des Handels, des Gebens und Nehmens und an die in der Zwischenzeit alt gewordenen harten Diktatoren gewöhnt. Sie empfanden nichts mehr dabei, mit Massenmördern, Folterern, Menschrechtsverletzern zu dinieren und gute Geschäfte zu machen.

Doch die Jugend der Welt gibt keine Ruhe mehr. Sie twittern weiter um die Welt, sie dürsten nach Informationen und nach der Freiheit. Mit friedlichen Mitteln fordern Sie ihre Rechte ein und verjagen zuerst in Tunesien den omnipotenten Trabelsi – Clan, der bis vor wenigen Monaten noch von Frankreich hofiert wurde. Die sanfte Yasmin – Revolution war geboren. Die Jugend erkannte, dass sie gegen die omnipotenten Militärmachthaber keine Chance hatten. Sie besannen sich auf Mahatma Ghandi, der das englische Weltreich mit Gewaltlosigkeit in die Kniee zwang. Dieser demonstrativen Gewaltlosigkeit hatten die nur auf Gewalt und Waffen fixierten Diktaroren nichts entgegen zu setzen.

In Tunesien und Ägypten mussten sich die Despoten, samt ihrem Gewaltapparat, dem Willen des Volkes beugen und dankten ab. Tunesien und Ägypten ermutigten die Menschen auch in andereren geknechteten Ländern. Kluge Herrscher wie die Könige von Marokko und Jordanien haben die Zeichen der Zeit verstanden und sind dabei, ihre verkrusteten Herrschaftsstrukturen zu modernisieren. Weitere Despoten werden diesem Beispiel folgen oder von der Geschichte hinweggefegt werden.

Die Industrienationen stehen den epochalen Umwälzungen ratlos, kopflos, führungslos und hilflos gegenüber. Zunächst taktierten sie und warteten ab. Sie konnten ihren Bürgern nicht erklären, warum sie noch bis vor wenigen Wochen mit diesen Massenmördern an einem Tisch sassen. Taktik, Zynismus und der unbedingte Wille, ihre Geschäftsfreunde und die notwendigen Ressourcen zu beschützen, beherrschten ihr Handeln.

Dann erkannten manche Staatsführer, dass diese Bewegung unumkehrbar ist. Sie entschieden sich unter dem Hohngelächter ihrer zynisch gewordenen Bürger zum menschlichen, politischen und nun auch militärischem Beistand. Manche Staatsführer wähnen sich besonders schlau, wenn sie erst einmal abwarten und sich der Stimme enthalten, um zu sehen, wie das Experiment Menschenrecht ausgehen würde.

Während sich die geknechtete Jugend gegen die Politverbrecher, Despoten und Kleptokraten erhebt, taumelt der Westen hilflos zwischen der Angst, ihren Geschäftspartner zu verlieren und dem unüberhörbaren Ruf nach Freiheit. Die westlichen Demokratien versagen jämmerlich mit ihrer scheinheiligen These "Der Despot oder der Gottestaat". Dass dies eine Schutzbehauptung der Profiteure der Despoten ist, sieht der Zuschauer jeden Tag im Fernsehen.

Die jugendliche Intelligenz und die bürgerliche Mittelschicht will k e i n e n islamischen Gottesstaat nach iranischem Vorbild, sondern Freiheit! Bei freien und geheimen Wahlen unter der Aufsicht von UN-Beobachtern würde die Moslembruderschaft in Ägypten nicht einmal über 30% kommen. Die Ägypter sind zwar mehrheitlich Moslems, lehnen jedoch den islamistischen Gottesstaat mit seiner Scharia, der noch im Mittelalter lebt, rundweg ab.
Die letzten Zuckungen des ägyptischen Regimes waren das Aufgebot von entlassenen Verbrechern aus den Gefängnissen, von Polizisten in Zivil und von verkleideten Geheimdienstlern der Regierung Mubarak. Hier von einer Konterrevolutuin zu sprechen, ist eine gequälte Rabulistik der Presse des Westens.

Das schlimmste, was die westlichen Demokratien fürchten, ist ihre eigene Desavourierung, da sie bis vor wenigen Monaten diesen Politverbrechern noch mit Küsschen in Berlin, Paris und London den Hof gemacht hatten. Das zweitschlimmste Szenario für den Westen wäre, wenn die Bürgerrechtsbewegungen siegen würden und die gestohlenen Blut-Gelder, allein aus Ägypten sind es 40 Milliarden Dollar, aus der westlichen Wirtschaft abgezogen und in die heimische Wirtschaft investiert würden.

Nur so ist das zögerliche Handeln der EU und der europäischen Staaten zu erklären. Lieber malen sie das unrealistische Szenario eines Gottestaates an die Wand, um das eigene Volk zu verwirren. Ein schändliches Treiben!

Diese Taktierer, Zauderer, Pazifisten und Zyniker werden die Verlierer der Zeitenwende sein. Lassen Sie uns alle die wahrscheinliche kurze Zeit der Wiedererwachung der Menschenrechte geniessen. Vielleicht hält sie ja eine Generation an?

Die Staatslenker, die meinen besonders schlau zu sein, in dem sie sich fein heraushalten aus dieser Erneuerung der Menschenrechte, wird die Geschichte hinwegfegen. Sie verraten jede Moral für einen kurzfristigen, kleinbürgerlichen Vorteil. Ihre Zeit läuft gerade ab. Und dies nicht nur in Afrika, Asien, Arabien, sondern auch in Europa. Die Zunkunft gehört den Menschenrechten und der Gerechtigkeit !

Die Reiche der Zukunft sind die Reiche des Geistes!
(Winston Spencer Churchill)


Autor: Rainer Kahni gen. Monsieur Rainer
Titel: WEHRT EUCH!
ISBN 978-3-8423-7159-0

Monday, August 08, 2011
VOLLRAUSCH !


Wie man sich fühlt im Zustand der Besoffenheit vor Glück, können uns am besten die Dax - Unternehmen, die Unternehmer, die Besserverdienenden und die Politiker berichten. Sie schwärmten geradezu von den sagenhaften Gewinnen der Unternehmer und den damit verbundenen sprudelten Steuermehreinnahmen!

Ich bin jetzt mal der Spielverderber:

1.Warum haben die Arbeitnehmer nicht mit gesoffen, denn bei denen kam kein einziges Bier an?

2.Warum haben die Gewerkschaften dann nur den Inflationsausgleich bei ihren Tarif – Verhandlungen herausgeschunden? Haben die Gewerkschaftsbonzen in den Aufsichtsräten etwa mitgesoffen?

3.Warum sinken dann die Reallöhne seit 1991 um 21 % ?

4.Warum wurde bei sprudelnden Steuereinnahmen kein ausgeglichener Staats -Haushalt erreicht?

5.Warum wurde dann nicht ein einziger Cent Staatsverschuldung abgebaut?


Und nun ziehen dunkle Wolken am Konjunkturhimmel auf! Ein furchtbarer Kater macht sich breit! Ich höre sie schon jetzt, die Argumente der Unternehmer und Politiker:


1.Um die Konjunktur nicht weiter zu schwächen, müssen wir nun besonders masshalten bei den Tarifabschlüssen!

2.Da wir eine Kunjunkturdelle haben, müssen wir leider wieder mehr Schulden aufnehmen, berichten die Politiker mit sorgenvoller Stirn!


Wisst Ihr was? Verarschen können wir uns selbst!

Monsieur Rainer


Friday, August 05, 2011
Mein Kommentar in der ZEIT zur Affaire Bernard Tapie/Christine Lagarde

Sollten wir Franzosen wirklich so einen Abgrund an Korruption haben? Sollte unser Staatswesen wirklich so verfault sein, dass per se alle französischen Politiker korrupt sind? In Deutschland kommt so etwas natürlich nicht vor! Klar, Deutschland ist das Vorzeigeland Europas: Keine Staatsverschuldung, keine politische Korruption, eine weisungsunabhängige Justiz und strikte Gewaltenteilung. Wussten Sie dass es in Frankreich seit 1811 den weisungsunabhängigen Untersuchungsrichter gibt? Haben Sie so etwas auch in Deutschland? Wussten Sie, dass die Affaire Tapie auf die Präsidentschaft Mitterand's zurückgeht und Frau Lagarde damals noch Studentin war? Wussten Sie, dass Bernhard Tapie 15 Jahre durch alle Instanzen den Staat verklagt hat, der ihm nun den von einem Gericht zugesprochennen Schadenersatz auszahlen musste. Wie der Zufall es will, war gerade zu diesem Zeitpunkt der Auszahlung Mme Lagarde Finanzministerin. Sie hat mit der Affaire Tapie rein gar nichts zu tun!

Monsieur Rainer
Thursday, August 04, 2011
Mein Kommentar in der ZEIT zur UN - Resolution gegen Syrien

Jetzt muss sich aber Herr Assad fürchten! Diese UN - Erklärung ist windelweich und entspricht den drei bekannten fff: formlos, fristlos und fruchtlos. Auf die Idee, dass die EU Mitgliedstaaten alle syrischen Botschaften schliessen könnten, alle Gelder von Herrn Assad einfrieren könnten, darauf kommt niemand! Warum auch. Er wie viele andere Despoten sind ja schliesslich unsere Geschäftspartner!

Monsieur Rainer


Thursday, August 04, 2011
Mein Kommentar auf facebook und in der ZEIT: Kesseltreiben

Bernard Tapie war ein ungezogener Zögling von Präsident François Mitterand und machte neben seiner steilen Politikerkarriere auch mächtig Wirbel als Präsident von Olympic Marseille und Chef eines zusammengekauften Konzerns. Eines Tages war der Traum geplatzt, er verlor alle seine Ämter, machte Pleite und musste ins Gefängnis. Er verklagte den Staat auf Schadenersatz. Vier Instanzen und 15 Jahre später bekam er recht und der Staat musste ihm eine hohe Summe zurückbezahlen. Es gab also ein rechtskräftiges Urteil, auf Grund dessen das französische Finanzministerium den Schadenersatz zu zahlen hatte. Zufällig war gerade Mme Christine Lagarde Finanzministerin. Was hat sie mit der ganzen Affaire zu tun? Rien!

Monsieur Rainer
Thursday, August 04, 2011
Der Leidensweg eines kleinen Büchleins !
Was ist eigentlich so gefährlich an meinem kleinen Büchlein. Es ist keine Streitschrift gegen den Staat, sondern nur der Versuch, die eklatanten Demokratie - Defizite zu benennen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man sie auf friedlichem und rechtsstaatlichen Wege beseitigen kann.

Das Büchlein hat gerade mal 72 Seiten und kostet nur 4,90. Es steht alles drin, was der zornige Bürger wissen sollte. Am Schluss des Büchleins habe ich den Versuch gemacht, eine Verfassung für Deutschland zu entwerfen. Bitte, ich bin kein Wissenschaftler, habe auch keinen Lehrstuhl für Verfassungsrecht, ich bin nur ein Bürger, der eine Verfassung für Bürger entwirft.

Darüber lässt sich trefflich diskutieren und die Wissenschaftler und Politiker werden uns allen schon sagen, dass das alles nicht geht! Wie bitte? Bürger schreiben eine Verfassung für Bürger? Das gibt es nicht? Aber sicher, wir wollen, dass der Bürger wieder das erste und das letzte Wort im Staate hat. Wir wollen den Staat vom Kopf wieder auf die Beine stellen. Die Politiker sind unsere Angestellten mit Zeitverträgen, mehr nicht! Ausser dass ihre Lohnstückkosten erheblich zu hoch sind!

Es begann damit, dass kein Verlag das Büchlein haben wollte. "Für dieses Geld können wir es nicht machen, da verdienen wir ja nichts!" Aha, verdienen wollte ich eigentlich auch nichts daran, also habe ich alles selbst bezahlt, vom Lektorat, bis zum Satz und Druck und natürlich die Einstellung bei den Buchhändlern. Ich muss mein eigenes Exemplar auch selbst bezahlen: 4,90 Euro, wie jeder andere Käufer.

Dann war das Ding nicht lieferbar. Soeben habe ich als Autor das erste Exemplar erhalten! Und als es richtig losging, funktionierte mein Rechner nicht mehr. Ein Trojanisches Pferd wurde von einem meiner zahlreichen "Freunde" hier auf meinen Rechner geladen worden.

Nun geht es vielleicht wieder! Bis zur nächsten Schickane! Wer zur Hölle hat denn soviel Angst vor einem kleinen Büchlein?

Niemand muss Angst haben vor einem Büchlein, der guten Willens und ehrlichen Herzens ist.


Monsieur Rainer


Autor: Rainer Kahni gen. Monsieur Rainer

Titel: WEHRT EUCH!

ISBN 978-3-8423-7159-0

72 Seiten Paperback

Preis: € 4,90

Verlag: BoD Book on Demand bod.de

www.monsieurrainer.com


Wednesday, August 03, 2011
Der Leidensweg eines kleinen Büchleins !
Was ist eigentlich so gefährlich an meinem kleinen Büchlein. Es ist keine Streitschrift gegen den Staat, sondern nur der Versuch, die eklatanten Demokratie - Defizite zu benennen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man sie auf friedlichem und rechtsstaatlichen Wege beseitigen kann.




Das Büchlein hat gerade mal 72 Seiten und kostet nur 4,90. Es steht alles drin, was der zornige Bürger wissen sollte. Am Schluss des Büchleins habe ich den Versuch gemacht, eine Verfassung für Deutschland zu entwerfen. Bitte, ich bin kein Wissenschaftler, habe auch keinen Lehrstuhl für Verfassungsrecht, ich bin nur ein Bürger, der eine Verfassung für Bürger entwirft.

Darüber lässt sich trefflich diskutieren und die Wissenschaftler und Politiker werden uns allen schon sagen, dass das alles nicht geht! Wie bitte? Bürger schreiben eine Verfassung für Bürger? Das gibt es nicht? Aber sicher, wir wollen, dass der Bürger wieder das erste und das letzte Wort im Staate hat. Wir wollen den Staat vom Kopf wieder auf die Beine stellen. Die Politiker sind unsere Angestellten mit Zeitverträgen, mehr nicht! Ausser dass ihre Lohnstückkosten erheblich zu hoch sind!

Es begann damit, dass kein Verlag das Büchlein haben wollte. "Für dieses Geld können wir es nicht machen, da verdienen wir ja nichts!" Aha, verdienen wollte ich eigentlich auch nichts daran, also habe ich alles selbst bezahlt, vom Lektorat, bis zum Satz und Druck und natürlich die Einstellung bei den Buchhändlern. Ich muss mein eigenes Exemplar auch selbst bezahlen: 4,90 Euro, wie jeder andere Käufer.

Dann war das Ding nicht lieferbar. Soeben habe ich als Autor das erste Exemplar erhalten! Und als es richtig losging, funktionierte mein Rechner nicht mehr. Ein Trojanisches Pferd wurde von einem meiner zahlreichen "Freunde" hier auf meinen Rechner geladen worden.

Nun geht es vielleicht wieder! Bis zur nächsten Schickane! Wer zur Hölle hat denn soviel Angst vor einem kleinen Büchlein?

Niemand muss Angst haben vor einem Büchlein, der guten Willens und ehrlichen Herzens ist.


Monsieur Rainer


Autor: Rainer Kahni gen. Monsieur Rainer

Titel: WEHRT EUCH!

ISBN 978-3-8423-7159-0

72 Seiten Paperback

Preis: € 4,90

Verlag: BoD Book on Demand bod.de

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Wednesday, August 03, 2011
Achtung : Facebook - " Freunde "

Es ist noch gar nicht so lang her, da wurde ich von einer Dame, die sich mir gegenüber als Freundin ausgab, zu facebook gebracht. Sie sah wohl, dass ich auf anderen Foren nicht sehr glücklich war. Der Umgangston in verschiedenen Onlineforen ist tatsächlich oft abscheulich und abstossend. Ich bin ein Mensch, der Toleranz und interessante Diskussion sucht. Als grosser Anhänger von Voltaire respektiere ich auch Meinungen Andersdenkender, auch wenn ich sie nicht teile. Naiv, wie ich nunmal trotz meiner bald 70 Jahre bin, glaube ich noch heute an die Gültigkeit dieser Werte.

Ich folgte also dem Rat dieser "Freundin" und freute mich, dass sie und ihre Freunde so hilfsbereit waren, mich in dem für mich so komplizierten System von Facebook zurecht zu finden. Sie schien sich mir als wahre Freundin zu erweisen. Ich gab ihr und ihren Freunden auch mein Passwort, damit sie mir helfen, ein Banner einzustellen und ein Profil aufzubauen. Da ich nicht sehr begabt bin, was Computer angeht, war ich überaus dankbar. Dafür schenkte ich ihr und ihren Freunden ganze Serien meiner Bücher versehen mit meiner persönlichen Widmung, die sie über den Schellenkönig lobte, aber stattdessen nach meinen Informationen in den Mülleimer warf.

In meinem Glück, endlich richtige "Freunde“ gefunden zu haben, übersah ich, dass ich hier als "Frontschwein“ manipuliert werden sollte. Ich bekam täglich Befehle, was ich zu posten hätte, welche Meinung ich zu vertreten habe und welche nicht, welche Freunde ich sofort zu blockieren oder völlig zu verbannen habe. Ich hatte also meine eigene Administratorin meiner Facebook – Mitgliedschaft. Wenn ich gelegentlich meine eigene Meinung zu Themen äussern wollte und sie war nicht systemkonform, (comme il faut), dann wurde ich mit einem hässlichen Gesinnungsterror und ganzen Schimpfkanonaden überschüttet. Im schlimmsten Fall droht man mir mit Freundschaftsentzug.

Sie werden nun denken "ist das ein naiver Idiot!“ Sie haben recht! Ich habe lange gebraucht und viel Geduld bewiesen, bis ich aufhörte, mir diese Schuljungen-behandlung gefallen zu lassen und begehrte auf. Die Strafe folgte auf dem Fusse. Wie eine Furie hat mich diese Dame angefallen und auch ihre Freunde gegen mich aufgehetzt. Ein wahres Kesseltreiben mit den übelsten Verdächtigungen und Beschimpfungen findet derzeit hier auf Facebook gegen mich statt. Agent provocateure wurden gegen mich in Stellung gebracht, um namens und im Auftrag dieser Furie gegen mich zu hetzen. Kübel von Schmutz wurden über mich ausgegossen. Sie schlichen sich auch in meine Gruppe WEHRT EUCH ein und setzten dort ihr schmutziges Spiel fort.

Nun muss ich auch noch feststellen, dass zahlreiche von mir eingestellte Reportagen aus Libyen und andere wichtige Aufsätze bei meinen Notizen gelöscht worden sind. Da ich im Geltungsbereich der französischen Verfassung und dem Code Pénal lebe, kommt also für diesen Fall französisches Recht zur Anwendung:


"Le Code de la propriété intellectuelle interdit les copies ou reprocuctions destinées à une utlisation collective. Toute représentation ou réproduction intégrale ou partielle faite par quelque procédé que ce soit, sans le consentement de l’auteur ou de ses ayants cause, est illicite et constitute une contrefaçon sanctionnée par les articles L 335-2 et suivants du Code de la propriété intellectuelle.“


Ich habe mein Passwort nun geändert, nachdem ich den wahren Charakter einiger meiner "Freunde“ erkannt habe. Warum stelle ich diese Notiz hier ein? Weil ich jedes Mitglied von facebook davor schützen will, solche naiven Fehler von mir zu wiederholen.

Hütet Euch vor Freunden, vor Feinden könnt ihr euch selbst schützen.

Monsieur Rainer

Autor: Rainer Kahni gen. Monsieur Rainer
Titel: WEHRT EUCH!
ISBN 978-3-8423-7159-0
72 Seiten Paperback
Preis: € 4,90
Verlag: BoD Book on Demand bod.de
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Wednesday, August 03, 2011
Die Mitleidsindustrie ? Bericht aus Daraab / Kenia

Wie abscheulich zynisch ist der Westen geworden! Jean Ziegler hat sein neues Buch nicht umsonst HASS AUF DEN WESTEN betitelt. Es liegt nicht nur an der Überbevölkerung der Erde. Es liegt auch daran, dass der Westen seit Jahrzenten das Blutgeld der Despoten wäscht, die Kleptokraten Afrikas hofiert, ihnen Waffen verkauft mit denen sie dann ihr Volk malträtieren und die hochsubventionierten Lebensmittel - Überschüsse der EU nach Afrika schickt. Mit diesen Preisen kann kein Bauer mehr konkurrieren, er lässt sein Land veröden und zieht in die Slums der Grossstädte. Europa will nicht einsehen, dass sein Wachstums - Wahn die Ressourcen der Natur beschädigt, das Klima verändert und ganze Kontinente veröden. Wenn diese Menschen dann an Europas Pforten klopfen und um ein menschenwürdiges Leben betteln, werden sie abgewiesen. Hauptsache der Wagen kann mit 300 PS weiter ungehindert über die Autobahnen brettern. Das soll Freiheit sein? Das ist ein Kniefall der Politik vor der Industrie, die längst das Land regiert und nicht mehr die Politiker. Sechs Millionen Arbeitsplätze werden alleine in Deutschland subventioniert. Es ist ein Billiglohnland geworden. Da stehen wir nun also in einem dieser Flüchtlingscamps in Dahaab und sollen das alles den sterbenden Menschen erklären? Wir schämen uns!

Monsieur Rainer


Sunday, July 31, 2011
Bericht von der A 3 Garrissa Road zwischen Dabaab und Liboi / Kenia

Kein Schlagzeile in den Nachrichten, keine Schlagzeilen in den sonstigen Medien! Stattdessen: Die USA versinken in ihrem selbst verschuldeten Chaos und welche Auswirkungen hat das wohl auf die deutschen Börsen und die deutsche Wirtschaft? Den Rest können Sie sich alle selbst denken! Ich sitze hier mit meinem Kamerateam auf der Garrissa Road zwischen Dadaab und Liboi auf der kenianischen Seite des Elends. Wir wollen weiter in Richtung Somalia. Unbeschreibliche Szenen spielen sich hier ab. UNICEF und Médecins sans frontières tun was sie können. Die kenianischen Behörden lassen nur Hilfgüter gegen Schmiergeld durch. Wo ist eigentlich Herr Dirk Niebel? Er wäre mir aufgefallen mit seiner Bundeswehrmütze! Von Aussenminister Westerwelle keine Spur! Und Frau Merkel hat doch erst kürzlich das Täfelchen eines Verbindungsbüros für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Nairobi enthüllt. Jetzt ist sie wohl in Südtirol! Toll! Wir fahren jetzt weiter, ich melde mich wieder!

Monsieur Rainer
Sunday, July 31, 2011
Bericht aus Dahaab in Kenia

Wir kommen aus Dabaab. Das Dorf in Kenia hat drei Flüchtlingslager: Ifo, Hagadea und Dagahaley. Diese Lager wurden von der UNHCR dem UN - Flüchtlingswerk für 90.000 Personen gebaut. Heute sind dort 400.000 Menschen untergebracht und es kommen immer mehr! Die Hilfsorganisationen kommen mit der Registrierung nicht nach, denn nur wer registriert ist, bekommt Essensmarken. Es wurden neben die Zelte der UNHCR Hütten aus Zweigen und Plastik gebaut. Alle Wertgegenstände wurden den Flüchtlingen an der Grenze von somalischen Banden geraubt. Es gibt einen Wassertank für 6.500 Familien, also 1 Wasserhahn für 160 Familien. 21 Menschen wurden in Schlägereien getötet. Vergewaltigungen von Frauen finden täglich statt. Eine Justiz oder kenianische Polizei gibt es nicht. Ein Versöhnungsrat soll es richten. Eine Vergewaltigung kostet eine Kuh! Wir haben für 5 Stunden Sendung Material gefilmt. Niemand interessiert sich dafür, denn Vettel steht auf der Pol Position und die USA versinken in ihrem selbstverursachten Chaos! Was wohl morgen der DAX dazu sagt? Bis neulich!

Monsieur Rainer
Sunday, July 31, 2011
Reportage aus Nairobi / Kenia Nr. 1

Ich bin zusammen mit meinem Kameramann, meinem Tontechniker, Aufnahmeleiter und Produzent heute von Nairobi in Kenia an die somalische Grenze gereist, um für das francophone TV Reportagen aus den Flüchtlingsquartieren zu machen. Die Verbindung ist schlecht! Es herrscht Tod, unbeschreibliches Elend und Gewalt. Diebes - Banden und islamistische Milizen schiessen aufeinander. Die UNICEF tut was sie kann, doch es sterben 2.000 Kinder pro Tag. Viele Flugzeuge mit Nahrung werden von korrupten Politikern gestohlen und auf dem Weltmarkt verkauft. Unbeschreibliches Grauen. Wo ist Frau Merkel, die erst vor wenigen Tagen ein Wirtschaftverbindungsbüro in Nairobi unterzeichnet hat? In Südtirol! Wo zur Hölle ist Niebel? Ich weiss es nicht, hier auf jeden Fall nicht. Der fällt auf. Klar doch, die Kinder hier sterben in spätrömischer Dekadenz. Ich möchte Herrn Westerwelle einmal persönlich treffen und ihm dazu meine Meinung sagen. (Eigentlich möchte ihm aufs Mau....., ach wa solls, lieber nicht!)

Bis bald, vergesst mich nicht, habe nur nicht immer eine Leitung!

Rainer
Monsieur Rainer
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Saturday, July 30, 2011
Mein Kommentar in der ZEIT: Was braucht Amerika?

Einen new deal, wie Franklin Delano Roosevelt ihn durchgesetzt hat. Das Land ist overstrecht, bankrott an Leib, Seele, Geist und Kapital. Diese Bigotterie und dieser faschistoide Gesinnungsterror der Tee Party werden Amerika in den Abgrund führen. Emmanuel Todd hat es beschrieben, wie das römische Weltreich unterging. An Grössenwahn!

Monsieur Rainer
Wednesday, July 27, 2011
Mein Kommentar in der FAZ : Demokratie sieht anders aus!

Die Dame steht für nichts ausser ihrem eigenen Machterhalt. Sie hat keine Prinzipien, keine politischen Ziele und keine politischen Überzeugungen. Nicht einmal falsche! Und der Bürger hat ohnehin keine Wahl, denn richtige Wahlen sehen anders aus! Da findet ein parteinterner Vorwahlkampf zwischen mehreren Kandidaten statt. Einer wird dann aufgestellt und stellt sich zur Direktwahl durch das ganze Volk. Deutschland hat also eine sogenannte repräsentative Demokratie. Das ist eine sematische Verballhornung für Demokratie. Das ist keine gute Demokratie, das ist keine schlechte Demokratie, das ist überhaupt keine Demokratie. Es ist eine Parteiendiktatur. Und der deutsche Michel sitzt im Fernsehsessel und mault. Mehr ist da nicht! Schlaft weiter!

Monsieur Rainer


Wednesday, July 27, 2011
Mein Kommentar in der ZEIT zum Rechtspopulismus in Europa

Eine bedenkliche Popularität der Rechten in ganz Europa ist zu verzeichnen. Rassismus ist dumm. Es gibt den reinrassigen Menschen gar nicht. "Wir alle sind Kaschuben", wie Kurt Tucholsky sagte. Wir alle wurden in den letzten Tausenden von Jahren hin- und hergeschoben auf den Kontinenten. Xenephobie kommt daher oft im Mantel des nationalen oder gar sozialen Gedankengutes daher und ist verlogen, weil es die wahren Absichten vershleiern will. Nämlich an die niedrigsten Instinkte im Menschen zu appellieren. Dem muss entschieden entgegengetreten werden. Wir wollen ein friedliches Zusammenleben der Menschen, Rassen, Religionen und Völker. Nicht mehr und nicht weniger! Also sind auch KRIEGE im Namen einer Religion reine Gotteslästerung. Wir sollten uns von solchen Partnern distanzieren!

Monsieur Rainer


Tuesday, July 26, 2011
Ein Gespräch zwischen einem ZEIT-Redakteur und Sahra Wagenknecht

Eine interessante Frau, der wir zuhören sollten! Mir gefällt die unaufgeregte und unaufdringliche Intelligenz von Sahra Wagenknecht. Die Gesprächsführung durch den ZEIT - Redakteur war respektvoll und angemessen. Die Aussagen in dieser Reportage unterscheiden sich wohltuend von den üblichen Ritualen der Politiker. Hier ist eine nachdenkliche Frau, es lohnt sich, ihr vorurteilsfrei zuzuhören.

Monsieur Rainer


Monday, July 25, 2011
Mein Leserbrief in der FAZ zum britischen Skandal um Medienzaren

Wenn Medienkartelle eher Meinungs - und Stimmungsmache betreiben, als ihrem journalistischen Auftrag zu entsprechen, dann sind dieses Kartelle eine grosse Gefahr für die Demokratie. Medien in der Hand einiger weniger Medienzaren können nur zur Aufhebung der Gewaltenteilung führen. Dies ist nicht nur in England, den USA, Frankreich und Italien so. Auch Deutschland hat ein beängstigendes Kartell der Medienzaren. Wieso heisst es eigentlich "Kartellamt"? Soll das Kartellamt die Kartelle schützen oder verteidigen? Es müsste doch eigentliche "Anti-Kartell-Amt" heissen!

Monsieur Rainer
Tuesday, July 19, 2011
WEHRT EUCH !

Heute ist mein neues Buch vom Verlag zum Druck freigegeben worden. Es kann jederzeit bei BoD.de bestellt werden und ist auch in wenigen Tagen im Handel. Das Buch ist eine logische und schlussendliche Zusammenfassung meiner vorangegangenen Sachbücher STAATSSTREICH VON OBEN aus dem Jahre 2006 und dem politischen Tagebuch DIE TOTENGRÄBER DER DEMOKRATIE aus dem Januar 2011.

WEHRT EUCH ist jedoch kleiner, komprimierter und aggressiver wie alle meine anderen Sachbücher zuvor. Es soll den Versuch aufzeigen, wie man im friedlichen Miteinander einen grundlegenden Wandel der bestehenden Verhältnisse in Deutschland erreichen kann. Daher auch am Schluss des Büchleins der Versuch einer neuen Verfassung für Deutschland.

Mir wurde von diesem Buch von Freunden, Verlagen, Journalisten und Autoren abgeraten. "Die darin erhaltenen Vorschläge sind nie umzusetzen, “so hiess es allenthalben. "Das Buch wird kein Mensch kaufen wollen, die träge Masse ist nicht bereit, irgendetwas zu ändern, sie sitzt nur auf dem Sofa und mault!“ Diese Aussagen haben mich teilweise überrascht, teilweise menschlich enttäuscht. Ist ein Buch also nur dann wirklich gut, wenn ein renommierter Verlag eine Grossauflage daraus macht? Wenn Rezensionen von berühmten Journalisten darüber geschrieben werden? Wenn überall in den Medien darüber gesprochen wird? Wenn der Autor Millionen an seinem Buch verdient?

Ich habe alles selbst finanziert an diesem Buch, angefangen vom schreiben und recherchieren, über das Lektorat, den Satz und die Werbung. Ausserdem habe ich auf 2/3 meines Honorars verzichtet, um einen Endverkaufspreis von unter 5 Euro überhaupt erst möglich zu machen, damit sich jeder das Büchlein leisten kann. Wer es unbedingt will und es sich wirklich nicht leisten kann, solche Menschen gibt es wirklich im reichsten Land der Erde, dem schenke ich es.

Ich hatte keinerlei Unterstützung für dieses Buch, nicht einmal von Freunden, erhalten. Die grossen Maulhelden, die immer und überall in den Foren mit ihren dogmatischen Grundsätzen glänzen, haben sich alle zurückgezogen, als es darum ging, etwas für seine Meinung, die sie wie eine Monstranz vor sich hertragen, zu riskieren. Ich stehe also völlig alleine mit meinem Buch.

In diesem kleinen Manifest steht alles, was der zornige Bürger wissen muss.


Inhaltsverzeichnis:


1. Deutschland hat keine Verfassung
2. Deutschland ist keine Demokratie
3. Deutschland ist kein Rechtsstaat
4. Der Agrarwahnsinn
5. Was kostet die Meinung eines Politikers?
6. Die Komplizen der Despoten
7. Das Töten geht weiter
8. Die Totengräber Europas
9. Zeitenwende
10. Wie lange noch?
11. Die Bürger Deutschlands fordern eine Verfassung
12. Die deutsche Verfassung



Daten des Buches:



Autor: Rainer Kahni gen. Monsieur Rainer
Titel: WEHRT EUCH!
ISBN 978-3-8423-7159-0
72 Seiten Paperback
Preis: € 4,90
Verlag: BoD Book on Demand bod.de
www.monsieurrainer.com

Monsieur Rainer
Tuesday, July 19, 2011
Mein Kommentar in der FAZ zur Präsidentschaftskanditatin Eval Joly

Eva Joly ist eine ehrenwerte Grande Dame! Madame ist zwar in Oslo geboren, deshalb aber nicht weniger Französin, wie jeder französische Hahn im Korb Frankreichs. Sie war Untersuchungsrichterin in Paris und hat in den schlimmsten Korruptionsskandalen der Ära Mitterand gewühlt. Nun ist sie die ehrenwerte Präsidentschaftskandidatin der Ecologisten. Sie hat ein wahres Wort gelassen ausgesprochen, als sie das militärische Zeremoniell des Défilé zur Feier des Nationalfeiertages als antiquiert bezeichnet hat. Frankreich ist die letzte Nation, die am 14. Juli noch 58 Tonnen schwere Panzer und Patriotraketen über die Pavé der Champs Elysée rollen lässt. Dabei war es eben nicht die französische Armee, die die französische Revolution herbeigeführt hat, sondern es waren die Bürger von Paris, auf die die Armee geschossen hat. Und so ist es nur richtig von Mme Joly, ein Défilé der Citoyen anstatt der waffenstrotzenden Armee zum Défilé einzuladen. Die Reaktion auf ihren Vorschlag war von links bis rechts unanständig: Madame Joly sei eben nicht in der Tradition Frankreichs verwoben, da sie ja keine französische Wurzeln habe. Machisme, nationalisme, chauvinisme, soweit das französische Auge reicht! Bien dommage! Aus dem gallischen Hahn ist ein Suppenhuhn geworden!

Monsieur Rainer
Monday, July 18, 2011
Mein Kommentar in der ZEIT zum Verhältnis Kohl - Merkel

Kohls Mädchen steht für..
...nichts, ausser dem eigenem Machterhalt. Sie hat keine Überzeugungen, keine Prinzipien, keine Pläne, wie Deutschland und Europa in der Zukunft aussehen sollten. Nicht einmal falsche! Gegner auszuschalten, das hat sie von ihrem Herrn und Meister vortrefflich gelernt, doch ein hehres Ziel, wie ein geeintes Europa in Frieden, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit aussehen muss, das hat sie von Hemut Kohl niemals gelernt. Sie führt Deutschland in eine verheerende Situation. Die westliche Welt ist verwirrt über den Nicht - Kurs der deutschen Politik und traut der Dame einschliesslich ihrem unsäglichen Aussenminister nicht mehr. Ihr chauvinistisches Gerede, dass die Südeuropäer mehr arbeiten sollten, wird Deutschland noch mächtig auf die Füsse fallen. An diesem deutschen Wesen soll die Welt genesen? Danke, nicht schon wieder!

Monsieur Rainer


Monday, July 18, 2011
Mein Kommentar in der FAZ zur Ernennung eines Generalbundesanwaltes

Der Generalbundesanwalt wird vom Bundeskabinett benannt und vom Bundespräsidenten bestellt. Er ist weisungsgebundener Beamter und hat den Anweisungen des Bundesjustizministeriums folge zu leisten oder er muss befürchten, abgelöst zu werden. Diese unsägliche Praxis wird seit Jahren durch Verfassungsjuristen und den Richtervereinen heftig kritisiert. Es ist ein Unding! Die Trennung von Judikative und Exekutive, wie sie eigentlich in jedem demokratischen Rechtsstaat selbstverständlich sein sollte, ist somit nicht gewährleistet. Genauso verhält es sich mit den Generalstaatswälten der Länder. Es muss endlich auf eine Selbstverwaltung der deutschen Justiz mit eigener Dienstgerichtsbarkeit bestanden werden! So etwas gab es leider auf deutschem Boden noch nie! In der Kaiserzeit eine Klassenjustiz, in der Weimarer Republik eine diese verachtende Justiz, im III. Reich eine verbrecherische Justiz, danach eine Wendehalsjustiz und heute eine ängstliche und obrigkeitshörige Beamtenjustiz. Schluss damit, bevor der Cour européenne des droits de l'homme diesem Unfug ein höchstrichterliches Ende bereitet!

Monsieur Rainer
Monday, July 18, 2011
Korrekturen und Anmerkungen zu meiner Reportage am 14. Juli

Anmerkung: Wer Rechtschreibfehler bei dieser Reportage entdeckt, hat recht! Ich habe sie während des Défilés in mein Labtop geschrieben. Auf einer Leiter sitzend und ständig bangend, ob mich ein anderer Zuschauer samt der Leiter umwirft! Pardon, Marseillaise wird natürlich so geschrieben. Das ist ja schliesslich keine Majonaise.

Monsieur Rainer
Friday, July 15, 2011
14 juillet Fête nationale de la France

Heute ist der höchste Feiertag der Franzosen. Der Tag beginnt immer mit dem Défilé auf den Champs Elysée und setzt sich dann fort in einer volumineusen Garden Party in den wunderschönen Gärten des Palais d’Elysée. Um 20 Uhr gehen die Franzosen zu einem Diner mit Freunden, um pünktlich um 22 Uhr aufzustehen und die Marsaillaise zu singen. Danach wird in fast jeder Stadt Frankreichs ein gigantisches Feuerwerk abgebrannt und es wird getanzt bis in die Puppen. Die Sperrstunde ist aufgehoben. Da heute auch noch Donnerstag ist, wird wohl der Rest der Franzosen, die nicht bereits im Urlaub sind, vor Montag oder Dienstag nicht mehr zur Arbeit erscheinen. Brückenwochenende!

Jedes Jahr wird ein Motto für das Défilé gewählt. Letztes Jahr kamen alle von Frankreich hofierten Diktatoren der scheinbar selbstständigen ehemaligen französischen Kolonien der sogenannten Francophonie. Das machte kein gutes Bild, denn da kamen doch einige recht unappetitliche Herrschaften in die Ehrenloge an der Place de la Concorde. Dies wollte man angesichts der schmutzigen Kriege in Libyen und an der Elfenbeinküste, wo man gerade einen neuen "Freund“ Frankreichs, natürlich durch freie Wahlen, zur Macht verholfen hatte. Der neue Präsident der Côte d’Ivoire heisst jetzt Alessane Quattara und hat auch keine saubere Weste. Doch er erfüllt die Lieferverträge mit Frankreich und das ist das wichtigste. Ohne die permanente Anwesenheit französischer Truppen wäre er aber wohl auch bald auf der Flucht. Nun, sein Domizil an der Côte d’Azur hat er vorsichtshalber behalten, seine Familie lebt wohlweislich immer noch hier in Mougins.

Dieses Jahr heisst das Motto des Défilé "Départements Outre Mer“. Da kann man wenig falsch machen, denn das ist französisches Überseegebiet. Sie machten ihre Sache gut, viel Folklore aus der Karibik und natürlich den berühmten HAKA, der Kampftanz der Insulaner aus der Südsee, der schon mancher französischen Rugby – Mannschaft das fürchten gelehrt hat.

Der Präsident der Republik steigt am Arc de Triomphe von seinem gepanzerten Renault um in einen offenen Geländewagen. Er wird, begleitet vom Generalstabschef der französischen Streitkräfte, ein fünf – Sterne - Admiral vorbei an den angetretenen Détachements der Teilstreikräfte die Champs Elysée hintergefahren. Eingerahmt wird er durch die Garde Républicaine à Cheval. Am Place de la Concorde wird die Marsaillaise gespielt und der Kommandant des 1. Regiment der Garde Républicaine erstattet seinem Oberbefehlshaber Meldung. Der Präsident setzt sich zu den Ehrengästen in die Loge, wo bereits das gesamte Kabinett, der Premierminister, die Präsidenten des Senates, der Nationalversammlung und des Rechnunghofes Platz genommen haben. Dann beginnt traditionell das Défilé.

Die Spitze dieses Défilés bilden stets die Grande Ecoles Frankreichs, wie die Ecole Polytechnique, die von Napoléon I. im Jahre 1804 gegründet wurde. Die Karrieren der Offiziere, Manager und Politiker haben oft in dieser Ecole begonnen (Beispiel: Valérie Giscard d’Estaing und Jacques Chirac). Danach folgen die Offizierskaderschmieden von Saint Cyr und der Police Nationale der Polizeioffiziere in Saint Cyr Mont d’Or. Auch die Offiziersacademien der Gendarmerie Nationale dürfen niemals bei einem Défilé fehlen.

Mitten in der Parade stopt plötzlich die Musik der Garde Républicaine, die die ganze Zeit ihre Märsche gespielt hat. Der Takt der Militärkapelle passt nämlich nicht zu den 88 Schritten pro Minute, die nur von der wichtigsten Teilstreitkraft der französischen Armee, der Légion étrangère benutzt wird. Eine furchterregende Pioniereinheit der französischen Fremdenlegion zusammen mit einer Escadron des 1e RI, das ist das Ausbildungsregiment der Legion in Aubagne bei Marseille, schreitet unter dem tosenden Beifall der Zuschauer wiegenden Schrittes die Champs Elysée hinunter. Unbeirrt spielen sie ihre eigenen Lieder und Märsche, die jedem Zuschauer den Atem stocken lässt. Jeder soll wissen, mit uns ist nicht zu spassen.

Die Teilstreitkräfte haben ihre eigenen Offiziers – und Unteroffiziers – Academien, die allesamt stolz sind, einmal im Leben an einem Défilé teilnehmen zu dürfen. Sie werden ihren Enkeln noch von diesem grossen Tag erzählen. Fast alle Teilstreitkräfte sind mit einem Détachement vertreten. Auch die französische Luftwaffe zeigt, was sie hat und fliegt mit ihren Avacs, Superetandard, Rafale und Tigre - Kampfhubschrauber über die Champs Elysée. Die schweren Panzer und die Feuerwehr von Paris bilden den Schluss der Parade. Die Sapeurs pompiers sind eine Teilstreitkraft der Armee und wurden ebenfalls von Napoléon I. gegründet, um die Brände in Paris einzudämmen.

Der Präsident erhebt sich und stellt sich vor die meldenden Generäle. Der Stadtkommandant von Paris und der General der Sapeur Pompier sind angetreten. Dann muss der Präsident sich den Fragen zweier Journalisten stellen. Marie Drucker von France 2 bringt es auf bedrückende Weise auf den Punkt. Vorgestern sind französische Soldaten in Afghanistan einem Selbstmordattentat der Taliban zum Opfer gefallen. Fünf Tote und vier Schwerverletzte. Pünktlich zum Beginn des Défilés heute Morgen ist ein weiterer französischer Soldat in Afghanistan Opfer eines Attentats geworden.

"Was, Monsieur le Président, haben unsere Truppen in Afghanistan zu suchen?“ war die aggressive Frage der engagierten Journalistin Marie Drucker, "wir sind nicht Mitglied der NATO!“

Es folgten dieselben Phrasen wie sie auch aus Deutschland bekannt sind. Von wegen Terrorismus und so. Doch im Jahre 2013 sei der Spuk zu Ende und Frankreich würde 1000 Soldaten abziehen.

Aha! Und danach erfolgt wohl dasselbe Desaster wie im Irak, denkt sich der Zuschauer unwillkürlich. Nun, der Präsident wirkt sichtlich angespannt, denn er weiss sehr genau, was kommt. Er geht auf die verwundeten Soldaten und deren Angehörigen zu und spricht mit ihnen. Dann lädt er sie alle zum Déjeuner in den Elyséepalast ein. Er steigt in seinen Renault, fährt noch einmal die Champs Elysée hinauf und winkt aus dem Wagen. Wenige Zuschauer winken zurück. Nach ihm treffen die verwundeten Soldaten mit ihren Angehörigen im Elyséepalast zum Déjeuner ein.

Es ist ein grosser Tag für La Grande Nation, aber es will sich keine Begeisterung einstellen. Es ist ein Tag der nationalen Trauer, der Niedergeschlagenheit und der Besinnung. Die 110.000 Mann starke französische Berufsarmee steht am Anschlag ihrer Leistungsfähigkeit.

Dies wird heute dem französischen Volk schmerzlich bewusst!

Monsieur Rainer en direct
Paris
Thursday, July 14, 2011
Mein Leserbrief in der ZEIT zum Skandal um den Pressezaren Murdoch

Konzentration von Medien ist eine Gefahr für die Demokratie! Die Zusammlegung von immer mehr Medien in wenigen Händen ist ein Demokratie - Defizit. Dies gilt nicht nur für England, sondern dies ist auch in Deutschland, Italien und Frankreich zu beobachten. Soviel Macht in wenigen Händen müsste eigentlich die Kartellwächter der nationalen Staaten, sowie auch Europas auf den Plan rufen.

Monsieur Rainer
Wednesday, July 13, 2011
Mein Leserbrief in der ZEIT : Die EU-Kommissarin leidet an Grössenwahn!

Was haben wir nach der letzten grossen Finanzkrise von den Politikern nicht alles gehört. Finanzmarktregulierungs-gesetzt, Finanztransaktionssteuer und natürlich eine eigene europäische Ratingagentur müssen her! Wo, bitte, sind diese Instrumente? Nichts! Staatdessen kommt diese unsägliche EU - Justizkommissarin ausgerechnet aus dem Finanzplatz Luxemburg daher und will die mächtigen amerikanischen Ratingagenturen zerschlagen. Soll ich lachen oder weinen?

Monsieur Rainer
Monday, July 11, 2011
Mein Leserbrief in der ZEIT : Syriens Massenmörder!

Ein Massenmörder bringt sein eigenes Volk um! Und was tut Deutschland? Hat es seine Botschaft in Damaskus geschlossen? Hat es den syrischen Botschafter aus Deutschland ausgewiesen? Hat überhaupt ein westliches Land die syrischen Botschaften geschlossen? Was hat Deutschland von seinem Aussenminister gehört ausser windelweiche Erklärungen? Nein, nichts dergleichen ist geschehen. Und so darf al-Assad seine Bürger weiter quälen, foltern, vertreiben und töten, ohne irgendetwas befürchten zu müssen.

Monsieur Rainer
Sunday, July 10, 2011
Mein Leserbrief in der ZEIT : SPD ? Es gäbe viel zu tun!

Die Themen Menschenrechte, Bürgerrechte, Datenschutzrecht, Kartellrecht gegen Medienkonzentration, eine freie und von der Politik unabhängige Justiz, mehr Beteiligung der Bürger durch Volksentscheide, ein neues Wahlrecht, die Abschaffung des Berufsbeamtentums, die Selbstverantwortung der Abgeordeten für Krankenversicherung und Rentenanwartschaften, ein einfaches und transparantes Steuerrecht, Steuerpflicht aller Auslandsdeutschen, Verbot von Waffeneexporten durch Conversion der Arbeitsplätze. Die Themen brennen den Bürgern unter den Nägeln, sie liegen greifbar in der Luft. Und was tut die SPD? Sie beschäftigt sich mit Kandidaten und verschreckt die letzten Neuankömmlinge durch die von Rauch und Bier geschwängerten Parteisitzungen in den Hinterzimmern von Alt-Herrenkneipen im Gelsenkirchner Barock. Wer will schon etwas mit so einer vermufften Partei zu tun haben?

Monsieur Rainer


Sunday, July 10, 2011
Mein Leserbrief in der ZEIT zur französischen Mentalität i.S. Griechenland

Bitte um Verständnis für Frankreich. Unser Land ist weitaus höher engagiert als Deutschland. Frankreichs Banken würden schwer getroffen, wenn Griechenland pleite ginge. Alle vorangegangenen Argumente der Foristen sind richtig und haben jeden Respekt verdient. Es gibt aber noch einen kleinen Mentalitätsunterschied zu beachten: Frankreich ist das Bruderland Griechenlands. Während der Militärdiktatur haben viele Griechen in Frankreich Schutz gesucht und erhalten. Warum? Die Mentalitäten sind sich sehr ähnlich. Wir trauen unseren Politikern nicht soweit wir ein Klavier werfen können. Wir sind nicht überrascht über deren täglichen Korruptionsskandale. Wir sind Mittelmeeranreiner! Und vorallendangen haben wir ein Wort in unserem Sprachgebrauch, das in Frankreich sehr hoch eingeschätzt wird: La solidarité!

Monsieur Rainer
Thursday, July 07, 2011
Mein Leserbrief in der ZEIT zur Panzerlieferung nach Saudi-Arabien

Wenn ich diese ganze semantinsche Verschleierung der Fakten in Deutschland Nachrichten überhaupt nicht mehr sortieren und einordnen kann, dann schaue ich Volker Pispers. Et voilà, ich kapiere das Problem sofort. Warum erklärt mir der Kabarettist nicht gleich die TV Sendungen? Warum muss ich mir erst das vom Fernsehrat genehmigte Geschwurbel in den Nachrichtensendungen anhören?

Monsieur Rainer

Thursday, July 07, 2011
Mein Leserbrief in der ZEIT zu Stuttgart 21

Die Minister kommen und gehen, der Beamtenapparat bleibt. Die CDU war länger in Baden-Württemberg an der Macht, als Ghadafi oder Mubarak. Wie sollen grüne Politiker in den wenigen Wochen gegen einen von CDU - Parteigängern durchsetzten Apparat etwas ausrichten? Die Grünen brauchen Zeit, um ihre Politik umzusetzen. In der Zwischenzeit kämpft der Apparat mit den ihm zur Verfügung stehenden Instrumenten gegen die neue Regierung an und versucht sie zu desavourieren, wo es nur geht. Das hat zwar alles wenig mit Demokratie zu tun, ist aber leider die Realität.

Monsieur Rainer


Thursday, July 07, 2011
Mein Kommentar in der ZEIT zu Griechenland

Griechenland ist unser europäisches Bruderland. Was Griechenland braucht ist ein zehnjähriges Schuldenmoratorium, eine Restrukturierung der öffentlichen Haushalte und ein Marshallplan. Nur die Lehre von John Mayanard Keynes kann da helfen. Ein Kaputtsparen in die Rezession ist der falsche Weg. Wenn Griechenland fällt, dann gibt es eine Kettenrealtion in ganz Europa. Die grosse Idee eines Europa in Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, ein geeintes und friedliches Europa ohne Grenzen ist in Gefahr. Statt mutiger Europäer haben kleingeistige Krämerseelen das Sagen.

Monsieur Rainer


Wednesday, July 06, 2011
Mein Blog in "der Freitag": Monsieur Rainer berichtet aus Monaco

Katastrophen im Micky Mouse Staat (Satire)

Es ist etwas über 900 Jahre her, da schlich ein gefürchteter Seeräuber mit dem Namen Grimaldi aus Genua bei Nacht und Nebel an die Küste. Er stahl einem besoffenen Mönchlein seine Kutte und schlitzte den Einwohnern der armen Fischerdörfer die Hälse auf. Von da an nannte er sich Principe de Grimaldi. Er raubte sich einen kleinen Landstrich zusammen und nannte es sein Fürstentum.

Von nun an gings bergab. Nach und nach verlor seine Brut eine Stadt nach der anderen an die umliegenden Gebiete, die sich im wechselndem Besitz von anderen Fürstenhäusern befanden. Im Jahre 1860 schwatzte Napoléon III. dem Grafen von Nizza, Herzog von Piemont und König von Sardinien die Grafschaft Nizza ab. Nun waren die Grimaldis von den Franzosen umzingelt. Das verhiess nichts gutes. Schon bald war das kleine Fürstentum, das nun auch noch die Städte Menton, Cap Martin, Roquebrune, La Turbie, Eze – Village und Cap d’Ail verloren hatte, restlos bankrott.

Der damalige Fürst Charles de Grimaldi sah, wie ausgerechnet in der Zeit der Pariser Commune ein Architekt namens Charles Garnier ein wahrlich einmaliges Bauwerk erstellte. Es entstand die berühmte Opera Garnier in Paris. So etwas wollte Prince Charles III. auch haben. Und so wurde eine Copie des Palais Garnier auf einem der letzten Hügel, die dem bankrotten Fürsten noch gehörte, erbaut. Gleich daneben errichtete er ein Spielcasino. Der gesamte Hochadel Europas, die Jeunesse doré, sowie zahlreiche bekannte Zocker wie Turgeniev zog es von Baden –Baden nach Monte Carlo, wie Fürst Grimaldi nun seine Zockerstube nannte. Das Principauté blühte auf. Daran konnte der erste Weltkrieg nichts ändern, denn nun kam die schmählich verjagte russische Aristokratie und ertrank ihren Kummer im neu erbauten Hotel de Paris. Sie verzockten ihre gestohlenen Millionen und profitierten von einer Besonderheit des Fürsten. Wer alles in seinen Casinos verloren hatte, bekam 50 Francs geschenkt, dass er wenigstens entweder eine Pistole oder eine Fahrkarte nach Nizza kaufen konnte.

Im zweiten Weltkrieg siedelten sich reiche Nazi – Bonzen in dem offiziell nicht besetzten Fürstentum an. Sie sorgten für den Fall, dass ihre "Nummer“ schief geht, für ihr eigenes DANACH und versenkten ihre geraubten Gold – Kunst – und Devisenschätze in dem Fürstentum. Reichsmarschall Herman Göring liess ausgerechnet durch einen jüdischen Mittelsmann einige der schönsten Hotels an der französischen Riviera aufkaufen.

Der Spuk war 1945 vorbei und Monaco wieder bankrott. Der junge Fürst Rainier war auf der verzweifelten Suche nach Geldquellen. Nun begab es sich, dass Hollywood gerade einen Film an der Côte d’Azur drehte: "Über den Dächern von Nizza“. David Niven, der auf dem nahegelegenen Cap Ferrat wohnte, vermittelte ein Treffen mit dem Star des Filmes Grace Kelly. Die war überhaupt nicht angetan von diesem kleinen fetten Sphagettifresser mit seinem auf 2 Quadratkilometer geschrumpften Operettenstaat. Doch ihr Vater erkannte seine Chance. Er war ein aus Irland gekommener zwielichtiger Bursche, der mit allerhand zweifelhaften Immobilien – und Whisky – Geschäften in der Zeit der Prohibition zu Geld gekommen war. Also suchte der ungehobelte Klotz auf einer eilig herbeigeschafften Lankarte dieses fucking Königshaus und fand es auch sofort. Aha! Marokko! Aber dieses fucking Marokko war doch nicht irisch katholisch? Seine Miene hellte sich auf, als man ihm erklärte, dass das Ding zwar ein bisschen kleiner wie Marokko ist, dafür aber in Europa liegt und streng katholisch ist.

Die Hochzeit war zwischen der nunmehr standesamtlich geehelichten Gracia Patricia Grimaldi mit dem Fürsten von Monaco war eine Seifenoper. Ich muss gestehen. Als die "Traumhochzeit“ vorbei war, kamen zuerst die Hollywood – Titanen und machten Monaco schick, dann jedoch kamen die Buchprüfer von Vater Kelly und stellten sehr schnell fest, dass der Staat so pleite war, wie eine leere Kaschemme im heimatlichen Philadelphia. Die grössten Einnahmequellen des Fürstentums fliessen in die Société des Bains de Mer SA (SBM). In seiner Not hatte der Fürst immer mehr Aktienpackete an den griechischen Reeder Aristoteles Onassis verkauft. Der hauste zusammen mit seinem Freund Winston Churchill auf seiner Yacht CHRISTINA im Hafen von Monaco und spielte sich als wahrer Fürst von Monaco auf. Das Ding hatte sofort ein Ende. Der alte Kelly machte dem griechischen Bauerntölpel ein Angebot, das er einfach nicht ablehnen konnte und schon gehörten die Aktien der SBM wieder dem Fürsten.

Aristoteles Onassis wurde aus Monaco ausgewiesen und schipperte um das Cap Martin herum. Er ging bei einem fettigen und schmierigen vorallendingen völlig bankrotten Bistro – Besitzer an Land und besoff sich bis zur Bewusstlosigkeit. Seither ist "Le Pirat“ die angesagteste Kneipe an der ganzen Riviera. Man darf, nach dem Vorbild von Ari Onassis, nach Bezahlung der üppigen Rechnung das gesamte Inventar ins Meer werfen. Was für eine Gaudi für die Schicki – Micki – Blase an der Côte d’Azur.

Das Fürstenehepaar bekam drei Kinder. Prinzessin Caroline, Prince Albert und Prinzessin Stephanie. Caroline und Stephanie waren desöfteren verheiratet und haben auch aus diesen unglücklichen Ehen mehrere Kinder von unterschiedlichen Männern. Die Katastrophen rissen nicht ab. Erst kam die Fürstin bei einem Autounfall auf der stark abschüssigen Strasse von La Turbie ums Leben. Die Ehen der Kinder waren eine einzige Katastrophe, doch Prinz Albert wollte oder konnte sich ums verrecken nicht für eine Ehefrau entscheiden, dabei hatte er schon zwei uneheliche Kinder, soweit man mitgezählt hat, gezeugt. Aber deren Mütter waren nicht gerade comme il faut, um es mal vorsichtig auszudrücken. Sie sehen eher aus wie Boris Becker’s Waschküchen – Affaire in London.

Also suchte man auf der ganzen Welt nach einer wirklichen Dame, die das Zeug zu einer wahren Fürstin hatte und die auch noch Lust dazu hatte, die Ehefrau eines fett und alt gewordenen Fürsten eines Operettenstaates zu werden. Ob wohl Dieter Bohlen die Hände im Spiel hatte? Wir wissen es nicht. Charline Wittstock entspricht in etwa dem Bild der verstorbenen hochverehrten Princess Grace de Monaco. Sie zierte sich aber lange. Als es dann doch soweit war, wurde die Hochzeit des Jahres vorbereitet. Da tauchen wieder Gerüchte über ein weiteres uneheliches Kind des Fürsten auf. Charline hat genug. Sie schnappt ihre Klamotten und fährt zum Flughafen Nizza, um in das heimatliche Südafrika zu fliehen. Die Leibwächter des Fürsten konnten das Schlimmste gerade noch verhindern.

Also feiert man nun seit drei Tagen diese Operettenhochzeit in diesem Operettenstaat. Zuerst erfolgte die standesamtliche Trauung im Krönungssaal des fürstlichen Schlosses auf dem Rocher von Alt – Monaco. Die Familie war durch die vielen Kinder aus den vielen gescheiterten Ehen der Grimaldis so gross geworden, dass man keinen Platz im örtlichen Standesamt finden konnte.

Gestern zelebrierte dann der Bischof von Monaco Monsignore Barsi die Hochzeitsmesse. Bei der Hochzeit von Prince Rainier III. mit Grace Kelly hatte noch die Kirche auf dem Rocher ausgereicht. Gestern kam soviel "Hautevollaile“ aus dem sogenannten europäischen Hochadel, soviel Staatspräsidenten und soviel Schicki – Micki – Volk zur Hochzeit, dass man den Innenhof des Palastes just zur Kathetrale umfunktionierte. Das wichtigste an einer Hochzeit ist nicht die religöse Zeremonie. Die langweilt. Nein, wichtig für die angereiste Brut ist sehen und gesehen werden.

Die Könige und Fürsten Europas zwängten sich in ihre Fantasieunformen, hängten sich reichlich Orden um den Hals und auf die Brust, die sie sich nie verdient hatten und latschten mit ihren aufgetakelten Weibern den roten Teppich entlang zur Prozedur. Der belgische König verlor unterwegs seinen Spiess, Verzeihung seinen Degen, aber das ist man ja gewohnt bei den Belgiern. James Bond alias Roger Moore zuckelte, alt und klapprig geworden, über den Cat walk. Frankreichs Kampfdackel Nr. 1 quälte sich in seinen Stöckelschuhen durch die Gaffer, die keinen Finger rührten, um ihm den gebührenden Applaus zu spenden. Für ihn war es wohl eher ein perp walk. Bernadette Chirac wurde dagegen mit frentischem Applaus gefeiert. Der deutsche Bundespräsident sah aus wie ein versprengter Religionslehrer und fiel nicht weiter auf. Aber Karl Lagerfeld stolzierte gewandt über den Teppich und mokierte sich nicht darüber, dass das Brautkleid von Armani und nicht von ihm geschneidert wurde. Er meinte nur über die Weiber lästern zu müssen, die sich aufgetakelt hätten, als wäre hier das Pferderennen von Ascot.

Als die Prozedur endlich zu Ende und keiner der Gäste in der schwülen Luft des Innhofes des Schlosses in Ohnmacht gefallen war, erschien dann das Brautpaar auf dem Vorplatz des Schlosses. Die neue Fürstin lächelte gequält und drückte dem Bräutigam den lange erwarteten Hochzeitskuss auf den Unterkiefer. Was soll‘s, sie hat halt nicht getroffen. Um der Bevölkerung zu zeigen, wie modern man in Monaco ist, schaffte man einen Lexus Hybrid an, sägte das Dach ab und schon heisst die Hochzeitskutsche Lexus Hybrid Landaulet. Die Kapazität der Kiste reicht auch für die 2 Quadratkilometer des Fürstentums vollkommen aus. Man fuhr zur Kirche Saint Devot, um den Brautstrauss abzulegen. Spätestens da muss der nun geadelten Fürstin Charlène Grimaldi eine Stalllaterne aufgegangen sein. Sie brauch in Tränen aus, ein Weinkrampf schüttelte sie. Der Fürst, ganz Gentleman fuhr sie an: " Calme toi! " Diesen Begriff benutzen eigentlich französische Ganoven, die gerade eine Bank ausrauben, um die Angestellten der Bank ja nicht dazu zu verleiten, die Alarmanlage auszulösen.

Der Fürst zwängte seinen Schmerbauch wieder in das Landaulet, immer darauf bedacht, dass seine weisse Operettenuniform, die einem Hotelpagen nachempfunden war, nicht zerknittert wird und er nicht eine seine vielen sich selbst verliehenen Orden verliert. Die Fahrt ging zurück ins Schloss, man ging pinkeln und sich herrichten für den Abend.

Der verlief ganz gemütlich. Der Fürst hatte seine Hotel-Pagen - Uniform mit einer zu engen Affenjacke eines Zirkus-Domteurs getauscht, die Fürstin trug ein schönes Abendkleid. Man speiste standesgemäss im Hotel de Paris in Monte Carlo. Der berühmteste Koch Frankreichs, Alain Ducasse, erdreistete sich, seinen Namen für diesen hässlichen Fisch herzugeben, der nun für 700 Euro serviert wurde. Der Racasse ist schon im Meer als Raubfisch gefürchtet, auf dem Teller erst recht. Wer die vielen Gräten überlebt und nicht daran erstickt ist, feierte dann noch ein grandioses Feuerwerk auf der Terrasse der Opera Garnier.


Der ganze Scheiss hat 45 Millionen Euro gekostet.

Monsieur Rainer
direkt aus Monaco


Monday, July 04, 2011
Katastrophen im Micky Mouse Staat (Satire)

Es ist etwas über 900 Jahre her, da schlich ein gefürchteter Seeräuber mit dem Namen Grimaldi aus Genua bei Nacht und Nebel an die Küste. Er stahl einem besoffenen Mönchlein seine Kutte und schlitzte den Einwohnern der armen Fischerdörfer die Hälse auf. Von da an nannte er sich Prince Grimaldi. Er raubte sich einen kleinen Landstrich zusammen und nannte es sein Fürstentum.

Von nun an gings bergab. Nach und nach verlor seine Brut eine Stadt nach der anderen an die umliegenden Gebiete, die sich im wechselndem Besitz von anderen Fürstenhäusern befanden. Im Jahre 1860 schwatzte Napoléon III. dem Grafen von Nizza, Herzog von Piemont und König von Sardinien die Grafschaft Nizza ab. Nun waren die Grimaldis von den Franzosen umzingelt. Das verhiess nichts gutes. Schon bald war das kleine Fürstentum, das nun auch noch die Städte Menton, Cap Martin, Roquebrune, La Turbie, Eze – Village und Cap d’Ail verloren hatte, restlos bankrott.

Der damalige Fürst Charles de Grimaldi sah, wie ausgerechnet in der Zeit der Pariser Commune ein Architekt namens Charles Garnier ein wahrlich einmahliges Bauwerk erstellte. Es entstand die berühmte Opera Garnier in Paris. So etwas wollte Prince Charles III. auch haben. Und so wurde eine Copie des Palais Garnier auf einem der letzten Hügel, die dem bankrotten Fürsten noch gehörte, erbaut. Gleich daneben errichtete er ein Spielcasino. Der gesamte Hochadel Europas und die Jeunesse doré, sowie zahlreiche bekannte Zocker wie Turgeniev zog es von Baden – Baden nach Monte Carlo, wie Fürst Grimaldi nun seine Zockerstube nannte. Das Principauté blühte auf. Daran konnte der erste Weltkrieg nichts ändern, denn nun kam die schmählich verjagte russische Aristokratie und ertrank ihren Kummer im neu erbauten Hotel de Paris. Sie verzockten ihre gestohlenen Millionen und profitierten von einer Besonderheit des Fürsten. Wer alles in seinen Casinos verloren hatte, bekam 50 Francs geschenkt, dass er wenigstens entweder eine Pistole oder eine Fahrkarte nach Nizza kaufen konnte.

Im zweiten Weltkrieg siedelten sich reiche Nazi – Bonzen in dem offiziell nicht besetzten Fürstentum an. Sie sorgten für den Fall, dass ihre "Nummer“ schief geht, für ihr eigenes DANACH und versenkten ihre geraubten Gold – Kunst – und Devisenschätze in dem Fürstentum. Reichsmarschall Herman Göring liess ausgerechnet durch einen jüdischen Mittelsmann einige der schönsten Hotels an der französischen Riviera aufkaufen.

Der Spuk war 1945 vorbei und Monaco wieder bankrott. Der junge Fürst Rainier war auf der verzweifelten Suche nach Geldquellen. Nun begab es sich, dass Hollywood gerade einen Film an der Côte d’Azur drehte: "Über den Dächern von Nizza“. David Niven, der auf dem nahegelegenen Cap Ferrat wohnte, vermittelte ein Treffen mit dem Star des Filmes Grace Kelly. Die war überhaupt nicht angetan von diesem kleinen fetten Sphagettifresser mit seinem auf 2 Quadratkilometer geschrumpften Operettenstaat. Doch ihr Vater erkannte seine Chance. Er war ein aus Irland gekommener zwielichtiger Bursche, der mit allerhand zweifelhaften Immobilien – und Whisky – Geschäften in der Zeit der Prohibition zu Geld gekommen war. Also suchte der ungehobelte Klotz auf einer eilig herbeigeschafften Lankarte dieses fucking Königshaus und fand es auch sofort. Aha! Marokko! Aber dieses fucking Marokko war doch nicht irisch katholisch? Seine Miene hellte sich auf, als man ihm erklärte, dass das Ding zwar ein bisschen kleiner wie Marokko ist, dafür aber in Europa liegt und streng katholisch ist.

Die Hochzeit war zwischen der nunmehr verlobten Gracia Patricia Grimadi mit dem Fürsten von Monaco war eine Seifenoper. Ich muss gestehen, ich bin dabei gewesen. Als die "Traumhochzeit“ vorbei war, kamen zuerst die Hollywood – Titanen und machten Monaco schick, dann jedoch kamen die Buchprüfer von Vater Kelly und stellten sehr schnell fest, dass der Staat so pleite war, wie eine leere Kaschemme im heimatlichen Philadelphia. Die grössten Einnahmequellen des Fürstentums fliessen in die Société des Bains des Mers SA (SBM). In seiner Not hatte der Fürst immer mehr Aktienpackete an den griechischen Reeder Ari Onassis verkauft. Der hauste zusammen mit seinem Freund Winston Churchill auf seiner Yacht CHRISTINA im Hafen von Monaco und spielte sich als wahrer Fürst von Monaco auf. Das Ding hatte sofort ein Ende. Der alte Kelly machte dem griechischen Bauerntölpel ein Angebot, das er einfach nicht ablehnen konnte und schon gehörten die Aktien der SBM wieder dem Fürsten.

Aristoteles Onassis wurde aus Monaco ausgewiesen und schipperte um das Cap Martin herum. Er ging bei einem fettigen und schmierigen vorallendingen völlig bankrotten Bistro – Besitzer an Land und besoff sich bis zur Bewusstlosigkeit. Seither ist "Le Pirat“ die angesagteste Kneipe an der ganzen Riviera. Man darf, nach dem Vorbild von Ari Onassis, nach Bezahlung der üppigen Rechnung das gesamte Inventar ins Meer werfen. Was für eine Gaudi für die Schicki – Micki – Blase an der Côte d’Azur.

Das Fürstenehepaar bekam drei Kinder. Prinzessin Caroline, Prince Albert und Prinzessin Stephanie. Caroline und Stephanie waren desöfteren verheiratet und haben auch aus diesen unglücklichen Ehen mehrere Kinder von unterschiedlichen Vätern. Die Katastrophen rissen nicht ab. Erst kam die Fürstin bei einem Autounfall auf der stark abschüssigen Strasse von La Turbie ums Leben. Die Ehen der Kinder waren eine einzige Katastrophe, doch Prinz Albert wollte oder konnte sich ums verrecken nicht für eine Ehefrau entscheiden, dabei hatte er schon zwei uneheliche Kinder, soweit man mitgezählt hat, gezeugt. Aber deren Mütter waren nicht gerade comme il faut, um es mal vorsichtig auszudrücken. Sie sehen eher aus wie Boris Becker’s Waschküchen – Affaire in London.

Also suchte man auf der ganzen Welt nach einer wirklichen Dame, die das Zeug zu einer wahren Fürstin hatte und die auch noch Lust dazu hatte, Ehefrau eines fett und alt gewordenen Fürsten eines Operettenstaates zu werden. Ob wohl Dieter Bohlen die Hände im Spiel hatte? Wir wissen es nicht. Charline Wittstock entspricht in etwa dem Bild der verstorbenen hochverehrten Princess Grace de Monaco. Sie zierte sich aber lange. Als es dann doch soweit war, wurde die Hochzeit des Jahres vorbereitet. Da tauchen wieder Gerüchte über ein weiteres uneheliches Kind des Fürsten auf. Charline hat genug. Sie schnappt ihre Klamotten und fährt zum Flughafen Nizza, um in das heimatliche Südafrika zu fliehen. Die Leibwächter des Fürsten konnten das Schlimmste gerade noch verhindern.

Also feiert man nun seit drei Tagen diese Operettenhochzeit in diesem Operettenstaat. Zuerst erfolgte die standesamtliche Trauung im Krönungssaal des fürstlichen Schlosses auf dem Rocher von Alt – Monaco. Die Familie war durch die vielen Kinder aus den vielen gescheiterten Ehen der Grimaldis so gross geworden, dass man keinen Platz im örtlichen Standesamt finden konnte.

Gestern zelebrierte dann der Bischof von Monaco Monsignore Barsi die Hochzeitsmesse. Bei der Hochzeit von Prince Rainier III. mit Grace Kelly hatte noch die Kirche auf dem Rocher ausgereicht. Gestern kam soviel "Hautevollaile“ aus dem sogenannten europäischen Hochadel, soviel Staatspräsidenten und soviel Schicki – Micki – Volk zur Hochzeit, dass man den Innenhof des Palastes just zur Kathetrale umfunktionierte. Das wichtigste an einer Hochzeit ist nicht die religöse Zeremonie. Die langweilt. Nein, wichtig für die angereiste Brut ist sehen und gesehen werden. Die Könige und Fürsten Europas zwängten sich in ihre Fantasieunformen, hängten sich reichlich Orden um den Hals und auf die Brust, die sie sich nie verdient hatten und latschten mit ihren aufgetakelten Weibern den roten Teppich entlang zur Prozedur. Der belgische König verlor unterwegs seinen Spiess, Verzeihung seinen Degen, aber das ist man ja gewohnt bei den Belgiern. Frankreichs Kampfdackel Nr. 1 quälte sich in seinen Stöckelschuhen durch die Gaffer, die keinen Finger rührten, um ihm den gebührenden Applaus zu spenden. Bernadette Chirac wurde dagegen mit frentischem Applaus gefeiert. Der deutsche Bundespräsident sah aus wie ein versprengter Religionslehrer und fiel nicht weiter auf. Aber Karl Lagerfeld stolzierte gewandt über den Teppich und mokierte sich nicht darüber, dass das Brautkleid von Armani und nicht von ihm geschneidert wurde. Er meinte nur über die Weiber lästern zu müssen, die sich aufgetakelt hätten, als wäre hier das Pferderennen von Ascot.

Als die Prozedur endlich zu Ende und keiner der Gäste in der schwülen Luft des Innhofes des Schlosses in Ohnmacht gefallen war, erschien dann das Brautpaar auf dem Vorplatz des Schlosses. Die neue Fürstin lächelte gequält und drückte dem Bräutigam den lange erwarteten Hochzeitskuss auf den Unterkiefer. Was soll‘s, sie hat halt nicht getroffen. Um der Bevölkerung zu zeigen, wie modern man in Monaco ist, schaffte man einen Lexus Hybrid an, sägte das Dach ab und schon heisst die Hochzeitskutsche Lexus Hybrid Landaulet. Die Kapazität der Kiste reicht auch für die 2 Quadratkilometer des Fürstentums vollkommen aus. Man fuhr zur Kirche Saint Devot, um den Brautstrauss abzulegen. Spätestens da muss der nun geadelten Fürtin Charlène Grimaldi eine Stalllaterne aufgegangen sein. Sie brauch in Tränen aus, ein Weinkrampf schüttelte sie. Der Fürst, ganz Geldeman fuhr sie an: " Calme toi! " Diesen Begriff benutzen eigentlich Ganoven, die gerade eine Bank ausrauben, um die Angestellten der Bank ja nicht dazu zu verleiten, die Alarmanlage auszulösen.

Der Fürst zwängte seinen Schmerbauch wieder in das Landaulet, immer darauf bedacht, dass seine weisse Operettenuniform, die einem Hotelpagen nachempfunden war, nicht zerknittert wird und er nicht eine seine vielen sich selbst verliehenen Orden verliert. Die Fahrt ging zurück ins Schloss, man ging pinkeln und sich herrichten für den Abend. Der verlief ganz gemütlich. Man speiste auf der Dachterasse des l’Hermitage. Der berühmteste Koch Frankreichs, Alain Ducasse, erdreistete sich, seinen Namen für diesen hässlichen Fisch herzugeben, der nun für 700 Euro serviert wurde. Die Racasse ist schon im Meer als Raubfisch gefürchtet, auf dem Teller erst recht. Wer die vielen Gräten überlebt und nicht daran erstickt ist, feierte dann noch ein grandioses Feuerwerk.

Der ganze Scheiss hat 45 Millionen Euro gekostet.

Monsieur Rainer
Sunday, July 03, 2011
Medien

In Frankreich ist eine Vielzahl von Geiselnahmen von reputierten Journalisten in Krisengebieten zu verzeichnen. Soeben erst wurden zwei meiner Kollegen von Reporters sans frontiéres nach 547 Tagen Geiselhaft in Afghanistan befreit. Die Regierung behauptet, dass angeblich kein Lösegled geflossen sei, insofern muss ich seriöserweise meinen Blog SOLIDARITÄT von gestern korrigieren. Ich habe keine offizielle Bestätigung für meine Behauptung, dass 10 Millionen Euro geflossen sind. Es sind also nur Gerüchte.

Hier eine Liste der gedkidnappten französischen Journalisten der letzten Jahre:

Ghesquière und Taponier ( France 3) Geiselhaft 18 Monate
Kaufmann (Donnerstag – Journal) Geiselhaft 3 Jahre
Comea (Antenne 2) Geiselhaft 10 Monate
Fleutlaux (Photoreporter) Geiselhaft 255 Tage
Aubenas (Libération) Geiselhaft 157 Tage
Chesnot und Malbrunot (Le Figaro) Geiselhaft 124 Tage
Rochot und Hansen (Antenne 2) Geiselhaft 105 Tage
Le Garrec (France 2) Geiselhaft 74 Tage

Quelle: Reporters sans Frontiéres

Woran liegt es, das ausgerechnet französische Journalisten so oft in die Hände von Terroristen fallen und als Geiseln genommen werden? Sind sie weniger professionell, sind sie zu blauäugig? Sind sie einfach nur Hassardeure, die alles tun, um eine Nachricht zu bekommen, unter Vernachlässigung jeglicher Vorsicht? Das kann es nicht sein, denn allee Reporter waren militärisch gut ausgebildet und verfügten über grosse Erfahrung für die Arbeit in Krisengebieten. Wir werden für unsere Einsätze speziell geschult und mit einem hervorragenden Equipement des französischen Verteidungsministerium ausgerüstet. Wir bekommen Schutzwesten, Stahlhelme, Überlebensset und GPS – Sender.

Es ist unzweifelhaft, dass französische Journalisten hochqualifiziert sind. Die meisten sind Absolventen grosser Universitäten, haben Journalismus, Arabismus und Geschichte studiert. Alle oben genannten Journalisten arbeiten für grosse Sender oder angesehene Zeitungen. Sie wagen sich in die vordersten Krisengebiete in Afrika, im Maghreb, in Libyen, in Ägypten, Sudan, Syrien, Irak, Iran und Afghanistan. Der französische Leser und Zuschauer der Sender wird täglich mit Reportagen aus allen Krisengebieten der Welt aus erster Hand versorgt und kann sich selbst ein Urteil über Sinn und Unsinn eines Kampfeinsatzes oder eines Bürgerkrieges machen.

Auch Deutschland verfügt über mutige und hochkompete Journalisten. Dr. Antonia Rados ist zwar Österreicherin und lebt in Paris, sie hat sich jedoch noch nie gescheut, in die gefährlichsten Regionen der Welt zu reisen und mitten aus den Kampfgebieten zu berichten. Ihre Reportagen sind jounalistische Leckerbissen. Dafür wurde sie erst neulich ausgezeichnet. Es gibt noch weitere mutige deutsche Journalisten, die ich kenne und sehr schätze. Sie leiden jedoch oft unter dem Diktat ihrer Chefredakteure, dies zu zeigen und jenes zu unterlassen.

Warum? Weil sich in Deutschland heimlich still und leise eine ungesunde und die Demokratie gefährdende Pressekonzentration vollzogen hat, die nur das berichten darf, was der Konzernchef für politisch opportun hält. Die Medienzaren verfolgen politische Absichten, sind keine Jorunalisten und nur ihrem merkantilen Interesse und ihrer politischen Weltanschauung verpflichtet. Es werden also weniger Fakten berichtet, sondern Meinung gemacht für die eine oder eine andere politische Richtung.

Und nun frage ich das Bundeskartellamt, ob die Medienkonzentration in der Hand von maximal vier bis fünf Konzernen nicht im höchsten Masse wettbewerbsverzerrend ist? Ist diese Konzentration der gesamten veröffentlichten Meinung nicht ein Fall für die Kartellwächter? Müssen die Medienkonzerne nicht zerschlagen werden, um die Demokratie und das Recht auf freie Meinungsäusserung zu schützen?

Monsieur Rainer

Friday, July 01, 2011
Solidarität

Heute morgen um 8 Uhr sind die Journalisten des französischen Fernsehens Hervé Ghesquière und Stéphane Taponier im militärischen Teil des Flughafens Villacoublay im Département Yvelines gelandet. Ganz Frankreich ist im Freudentaumel.

Was war geschehen? Meine beiden Kollegen von Reporters sans frontiéres sind vor 548 Tagen, also am 29. Dezember 2009, zusammen mit ihrem afghanischen Dolmetscher Reza in die Provinz Kapisa aufgebrochen, um eine Reportage für das französische Fernsehen zu machen. Sie haben sich nicht einem Konvoi des dort stationierten französischen Militärkontigents angeschlossen. Die Journalisten wollten so das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen, um offener mit den Afghanen sprechen zu können und mehr über Sinn oder Unsinn dieses Feldzuges zu erfahren.

Dies hat sich als verhängnisvoller Fehler erwiesen. Sie wurden von einer Gruppe von Taliban überfallen und in Geiselhaft genommen. Genau 18 Monate hat es gedauert, bis die Verhandlungen mit den Geiselnehmern zu einem erfolgreichen Ende geführt werden konnten. Immer wieder waren, zuletzt an Weihnachten 2010 die Übergabe des geforderten Lösegeldes gescheitert.

Die beide Geiseln hatten jedoch in den letzten Monaten mehrfach Kontakt zu ihren Angehörigen, die zuletzt am 23. Dezember 2010, von Präsident Sarkozy in den Elyséepalast eingeladen wurden, um an einer Videokonferenz mit Stéphane und Hervé teilnehmen zu können. So erlosch die Hoffnung nie, dass die beiden Journalisten und ihr afghanischer Dolmetscher tatsächlich noch leben und doch noch frei kommen würden.

Das französische Fernsehen, Reporters sans frontiéres, die französischen Medien und die gesamte französische Öffentlichkeit nahmen grossen Anteil am Schicksal dieser unglücklichen Menschen. Seit dem Tag der Geiselnahme am 29. Dezember 2009 gedachten alle französischen Sender am Ende ihrer Abendnachrichten den Geiseln, blendeten deren Bilder ein und zählten auf einer eigens eingerichteten Tafel die Tage der Geiselhaft. Jede französische Zeitung richtete eine Spalte auf der Titelseite mit den Bildern von Hervé und Stéphane ein. Seit Monaten ist der Arc de Triomphe nachts mit den Bildern der beiden Journalisten angestrahlt. Zahlreiche Konzerte und Events wurden von den Bürgern Frankreichs organisiert, um für die Freilassung der beiden zu demonstrieren und um Spenden für weitere Aktionen zu sammeln. Es gab keine Fussballspiel, keine Veranstaltung, kein Matsch der Rugbymannschaften, wo nicht vor Spielbeginn eine Schweigeminute für die beiden Journalisten eingelegt wurde. Deren Bilder wurden grossflächig auf den Boden der Stadien projeziert.

Gestern, so gegen 15 Uhr führte die Übergabe des geforderten Lösegeldes in Höhe von zehn Millionen Euro zum Abschluss einer erfolgreichen Aktion des französischen Militärgeheimdienstes DGSE. Die freigelassenen Geiseln wurden sofort mit einem Hubschrauber nach Kabul geflogen und in der französischen Botschaft einer ersten ärztlichen Untersuchung unterzogen. Sie sind wohlauf und gesund. Sie rasierten ihre Bärte ab, nahmen ein ausführliches Bad und telephonierten mit ihren Angehörigen.

Die Sitzung der französischen Nationalversammlung wurde sofort unterbrochen. Der Präsident gab unter stehenden Ovationen der Deputierten die Freilassung der Geiseln bekannt. In Paris und in den Heimatstädten der Journalisten Lille und Montpellier fielen sich die Menschen in die Arme. Die Patrons der Bistros gaben Champagner aus.

In der ganzen Zeit, bis heute, den 30. Juni 2011 um 10 Uhr war den deutschen Medien oder Journalisten dieses Grauen ihrer französischen Kollegen keine einzige Meldung wert.

Monsieur Rainer
Thursday, June 30, 2011
Mein Kommetar auf facebook zur "zweifelhaften Beweislage" gegen Ghadafi

Wenn es nach manchen total verbohrten Intellektuellen ginge, dann würden Sarkozy und Cameron vor das Kriegsverbrechertribunal gezerrt werden und Ghadafi bekäme den Friedensnobelpreis. Ball paradox! Selten so einen galaktischen Schwachsinn gelesen in der Fanpostille des akademischen Lumpenproletariats.

Monsieur Rainer
Wednesday, June 29, 2011
Ghadafi, ein sozialistischer Bruder und Opfer einer Verschwörung des Kapitals?

Es noch nicht lange her, da habe ich mich vehement dafür eingesetzt, den geknechteten Menschen in Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien, Jemen und Iran im Kampf um ihre Freiheit, Menschenwürde und Bürgerrechte beizustehen.

Man benötigt aber offensichtlich 28 Semester Politologie oder Soziologie dazu, um in den deutschen Onlineforen zum Hardcore – Blogger oder Möwenpicker zu avancieren. Zu mehr hat es halt nicht gereicht. Einmal in die Welt hinaus zu fahren und sich dieses Leid und Elend anzusehen, das die Despoten, Kleptokraten und Massenmördern ihren Völkern antun, dazu sind diese Dauer – Kritikaster und Welterklärer weder bereit noch in der Lage.

Nun, da feststeht, dass es sich eben nicht um die von den Freizeit – Schreiberlingen als Terroristen, radikale Islamisten und Mitglieder von al – Quaïda denunzierten Revolutionäre handelt, sondern dass einfach nur gepeinigte Menschen eines geknechteten Landes gegen ihre Blut – Despoten aufbegehren, da erscheint es den Quotenbloggern auch überflüssig, sich bei den geschundenen Menschen zu entschuldigen. Sie haben nichts zurückzunehmen, denn sie haben sich ja ihre Meinung anhand der ihnen von interessierter Seite vorgekauten Nachrichten bereits gebildet. Eine Korrektur oder gar eine Entschuldigung bei den Opfern der Massenmörder erscheint den Hobbyjournalisten unnötig. Kurt Tucholsky hätte ihnen zugerufen: "Genossen schämt ihr euch nicht?“

Diese in allen Foren allgegenwärtigen Dauerblogger entblödeten sich nicht, sich mit der schlimmsten Fehlbesetzung im deutschen Aussenamt seit dem unsäglichen Joachim von Ribbentrop gemein zu machen und jubelten sogar noch Herrn Westerwelle zu, als er angesichts eines möglichen Absturzes bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg den SCHRÖDER geben wollte und sich im Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen zum Gespött der ganzen zivilisierten Welt machte, als er sich bei der Abstimmung über die UN – Resolution gegen den Massenmörder Ghadafi der Stimme enthielt.

Nun sind die Wahlen in Stuttgart vorbei, die deutsche Aussen- und Sicherheitspolitik ist ein desaströser Scherbenhaufen, die Alliierten haben eingesehen, dass auf Deutschland kein Verlass mehr ist. Grössenwahn, Pickelhauben - Chauvinismus und Hasenfüssigkeit wechseln sich in der deutschen Aussenpolitik ab.

Der internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat nun nach eingehenden Ermittlungen einen internationalen Haftbefehl gegen den Menschenschlächter Ghadafi, seinen Sohn und seinen Schwager wegen schweren Menschenrechtsverletzungen an seinem eigenen Volk erlassen. Der NATO geht nach wochenlanger Dauerbombardierung der libyschen Söldner, Vergewaltiger und Verbrecher die Munition aus.

Und jetzt kommt Deutschland wieder ins Spiel. Es gibt etwas zu verdienen! Also liefern deutsche Fabriken und Rüstungskonzerne seit heute nun Waffentechnik, Munition und Bomben an die kriegsführenden Länder der NATO für den Einsatz in Libyen, den Deutschland vorher einschliesslich des gesamten akademischen Lumpenproletariats in den Onlineforen vehement abgelehnt hat. Hört man ein Schrei des Entsetzens der Chart – Blogger? NEIN!
Im Gegenteil! In den linken Medien wird nun auch noch die Rechtmässigkeit des internationalen Haftbefehls gegen den Massenmörder Ghadafi angezweifelt. Die Beweislast gegen den sozialistischen Bruder sei eher dürftig. Zum Beweis dieser abenteuerlichen These wird ein Amerikaner angeführt, der noch nie in Libyen war.

Es ist also nicht wahr, dass Ghadafi über alle Fernsehsender des Landes und über Aljazeerah den Aufständischen in Bengasi angedroht hat, dass er sie alle töten würde? Es ist also nicht wahr, dass Ghadafi einen mörderischen Vernichtungsfeldzug gegen sein eigenes Volk führt? Es ist also nicht wahr, dass er seine Truppen in die Flüchtlingsmengen im Hafen von Misrata schiessen liess? Dass er angolanische Söldner anheuerte, die mit den weltweit geächteten aus Uran hergestellten Hochgeschwindigkeitsgeschossen mit ihren Snipergewehren auf unschuldige Zivilisten schiessen lässt, dass ihre Körper wie Melonen platzen, die man aus dem fünften Stockwerk geworfen hat? Es ist auch nicht wahr, dass serbische Mietkiller die russischen MIG’s geflogen haben, die die Krankenhäuser bombardiert haben? Es ist auch nicht wahr, dass die libyschen Truppen mit Kanonen von Rheinmetall wahllos in die Wohngebiete der Städte geschossen hat?

Gab es also überhaupt keine Toten, die Ghadafi zu verantworten hätte? Ist die Beweislast angeblich wirklich so dünn, dass man es nicht wagen darf, einen Massenmörder international zur Fahndung auszuschreiben? Sind die Ankläger des internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag alles Hampelmänner, die nur von interessierten Kreisen gesteuert wurden?

Oder ist es nur das Öl, das die Franzosen, Engländer und die USA interessieren. Nehmen die nur die "angeblichen und frei erfundenen“ Menschenrechtsverletzungen als Vorwand, um sich das libysche Öl zu sichern? Was für ein abenteuerlicher Blödsinn. Ghadafi war immer ein verlässlicher Lieferant seines Öles. Er hat damit jährlich 40 Milliarden US – Dollar verdient. Warum sollten also die Industrienationen ein ölexportierendes Land überfallen, mit dem sie glänzende Geschäfte gemacht haben? Das ist die Absurdität auf die Spitze getrieben!

Allerdings hat Ghadafi seinem Volk wenig von seinem Reichtum abgegeben. Er hat es dafür lieber in den hochverschuldeten und bankrotten Industriestaaten investiert. Er hat Banken und Offshore – Company’s gekauft, die wiederum in europäische Industriekonzerne investiert haben, er hat Staatsanleihen von hochverschuldeten Industrienationen in Milliardenhöhe gekauft.

Wenn also die Aufständischen an die Macht kämen, dann wäre es wohl bald vorbei mit dem Geldsegen Ghadafis bei der UniCredito, die die BayernHyp und die Bank Austria besitzt. Dann würden die Petrodollars womöglich nicht mehr in Waffen von Rheinmetall, Kraus-Maffei und Heckler & Koch investiert. Dann würden vielleicht keine Gelder mehr in die Staatsanleihen bankrotter Industrienationen investiert, dann würden vielleicht keine Gelder mehr bei europäischen Banken – und Industriebeteiligungen landen. Die grossen deutschen und französischen Anlagebauer würden vielleicht keine Fabriken mehr in Libyen bauen, in denen kein Libyer einen Arbeitsplatz findet, sondern nur Billiglöhner aus Asien arbeiten dürfen.

Die Petrodollars würden vielleicht eher in Schulen, Krankenhäuser und in das völlig marode Sozialsystem in Libyen investiert werden. Daran verdient aber der Westen nichts!

Und deshalb darf Ghadafi nicht fallen? Und deshalb ist der internationale Haftbefehl nicht mit Beweisen zu unterlegen? Und deshalb denunziert man die geknechteten Menschen Libyens, die um ihre Freiheit und um das nackte Überleben kämpfen als islamische Terroristen?

Die linken Schreiberlinge, die nie einen Fuss auf libyschen Boden gesetzt haben, aber die Wahrheit gepachtet haben, machen sich zum Komplizen eines Massenmörders.

Das ist der Gipfel an Scheinheiligkeit, Heuchelei und Verlogenheit. Mich schüttelt es vor Ekel.

Monsieur Rainer
Wednesday, June 29, 2011
Mein Blog auf facebook: BOMBENSTIMMUNG

Es nicht noch nicht lange her, da habe ich mich vehement dafür eingesetzt, den geknechteten Menschen in Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien, Jemen und Iran im Kampf um ihre Freiheit, Menschenwürde und Bürgerrechte beizustehen.

Man benötigt aber offensichtlich 28 Semester Politologie oder Soziologie dazu, um in den deutschen Onlineforen zum Hardcore – Blogger oder Möwenpicker zu avancieren. Zu mehr hat es halt nicht gereicht. Einmal in die Welt hinaus zu fahren und sich dieses Leid und Elend anzusehen, das die Despoten, Kleptokraten und Massenmördern ihren Völkern antun, dazu sind diese Dauer – Kritikaster und Welterklärer weder bereit noch in der Lage.

Nun, da feststeht, dass es sich eben nicht um die von den Freizeit – Schreiberlingen als Terroristen, radikale Islamisten und Mitglieder von al – Quaïda denunzierten Revolutionäre handelt, sondern dass einfach nur gepeinigte Menschen eines geknechteten Landes gegen ihre Blut – Despoten aufbegehren, da erscheint es den Quotenbloggern auch überflüssig, sich bei den geschundenen Menschen zu entschuldigen. Sie haben nichts zurückzunehmen, denn sie haben sich ja ihre Meinung anhand der ihnen von interessierter Seite vorgekauten Nachrichten bereits gebildet. Eine Korrektur oder gar eine Entschuldigung bei den Opfern der Massenmörder erscheint den Hobbyjournalisten unnötig. Kurt Tucholsky hätte ihnen zugerufen: "Genossen, schämt ihr euch nicht?“

Diese in allen Foren allgegenwärtigen Dauerblogger entblödeten sich nicht, sich mit der schlimmsten Fehlbesetzung im deutschen Aussenamt seit dem unsäglichen Joachim von Ribbentrop gemein zu machen und jubelten sogar noch Herrn Westerwelle zu, als er angesichts eines möglichen Absturzes bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg den SCHRÖDER geben wollte und sich im Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen zum Gespött der ganzen zivilisierten Welt machte und sich bei der Abstimmung über die UN – Resolution gegen den Massenmörder Ghadafi der Stimme enthielt.

Nun sind die Wahlen in Stuttgart vorbei, die deutsche Aussen- und Sicherheitspolitik ist ein desaströser Scherbenhaufen, die Alliierten haben eingesehen, dass auf Deutschland kein Verlass mehr ist. Grössenwahn, Pickelhauben - Chauvinismus und Hasenfüssigkeit wechseln sich in der deutschen Aussenpolitik ab.

Der internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat nun nach eingehenden Ermittlungen einen internationalen Haftbefehl gegen den Menschenschlächter Ghadafi, seinen Sohn und seinen Schwager wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen an seinem eigenen Volk erlassen. Der NATO geht nach wochenlanger Dauerbombardierung der libyschen Söldner, Vergewaltiger und Verbrecher die Munition aus.

Und jetzt kommt Deutschland wieder ins Spiel. Es gibt etwas zu verdienen! Also liefern deutsche Fabriken und Rüstungskonzerne seit heute nun Waffentechnik, Munition und Bomben an die kriegsführenden Länder der NATO für den Einsatz in Libyen, den Deutschland vorher einschliesslich des gesamten akademischen Lumpenproletariats in den Onlineforen vehement abgelehnt hat. Hört man ein Schrei des Entsetzens der Chart – Blogger? NEIN!

Das ist der Gipfel an Scheinheiligkeit, Heuchelei und Verlogenheit.

Monsieur Rainer
Tuesday, June 28, 2011
Mein Blog in "der Freitag": Monsieur Taxi Taxi in der Psychiatrie


Der bekannte französische Comedien und Filmschauspieler Samy Naceri ist gestern vom Präsidenten des Tribunal correctionnel des Landgerichts Grasse in die geschlossene Psychiatrie des Hospitals von Nizza eingewiesen worden.

Es war einfach zuviel. Samy Naceri wurde gestern aus der Untersuchungshaft des Gefängnisses vorgeführt. Es sollte über eine Schlägerei am 17. Mai in einer Nachtbar in Cannes gegen ihn verhandelt werden. Ausserdem wurde ein Fall von Exhibitionismus angeklagt. Wie das? Am 22. Mai wollte eine seiner zahlreichen weiblichen Fans anlässlich der Filmfestspiele in Cannes vor dem Hotel Martinez in Cannes ein Autogramm des Schauspielers. Er beleidigte seine Fans auf das übelste, zog die Hose aus und zeigten ihnen seinen braungebrannten Popo.

Als der Richter zur Eröffnung der Verhandlung das Casier judiciaire (polizeiliches Führungszeugnis) verlesen wollte und dafür angesichts des langen Vorstrafenregisters von Samy Naceri einige Zeit benötigte, wars um die Selbstbeherrschung des sichtlich genervten Schauspielers geschehen. « Wenn das so weitergeht, bringe ich mich um », schrie er erzürnt und gleichzeitig verzweifelt in den Saal. Dem Richter und dem Staatsanwalt blieb gar nichts anderes übrig, als den ausser Rand und Band geratenen Angeklagten zu seinem eigenen Schutz in die Psychiatrie einzuweisen.

Vor einigen Monaten flüchtete Samy Nacery vor den unnachgiebigen Türstehern der Pariser Nachtclubs an die Côte d’Azur. In Paris kam er in kein Etablissement mehr hinein, denn wo er auftauchte, gab es Stunk. Also zog er nach Mandelieu bei Cannes, stets verfolgt von der französischen Justiz, bei der noch einige Rest - und Bewährungsstrafen offen hatte. Sechzehn Monate Knast sind alleine in Paris noch zu verbüssen.

Deshalb wird er auch bei dem neuen Film von Alexandre Arcady nicht die ihm angebotene Hauptrolle spielen können. Ausser seiner offensichtlichen psychischen Probleme leidet Samy Nacery auch noch an einer schweren Lebererkrankung und nimmt zahlreiche schwere Medikamente zu sich.

Am 4. Juli 2011 wird die Verhandlung vor dem Landgericht Grasse fortgesetzt.

Monsieur Rainer

Friday, June 24, 2011
Mein Kommentar in der ZEIT: Merkel ist die Totengräberin Europas!

Griechenland ist unser europäisches Bruderland. Was Griechenland braucht ist ein zehnjähriges Schuldenmoratorium, eine Restrukturierung der öffentlichen Haushalte und ein Marshallplan. Nur die Lehre von John Mayanard Keyenes kann da helfen. Ein Kaputtsparen in die Rezession ist der falsche Weg. Wenn Griechenland fällt, dann gibt es eine Kettenrealtion in ganz Europa. Die grosse Idee eines Europa in Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, ein geeintes und friedliches Europa ohne Grenzen ist in Gefahr. Statt mutiger Europäer haben kleingeistige Krämerseelen das Sagen. Frau Dr. Merkel ist die Totengräberin Europas!

Monsieur Rainer


Thursday, June 23, 2011
Mein Leserbrief in "der Freitag" an einen Roger Tecumseh

@redaktion, Meine Quellen, Monsieur, gehen Sie solange einen Scheissdreck an, solange Sie sich hinter lächerlichen Pseudonymen verstecken und schon seit der ZEIT als Stalker an mir kleben, um jede meine Aussagen zu kritisieren, herabzuwürdigen und unglaubhaft zu machen. Und das ist das Ende der Séance! Gestern hatten Sie noch behauptet, dass der 18. Juni kein Gedenktag in Frankreich sei. Merkwürdig ist daran, dass in jeder Stadt Frankreichs die Präfekten, das Militär und sämtliche noch lebende Mitglieder Résistance an den Ehrenmälern der Opfer der deutschen Nazis aufgezogen sind, Kränze abgelegt haben und der Opfer des deutschen Terrors gedacht haben. Der französische Staatspräsident war auf dem Mont Valérien, um mit einer grossen Abordnung der höchsten Würdenträger Frankreichs der in diesem Fort von den Deutschen gefolterten und hingerichteten 1100 Kämpfer der Résistance feierlich zu gedenken. Aber Sie nehmen auch diese Verbrechen zum Anlass, alles was ich sage, in den Schmutz zu ziehen. Salaud! So und jetzt stehe ich Ihnen zur Verfügung, sollten Sie überhaupt satisfaktionsfähig sein. Hören Sie auf, mich mit ihrer schmutzigen klebrigen braunen Nazisausse zu überziehen!

Monsieur Rainer

Sunday, June 19, 2011
Mein Blog auf facebook : Es geschah heute vor 25 Jahren

Was bewegt die Franzosen heute mehr, als der tragische Tod ihres Idols Michel Colucci, der unter dem Namen COLUCHE zur Ikone Frankreichs wurde. Was hatte dieser Mann an sich, dass die Franzosen heute noch mit soviel Wehmut an ihn zurückdenken?

Coluche wurde am 28 Oktober 1944 als Michel Colucci in Paris geboren. Im Jahre 1970 feierte er Premiere im Kino mit dem Film "Le Pistonné" von Claude Berri. Im Jahre 1977 produzierte er seinen ersten und letzten Film: "Vous n’aurez pas l’Alsace et la Lorraine". Radio Monte Carlo engagierte ihn im Jahre 1980. Das war ein Fehler, denn er mokierte sich über das Fürstenehpaar, was sein Engagement bereits nach 15 Tagen schlagartig beendete.

Doch nun wurde er politisch. Er nahm das gesamte politische Establishment von rechts bis links auf die Schippe und stellte sich selbst bei den Präsidentschaftswahlen im Jahre 1981 zur Wahl. Unvergesslich waren seine Auftritte, zu denen er völlig nackt erschien. Noch unvergesslicher sind den Franzosen seine Worte in Erinnerung: « Avant moi, la France était coupée en deux. Avec moi, elle sera pliée en quatre! »

Im Jahre 1984 wurde Coluche der César als bester Schauspieler für den Film "Tchao Pantin" verliehen. Doch immer in unserer Erinnerung wird uns Coluche bleiben, da er 1985 die gemeinnützige Hilfsorganisation RESTOS DU COEUR gegründet hat, die heute mit einer Heerschar von Freiwilligen die Ärmsten der Armen mit Lebensmitteln versorgt. An seinen Suppenküchen mussten sich schon Millionen von Franzosen eine warme Mahlzeit abholen.

Unvergessen ist mir selbst ein Erlebnis am Place Contrescarpe im Pariser Quartier La Mouffe. Eine rollende Küche von Restos du cœur fuhr vor und wollte die Clochard versorgen. Es war Winter in Paris und das Quartier hinter dem Pantheon ist besonders abschreckend, wenn man nicht gerade zu den Maghrebinern gehört. Die braven Männer und Frauen von Restos du Coeur hatten einen unverzeihlichen Fehler gemacht, sie hatten zwar Baguette, warme Suppe, Wurst und Käse mitgebracht, jedoch den Rotwein vergessen. Vor der wütenden Meute der Clochards suchten sie schnell das Weite.

Genau heute vor 25 Jahren ist Coluche nur wenige Minuten von meinem Wohnort mit seinem Mottorad tödlich verunglückt. Es war der 19. Juni 1986. Heute pilgerten circa 1.500 Motoradfahrer an die Unfallstelle und gedachten dieses grossen Franzosen.

Monsieur Rainer
Sunday, June 19, 2011
Mein Blog in "der Freitag" und bei "facebook": Heute vor 70 Jahren

Ein dem französischen Volk bis dahin weitgehend unbekannter zwei - Sterne - General namens Charles de Gaulle rief die französische Bevölkerung über BBC London zum Widerstand gegen die Nazis auf. Seither ist neben dem französischen Nationalfeiertag der 18. Juni einer der höchsten Feiertage in Frankreich. In ehrendem Gedenken an einen grossen Franzosen und überzeugten Europäer hier der genaue Wortlaut seiner Erklärung, die in die Geschichtsbücher Frankreichs eingegangen ist:

"Die militärischen Führer, die seit vielen Jahren an der Spitze der französischen Streitkräfte stehen, haben eine Regierung gebildet. Unter Berufung auf die Niederlage unserer Armeen hat sich diese Regierung mit d